13.06.2022 / Mobilität

Radverkehrskonzept für die Kernstadt beauftragt

Einen wichtigen Schritt in der strategischen Radverkehrsförderung für die Stadt Worms ist das Stadtentwicklungsdezernat mit der Beauftragung eines Radverkehrskonzepts für die Wormser Kernstadt gegangen.

Eine langfristige Förderung des Radverkehrs strebt die Stadt Worms an.
Eine langfristige Förderung des Radverkehrs strebt die Stadt Worms an.
© Fotograf: Stadt Worms

Langfristige Infrastrukturmaßnahmen und breite Öffentlichkeitsarbeit

Das Darmstädter Planungsbüro „VAR+“ übernimmt die Planungen, das bereits Konzepte für den Radverkehr unter anderem in den Städten Landau, Aalen, Waghäusel und Nördlingen entwickelt hat.

„Wir freuen uns ein kompetentes Büro für die Analyse und Planung unseres Radwegenetzes in der Innenstadt und den Vororten Neuhausen, Pfiffligheim und Hochheim gefunden zu haben“, so Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst. Neben umfangreichen (Rad-)Verkehrszählungen und Bestandsanalysen umfasst das Konzept die Entwicklung eines Quelle-Ziel-Netzes für Radfahrerinnen und Radfahrer, die Ausarbeitung konkreter, bedarfsgerechter Infrastrukturmaßnahmen und begleitender Öffentlichkeitsarbeit.

Eingebunden in die Entwicklung des Konzepts wird die Radprojektgruppe aus Verwaltungsmitgliedern, Interessensverbänden und politischen Vertretern. Zudem sind während des Bearbeitungszeitraums vier Bürgerworkshops eingeplant, worin jeder Bewohner die Möglichkeit bekommt, sich fachlich einzubringen, Möglichkeiten aufzuzeigen, Vorschläge zu unterbreiten oder sich zu informieren.

Da der untersuchte Bereich die Innenstadt sowie Pfiffligheim, Hochheim und Neuhausen umfasst, bindet die Verwaltung auch den Innenstadtausschuss und die Ortsbeiräte nach gegebener Zeit ein. „Durch ein flächendeckendes Radverkehrskonzept verfolgen wir eine systematische Herangehensweise an die Förderung des Radverkehrs, statt nach dem Feuerwehr-Prinzip nur dort zu handeln, wo es gerade brennt. Damit schaffen wir uns einen Fahrplan, um zu agieren und nicht bloß zu reagieren“, erklärt Horst.

Das Radverkehrskonzept nimmt die bereits erarbeiteten Rad-Zulaufrouten aus den äußeren Ortsteilen in Richtung Wormser Innenstadt auf, konkretisiert diese und führt Radfahrerinnen und Radfahrer sicher, zügig und komfortabel zu den wichtigsten Zielen des alltäglichen Radverkehrs. Die für die Analyse erforderlichen Verkehrszählungen sollen noch im Juni stattfinden, die Bürgerworkshops voraussichtlich diesen Herbst.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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