Das Wormser Rheinufer soll neu gestaltet werden. Bürger haben die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. Hier gehts zur online-Beteiligung.

„Die Neugestaltung und Weiterentwicklung des Rheinufers ist eine der wichtigsten städtebaulichen Aufgaben der kommenden Jahre“, so Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst zur anstehenden Bürgerbeteiligung zur Gestaltung der Fläche. Hierzu soll der bestehende Rahmenplan Rheinufer (SEK) aus dem Jahr 2004 fortgeschrieben werden. Seit 2025 wurden hierzu systematisch verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet. Nach dem Beschluss des Bau- und Mobilitätsausschusses werden diese nun der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ziel dabei ist es, das Rheinufer als Naherholungsgebiet aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität im Quartier und seine touristische Attraktivität zu steigern – und dabei gleichzeitig die Funktion als Festgelände langfristig zu sichern.
Die bisherigen Überlegungen sehen unter anderem neue Spiel- und Aufenthaltsbereiche im nördlichen Bereich des Festplatzes vor, die je nach Anlass und Bedarf auch als Veranstaltungs- oder Sportflächen oder auch als Parkplätze genutzt werden können. Außerdem sollen Wege und Grünflächen den Bereich ansprechender machen, während das Gelände insgesamt weiterhin gut mit dem Auto erreichbar bleiben soll. Parallel dazu soll geprüft werden, ob Teile der Fläche auch als Wohnquartier weiterentwickelt werden können.

Der Wormser Rheinuferbereich ist der einzige innenstadtnahe Uferabschnitt, der Erholung, Freizeit und Tourismus miteinander verbindet.
Bereits 2004 wurde ein Rahmenplan für das Rheinufer entwickelt, der jedoch aus verschiedenen Gründen nur teilweise umgesetzt werden konnte.
Vor dem Hintergrund aktueller städtebaulicher Herausforderungen und neuer Entwicklungsziele soll der Rahmenplan nun fortgeschrieben werden. Dabei werden die örtlichen Gegebenheiten, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie die wirtschaftlichen Potenziale des Gebiets gleichermaßen berücksichtigt.