09.11.2022 / Hilfen

Infos zur Wohngeldreform

Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung sieht eine umfassende Reform des Wohngeldgesetzes im Jahr 2023 vor. Lesen Sie hierzu erste Informationen der Stadtverwaltung Worms.

Mehr Geld für mehr Haushalte: Die steigenden Energiepreise und Lebenshaltungskosten belasten vor allem Menschen mit geringem Einkommen. Um sie zu entlasten ist ab 2023 eine Erhöhung des Wohngeldes vorgesehen. Außerdem sollen mehr Haushalte anspruchsberechtigt sein.
Mehr Geld für mehr Haushalte: Die steigenden Energiepreise und Lebenshaltungskosten belasten vor allem Menschen mit geringem Einkommen. Um sie zu entlasten ist ab 2023 eine Erhöhung des Wohngeldes vorgesehen. Außerdem sollen mehr Haushalte anspruchsberechtigt sein.
© iStock 1164273151, Fotograf: van-balvan

Anpassung erfolgt automatisiert

Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung sieht eine umfassende Reform des Wohngeldgesetzes im Jahr 2023 vor, um den steigenden Energiepreisen und der zunehmenden Mietbelastungsquote entgegenzuwirken.

Bereits jetzt werden Haushalte mit geringem Einkommen, das aber noch oberhalb der Grundsicherung nach dem SGB II oder dem SGB XII liegt, durch Wohngeld entlastet. Dieses wird als Mietzuschuss oder bei Wohneigentum als Lastenzuschuss gezahlt.

Sollten Sie bereits Wohngeld beziehen, müssen Sie nichts veranlassen.

Die Anpassung an die neuen gesetzlichen Regelungen erfolgt automatisiert

Ein neuer Bescheid über die Höhe des Wohngeldes geht Ihnen im neuen Jahr zu.

Wohngeld Plus geplant

Eine Antragstellung für das Wohngeld Plus ab 1. Januar 2023 ist derzeit noch nicht möglich. 

Aktuell befinden sich das sogenannte Wohngeld-Plus-Gesetz sowie die Änderung des Heizkostenzuschussgesetzes noch im Gesetzgebungsverfahren. Erst nach der Verabschiedung der Gesetze liegen der Stadtverwaltung Worms die rechtsverbindlichen Vorgaben zur Umsetzung des Wohngeldes Plus und der Auszahlung des Heizkostenzuschusses vor. 

Bis dahin werden alle Anträge auf Gewährung von Wohngeld nach den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen entschieden.

Die Wohngeldstelle der Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger daher von Anfragen abzusehen.

Sobald weitere Kenntnisse vorliegen, werden wir Sie auf worms.de entsprechend informieren.

Bei einem Bezug von anderen staatlichen Transferleistungen (Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Ausbildungsförderungshilfen u. Ä.) besteht kein zusätzlicher Anspruch auf Wohngeld, da die Unterkunftskosten hier bereits berücksichtigt sind.

Service:

Weiter Informationen rund um das Thema "Wohngeld" und Antragstellung erhalten Sie bei der Wohngeldstelle der Stadtverwaltung Worms:

Kontakt

Wohngeld

Quelle: Stadt Worms, Bereich 5 - Soziales, Jugend und Wohnen

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