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Respect Coaches Worms

Eine Kooperation zwischen dem Jugendmigrationsdienst Worms und der Karmeliter Realschule Plus Worms 

Das bundesweite Präventionsprogramm Respekt Coaches der Jugendmigrationsdienste hat einen neuen Standort: Seit Juni dieses Jahres ist Johanna Heckmann für den Internationalen Bund Südwest gGmbH an der Kooperationsschule Karmeliter - Realschule plus Worms im Einsatz.

"Lass uns reden! Reden bringt Respekt" ist das Motto des Präventionsprogramms, welches seit 2018 bis vorläufig 2021 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird.   Respekt Coaches wird deutschlandweit an 168 Standorten durchgeführt, zu denen der Jugendmigrationsdienst des IB Worms nun auch zählt.

Ziel des Programms Respekt Coaches ist ein verständnis- und respektvolles Miteinander an Schulen. Zudem sollen Jugendliche vor religiös begründetem Extremismus geschützt werden. Johanna Heckmann, Erziehungswissenschaftlerin und Mitarbeiterin des Jugendmigrationsdienstes des IB Südwest in Worms, bietet seit Juni vielfältige Angebote für die Schülerinnen und Schüler der Karmeliter-Realschule plus an. Durch Gruppenangebote, Exkursionen und sozialpädagogische Begleitung sollen die sozialen und interkulturelle Kompetenzen sowie das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden.   In den Veranstaltungen setzen sie sich mit unterschiedlichen Auffassungen oder religiösen Überzeugungen auseinander und beschäftigen sich mit Themen wie Demokratie, menschenfeindlichen Ideologien, Mobbing sowie Geschlechterrollen.

Auftaktveranstaltung des Programms Respekt Coaches in Worms wir ein eintägiger Workshop zum Thema „Diskriminierung und Empowerment“ am 17. Juni 2019. Durchgeführt wurde dieser von zwei Mitarbeiterinnen des IB Südwest gGmbH   Mainz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Die Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse beschäftigten sich an diesem Tag mit Diskriminierung und Feindbildern. Sie lernten mit interaktiven Spielen, wie sich Diskriminierung äußert und welche Möglichkeiten es gibt, dagegen vorzugehen. Außerdem setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Erfahrungen und Werten auseinander und stellten sich gemeinsam die Frage: Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben?

Ab dem Schuljahr 2019-20 führt Frau Heckmann das Programm fort, welches in Zusammenarbeit mit dem Schulleiter Günter Barth sowie der Lehrkraft Susan Schmitt erstellt wurde. In Klassenprojekten werden sich die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 6 in Workshops in den Themenbereichen Theater, Kreatives Schreiben, Musik und Selbstbehauptung ausprobieren und gegenseitigen Respekt auf vielseitige Art und Weise lernen.

 

Jugendmigrationsdienste: www.jugendmigrationsdienste.de

Präventionsprogramm Respekt Coaches: www.lass-uns-reden.de