Ortsvorsteher Uwe Merz vor einer Panorama-Ansicht von Worms-Neuhausen
Ortsvorsteher Uwe Merz vor einer Panorama-Ansicht von Worms-Neuhausen

Herzlich willkommen in Worms-Neuhausen!

Büro des Ortsvorsteher von Worms-Neuhausen

Wir freuen uns, dass wir mit Beginn des Jahres 2022 einen zusätzlichen Servicetag (Dienstag) anbieten können.

Bitte beachten Sie die neuen Öffnungszeiten des Sekretariats des Ortsvorstehers:

Montags 13:00 - 18:00 Uhr
Dienstags 08:00 - 11:30 Uhr
Mittwochs 13:00 - 18:00 Uhr
Freitags 08:00 - 12:00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter (0 62 41) 59 44 17 zu den oben genannten Zeiten!

Aktuelles

10.01.2022 / Mitmachen

"Stadtdörfer Worms"

Bürger/innen der Stadtteile sind herzlich eingeladen, sich am Modellvorhaben „Stadtdörfer Worms“ zu beteiligen: per Online-Umfrage und in Arbeitskreisen direkt in ihrem "Stadtdorf". 

Nach erfolgreicher Bewerbung nimmt die Stadt Worms mit ihren dreizehn Stadtteilen am Modellvorhaben "Stadtdörfer" des Ministeriums des Innern und für Sport teil. Als "Stadtdörfer" werden Ortsteile von kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten bezeichnet, die in der Regel einen dörflichen oder ländlichen Charakter haben. Ziel ist es, unter aktiver Einbindung der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ein Konzept für die Stadtdorfentwicklung zu entwerfen und zu verabschieden. Dabei geht es konkret um die Umsetzung von kommunalen Projekten und privaten Initiativen gleichermaßen, die gezielte Förderung lokaler Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität innerhalb der Stadtteile, die Verzahnung der Stadtteile untereinander sowie mit der Kernstadt im Sinne einer stadtweiten Kooperation sowie die Herausarbeitung stadtteileigener Identitätsmerkmale, Ziele und Projekte. Die Landesregierung unterstützt die teilnehmenden Kommunen dabei und gewährt ihnen eine finanzielle Förderung.

„Ich freue mich sehr, dass Worms als Modell-Kommune für das Projekt „Stadtdörfer“ anerkannt wurde und wir mit Unterstützung des Ministeriums einen richtungsweisenden Prozess in Gang setzen können, der geprägt ist von der Mitbestimmung und Partizipation eines jeden Einzelnen in unseren Stadtteilen“, hebt Oberbürgermeister Adolf Kessel hervor.

Jetzt mitmachen bei Online-Umfrage

Um die Ziele von „Stadtdörfer Worms“ zu erreichen, soll in einem ersten Schritt mit einer breit angelegten Umfrage herausgefunden werden, welche Zukunftsthemen die Bürgerinnen und Bürger für ihr Stadtdorf als zentral und wichtig erachten. Die Umfrage richtet sich an alle Einwohnerinnen und Einwohner der dreizehn Wormser Stadtteile, die nun eingeladen sind, an dieser Zukunftsthemenbefragung teilzunehmen.

Die Umfrage ist unter folgendem Link freigeschaltet und vollkommen anonym, es werden keine persönlichen Daten gesammelt:

Umfrage starten Veranstaltungen in den Stadtteilen

Im nächsten Schritt werden nun die Bürgerinnen und Bürger zentralen Auftaktveranstaltungen in ihrem Stadtdorf eingeladen, um die Ergebnisse der Umfrage zu diskutieren und anhand der wichtigsten Zukunftsthemen Arbeitskreise zu bilden. Diese Arbeitskreise untersuchen zunächst den IST-Zustand und entwickeln darauf aufbauend einen SOLL-Zustand für ihr Stadtdorf, mit entsprechenden Maßnahmen- und Projektvorschlägen. Die Erkenntnisse und Ergebnisse werden gemeinsam in einem Entwicklungskonzept abschließend zusammengefasst. Dieses Konzept wird die Grundlage für eine finanzielle Förderung von einzelnen Maßnahmen- und Projektvorschlägen seitens des Landes Rheinland-Pfalz bilden. Unterstützt werden die Arbeitskreise Stadtdorfkümmer/innen, der Büros der Ortsvorsteher und dem Ortsbeirat.

Die nächsten Termine für Auftaktveranstaltungen sind:

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter der angegebenen E-Mail-Adresse für die Veranstaltungsteilnahme an. Vor Ort gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Programm Stadtdörfer

Geldsegen für die Stadt Worms aus Berlin und Mainz

Diese Überschrift hätte ich sehr gerne gelesen, denn dann bräuchten wir auch keine Förderprogramme auf den Weg zu bringen. Die Frage ob Pfiffligheim, Hochheim oder Neuhausen wirklich ein Stadtdorf ist, trifft nicht den eigentlichen Grund für die überwältigende Teilnahme aller Wormser Stadtteile.

Warum haben wir solche Programme wie Soziale Stadt/Grüne Schiene oder Stadtdörfer? Nur über diese abhängigen Wege gelangt Geld in unsere Stadt. Auf die Formalitäten, die damit einhergehen und sich der „normale Bürger“ als Kümmerer/in im Programm Stadtdörfer damit auseinandersetzen muss, will ich gar nicht eingehen.

Es war negativ interessant, wie Frau Hermann als Vizepräsidentin der Kommunalaufsicht in Rheinland-Pfalz den anwesenden Stadträten des Haupt,- und Finanzausschusses im Wormser erklärte, wie sie den Wormser Bürgerinnen und Bürgern mehr Steuern aufbrummen könnten. Den eigentlichen Grund verschwieg Sie mit dem Hinweis auf die Politik.

