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Luther-Baum, Luther-Pförtchen und Schöffer-Werkstatt

Zu manchen Orten in Worms gibt es eine Geschichte.

Zum Beispiel:

  • zum Luther-Baum
  • zum Luther-Pförtchen 
Der Lutherbaum in Pfiffligheim, Foto: Stadtarchiv Worms 
Der Lutherbaum in Pfiffligheim, Foto: Stadtarchiv Worms

Der Luther-Baum

Der Luther-Baum steht in Pfiffligheim.

Pfiffligheim ist ein Stadt-Teil von Worms.

Das ist die Geschichte:

In Worms war Reichs-Tag.

Der Reichs-Tag war ein Treffen von wichtigen Leuten.

Viele mächtige Menschen sind nach Worms gekommen.

 

Zwei Frauen haben sich getroffen.

Sie haben sich gestritten.

Die eine hat gesagt: Was Luther sagt, ist falsch!

Die andere hat gesagt: Was Luther sagt, das stimmt!

Und sie hat einen Stock in die Erde gestoßen.

Sie hat gesagt:

Dieser Stock bekommt bald Wurzeln.

Dann wächst ein großer Baum aus dem Stock.

Das stimmt!

Und was Luther sagt, stimmt genauso.

 

Und wirklich:

Aus dem Stock ist ein großer Baum gewachsen.

Der Baum ist 40 Meter groß geworden.

Der Baum heißt: Luther-Baum.

 

Aber dann gab es ein Gewitter.

Der obere Teil von dem Baum ist abgebrochen.

Später musste man noch ein Stück vom Baum abschneiden.

Aber der Baum-Stamm steht immer noch da.

Er ist über 10 Meter dick!

An dem Baum-Stamm ist jetzt eine Platte aus Holz.

Auf der Platte kann man die Geschichte sehen.

Mehr zum Lutherbaum

 
 
 
Das Lutherpförtchen, Foto: Stadtarchiv Worms 
Das Lutherpförtchen, Foto: Stadtarchiv Worms

Das Luther-Pförtchen

Früher gab es eine Mauer um die Stadt Worms.

In der Mauer waren Tore.

Zu diesen Toren sagt man auch: Pforten.

Pförtchen heißt: kleine Pforte.

Das Luther-Pförtchen ist am Tor-Turmplatz in Worms.

Früher hieß das Pförtchen: Fischer-Pförtchen.

 

In der Stadt Augsburg gibt es schon lange ein Luther-Pförtchen.

Durch das Luther-Pförtchen ist Luther einmal gegangen.

Das Fischer-Pförtchen in Worms sieht so ähnlich aus.

Deshalb heißt das Pförtchen in Worms jetzt auch:

Luther-Pförtchen.

 

Das Luther-Pförtchen ist in einem Teil von der Stadt-Mauer.

Dieser Teil ist besonders schön.

In diesem Teil ist heute das Nibelungen-Museum.

 
Die Schöffer-Werkstatt früher 
Die Schöffer-Werkstatt früher
Ein alter Stadtplan; Bild: Stadtarchiv Worms 
Ein alter Stadtplan; Bild: Stadtarchiv Worms

Die Schöffer-Werkstatt

Ein Stadt-Tor von Worms heißt: Mainzer Tor.

In der Nähe vom Mainzer Tor stand früher ein großes Haus.

Das Haus sah aus wie eine Burg.

In dem Haus hat ein Richter gewohnt.

Zur der Zeit, als Luther in Worms war.

Der Richter hieß: Balthasar Meiel.

Sein Haus hieß: Meiel-Burg.

 

In der Meiel-Burg war eine Druckerei.

In einer Druckerei druckt man Bücher.

Die Druckerei hat Peter Schöffer gehört.

Sie heißt: Schöffer-Werkstatt.

 

In der Schöffer-Werkstatt haben die Menschen wichtige Bücher gedruckt.

Zum Beispiel:

  • das erste Neue Testament auf Englisch
  • eine neue Übersetzung von Teilen aus der Bibel
  • die Wormser Bibel