Wiese an der Rheinpromenade Worms
Wiese an der Rheinpromenade Worms

Grünflächen und Gewässer

Öffentliches Grün ist Teil einer lebenswerten Stadt. Für Bürger*innen und Besucher der Nibelungenstadt plant, pflegt und unterhält die Abteilung Grünflächen und Gewässer der Stadtverwaltung Worms eine Vielzahl öffentlicher Grünanlagen, Spielplätze, Sportanlagen, den städtischen Wald sowie Bäche, Gräben und Weiher.

Außenanlagen an öffentlichen Gebäuden (wie Rathaus, Schulen, Kindergärten, Ortsverwaltungen usw.) betreut der Gebäudebewirtschaftungsbetrieb (GBB).

Stadtgraben am Lutherring
Stadtgraben am Lutherring

Wieviele Grünflächen und Gewässer gibt es in Worms?

Die Abteilung Grünflächen und Gewässer ist zuständig für die Pflege und Unterhaltung von insgesamt 516,3 ha städtischem Grün, die sich verteilen sich auf

  • 140,8 ha öffentliche Grünflächen:
    52,0 ha Parks
    27,3 ha Grünanlagen und Stadtplätze
    15,4 ha Spielplätze
    29,6 ha Verkehrsgrün an Straßen und Parkplätzen
    16,5 ha Eingrünungsflächen von Neubau- und Gewerbegebieten
    22,8 ha Sportplätze

  • 72,8 ha Gewässer

  • 149,9 ha Wald- und Naherholungsflächen

  • 130 ha Grünbestände an Radwegen im Außenbereich

Mit den Pflege- und Unterhaltungsarbeiten sowie kleineren Um- oder Neubauten wird in der Regel der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Worms beauftragt.

Von Firmen des Garten- und Landschaftsbaus werden in geringem Umfang ebenfalls Pflegearbeiten ausgeführt. Größere Baumaßnahmen werden öffentlich ausgeschrieben und an entsprechende Fachbetriebe vergeben.
Grünanlage im Adenauerring
Grünanlage im Adenauerring
© Fotograf/Urheber: R. Uhrig

Parks und Grünanlagen

Die Ringanlagen um den Stadtkern, sieben Parks und eine Vielzahl von Grünanlagen in der Innenstadt und den Vororten sind die grünen Lungen unserer Stadt. Bewohner und Touristen nutzen sie tagtäglich zur Erholung, tagsüber für eine Pause, am Abend für sportliche Betätigung oder am Wochenende mit der Familie.

Erleben Sie unsere schönen Grünanlagen und Parks!

Parkanlage am Luginsland
Parkanlage am Luginsland
© Fotograf/Urheber: R. Uhrig

Spielplätze

Zahlreiche Spielplätze im Stadtgebiet sowie in den 13 Stadtteilen laden zum Spielen und Toben ein:

Spielplätze in Worms

Spielplatz im "Pfrimmpark" (Karl-Büttel-Park im Stadtteil Pfiffligheim)
Spielplatz im "Pfrimmpark" (Karl-Büttel-Park im Stadtteil Pfiffligheim)
© Fotograf/Urheber: B. Bertram

Stadt warnt vor Ambrosie

Die Stadtverwaltung warnt vor Neophyt Beifuß-Ambrosie. Eine Berührung der Pflanze kann Kontaktallergien auslösen. Die Pollen gelten als ganz besonders gefährlicher Allergieerreger. In Worms sind derzeit vier Standorte bekannt. Um eine weitere Verbreitung zu verhindert, bittet die Stadt die Bevölkerung Pflanzenfunde zu melden.

Kann heftige Hautreaktionen und Allergien auslösen: die Beifuß-Ambrosie
Kann heftige Hautreaktionen und Allergien auslösen: die Beifuß-Ambrosie
© Fotograf: Agroscope ACW

Besonders gefährlicher Allergieerreger

Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl derer, die in der Sommerzeit mit roten Augen und laufenden Nasen zu sehen sind, immer mehr Menschen in Deutschland sind von starken Allergien gegen Pollen und Gräser betroffen.

Ein ganz besonders gefährlicher Allergieerreger sind die Pollen der Beifuß-Ambrosie, die ihren natürlichen Lebensraum ursprünglich in Nordamerika fand, in den letzten Jahren jedoch vor allem durch die Kontamination von Vogelfutter vermehrt in Deutschland gefunden werden konnte.

