06.10.2021 / Natur

Kopfweidenpflege beginnt

Die Kopfweidenpflege auf dem Ibersheimer Werth beginnen in diesem Monat. Für dieses Jahr ist die Pflege von 80 Kopfweiden vorgesehen.

Im Ibersheimer Werth beginnen die Rückschnittarbeiten an zahlreichen Kopfweiden.
Im Ibersheimer Werth beginnen die Rückschnittarbeiten an zahlreichen Kopfweiden.
© Fotograf: Stadt Worms

Neuer Pflegeturnus beginnt

Der Ibersheimer Wert ist bekannt für seine schöne Landschaft mit Streuobstwiesen, kleinen Auwaldflächen und den Kopfweiden, die entlang des Altrheinarms zwischen Ibersheim und Hamm an den Böschungen und auf den Buhnen stehen. Die Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung hat eine Fachfirma beauftragt, die in den kommenden drei Jahren insgesamt 240 Kopfweiden zurückschneiden soll. Für dieses Jahr ist die Pflege von 80 Kopfweiden vorgesehen.

Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst die Pflegearbeiten an Kopfweiden zu 100 Prozent aus Gründen des Artenschutzes. Die genehmigte Förderung des Landes erstreckt sich auf das Jahr 2021 bis 2023 mit einem Zuschuss von ca. 60.000 Euro. Die Pflegemaßnahmen werden durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert, um die turnusmäßige Pflege der Kopfbäume alle 8 bis 10 Jahre zu gewährleisten. Somit wird die optimale Entwicklung der Bäume zur Erhaltung eines wichtigen Lebensraumes für Höhlenbrüter wie z.B. Steinkauz, Kleinspecht, Garten- und Waldbaumläufer, Turmfalken sowie vielen Käfern und Insekten gefördert. Die Pflege der Kopfweiden auf dem Ibersheimer Werth ist somit ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung eines charakteristischen Landschaftsbildes und zum Artenschutz. Nach 2023 müssen weitere Kopfweiden gepflegt werden, um den Pflegeturnus der mehr als 850 Kopfweiden abzuschließen.

Die Pflegearbeiten werden im Oktober in Richtung Ibersheim ab dem Grundstück Flur 10, Nr. 103 in Richtung Ibersheim erfolgen. Weitere Bäume werden im Gebiet „Im Bachert“ und voraussichtlich ab Flur 8, Nr. 51 gepflegt. Zunächst müssen die am ältesten nicht gepflegten Kopfweiden zurückgeschnitten werden. Daher sind genaue örtliche Angaben nur bedingt möglich.

Die Grundstückseigentümer, die anlässlich ihrer grundsätzlichen Zustimmung im Jahr 2012/2013 Interesse am Stammholz bekundet haben, werden gebeten, zeitnah zwischen den Rückschnittarbeiten und den Häckselarbeiten, das Stammholz zu verwerten und die nicht verwertbaren Äste und Zweige auf einen Haufen aufzuschichten. Nach Abschluss der Schnittarbeiten wird das nicht verwertete Stammholz und Astwerk bzw. die von ihnen aufgeschichteten Haufen gehäckselt.

Die Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft hofft, in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen, die Arbeiten zügig umsetzen zu können. Die Pflegearbeiten die aufgrund schlechter Witterung nicht oder nur zum Teil ausgeführt werden können, sollen bei günstigeren Witterungsbedingungen (z.B. Frost) nachbearbeitet werden. Im Hinblick auf die schwierigen Geländearbeiten bittet die Umweltabteilung der Stadtverwaltung Worms bei eventuell auftretenden Schäden (z.B. Fahrspuren) um Verständnis. Die beauftragte Firma bzw. die Umweltabteilung werden bemüht sein, auftretende Schäden zu beseitigen.

Service:

Bei Fragen stehen seitens der Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft Herr Reich, Tel. (0 62 41) 8 53 - 35 05, oder Frau Büttner, Tel (0 62 41) 8 53 - 35 03, gerne zur Verfügung.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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