13.01.2022 / SchUM

Katya Oicherman zu Besuch

Oberbürgermeister Kessel begrüßte die Stipendiatin des SchUM-Artist in Residence-Programms, bildende Künstlerin Katya Oicherman, im Wormser Rathaus.

Oberbürgermeister Adolf Kessel (v.l.n.r.) begrüßt mit der Beigeordneten Petra Graen und Manon Hopf von der städtischen Kulturkoordination, die im Vordergrund stehende Künstlerin und Stipendiatin, Katya Oicherman, im Wormser Rathaus.
Oberbürgermeister Adolf Kessel (v.l.n.r.) begrüßt mit der Beigeordneten Petra Graen und Manon Hopf von der städtischen Kulturkoordination, die im Vordergrund stehende Künstlerin und Stipendiatin, Katya Oicherman, im Wormser Rathaus.
© Fotograf: Stadt Worms

Stipendiatin des SchUM-Artist in Residence-Programms

Die Stipendiatin des SchUM-Artist in Residence-Programms , bildende Künstlerin Katya Oicherman, arbeitet aktuell in Worms. Sie möchte hier eine Serie von Handstickereien anfertigen. Mit diesen Arbeiten will sie Bezug auf das „Minhagbuch“ nehmen, eine Sammlung jüdischer Gebräuche und Riten, die Juspa Schammes, Chronist der Wormser jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert, angefertigt hat. Kürzlich hat Oberbürgermeister Adolf Kessel sie an ihrem Antrittsbesuch im Wormser Rathaus begrüßt.

„Es ist eine Freude für unsere Stadt, die Künstlerin Katya Oicherman begrüßen zu dürfen. Wir sind sehr gespannt auf ihre Arbeiten, weil sie die jüdische Kultur aus dem 17. Jahrhundert aufgreift und ins das Hier und Jetzt transformiert. Ein Projekt, das wunderbar zu Worms passt, weil auch wir die jüdische Kultur bewahren wollen“, freut sich Oberbürgermeister Adolf Kessel. Begrüßt haben Oicherman auch die Beigeordnete Petra Graen und Manon Hopf von der städtischen Kulturkoordination. Zusammen mit der Verwaltungsspitze werden sie den sechswöchigen Aufenthalt der Künstlerin unterstützen und ihr Stadt und Menschen näher bringen. Ein enger Austausch findet auch zwischen den anderen SchUM-Städten, Speyer und Mainz, statt, die selbst Teil des SchUM-Artist in Residence-Programms sind und die anderen beiden Stipendiaten, Avery Gosfield und Germán Morales, beherbergen werden.

Das Programm ist eingebunden in das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ mit seiner Geschäftsstelle organisiert und koordiniert. Das Land Rheinland-Pfalz und die drei SchUM-Städte tragen zur Finanzierung und Realisation des Programms bei.

Die Stipendiatin für Worms, Katya Oicherman, wurde in der UdSSR geboren und lebt heute in Minneapolis. Als bildende Künstlerin hat sie sich u.a. mit Video, Installationen und Performances beschäftigt. In Worms fertigt sie nun eine Serie von Handstickereien an und wird dafür noch den restlichen Januar in der Stadt sein. In dieser Zeit wird es in Worms mehrere Veranstaltungen mit Katya Oicherman geben: eine Textilwerkstatt in der VHS, eine gemeinsame Vorstellung der drei SchUM-Stipendiaten und eine Abschlussausstellung sind geplant. Die Termine werden noch bekanntgegeben.

Service:

Nähere Infos zum SchUM-Artist in Residence-Programm unter

www.schum-residence.de

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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