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Wichtige Orte in Worms

Vor fast 500 Jahren war Luther in Worms.

Später gab es einen großen Krieg.

Viele Häuser sind kaputt gegangen.

Auch die Häuser, in denen Luther war.

Aber viele Orte in Worms erinnern an Luther.

Der Schlossplatz mit dem Heylsschlösschen, Foto: Stadtarchiv Worms 
Der Schlossplatz mit dem Heylsschlösschen, Foto: Stadtarchiv Worms

Bischofs-Hof (Heylshofpark)

An dieser Stelle stand früher ein Haus.

Das Haus hatte den Namen: Bischofs-Hof.

Es ist vor ungefähr 800 Jahren gebaut worden.

Das Haus stand gleich neben dem Dom.

Der Dom ist die größte Kirche in Worms.

Das Haus hat dem Bischof von Worms gehört.

Der Bischof von Worms war der Chef von der Kirche in Worms.

 

Vor fast 500 Jahren war Reichs-Tag in Worms.

Der Kaiser ist nach Worms gekommen.

Der Kaiser hat im Bischofs-Hof gewohnt.

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Ein Schild am Johanniterhof, Foto: Eichfelder 
Ein Schild am Johanniterhof, Foto: Eichfelder

Johanniter-Hof

Beim Johanniter-Hof stand früher ein Haus.

In diesem Haus hat Martin Luther 10 Tage lang gewohnt.

 

Das war vor fast 500 Jahren.

Viele Menschen haben sich in Worms getroffen.

Es gab zu wenig Zimmer.

Luther musste mit 2 fremden Männern in einem Zimmer schlafen.

In dem Haus waren auch andere wichtige Männer aus Sachsen.

Das Haus gibt es nicht mehr.

Jetzt stehen dort Geschäfte.

 
Das Lutherdenkmal, Foto: Rudolf Uhrig 
Das Lutherdenkmal, Foto: Rudolf Uhrig

Luther-Denkmal

In Worms gibt es ein Luther-Denkmal.

Ein Denkmal soll an einen Menschen erinnern.

Oder an etwas, das passiert ist.

 

Das Luther-Denkmal ist sehr bekannt.

Es ist ungefähr 150 Jahre alt.

Das Denkmal ist sehr groß.

Zum Denkmal gehören mehrere Personen:

  • In der Mitte steht Martin Luther. 

Er hat eine Bibel in der Hand.

  • Ganz nah bei Luther stehen 4 andere Personen.

Sie haben vor Luther gelebt.
Sie wollten alle etwas an der Kirche ändern.

Sie heißen:

John Wyclif, Petrus Waldus, Girolamo Savonarola und Jan Hus.

  • Ein bisschen weiter weg stehen noch einmal 4 Personen.

Sie waren Freunde von Luther.

Und sie haben ihm geholfen.

Sie heißen:

Friedrich der Weise von Sachsen, Landgraf Philipp von Hessen, Johannes Reuchlin und Philipp Melanchthon.

  • Neben diesen Männern stehen drei Frauen.

Diese Frauen sind Zeichen für Städte.

Die Städte heißen:

Speyer, Augsburg und Magdeburg.

Diese Städte waren für Luther sehr wichtig.

 
Der Lutherbaum in Pfiffligheim, Foto: Stadtarchiv Worms 
Der Lutherbaum in Pfiffligheim, Foto: Stadtarchiv Worms

Der Luther-Baum

Der Luther-Baum steht in Pfiffligheim.

Pfiffligheim ist ein Stadt-Teil von Worms.

Das ist die Geschichte:

In Worms war Reichs-Tag.

Der Reichs-Tag war ein Treffen von wichtigen Leuten.

Viele mächtige Menschen sind nach Worms gekommen.

 

Zwei Frauen haben sich getroffen.

Sie haben sich gestritten.

Die eine hat gesagt: Was Luther sagt, ist falsch!

Die andere hat gesagt: Was Luther sagt, das stimmt!

Und sie hat einen Stock in die Erde gestoßen.

Sie hat gesagt:

Dieser Stock bekommt bald Wurzeln.

Dann wächst ein großer Baum aus dem Stock.

Das stimmt!

Und was Luther sagt, stimmt genauso.

 

Und wirklich:

Aus dem Stock ist ein großer Baum gewachsen.

Der Baum ist 40 Meter groß geworden.

Der Baum heißt: Luther-Baum.

 

Aber dann gab es ein Gewitter.

Der obere Teil von dem Baum ist abgebrochen.

Später musste man noch ein Stück vom Baum abschneiden.

Aber der Baum-Stamm steht immer noch da.

Er ist über 10 Meter dick!

An dem Baum-Stamm ist jetzt eine Platte aus Holz.

Auf der Platte kann man die Geschichte sehen.

