09.06.2022 / Stadtentwicklung

Modellvorhaben Stadtdörfer Worms

Das Modellvorhaben Stadtdörfer Worms geht in allen Stadtteilen in die Arbeitsphase des Stadtdorf-Check. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können weiter mitmachen!

Arbeitsphase der Modellvorhaben Stadtdörfer Worms
Arbeitsphase der Modellvorhaben Stadtdörfer Worms
© Fotograf: Stadt Worms

„Das Stadtdörferprogramm lebt von der Gemeinschaft"

Mit einem straffen Frühlingsspurt konnten bis Ende Mai alle Stadtteile ihre Auftaktveranstaltungen zum Modellvorhaben Stadtdörfer Worms absolvieren. Bei den zehn Veranstaltungen waren insgesamt rund 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort um sich über ihre Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren und sich ohne Verpflichtung in Arbeitsgruppenlisten einzutragen.

Im nächsten Schritt wurden und werden nun weitere Treffen mit den engagierten Menschen stattfinden bei denen sich die AGs nach Themen (beispielsweise Dorfbild, Infrastruktur, Klima/Natur, Dorfgemeinschaft, Vereinsleben) zusammenfinden. Danach starten die Themen-AGs in die Arbeitsphase zum Stadtdorf-Check Worms, mit einer Bestandsaufnahme soll der Ist-Zustand in den einzelnen Stadtteilen erfasst und als Grundlage für Bedarfsanalyse genutzt werden, um die Frage zu beantworten: in welchen Themen oder Bereichen besteht Handlungsbedarf (Herausforderungen), welche Potenziale sind vorhanden und welche Ziele und Vorstellungen für die nächsten zehn Jahren sollen verfolgt werden. Zum Abschluss der Arbeitsphase sollen dann Maßnahmen, Ideenvorschläge, wie die erfassten Herausforderungen gemeistert und die gesteckten Zielvorstellungen erreicht werden können, diskutiert und formuliert werden. All das wird in einem Stadtdorfentwicklungskonzept strukturiert zusammengefasst und mit Unterstützung der Stadt finalisiert, vom Ortsbeirat beschlossen und beim Land (ADD) zur Bewilligung eingereicht. Das Konzept ist die Grundlage für eine langfristig angelegte Stadtteilentwicklung in allen Vororten von Worms. Der Stadtdorf-Check Worms ist damit dann soweit abgeschlossen. Für diese Arbeitsphase sind ungefähr zwölf Monate vorgesehen, von der Bildung der AGs bis hin zur Konzepteinreichung. Mit der Bewilligung des Konzeptes sind die Stadtteile dann mindestens acht Jahre förderberechtigt und es können einzelne Projekte zur Förderung eingereicht werden.

„Insbesondere nach den Corona-Jahren spürt man, dass es den Bürgerinnen und Bürgern Spaß macht, sich wieder zu treffen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Wir danken hier insbesondere den Stadtdorfkümmerern bei denen die Fäden zusammenlaufen und die einzelnen Gruppen koordinieren“, so Stephanie Lohr, die zuständige Dezernentin für den Bereich Gesellschaft und Wirtschaft.

„Das Stadtdörferprogramm lebt von der Gemeinschaft. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich mit Ihren Möglichkeiten und Kapazitäten in das Programm einbringen.“, so Manuel Schapher, der als Stadtentwicklungsmanager im Bereich Gesellschaft und Wirtschaft, das Programm leitet und die Kümmerer berät.

Service:

Wer jetzt noch Interesse und Neugierde bekommen hat und sein oder ihr Stadtdorf mit Engagement und Ideen mitgestalten und weiterentwickeln möchte kann sich gerne über das jeweilige Büro des Ortsvorstehers und der Projekt-E-Mail-Adresse des jeweiligen Stadtdorfes (stadtdorf-[Name des Stadtteils]@worms.de) melden.

Liste der Projekt-E-Mail-Adressen:

Stdtdrf-Abnhmwrmsd
Stdtdrf-Hppnhmwrmsd
Stdtdrf-Hrrnshmwrmsd
Stdtdrf-Hchhmwrmsd
Stdtdrf-Hrchhmwrmsd
Stdtdrf-Ibrshmwrmsd
Stdtdrf-Lslhmwrmsd
Stdtdrf-Nhsnwrmsd
Stdtdrf-Pffflghmwrmsd
Stdtdrf-Pfddrshmwrmsd
Stdtdrf-Rhndürkhmwrmsd
Stdtdrf-Wnshmwrmsd
Stdtdrf-Wsppnhmwrmsd

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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