31.08.2026 / Feuerwehr

Dirk Herber besucht „Blaulichter“

Im Rahmen seiner Vorstellungsreise besuchte Staatssekretär Dirk Herber auch die Organisationen der Blaulicht- und Gefahrenabwehr in Worms.

Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Staatssekretär Dirk Heber (1. Reihe, Mitte) im Kreis der Wormser "Blaulicht"-Vertreter vor der Hauptfeuerwache in Worms.
Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Staatssekretär Dirk Heber (1. Reihe, Mitte) im Kreis der Wormser "Blaulicht"-Vertreter vor der Hauptfeuerwache in Worms.
© Fotograf: Stadt Worms / Kommunikation und Marketing

Direkter Austausch ist unverzichtbar

Nach Terminen bei der Polizei und dem Kommunalen Vollzugsdienst führte ihn sein Weg zur Feuerwehr. Im Mittelpunkt des Treffens stand das persönliche Kennenlernen der zuständigen Abteilungsleitungen, der Wachabteilungen sowie weiterer Akteure der Gefahrenabwehr.

Am Austausch nahmen neben Angehörigen der Feuerwehr Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) sowie des Technischen Hilfswerks (THW) teil. Bei einem gemeinsamen Mittagessen kam Staatssekretär Herber auch mit den Einsatzkräften ins Gespräch. Themen waren die jeweiligen Aufgaben und aktuellen Herausforderungen der Organisationen sowie die organisationsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Blaulicht- und Gefahrenabwehrfamilie und im Land Rheinland-Pfalz.

Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf den Wachabteilungen und ihren täglichen Arbeitsbedingungen. Staatssekretär Herber erhielt dabei einen unmittelbaren Eindruck von der Raumsituation der Wormser Hauptfeuerwache und konnte sich ein Bild davon machen, wie die in Teilen sehr beengten Gegebenheiten den Dienstbetrieb beeinflussen. Weitere zentrale Themen waren die Integrierte Leitstelle (derzeit Interims-Leitstelle) mit den damit verbundenen organisatorischen und infrastrukturellen Anforderungen sowie die geplanten Umstrukturierungen im Leitstellenbereich Mainz. Die reguläre Integrierte Leitstelle soll am Standort der Feuerwache 1 in Mainz-Bretzenheim entstehen und für Notrufe aus den Landkreisen Mainz-Bingen, Bad Kreuznach, Alzey-Worms sowie die Städte Mainz und Worms mit insgesamt ca. 800.000 Einwohnern zuständig sein. Im Rahmen der derzeitigen Interimslösung erfolgt die Notrufdisposition über das im Frühjahr 2025 zusammengeschaltete, dreigeteilte Interimssystem: Die DRK-Leitstelle in Mainz-Gonsenheim disponiert Einsätze für den Rettungsdienst, die Leitstellen in Mainz-Bretzenheim und Worms für die Feuerwehren.

Doch auch in Worms selbst wird es gravierende Veränderungen geben, über die sich der Staatssekretär ebenfalls informierte: Neben der geplanten neuen Hauptfeuerwache auf dem ehemaligen Salamandergelände will die Stadt im Bereich des Industriegebiets Worms Nord eine Feuerwache Nord einrichten.

Staatssekretär Dirk Herber zeigte sich beeindruckt: „Der direkte Austausch vor Ort ist unverzichtbar. Hier lerne ich die Menschen und Strukturen persönlich kennen und verstehe die Herausforderungen, vor denen die Einsatzkräfte täglich stehen. Die enge Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen in Worms ist ein starkes Fundament für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr in Rheinland-Pfalz.“

Bürgermeisterin Stephanie Lohr, zu deren Dezernat auch die Feuerwehr gehört, betonte: „Wir freuen uns sehr über den Besuch von Staatssekretär Herber. Er zeigt, dass die Landesebene die Arbeit unserer Einsatzkräfte und ihrer Partnerorganisationen ernst nimmt. Gerade mit Blick auf die beengten Verhältnisse an der bestehenden Wache und die damit verbundenen dringend notwendigen Zukunftsprojekte wie die neue Hauptfeuerwache und die Feuerwache Nord ist dieser Austausch wichtig und wertvoll.“

Quelle: Stadt Worms

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