27.07.2022 / Musik

Mendelssohn-Oktett in der Bergkirche

Zum konzertanten Abschluss des Schuljahres lockte die Lucie-Kölsch-Musikschule der Stadt Worms das Publikum zu einem besonderen Konzert in die Hochheimer Bergkirche St. Peter.

Das Mendelssohn-Oktett. Samuel Langlitz, Frederic Busch, Amelie Kleber, Liliana Müller (Violine), Benjamin Shofman, Ga Chai Chu (Viola), Leo Ramroth und Nikolaus Schmitt (Cello) (v.l).
Das Mendelssohn-Oktett. Samuel Langlitz, Frederic Busch, Amelie Kleber, Liliana Müller (Violine), Benjamin Shofman, Ga Chai Chu (Viola), Leo Ramroth und Nikolaus Schmitt (Cello) (v.l).
© Fotograf: Nora Busch (Lucie-Kölsch-Musikschule)

Verleihung des Rotary-Förderpreises an zwei Nachwuchstalente

Pfarrerin Yvonne Siegel-Körper begrüßte als Hausherrin Gäste und Künstler und dankte gleich zu Beginn nicht nur für den musikalischen Genuss, sondern auch für den Benefiz-Zweck. Alle Einnahmen, immerhin 585 Euro, fließen in die Finanzierung der von der Bergkirchen-Gemeinde zu stemmender Sanierung des Dachgebälks des Kirchengebäudes.

Den musikalischen Auftakt übernahmen Samuel Langlitz und Benjamin Shofman mit Henry Wieniawskis Etude-Caprice op. 18 Nr. 1. Ein langsames und hochemotionales Werk, das von den beiden 16-jährigen Geigern souverän vorgetragen wurden. Im Anschluss daran überreichte Friederike Brüssermann, Co-Präsidentin des Rotary-Club Worms, den diesjährigen Förderpreis an die beiden Nachwuchstalente. Mit dem Förderpreis, der mit insgesamt 2500 Euro dotiert ist, zeichnet der Rotary-Club Worms junge Menschen aus, die auf ihrem Gebiet außerordentliche Leistungen erbringen und einen direkten Bezug zur Stadt Worms haben. Samuel Langlitz, Schüler von Olga Nodel an der Lucie-Kölsch-Musikschule, und Benjamin Shofman, der seinen Hauptfachunterricht an der Jungen Streicherakademie Mainz erhält, können beide schon zahlreiche Erfolge bei verschiedenen Wettbewerben vorweisen und verfügen über eine beachtliche Konzerterfahrung.

Musikalischer Höhepunkt des Konzertes war zweifelsohne das Oktett in Es-Dur op. 20 für vier Geigen, zwei Bratschen und zwei Celli von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das vortragende Ensemble bestand aus fortgeschrittenen Teilnehmern der Kammermusikfreizeit der Musikschule unter der Leitung von Olga Nodel. Die jungen Künstler interpretierten das anspruchsvolle Werk mit beachtlicher Reife. Mendelssohn komponierte das Oktett im Jahr 1825 im Alter von 16 Jahren, ebenso jugendlich wie die Mitglieder des Ensembles. Der Funke sprang über. Das Publikum war begeistert und erhielt den vierten Satz als gewünschte Zugabe. Ein wirklich besonderes Konzert.

Die Preisträger Samuel Langlitz und Benjamin Shofman mit Frederike Brüssermann, Co-Präsidentin des Rotary-Club Worms (v.l.).
Die Preisträger Samuel Langlitz und Benjamin Shofman mit Frederike Brüssermann, Co-Präsidentin des Rotary-Club Worms (v.l.).
© Fotograf: Rita Lodwig (Rotary-Club Worms)
Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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