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Arbeitsmarkt in Worms

Der Arbeitsmarkt am Standort der kreisfreien Stadt Worms wird in seiner regelmäßigen Entwicklung von dem Erwerbspersonenpotential und den sozialversicherungspflichtig Beschäftigen und den über 2.000 Betrieben in der Wormser Wirtschaft geprägt.

Die Arbeitsagentur in Worms 
Die Arbeitsagentur in Worms

Der Wirtschaftsstandort Worms zwischen den Ballungsräumen Rhein-Neckar Dreieck und Rhein-Main Gebiet gelegen hat sich in den vergangenen Jahren mit mittelständischen und auch größeren Neuansiedlungen von einem traditionell durch produzierendes Gewerbe geprägten Standort zu einer wichtigen Adresse für Dienstleistungen vor allem im Bereich Spedition, Lager und Logistik gewandelt. 

Nach Jahren hoher Arbeitsplatzverluste entstanden im Zuge der darauf wieder anziehenden Konjunktur in den Boomjahren in diesem Bereich zahlreiche neue Arbeitsplätze. Dies bescherte Worms einen innerhalb der Region Rheinhessen überproportionalen Beschäftigungszuwachs und einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. 

Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich vor allem auf die Automobilzulieferfirmen sowie die Speditionsbetriebe der Region auswirkte, stoppte diese Entwicklung im Herbst 2008. Einige Betriebe mussten das erst kürzlich eingestellte Personal wieder entlassen. Die Mehrzahl der Betriebe konnte aber mit Hilfe der Kurzarbeiterregelung ihre Stammbelegschaften halten. Damit waren sie für die Zeit nach der Krise gerüstet und konnten im Zuge der wieder anziehenden Konjunktur von der verbesserten Auftragslage profitieren. Durch die zügige wirtschaftliche Erholung und die damit verbundene steigende Nachfrage nach Arbeitskräften konnten die krisenbedingten Arbeitsplatzverluste rasch ausgeglichen werden. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte zunächst im Bereich der Zeitarbeit, die im Zuge der Wirtschaftkrise auch eine der ersten Branchen war, die Personal hatte abbauen müssen. 

Bereits zur Jahresmitte 2010 befand sich der Wormser Arbeitsmarkt wieder in einer ähnlichen Situation wie vor der Krise und der Abstand zu den übrigen Regionen Rheinhessens konnte verkürzt werden. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,8 Prozent im November 2014 höher als in den übrigen Bezirken der Region. 

Besonders deutlich verbesserten sich die Chancen von Jugendlichen und jüngeren Arbeitskräften auf dem Wormser Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Die Wormser Arbeitsagentur wertet dies als Signal aus der Wirtschaft, dass man sich dort vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels verstärkt um den beruflichen Nachwuchs bemüht. Zu den Branchen, die bereits Probleme haben, den steigenden Bedarf an Fachkräften zu decken, gehören die Pflegebranche sowie Metall- und Elektronikbetriebe.

Die Wormser Wirtschaft umfasst über 2.000 Betriebe, die insgesamt 30.000 Arbeitskräfte beschäftigen. Die meisten Arbeitsplätze liegen nach wie vor im Verarbeitenden Gewerbe mit Schwerpunkt auf der Automobilzuliefererbranche, gefolgt vom Handel, privaten Dienstleistungsbereichen wie der Zeitarbeit sowie vom Gesundheitswesen. Die größeren Betriebe mit mehr als hundert Arbeitskräften - davon gibt es in Worms rund 40 - stellen das Gros der Arbeitsplätze.
 

 
 

Hinweise zur Rechtsschutzversicherung

Für Arbeitnehmer kann es sinnvoll sein sich über Arbeitsrechtsschutz zu informieren. Mit Hilfe von neuartigen Mediationstarifen können Streitigkeiten um den Arbeitsplatz vermieden werden. Mehr Informationen finden Sie unter "Auskünfte zur Rechtsschutzversicherung"

 

Zielsetzungen

In Zusammenarbeit mit der Stadt Worms und der Wirtschaftsfördergesellschaft unterstützt das Arbeitsamt im Rahmen seiner rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten die Bemühungen um Ansiedlung von neuen Betrieben. 

Mit dem neuen Arbeitsförderungsrecht nach dem Sozialgesetzbuch III (SGB III) sind die einzelnen Instrumente nun stärker auf eine gestalterische, aktive Arbeitsvermittlung und Arbeitsförderung ausgerichtet.

Die Kerninstrumente der Arbeitsförderung, insbesondere die beruflicher Weiterbildung zur Anpassung der Qualifikation der Arbeitnehmer an die Bedürfnisse der Betriebe, haben sich in Worms bewährt. Instrumente, wie beispielsweise betriebliche Trainingsmaßnahmen, Mobilitätshilfen, Arbeitnehmerhilfen, Überbrückungsgeld, Eingliederungszuschüsse (für die Einarbeitung beim Arbeitgeber) zielen auf eine schnellere Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt ab. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Förderung durch die Agentur für Arbeit auf der Verbesserung der Ausbildungschancen für Jugendliche sowie auf der innerbetrieblichen Weiterbildung und der Integration. 

Die Leistungen der Arbeitsförderung richten sich insgesamt nach den beschäftigungspolitischen Zielen der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik. Dabei soll die besondere Verantwortung der Arbeitgeber für Beschäftigungsmöglichkeiten und der Arbeitnehmer für ihre eigenen beruflichen Möglichkeiten berücksichtigt werden.

Arbeitsmarktpolitische Aktivitäten und Beteiligungen der Stadtverwaltung Worms
 

Fazit

Für den Wormser Arbeitsmarkt ist es weiterhin wichtig, dass es gelingt, zusätzliche Arbeitsplätze durch Neuansiedlungen von Betrieben in zukunftsträchtigen Branchen zu schaffen. Die jüngste Entwicklung lässt hier erkennen, dass ein ausreichendes Arbeitskräftepotenzial mit entsprechenden Qualifikationen vorhanden ist.

Unser Tipp: Bewerben Sie sich bei der Stadt Worms!

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Jobcenter für Arbeitsmarktintegration Worms