Aus meiner Sicht haben wir unter den gegebenen Umständen keine Chance einigermaßen schuldenfrei zu werden, solange die Pflichtaufgaben von den Kommunen finanziell gestemmt werden müssen.

Hätten die Kommunen ausreichend Gelder zur Verfügung, bräuchten wir keine zusätzliche Unterstützung oder wie es der Kämmerer unserer Stadt, Herr Soller, ausdrückt: Fehlende Infrastrukturerhaltung! Es bringt uns auch nichts, den „Schwarzen Peter“ vom Land zum Bund zu schieben.

Schauen und hoffen wir nach Berlin, wo sich gerade drei Parteien gemeinsam darum bemühen eine neue Regierung für unser schönes Deutschland auf die Beine zu stellen. Hier könnten Impulse von Berlin nach Mainz oder auch umgekehrt gehen für eine positive Veränderung.

Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn in jedem Stadtteil ein Kümmerer/in gemeinsam mit seinem/Ihrem Ortsvorsteher/in ein Projekt umsetzen könnte, zum Wohle der Stadt Worms und unserer schönen Stadtteile.

Es ändert allerdings leider nichts an unser aller Grundproblem.

Uwe Merz
Ortsvorsteher

Worms-Neuhausen

Unterführung Fahrweg

Die Unterführung Fahrweg geht mit großen Schritten  ihrer Fertigstellung entgegen

10.10.2021 / Bereich 6.6 der Stadt Worms und der Ortsvorsteher von Neuhausen vor Ort an der Unterführung Fahrweg

Es war fast ein kleines Volksfest am Sonntag, 10. Oktober 2021, am „noch“ Bahnübergang Fahrweg. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger waren wohl sehr neugierig, was da an diesem Tag passiert.

Das vorgefertigte Betonbauwerk (die eigentliche Unterführung) wurde auf Beton-Fertig-Fundamenten auf denen Schienen aufgebracht waren durch zwei Hubzylinder an seinen endgültigen Standort „geschoben“. Die Strecke betrug 15 Meter. Für einen Laien ein Meisterwerk der Ingenieurskunst! Die Vorbereitung inklusive des Verschiebens dauerte von morgens 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr am Nachmittag.

Aufgrund des sehr hohen Gewichts (1.500 Tonnen) braucht das Bauwerk selbst kein Fundament. Jetzt werden die Böschungen wieder aufgefüllt und so der Bahndamm wiederhergestellt. Bis spätestens Mittwochmorgen, 13.10.21, 05:00 Uhr, musste die Bahnstrecke wieder freigegeben werden. Bis dahin hat die Firma Schnorpfeil im Drei-Schicht-Betrieb durchgearbeitet.

Das Team der Stadt Worms aus dem Bereich 6.6 unter der Abteilungsleitung von Annett Böttner, sowie dem Projektleiter Harald Germann und Daniel Fuhrmann waren auch erleichtert, nachdem diese sehr wichtige und schwierige Projektphase erfolgreich beendet werden konnte. Sie betonen hierbei auch, dass die professionelle Arbeit der Firma Schnorpfeil die Grundlage für das Gesamtgelingen bildet.

Die Unterführung muss noch an den Fahrweg und in Richtung Hornbach durch Rampen angeschlossen werden. Diese Anschlussarbeiten werden bis Ende des Jahres 2022 durchgeführt. Spätestens dann können alle Neuhauser und Wormser aufatmen, denn das Warten an den Bahnschranken hat ein Ende.

Übersichtsaufnahme des Unterführungsbauwerkes                                                       © Fotograf: Horst Bless
Übersichtsaufnahme des Unterführungsbauwerkes © Fotograf: Horst Bless

Unterführung Fahrweg

22.09.2021 / Bereich 6 der Stadt Worms und der Ortsvorsteher von Neuhausen vor Ort an der Unterführung Fahrweg

Erfreulicherweise ist dieses wichtige Projekt für Worms und Neuhausen immer noch klar im Fahrplan. Das eigentliche Betonbauwerk – nämlich die Unterführung mit zwei Fahrbahnen und getrenntem Fußgänger- und Fahrradbereich – ist bis auf Restarbeiten schon fertiggestellt und wartet in der 9 Meter tiefen Baugrube darauf, durch den Bahndamm hindurchgeschoben zu werden. Das 1500 Tonnen schwere Bauwerk wird dann durch acht elektrisch-hydraulische Pressen Zentimeter für Zentimeter an den endgültigen Standort geschoben, so Projektleiter Harald Germann.

Durch 12 Grundwasser-Brunnen wird zur Zeit der Grundwasserspiegel innerhalb der Baustelle abgesenkt. Das so nach oben beförderte Wasser wird über eine Wasserrohrbrücke, die über den Fahrweg gebaut wurde, in die Herrnsheimer Klauern gepumpt. Diese Maßnahme ist mit der Umweltbehörde der Stadt Worms abgestimmt und der zuständige Förster für den Bereich der Klauern freut sich über so viel Oberflächenwasser.

Dadurch wird es in der Woche vom 8. bis 13. Oktober 2021 möglich sein, die fertige Unterführung in den Bahndamm einzuschieben, ohne im Wasser arbeiten zu müssen. In diesem Zeitraum kommt es zu einer Komplettsperrung der Bahnstrecke Worms/Mainz und auch des Bahnübergang Fahrweg für den Fahrzeugverkehr. Vermutlich muss in der Folge dann noch an zwei Terminen der Übergang für 1-2 Tage für Nacharbeiten am Gleis gesperrt werden.

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