26.11.2021 / Berufsleben

Homeoffice und Co

Die letzte Quartalsveranstaltung 2021 „Gesund und achtsam durch das Arbeitsleben – Neue Herausforderungen durch das Homeoffice“ des BGM-Netzwerk-Worms beschäftigte sich mit dem nach wie vor brandaktuellen Themen Homeoffice und Hybrides Arbeiten.

Die letzte Quartalsveranstaltung 2021 „Gesund und achtsam durch das Arbeitsleben – Neue Herausforderungen durch das Homeoffice“ des BGM-Netzwerk-Worms beschäftigte sich mit dem nach wie vor brandaktuellen Themen Homeoffice und Hybrides Arbeiten.
Die letzte Quartalsveranstaltung 2021 „Gesund und achtsam durch das Arbeitsleben – Neue Herausforderungen durch das Homeoffice“ des BGM-Netzwerk-Worms beschäftigte sich mit dem nach wie vor brandaktuellen Themen Homeoffice und Hybrides Arbeiten.
© iStock 1217641215, Fotograf: 5432action

Noch immer ein ungelöstes Problem?

Wieder einmal trafen sich Wormser Unternehmen und Institutionen auf Einladung von Christiane Brandt, BGM-Managerin der Freizeitbetriebe, und Sabine Müller von der Wirtschaftsförderung Worms im Rahmen des BGM-Netzwerk-Worms (Betriebliches Gesundheitsmanagement) in den Räumlichkeiten der Hochschule Worms.

„Viele Unternehmen sind schon sehr gut aufgestellt, andere Unternehmen benötigen etwas Unterstützung und Anleitung bei der Umsetzung von Homeoffice, also alternierende Telearbeit. Außerdem gibt es noch Unsicherheiten in den Begrifflichkeiten sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen die von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite erfüllt werden sollten“, stellt Christiane Brandt fest. Brandt informierte über die unterschiedlichen Arbeitsformen, Auflagen für Arbeitgeber, beispielsweise nach der Arbeitsstättenverordnung oder nach dem Arbeitsschutz, und über mögliche Vereinbarungen mit Betriebs- bzw. Personalräten und betroffenen Beschäftigten.

„Für mich ist hybrides Arbeiten eine Bereicherung, da ich anspruchsvollere Aufgaben, in mein privates Umfeld verlegen und dort konzentrierter an der Sache arbeiten kann“, berichtete die Gesundheitsmanagerin aus eigener Erfahrung. Das gelingt allerdings nicht allen Beschäftigten gleich gut, da die Arbeitsleistung auch von den heimischen Gegebenheiten abhängig ist. Markus Kellermann vom Wormser Gesundheitsnetz (WoGe) widmete sich als Trainer für orthopädischen Rehasport der Ergonomie am Arbeitsplatz. „Schon vor Corona litten auffällig viele Beschäftigte an Beschwerden aufgrund von Fehlhaltungen und einseitiger Belastung durch Bewegungsmangel. Homeoffice macht es nicht leichter, vor allem da selten die Arbeitsmittel auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet sind und zusätzliche psychische Belastungen auftauchen können.“ Und so gab Kellermann den Anwesenden Tipps an die Hand, wie ein Arbeitsplatz auch zuhause besser eingerichtet und wie Bewegungspausen eingebaut werden können. Als Ausgleich empfahl er ein Achtsamkeitstraining für Betroffene.

Sascha Knospe von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft ist seit vielen Jahren in der Unternehmensberatung tätig. Er ging in seinem Vortrag „Hybrides Arbeiten – relevanten Fakten, Tipps und Beispiele für Unternehmen“ auf Studien und Erfahrungen aus den letzten Jahren ein, berichtete von Auswirkungen auf die Gesundheit im Homeoffice und beleuchtete die Herausforderungen und Vorteile des hybriden Arbeitens aus verschiedenen Blickwinkeln. „Es ist ganz wichtig, dass die Kolleginnen und Kollegen im privaten Umfeld nach wie vor eingebunden und über aktuelle Themen informiert werden, die vertrauensvolle Kommunikation im Team und mit Führungskräften nimmt eine entscheidende Rolle ein. Dann gelingt auch die Rückkehr aus dem Homeoffice an den Arbeitsplatz“, so Knospe. Gleichzeitig hatte er zahlreiche Tipps und Beispiele parat, damit hybrides Arbeiten dauerhaft funktioniert.

Annette Englert, ebenfalls vom Wormser Gesundheitsnetz, berichtete als Diätassistentin von Fallstricken bei der Ernährung im Homeoffice. Schon bei der ersten Folie über das Essen ohne Planung und Zeitmanagement fanden sich viele der Anwesenden wieder. Auch sie entließ die Teilnehmenden mit Tipps und Tricks und machte auf verschiedene Veranstaltungen des Wormser Gesundheitsnetzes in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gesundheitsförderung aufmerksam. So ging die Veranstaltung vom BGM-Netzwerk-Worms zu Ende, bei der die Unternehmen mit Handlungshilfen für ihre tägliche Arbeit mit und im Homeoffice ausgestattet wurden.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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