16.05.2022 / Festspiele

Vorfreude auf die Festspielsaison

Mit Spannung erwartet das Kuratorium der Nibelungen-Festspiele die kommende Festspielsaison und die Inszenierung „hildensaga. ein königinnendrama“.

Logo Nibelungen-Festspiele Worms
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Kuratorium trifft sich in Worms

In ihrer jüngsten Sitzung unterstrichen die Mitglieder des Kuratoriums der Nibelungen-Festspiele, dass sie mit Spannung die kommende Festspielsaison und die Inszenierung „hildensaga. ein königinnendrama“ vor dem Wormser Dom erwarten. Die Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz Katharina Binz war neben zahlreichen weiteren Kuratoriumsmitgliedern aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien nach Worms gereist, um die Festspiele zu unterstützen. Das Festspielteam um Intendant Nico Hofmann stellte die aktuellen Vorbereitungen vor, die auf Hochtouren laufen und dankte den Partnern und Sponsoren. Im diesjährigen Stück wird es neben einem hochkarätigen Ensemble auch eine monumentale Wasserlandschaft als Bühne am Wormser Dom geben.

Die rheinland-pfälzische Kulturministerin Katharina Binz zeigte sich in Worms besonders über die großartige Unterstützung erfreut, die den Nibelungen-Festspielen von vielen verschiedenen Partnerinnen und Partnern zukommt. „Dies zeigt deutlich den besonderen Stellenwert, den die Festspiele landesweit in der kulturellen Landschaft haben", so Binz.

Mit großem Dank wurden die langjährigen Kuratoriumsmitglieder Peter E. Eckes, Hans Georg Schnücker und Gernot Fischer für ihre Leistungen und ihr Engagement verabschiedet.

Der Kuratoriumsvorsitzende Hans Werner Kilz würdigte insbesondere die Rolle des früheren Oberbürgermeisters Gernot Fischer, ohne dessen tatkräftige Unterstützung das Projekt Nibelungen-Festspiele gar nicht zu verwirklichen gewesen wäre. Auch die Verdienste von Peter E. Eckes, dem Mäzen und Förderer, wie auch den Einsatz von Hans Georg Schnücker, der die Festspiele medial unterstützte, hob Kilz hervor.

Insgesamt gehören nun 15 hochrangige Persönlichkeiten dem Kuratorium an: Mario Adorf, Ministerin Katharina Binz, Harald Christ, Prof. Hans-Jürgen Drescher, Dr. Sabine v. Ehrlich-Treuenstätt, Volker Gallé, Andreas Hilgenstock, Hans Werner Kilz, Michael Kissel, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Ilse Lang, Prof. Dr. h.c. Markus Schächter, Probst Tobias Schäfer, Prof. Dr. jur. Oliver Scheytt und Margret Suckale.

Seit 2004 werden die Festspiele von einem Kuratorium begleitet, das die Aufgabe hat, das Theaterfestival in vielfältigen Belangen zu unterstützen, mit weitreichenden Kontakten zu fördern und nach außen zu vertreten.

Nibelungen-Festspiele Worms 2022

Die für die Festspiele 2020 geplante und wegen der Pandemie abgesagte Inszenierung „hildensaga. ein königinnendrama“ feiert nun am 15. Juli 2022 vor dem Wormser Dom Premiere. Einer der profiliertesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker, der österreichische Autor Ferdinand Schmalz, schreibt das Königinnendrama der Nibelungen: Diesmal werden die Frauen, vor allem Brünhild und Kriemhild, im Zentrum stehen. Sie und nicht die Männer werden die treibende Kraft der Geschichte sein. Regie führt Roger Vontobel, dessen Inszenierung „Siegfrieds Erben“ und deren technische Effekte, wie das 3D-Mapping mit den projizierten Gesichtern an den Dommauern, 2018 für große Aufmerksamkeit sorgten. Bühnenbildner Palle Steen Christensen plant, vor dem Wormser Dom in diesem Jahr eine sagenhafte Wasserlandschaft entstehen zu lassen. 

„hildensaga“ wird vom 15. bis zum 31. Juli an 16 Abenden (Montag, 25. Juli, spielfrei) aufgeführt.

Quelle: Nibelungenfestspiele gGmbH

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