 
Das Lutherpförtchen beim Nibelungenmuseum, Foto: Stadtarchiv Worms 
Das Lutherpförtchen beim Nibelungenmuseum, Foto: Stadtarchiv Worms

Das Luther-Pförtchen

Früher gab es eine Mauer um die Stadt Worms.

In der Mauer waren Tore.

Zu diesen Toren sagt man auch: Pforten.

Pförtchen heißt: kleine Pforte.

Das Luther-Pförtchen ist am Tor-Turmplatz in Worms.

Früher hieß das Pförtchen: Fischer-Pförtchen.

 

In der Stadt Augsburg gibt es schon lange ein Luther-Pförtchen.

Durch das Luther-Pförtchen ist Luther einmal gegangen.

Das Fischer-Pförtchen in Worms sieht so ähnlich aus.

Deshalb heißt das Pförtchen in Worms jetzt auch:

Luther-Pförtchen.

 

Das Luther-Pförtchen ist in einem Teil von der Stadt-Mauer.

Dieser Teil ist besonders schön.

In diesem Teil ist heute das Nibelungen-Museum.

 
Die Dreifaltigkeitskirche am Marktplatz, Foto: Rudolf Uhrig 
Die Dreifaltigkeitskirche am Marktplatz, Foto: Rudolf Uhrig

Dreifaltigkeits-Kirche

Dreifaltigkeit ist der Name von der Kirche.

Die Dreifaltigkeits-Kirche ist fast 300 Jahre alt.

Sie steht an einem wichtigen Ort.

Früher haben die Menschen gedacht:

Genau hier hat Luther vor dem Kaiser gestanden.

 

Im Krieg ist eine Bombe auf die Kirche gefallen.

Es gab ein großes Feuer.

Das war vor ungefähr 70 Jahren.

Nach dem Krieg haben Arbeiter die Kirche repariert.

 
Die Lutherbibel mit einem  Eintrag von Martin Luther, Foto: William Schanzer 
Die Lutherbibel mit einem Eintrag von Martin Luther, Foto: William Schanzer

Luther-Bibliothek

In Worms gibt es eine Stadt-Bibliothek.

Eine Bibliothek ist ein Haus mit vielen Büchern.

Die Stadt-Bibliothek von Worms ist in einem großen Haus.

Das Haus heißt: Haus zur Münze.

Eine Münze ist ein Geld-Stück.

An dieser Stelle hat man früher Geld-Stücke gemacht.

Das Haus zur Münze ist erst 50 Jahre alt.

 

In der Stadt-Bibliothek gibt es einen besonderen Bereich.

Dieser Bereich heißt: Luther-Bibliothek.

Dort sind viele Bücher aus der Zeit von Luther.

Zum Beispiel: Eine alte Bibel.

In diese Bibel hat Luther selbst etwas hinein geschrieben. 

 
Die Martinspforte, Foto: Stadtarchiv Worms 
Die Martinspforte, Foto: Stadtarchiv Worms

Martins-Pforte

Früher gab es eine Mauer um die Stadt Worms.

In der Mauer waren Tore.

Zu diesen Toren sagt man auch: Pforten.

Luther ist durch die Martins-Pforte nach Worms gekommen.

Dann ist er weiter die Straße entlang gegangen.

Diese Straße heißt heute: Kämmerer-Straße.

Luther ist auch an der Martins-Kirche vorbeigegangen.

Danach ist er zum Johanniter-Hof gekommen.

Dort hat er gewohnt.

 

Die Martins-Pforte ist nicht mehr da.

Seit 100 Jahren gibt es dort ein Haus.

Es hat eine besonders schöne Haus-Wand.

Dort steht das Wort: Martins-Pforte.

 
Die Magnuskirche von aussen, Foto: Rudolf Uhrig 
Die Magnuskirche von aussen, Foto: Rudolf Uhrig

Magnus-Kirche

Magnus ist der Name von der Kirche.

Sie ist über 1000 Jahre alt.

Die Menschen benutzen sie immer noch als Kirche.

Luther durfte in dieser Kirche predigen.

Das heißt:

Er durfte sagen, was er über Gott und die Kirche denkt.

Die Menschen haben ihm zugehört.

 

Im Krieg ist eine Bombe auf die Kirche gefallen.

Die Kirche ist kaputt gegangen.

Das war vor ungefähr 70 Jahren.

Nach dem Krieg haben Arbeiter die Kirche repariert.

 

In der Nähe von der Magnus-Kirche ist noch eine andere Kirche.

Sie heißt: Andreas-Stift.

Im Andreas-Stift ist das Stadt-Museum von Worms.

Schon seit fast 90 Jahren.

Im Museum sind alte Sachen aus Worms.

Manche Sachen sind viele Tausend Jahre alt.

 
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