07.04.2026 / Unterstützung

Spende des Inner Wheel Clubs Worms

Die Frauen des Inner Wheel Clubs Worms haben 4.000 Euro an den Stillen Unterstützungsfonds der Stadt Worms gespendet. Mit diesem Geld wird die Arbeit der fünf Wormser Stadtteilbüros gefördert.

Die Frauen des Inner Wheel Clubs Worms tauschten sich  mit Sozialdezernet Waldemar Herder und Mitarbeitern der Einrichtung aus.
Die Frauen des Inner Wheel Clubs Worms tauschten sich mit Sozialdezernet Waldemar Herder und Mitarbeitern der Einrichtung aus.
© Fotograf: Stadt Worms / Kommunikation und Marketing

Unterstützung beim Lernen 

Kinder und Jugendliche – häufig mit Migrationsgeschichte – erhalten dort unter anderem Unterstützung beim Lernen und Erledigen von Hausaufgaben.

Die Stadt Worms hatte den Fonds eingerichtet, um damit rasch und unkompliziert junge Menschen und Familien mit geringem Einkommen finanziell zu unterstützen. Der Fonds kann jedoch nicht aus städtischen Haushaltsmitteln bestritten werden, sondern ist auf Spenden angewiesen. Die Wormser Serviceclubs unterstützen den Fonds regelmäßig.

Die Mitglieder des Inner Wheel Clubs Worms konnten bei einem Besuch im Stadtteilbüro Gernotstraße einen persönlichen Eindruck von der Arbeit vor Ort gewinnen und sich mit den Mitarbeitern austauschen.
Sozialdezernent Waldemar Herder, der den Fonds vor einigen Jahren gemeinsam mit Karl-Heinz Deichelmann aus der Taufe gehoben hatte, betonte: „Ich freue mich nicht nur über die finanzielle Unterstützung des Inner Wheel Clubs Worms, sondern ganz besonders auch darüber, dass sich die dort engagierten Frauen dafür interessieren, wie wir konkret vor Ort mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten. Mit der Lernbetreuung in den Stadtteilbüros tragen wir deutlich dazu bei, dass sich die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss verringert. Damit tragen wir wirksam dazu bei, die Startchancen in Beruf und soziale Teilhabe deutlich zu verbessern.“ 

Informationen

Die Stadtteilbüros bieten ihre Unterstützung an derzeit fünf Standorten in Worms an. Sie betreuen insgesamt 230 bis 240 Jugendliche regelmäßig, von denen rund 80 Prozent einen Migrationshintergrund haben. Die Betreuung unterstützt die Jugendlichen dabei, in der Schule Anschluss an den Lehrstoff zu halten. Sie können Fragen stellen, die sie im Unterricht nicht „loswerden“ und es wird sichergestellt, dass sie nicht abgehängt werden, sondern erfolgreich und motiviert am Unterricht teilnehmen können. Die Betreuung erfolgt in konstanten Gruppen von zwölf bis 15 Teilnehmenden, die von drei Mitarbeitenden begleitet werden.

Seit Beginn ist die Nachfrage nach den Angeboten der Stadtteilbüros sehr hoch. Der Erstkontakt und die Anmeldung erfolgen mit den und durch die Eltern / Erziehungsberechtigten. Um die Situation und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen möglichst genau erfassen zu können, stehen die Mitarbeiterinnen der Stadtteilbüros in regelmäßigem Austausch mit Schulen und Elternhäusern. 

Weitere Informationen unter: 

Quelle: Stadt Worms

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