Museumskids im Andreasstift (Foto: N. Seilheimer)

museum live

So spannend und vielfältig wie die Geschichte der Stadt Worms ist auch ihre Museumslandschaft. Dies vermittelt museum live - das museumspädagogische Angebot aller vier Wormser Museen.
Speziell im Museum Andreasstift stehen für alle Altersgruppen museumspädagogische Angebote zur Verfügung.
Mit dabei: Kindergeburtstage, Führungen und Workshops.

Unser Angebot für dich - Viel Spaß beim Stöbern!


Kindergeburtstag

Du möchtest mit als Rufus zusammen mit all deinen Freunden die Welt der Römer entdecken? Prima! Dein Kindergeburtstag im Museum der Stadt Worms wird für euch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wähle aus zwei Themenbereichen aus:

1. Steinzeitabteilung
Geh mit deinen Freunden auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt aus Grabungsfunden aus Worms und Umgebung. Schaut euch zusammen steinzeitliche Alltagsgegenstände und Werkzeuge wie Feuersteine oder Nadeln aus Knochen an. Im anschließenden praktischen Teil werdet ihr selbst zu Steinzeitmenschen und stellt Tongefäße oder steinzeitlichen Schmuck aus Federn, Bast und Muscheln her.

2. Römerabteilung
Zusammen mit deinen Freunden machst du eine erlebnisreiche Führung durch unsere Römerabteilung und tauchst ein in die Welt der Römer: Römische Soldaten, römische Kleidung, Töpferwaren sowie das Theater im alten Rom - dies alles steht auf dem Programm. Im anschließenden praktischen Teil könnt ihr römische Mosaiken und Tongefäße herstellen.

Kindergeburtstag im Museum Andreasstift (Foto: B. Bertram) 
Kindergeburtstag im Museum Andreasstift (Foto: B. Bertram)
 
Gut zu wissen!
Geeignet für: Kinder ab 6 Jahren (ein Elternteil als Aufsichtsperson ist verpflichtend)
Kosten / Eintritt: 49 EUR zzgl. 3,50 EUR pro Kind für Eintritt und Material
Dauer: 2,5 Stunden
Mitzubringen: Essen, Getränke, Teller, Becher und Besteck müssen mitgebracht werden
Anmeldung unter: (0 62 41) 85 3 - 41 20 oder museumsvermittlung@worms.de

FÜHRUNG

A1 Die Steinzeit und ihre Spuren um Worms
Die fruchtbare Ebene und die günstige Lage des Gebiets um das heutige Worms haben die Menschen schon lange vor den Kelten und Römern angelockt. Sie fanden hier geeignete Bedingungen und siedelten sich an. Woher aber kamen diese Menschen? Welche Traditionen brachten sie mit? Wie gestaltete sich ihr Alltag? Und vor allem: Woher wissen wir heute überhaupt noch etwas über sie?

museum live im Andreasstift (Foto: N. Seilheimer)
museum live im Andreasstift (Foto: N. Seilheimer)
 

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Der Boden der Umgebung birgt Funde, die bis zu 7000 Jahre alt sind. Von den Bandkeramiken der Jungsteinzeit über die Artefakte der Bronzezeit bis hin zu Funden aus der Eisenzeit befinden sich Überreste verschiedenster Entwicklungsstufen unter der Erde und "erzählen" von einer durchgehenden Besiedelung über die Zeiten hinweg.
In der vorgeschichtlichen Abteilung des Museums kann man anhand der Keramikfunde und Grabbeigaben vieles über diese Zeiten erfahren. So werden neben Werkzeugen und Waffen auch Schmuckstücke vorgestellt und es wird anhand von Rekonstruktionen das alltägliche Leben der frühen Menschen verdeutlicht.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Grundschule


WORKSHOP

A2 Leben in der Steinzeit
Vor etwa 2 Mio. Jahren - mit Beginn der Steinzeit - betritt der Mensch allmählich die Bühne der Weltgeschichte und wird für uns anhand erster einfacher Steingeräte archäologisch fassbar. Wichtige Neuerungen wie die Entdeckung des Feuers und die Entwicklung einfacher Gesellschaftsformen liefern die Grundlage für unsere moderne Welt.

museum live im Andreasstift Steinzeit (Foto: B. Bertram)
museum live im Andreasstift Steinzeit (Foto: B. Bertram)
 

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In diesem Workshop sollen die entscheidenden Veränderungen von der Altsteinzeit hin zur Jungsteinzeit aufgezeigt werden. Die Auswirkungen steinzeitlicher Erfindungen, die zu verbesserten Werkzeugen und einer völlig neuen Lebensweise führten, werden gemeinsam erarbeitet. Hauptanliegen ist es dabei, den Teilnehmern durch praktische Erfahrungen das steinzeitliche Alltagsleben näher zu bringen. Beim Töpfern oder Basteln von Schmuck und Ledertaschen mithilfe authentischer Materialien können sie die Anstrengungen ihrer Vorfahren nachempfinden und ihr handwerkliches Geschick testen.

