10.01.2022 / Stadtgeschichte

Wormsgau 37 erschienen

"Der Wormsgau" 37, 2021, kann ab sofort von den Mitgliedern des Altertumsvereins Worms e.V. im Raschi-Haus (Jüdisches Museum) als Jahresgabe abgeholt oder dort bzw. im Buchhandel erworben werden.

Titelseite des neuen Bandes "Der Wormsgau" 37, 2021.
Titelseite des neuen Bandes "Der Wormsgau" 37, 2021.
© Fotograf: Stadtarchiv

Schaufenster wissenschaftlicher Forschungen

Auch im schwierigen und herausfordernden Jahr 2021 kann die Stadt Worms (Institut für Stadtgeschichte) gemeinsam mit dem Altertumsverein Worms e.V. einen neuen, wieder reichhaltigen und thematisch vielfältigen Band der seit 1926 erscheinenden Zeitschrift "Der Wormsgau" vorlegen. Er kann von den Mitgliedern des Vereins ab dem 04.01.2022 im Raschi-Haus (Jüdisches Museum) zu dessen Öffnungszeiten als Jahresgabe abgeholt oder dort bzw. im Buchhandel erworben werden.

Auf knapp 180 Seiten bietet der vor allem durch das Stadtarchiv redaktionell betreute Jahresband, gestalterisch wie seit Jahren in den bewährten Händen der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms, sieben zum Teil sehr ausführliche Aufsätze, dazu eine Buchbesprechung, den Vereinsbericht und einen Nachruf auf den im September verstorbenen Stadtarchivar und Vereinsvorsitzenden Dr. Fritz Reuter.

Geboten werden unter anderem reich bebilderte Aufsätze zu Themen der Kunst- und Architekturgeschichte (darunter eine Würdigung der Architektur in Mainzer Str./Liebfrauenring für die Zeit ca. 1870 bis 1914), ein Blick auf die Ende Juli erfolgreiche UNESCO-Welterbe-Nominierung, ein ausführlicher Rückblick auf die Arbeiten am Andreasstift seit 2009 bis zur Sanierung 2021 durch Architekt Jürgen Hamm, einen bislang unbekannten Medaillen-Bestand aus dem stadtgeschichtlichen Museum, ein Beitrag zur schon in den 1920er Jahren globalisierten Modeindustrie anhand von Quellen zu den Wormser Lederwerken Heyl-Liebenau sowie eine neu erarbeitete Karte des Judenviertels zum Jahre 1760. Der Dank der Herausgeber gilt Dr. Ferdinand Werner und allen Beiträgerinnen und Beiträgern gleichermaßen.

Inhalt: 

Der Wormsgau 37, 2021

  • Elmar Worgull, Der Frankenthaler Lettner. Einblicke in die Baugeschichte eines singulären mittelalterlichen Baudenkmals unserer Region.
  • Jürgen Hamm, Das Museum Andreasstift - Wiederaufbau der verlorenen Kreuzgangflügel und Modernisierung des Erdgeschosses. Planungen und Baugeschichten aus den Jahren zwischen 2009 und 2021.
  • Stefan Andreas Moebus, Spottmedaillen – Propaganda gegen Papst und Kirche. Numismatischer Bestand im Museum Andreasstift.
  • Gerold Bönnen/Heribert Feldhaus/Marzena Kessler, Eine neue Karte des Wormser Judenviertels zum Jahre 1760.
  • Ferdinand Werner, Zwischen Fabrikschloten und Weingärten: Die Mainzer Strasse und der Liebfrauenring.
  • Rosita Nenno, Ludwig Freiherr von Heyl sen. in einem globalisierten Markt zwischen Industrie und Mode zu Ende der 1920er Jahre.
  • Nadine Hoffmann, UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz: Rückblick und Ausblick.
  • Rezension, Bericht des Altertumsvereins Worms e.V. 2020/21, Nachruf Dr. Fritz Reuter.
Quelle: Stadt Worms / Institut für Stadtgeschichte

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