25.04.2024 / Bauen

Neue Wirtschaftswegbrücke

Mit dem Aushub der Baugrube als Vorbereitung zur Herstellung der Widerlager haben im März die praktischen Arbeiten am Neubau der Wirtschaftswegbrücke nahe der Enzingerstraße in Pfeddersheim begonnen.

Marc Specht (Bauleiter der Firma Schnorpfeil), Daniel Fuhrmann (Projektverantwortlicher der Stadtverwaltung Worms, Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität), Jens Thill (Ortsvorsteher Worms-Pfeddersheim), Timo Horst (Stadtentwicklungsdezernent) und Annett Böttner (Stadtverwaltung Worms, Abteilungsleiterin Verkehrsinfrastruktur und Mobilität) in der Baustelle der neuen Wirtschaftswegbrücke in Worms-Pfeddersheim (v.l.n.r).
Marc Specht (Bauleiter der Firma Schnorpfeil), Daniel Fuhrmann (Projektverantwortlicher der Stadtverwaltung Worms, Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität), Jens Thill (Ortsvorsteher Worms-Pfeddersheim), Timo Horst (Stadtentwicklungsdezernent) und Annett Böttner (Stadtverwaltung Worms, Abteilungsleiterin Verkehrsinfrastruktur und Mobilität) in der Baustelle der neuen Wirtschaftswegbrücke in Worms-Pfeddersheim (v.l.n.r).
© Pressestelle Stadt Worms

Nachhaltig in Infrastruktur investieren

Nachdem der jahrzehntealte Vorgängerbau den aktuellen technischen und rechtlichen Vorschriften nicht mehr entsprach und auch nicht mehr ertüchtigt werden konnte, hatte im November 2023 die technische Bearbeitung begonnen. Noch im Dezember wurde der Böschungsbereich gerodet, damit im Januar 2024 das Bestandsbauwerk abgebrochen werden konnte. Im Februar erfolgte der Erdaushub; es wurden Bohrebenen für Bohrgerät sowie die Uferbefestigung hergestellt und die Baustelle wurde eingerichtet. Im März wurde die Gründung in Form von Bohrpfählen hergestellt und es wurde als Ausgleichsfläche ein Teil des Naturerlebnisraums bei der Diesterwegschule geschaffen. Nach der Herstellung der Widerlager wurde schließlich im April mit der Herstellung des Überbaus begonnen. Dazu wurden Stahlbetonfertigteile angeliefert und mit einem Kran eingehoben. Die Fertigteile dienen als „Schalung“ des Überbaus und machen ein Traggerüst (mit entsprechender Schalung) unnötig. Dadurch können Kosten und Bauzeit eingespart werden.

Mit dem Brückenneubau können die Enzingerstraße vom Schwerverkehr entlastet und die Anbindung der Firma KHS sowie der Landwirtschaft verbessert werden. Die Brücke kann Fahrzeuge bis zu 60 Tonnen aufnehmen; zusätzlich wird der Wirtschaftsweg verbreitert. In diesem Zusammenhang betonte Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst die Bedeutung der Anbindung: „Indem wir hier die Infrastruktur für die lokale Industrie und Landwirtschaft verbessern, sorgen wir zusätzlich für einen starken Wirtschaftsstandort.“ Horst wies außerdem darauf hin, dass der neuen Wirtschaftswegebrücke auch eine wichtige Funktion während der Sanierung der Brücke in der Niederflörsheimer Straße zukommt.

Ortsvorsteher Jens Thill ergänzte: „Wir entlasten Pfeddersheimer Wohngebiete von vermeidbaren Verkehren und investieren nachhaltig in unsere Infrastruktur.“

Technische Daten

  • Spannweite neue Brücke: 13,20 m
  • Gesamtlänge Brücke: 16,80 m
  • Breite neue Brücke: 5,50 m
  • Traglast: 60 Tonnen
  • Betonabbruch: ca. 100 m³
  • Erdbewegung: ca. 400 m³
  • Beton: ca. 250 m³
  • Betonstahl: ca. 40 t
  • Asphaltbau: ca. 300
  • Gründung: 2 x 5 Bohrpfähle mit je 8 m Länge

Die Baustelle der neuen Wirtschaftswegbrücke über die Pfrimm in Worms-Pfeddersheim.
Die Baustelle der neuen Wirtschaftswegbrücke über die Pfrimm in Worms-Pfeddersheim.
© Pressestelle Stadt Worms
Die Betonfertigteile der neuen Wirtschaftswegbrücke über die Pfrimm in Worms-Pfeddersheim werden eingehoben.
Die Betonfertigteile der neuen Wirtschaftswegbrücke über die Pfrimm in Worms-Pfeddersheim werden eingehoben.
© Pressestelle Stadt Worms
Quelle: Stadt Worms

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