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Lutherzimmer

Speziell mit dem Aufenthalt Luthers in Worms befasst sich das Lutherzimmer im Museum der Stadt Worms im Andreasstift anhand von Schriftstücken, historischen Münzen und kunsthandwerklichen Objekten. Zahlreiche Ausstellungsstücke verweisen auf die Originale der Luther-Bibliothek, die in der Stadtbibliothek Worms verwahrt werden.

Zu sehen ist auch der Lutherkopf, den Ernst Rietschel ursprünglich für das Luther-Denkmal entworfen hatte. 

Worms um 1521, Magnuskirche und Andreasstift, 3D-Rendering von FaberCourtial 
Worms um 1521, Magnuskirche und Andreasstift, 3D-Rendering von FaberCourtial
Das Lutherzimmer im Museum Andreasstift, Foto: Rudolf Uhrig 
Das Lutherzimmer im Museum Andreasstift, Foto: Rudolf Uhrig
Außenansicht des Andreasstifts, Foto: Rudolf Uhrig 
Außenansicht des Andreasstifts, Foto: Rudolf Uhrig
Der Kreuzgang im Andreasstift, Foto: Rudolf Uhrig 
Der Kreuzgang im Andreasstift, Foto: Rudolf Uhrig

Die überragende Bedeutung Martin Luthers für die Stadt Worms und ihre Geschichte und  -  umgekehrt  -  die Folgen des Wormser Reichstages auf den großen Reformator und seine Lehre spiegeln sich in der Einrichtung des „Luther-Zimmers“ im Museum der Stadt Worms wider. 

1983, im Jahr des 500. Geburtstages seines Namensgebers,  wurde das Luther-Zimmer als Teil der Dauerausstellung des Stadtmuseums im ersten Obergeschoss eröffnet. Es handelt sich um eine museumsdidaktisch ausgerichtete  Präsentation, die anhand von Schriftstücken, historischen Münzen und kunsthandwerklichen Objekten die Rolle Luthers im Zusammenhang mit dem Wormser Reichstag von 1521 hervorhebt. 

Zahlreiche Ausstellungsstücke verweisen auf die kostbaren Originale der „Luther-Bibliothek“, die in der Stadtbibliothek Worms verwahrt werden. Stellvertretend für die Persönlichkeit Luthers und ihre zentrale Stellung steht das Porträt des Reformators als Gesichtsmaske aus bronziertem Gips. 

Der Entwurf des Bildhauers Ernst Rietschel aus dem Entstehungsjahr 1860 zählt zu den Vorarbeiten des 1868 eingeweihten Lutherdenkmals am Lutherplatz in Worms. Denkmal und Entwurf geben zugleich ein anschauliches Zeugnis der anhaltenden Nachwirkung und Deutungsgeschichte Martin Luthers, seiner Worte und Schriften, die bis in die jüngste Gegenwart reichen. 

Der Ausstellungsraum stellt aber nicht allein die Person und den Gelehrten Martin Luther vor, sondern erläutert die örtlichen und historischen Voraussetzungen der freien „Reichstagsstadt“ Worms des Jahres 1521 sowie die Anreise und Ankunft Martin Luthers am 16. April. 

Öffnungszeiten des Museums der Stadt Worms im Andreasstift

(Das Lutherzimmer ist nicht barrierefrei zugänglich)

 
Magnuskirche und Andreasstift, Zustand vor 1689, Zeichnung von Hamman, Bild: Stadtarchiv Worms 
Magnuskirche und Andreasstift, Zustand vor 1689, Zeichnung von Hamman, Bild: Stadtarchiv Worms