06.05.2026 / Gesundheit

Tag gegen den Schlaganfall

Das Klinikum Worms lädt am Montag, 11. Mai zu einer Informationsveranstaltung über Sprachstörungen nach einem Schlaganfall ein.

Informationschild, weißes Papier auf gelbem Hintergrund
Informationschild, weißes Papier auf gelbem Hintergrund

"Aphasie – wenn die Worte fehlen"

Jedes Jahr im Mai findet der bundesweite „Tag gegen den Schlaganfall“ statt. Der diesjährige Aktionstag der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe steht unter dem Motto „Ich spüre was, was du nicht siehst“ und lenkt den Fokus auf die oft unsichtbaren Folgen eines Schlaganfalls. Auch die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Worms & Umgebung und das Klinikum Worms beteiligen sich am diesjährigen Aktionstag mit einer Informationsveranstaltung.

Eine dieser häufigen, aber wenig sichtbaren Folgen eines Schlaganfalls ist die Aphasie, eine Sprachstörung, die in der Regel durch eine Schädigung des Gehirns entsteht. Betroffene haben dabei nicht nur Schwierigkeiten, Worte zu finden, Sätze zu bilden oder sich verständlich auszudrücken, sondern auch das Verstehen, Lesen und Schreiben kann erheblich beeinträchtigt sein. Die Aphasie betrifft damit das gesamte Sprachsystem und kann zu deutlichen Einschränkungen im Alltag sowie in der sozialen Teilhabe führen.

Anlässlich des Aktionstages lädt die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Worms & Umgebung gemeinsam mit der Klinik für Neurologie am Klinikum Worms zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel „Aphasie – wenn die Worte fehlen“ ein.

Die Veranstaltung bietet Fachvorträge von Prof. Dr. Rolf Kern, Chefarzt der Klinik für Neurologie, sowie von Anne-Kathrin Fischer, Logopädin am Klinikum Worms. Die Referenten informieren über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten der Aphasie.

Service

Die Veranstaltung findet am Montag, 11. Mai 2026, von 17:30 bis 19:00 Uhr im Konferenzraum im Erdgeschoss des Klinikums Worms statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.

Quelle: Klinikum Worms

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