29.01.2024 / Friedhof

Neue Grabarten auf dem Friedhof

Auf dem Friedhof Pfeddersheim hat der Integrationsbetrieb Friedhöfe (IBF) der Stadt Worms neue Flächen für Urnenbestattungen vorbereitet.

Jens Thill (Ortsvorsteher von Worms-Pfeddersheim), Christina Jung (Leiterin des Integrationsbetriebs Friedhöfe) und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst besichtigen die neuen Grabflächen (v.l.n.r.).
Jens Thill (Ortsvorsteher von Worms-Pfeddersheim), Christina Jung (Leiterin des Integrationsbetriebs Friedhöfe) und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst besichtigen die neuen Grabflächen (v.l.n.r.).
© Pressestelle Stadt Worms

Urnenbeisetzungen in verschiedenen Formen

So wurde ein neues Feld angelegt, auf dem rund 80 Urnengräber mit den Maßen 50x50cm für jeweils eine Urne sowie ca. 50 Familienurnengräber für bis zu 4 Urnen und einer Abmessung von 1x1m zur Verfügung stehen. Hier gibt es einen Hauptweg durch die neue Fläche, in dessen Mittelpunkt sich ein kleiner Platz mit einem Baum befindet. Dort ist geplant, zwei Bänke aufzustellen und die Bepflanzung der Beete zu ergänzen. Über Spender würde sich der IBF freuen. Die restlichen Gräber sind über Wiesenwege zugänglich. In diesem Bereich ist eine Belegung der Grabstätten bereits möglich und schon erfolgt. 

Damit folgt die Verwaltung einem Wunsch des Ortsbeirats Pfeddersheim. Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst möchte auf möglichst vielen Friedhöfen in den Stadtteilen auch Urnenbestattungen ermöglichen: „Wir erleben erhebliche Veränderungen in der Bestattungskultur. Viele ältere Menschen entscheiden sich für die Urnenbestattung, da diese Gräber pflegearm sind und die Hinterbliebenen wenig Arbeit damit haben“, so Horst. Dieser Trend werde sich in den nächsten Jahren verstärken.

In Vorbereitung ist außerdem eine Wiese zur Beisetzung von Urnen, bei der die Namen der Verstorbenen an Granitstelen angebracht werden, die Bestattungsstelle selbst jedoch nicht gekennzeichnet ist. Auch diese Bestattungsform ist demnächst verfügbar.

Als größter Vorortfriedhof sei der Pfeddersheimer prädestiniert für diese Bestattungsformen. „Was sich ändert, sind die Formen der Beisetzung und des Gedenkens. Mit den neuen Flächen tragen wir diesen Veränderungen Rechnung“, so Horst abschließend.

Quelle: Stadt Worms

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