17.07.2026 / Bauen

Neubau der Pfrimmbrücke

Im Rahmen der umfassenden Sanierung und Erneuerung des Bauwerks ist der Einhub des Brückenüberbaus erfolgreich abgeschlossen worden.

Der Einhub der Elemente des Überbaus bei der neuen Pfrimmbrücke in Pfeddersheim.
Der Einhub der Elemente des Überbaus bei der neuen Pfrimmbrücke in Pfeddersheim.

Wichtiger Meilenstein erreicht

Die beiden Brückenwiderlager auf der Nord- und Südseite sind fertiggestellt, und die Spannbetonfertigteile für den Brückenüberbau wurden nacheinander mit einem 400-Tonnen-Autokran eingehoben. Die Mittelteile wiegen rund 21 Tonnen, die Randfertigteile 32 Tonnen. Produziert wurden die Elemente in einem Fertigteilwerk nahe Nürnberg. Die Fertigteile dienen künftig als Schalung für den Überbau und werden anschließend mit Ortbeton und Bewehrung ergänzt. Durch dieses Verfahren entfällt ein aufwendiges Traggerüst über der Pfrimm sowie eine überbauende Schalung, wodurch Bauzeit und Kosten deutlich reduziert werden.

Die Brücke ruht auf insgesamt 14 Bohrpfählen, jeder Pfahl hat einen Durchmesser von 1,20 Metern und reicht rund 10 Meter tief in den Baugrund. Die neue Brücke hat eine Gesamtlänge von 14,90 Metern und eine Breite von 11,50 Metern (zwischen den Geländern); die neu entstehende Brückenfläche beträgt rund 170 Quadratmeter. Das Tragwerk ist für modernste Anforderungen und Schwerlastverkehr bis zu einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen ausgelegt. 

Insgesamt werden in dem Ingenieurbauwerk ca. 90 Tonnen Stahl (Beton- und Spannstahl) verbaut, für die Baugruben ca. 1.020 Kubikmeter Erde bewegt. Parallel dazu wird der komplette Straßenabschnitt zwischen Kurt-Schumacher-Straße und der Straße „Am Schwimmbad“ erneuert; beidseitig entstehen neue Gehwege, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.

Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme – inklusive der kompletten Straßenbauarbeiten – ist für Oktober dieses Jahres geplant.

Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst betonte: „Durch den Verzicht auf aufwendige Traggerüste sparen wir Zeit und Kosten, ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität. Dieses Vorhaben macht unsere Region verlässlicher für den Schwerlastverkehr und stärkt den Wirtschaftsstandort nachhaltig.“

Quelle: Stadt Worms

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