DAUER: 1,5 Stunden | KOSTEN: Schulklassen 60 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Grundschule


FÜHRUNG

A3 "Rufus hic fuit" (Rufus war hier) - Auf den Spuren der Römer
Das Jahr 9 n. Ch. markiert aus heutiger Sicht einen Wendepunkt in der römischen Germanienpolitik. Nach der vernichtenden Niederlage des Varus im Teuteburger Wald ziehen sich die römischen Truppen zunächst an den Rhein zurück. Von hier aus unternehmen sie in der Folgezeit immer wieder Feldzüge in das freie Germanien. Dennoch entwickelt sich das Rheingebiet allmählich zum Grenzgebiet und wird im 1. Jahrhundert n. Chr. zum Hinterland der neu errichteten Grenze, des Limes. Im Zuge dieser Geschehnisse ensteht ein erstes festes römisches Kastell im Bereich des heutigen Worms. Dies alles sollte die Entwicklung der damaligen Siedlung "Borbetomagus" auf verschiedene Weise beeinflussen.

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Wer waren die römischen Legionäre? Woher stammen sie und wie waren sie ausgerüstet? Was lassen die Münzen erkennen, die sie mitbrachten? Wie lebte die Zivilbevölkerung? Welche Bedeutung hatte die tönerne Maske und wer sind die Figuren auf den Steinen?
Über das alltägliche Leben der Stadt und ihrer Menschen, über Bräuche und Traditionen, über Religion und Glauben berichten heute die Zeugen dieser längst vergangenen Zeit - die Museumsobjekte im Andreasstift.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Grundschule


WORKSHOP

A4 "VENI, VIDI, WORMS"
Ab etwa 200 n. Chr. kamen die ersten römischen Hilfstruppen nach Worms, um das Römische Reich an seinen Grenzen zu verteidigen. Anhand verschiedener Museumsobjekte soll das Leben der Soldaten den Schülerinnen und Schülern näher gebracht werden. Wie sah das tägliche Leben eines römischen Soldaten aus? Was musste er alles können? Wie war er ausgerüstet? Neben dem Militär steht die gesellschaftliche Rolle der Frau im Mittelpunkt. Welche Rechte hatten Frauen? Wie sah der Alltag einer römischen Frau aus?

museum live im Andreasstift (Foto: C. Grusa)
museum live im Andreasstift (Foto: C. Grusa)
 

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Die Führung verbindet Theorie und Praxis miteinander. Im ersten Teil wird die römische Sammlung erkundet. Mit Hilfe verschiedener Requisiten wie Wachstafeln und Münzen wird das Leben der Römer greifbar und verständlich. Im zweiten Teil haben die Schüler die Möglichkeit, sich wie "echte" Römer zu fühlen. Was sie im ersten Teil über die Kleidung der Frauen und Soldaten erfahren haben, können sie jetzt ausprobieren: Die Schüler schlüpfen in die Rolle einer römischen Braut oder eines römischen Soldaten.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Sekundarstufe I


museum live im Andreasstift (Foto: C. Grusa)
museum live im Andreasstift (Foto: C. Grusa)

WORKSHOP

A5 "Borbetomagus Latine descriptus" - Worms auf Latein
Sprache kommt von Sprechen, und "lingua" bedeutet eigentlich "Zunge". Das Lateinische wird oft als "tote Sprache" bezeichnet, und der Schulunterricht besteht überwiegend aus Lesen und Übersetzen. Darüber gerät leicht aus dem Blick, dass Latein ca. 1000 Jahre lang eine lebende Sprache war, von literarischen Werken bis hinab zur einfachsten Umgangsprache, also ein ganz normales Kommunikationsmittel. Mit einem reduzierten, aber korrekten Latein soll dies in einer Führung durch die römische Abteilung des Museums erlebbar gemacht werden.
Eine 14-jährige Teilnehmerin schrieb dazu: "Ich war erstaunt, wie viel man versteht. Außerdem war es ein tolles Erlebnis, die eigentlich tote Sprache auch einmal gesprochen zu hören."
Zum Rahmenprogramm gehört u.a. das Anlegen einer römischen Männertoga.

 

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 50 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab 3. Lateinjahr, Erwachsene, die irgendwann einmal Latinum gemacht haben


WORKSHOP

A6 "Gaius asinus est" ( Gaius ist ein Esel) - Der Alltag eines römischen Schülers
Magister, paedagogus, discipuli - Stundenplan, Ferien, Schulbeginn und Pausenklingeln... Wie lernten Schüler eigentlich in der Antike? Gab es Schulen? Was wurde unterrichtet und welchen Bildungsweg konnte man gehen? Und schließlich: Wer musste bzw. durfte überhaupt lernen?

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In diesem Workshop tauchen die Schüler der Gegenwart in den Alltag der römischen Schüler vor etwa 2000 Jahren ein. Es werden nicht nur Exponate im Museum Andreasstift gezeigt und erklärt, sondern man darf auch selbst in die Rolles eines Schülers aus der Antike schlüpfen. Dazu gehört es natürlich auch, auf Wachstäfelchen und Keramikscherben zu schreiben und von Papyrusrollen nach antiker Art zu lesen. Schließlich sollen auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum heutigen Schulalltag verdeutlicht und damit ein Blick auf die römische Gesellschaft gegeben werden.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Grundschule


FÜHRUNG

A7 "percunia non olet" (Geld stinkt nicht) - Die Welt der Wirtschaft, des Handels und der Münzen im Imperium Romanum
Die allgegenwärtige Globalisierung erscheint häufig als die modernste Entwicklung unserer wirtschaftlichen Welt, und nicht selten werden wir mit Problemen konfrontiert, die scheinbar noch nie da gewesen sind. Doch vieles von diesen so "modernen" Phänomenen begegnet uns auch schon in den antiken Quellen. Denn einen weit verzweigten Markt, welcher fast die gesamte bekannte Welt umspannte, welcher über standardisierte Maße, Gewichte und Währungen, ja sogar über eine Art "Weltsprache" verfügte, kannte die Menschheit schon vor 2000 Jahren.

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In der Führung durch die römische Abteilung des Museums Andreasstift rücken die Faktoren Handel und Wirtschaft in den Vordergrund. Dabei wird aber nicht auf die weit entwickelte Wirtschaft in den römischen Provinzen mit ihren unzähligen Handelsgütern eingegangen. Vielmehr soll ebenso das großflächige Handelsnetz des Imperium Romanum einmal näher betrachtet werden. Eine Schlüsselrolle spielt das Münzwesen in diesem riesigen Witschaftsraum. Denn Münzen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch zur Verbreitung von Nachrichten aus der Hauptstadt Rom hinaus in die römische Welt.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Grundschule


WORKSHOP

A8 Wie Luthers "bewegende" Schriften das Reich in Aufruhr brachten
Die Stadt Worms bildete im Frühjahr 1521 die Kulisse einer historischen Reichsversammlung, auf welcher der "kleine" Mönch Martin Luther - als Einzelner - vor Kaiser und Reich erschien und die bestehende Traditon ins Wanken brachte. Es waren die Schriften Martin Luthers, seine "Federstriche", welche die Macht und Autorität des Papsttums in die Knie zu zwingen drohten. Betrachtet man die historischen Texte und Dokumente heute, gilt es sich bewusst zu machen, welche spannenden, bewegenden und dramatischen (Lebens-)Umstände sie uns preisgeben.

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Im Rahmen eines historischen Rollenspiels versetzen sich die Schülerinnen und Schüler - gehüllt in historische Gewänder - in die Situation derjenigen Personen, die im April 1521 nach Worms gereist waren. Auf spielerische Weise erleben sie so die spannenden und weltbewegenden Ereignisse von damals hautnah.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Sekundarstufe I


FÜHRUNG

A9 Aufbruch in eine hektische Zeit
Mit der Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Fürth im Jahr 1835 ergriff die technische Modernisierung schließlich auch das seinerzeit rückständige "Deutschland". Mit dem "wirtschaftlichen Schlaf" mitten in Europa solle es von nun an endgültig vorbei sein. Gefördert durch staatliche Unterstützung, gewandelte politische Verhältnisse und private Investitionen erfasste die industrielle Revolution in zunehmendem Maße auch die deutschen Staaten und Städte - und veränderte sie tiefgreifend.

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Zählte Worms 1836 gerade einmal 8300 Einwohner, so waren es nur 70 Jahre später über 40.000. Die Industrialisierung veränderte das Leben der Menschen, indem sich ihre Arbeitswelt und somit ihr Alltag völlig wandelte. Aus dem traditionellen Gerberhandwerk in Worms entwickelte sich eine regelrechte Lederindustrie, die die Stadt und ihr Erscheinungsbild seither grundlegend prägte. Ausstellungsstücke der Sammlungen im Museum Andreasstift berichten vom Einfluss dieses Wirtschaftszweiges auf die Stadt und umgekehrt. Anhand dieser Beispiele und Exponate lassen sich im Rahmen der Führung der Aufstieg und die weitere Entwicklung des Industriestandorts Worms deutlich vor Augen führen.

DAUER: 1 Stunde | KOSTEN: Schulklassen 40 EUR (zzgl. Eintritt) |
EMPFOHLEN: Schüler ab Sekundarstufe I


Beratung, Anmeldungen und Buchungen
Gilda D'Amico-Funk und Silvia Katzenmaier
Telefon: (0 62 41) 85 3 - 41 20
E-Mail: museum@worms.de

Erfahren Sie hier mehr über die museum live-Angebote aller Wormser Museen.

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Weckerlingplatz 7
67547 Worms

Telefon: (0 62 41)  8 53 – 41 05

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