Seit der Entdeckung der ersten Pflanze dieser Art in Deutschland 1863, kann man "Ambrosia artemisiifolia" heute auf 420 Messtischblättern (von ca. 3000) finden. Noch ist die Pflanze, die im Volksmund auch Traubenkraut genannt wird, in Deutschland jedoch noch nicht fest etabliert; es besteht eine große Chance die Verbreitung frühzeitig zu stoppen. Sollte dies nicht gelingen, müssen wir damit rechnen, dass sich, ähnlich wie in Norditalien oder Südfrankreich, die Krankheiten Asthma oder Pollinose drastisch ausbreiten und häufen werden.

In Worms vier Standorte bekannt

Auch in Worms gibt es vier Standorte, an denen man seit 2006 Beifuß-Ambrosien finden kann. Sie befinden sich in den Gemarkungen Herrnsheim und Horchheim. Gegen diese Standorte werden, soweit diese sich auf öffentlichen Flächen befinden, Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt.

Mit der Hilfe und Unterstützung der Bevölkerung möchte die Stadtverwaltung eine weitere Verbreitung verhindern! Sollten irgendwo in der Umgebung Beifuß-Ambrosien ausfindig gemacht werden, wird gebeten, Kontakt mit der zuständigen Abteilung 3.05-Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung Worms (Kontaktdaten siehe unten) aufzunehmen.

Erkennen kann man die je nach Standort zwischen 0,50 und 1,50 Meter große Pflanze an ihren mehrfach gefiederten Blättern (zwei bis dreifach fiederspaltig), die anliegend behaart sind. Während der Blütezeit zwischen Juli und August, sollte man sich Beifuß-Ambrosien nur mit Atemschutzmaske nähern. Auch während die Pflanze nicht blüht, sollte man Sie auf keinen Fall mit den Händen berühren, da möglicherweise Kontaktallergien auftreten könnten.

Pflanzenfund melden!

Sollten Sie in der Umgebung Beifuß-Ambrosien ausfindig gemacht haben, melden Sie Ihren Fund bitte bei

Kontakt

Wolfgang Reich
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 35 05
E-Mail Kontaktformular

Der Eichenprozessionsspinner in Worms

Der Eichenprozessionsspinner trat in Worms zum ersten Mal im Jahr 2005 in Massen auf. Betroffen waren damals stark frequentierte Bereiche wie der Stadtpark und das Freibadgelände.
Weite Bereiche mussten abgesperrt werden, da die Gifthaare des Eichenprozessionsspinners auf der Haut und an den Schleimhäuten zu allergischen und/oder toxischen Reaktionen führen können. Die Gifthaare bleiben im Streu unter den Bäumen über Jahre erhalten bzw. werden vom Wind weiter getragen, so dass nicht nur der Baum, sondern auch die ganze Umgebung gemieden werden muss.

Raupen des Eichen-prozessionsspinners Quelle: FVA Baden -Württemberg
Raupen des Eichen-prozessionsspinners Quelle: FVA Baden -Württemberg
© Fotograf: FVA Baden-Württemberg
Prozession am Stamm Quelle: LWF Bayern
Prozession am Stamm Quelle: LWF Bayern
© Fotograf: LWF Bayern

Biologie

Eichenprozessionsspinner richten an Eichen große Schäden an, sie wandern im Prozessionszug am Stamm hinauf. Zwischen April und Juni kommt es zum Kahlfraß (Knospen und Blätter). Bei großem Auftreten sind sie sehr schädlich!
Die Eier überwintern in Eigelegen von 100- 200 Eiern am Stamm, die Larven schlüpfen im zeitigen Frühjahr, nur dann hat eine Bekämpfung Aussicht auf Erfolg.

Bekämpfung

Um der Gesundheitsgefährdung und der Nutzungs-einschränkung vorzubeugen wurden im vergangenen Frühjahr erstmals Bäume im unmittelbaren Freizeitbereich des Stadtparks, sowie des Freibades mit einem biologischen Pflanzenschutzmittel behandelt.

Hierzu wurde eine Ausnahmegenehmigung zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln bei der ADD Trier beantragt. Die Blätter sollten nicht größer als ein „Fledermausohr“ sein (also eine frühe Austriebsspritzung)!

Bei dem verwendeten Mittel „Dipel ES“ handelt es sich um ein biologisches Insektizid (Bacillus thuringiensis). Es verhindert eine weitere Verpuppung und ein sofortiger Fraßstopp tritt ein, so dass die Raupen auch in der im Vergleich mit chemischen Insektiziden verlängerten Abtötungszeit keine Schäden mehr anrichten können. Das Mittel ist nicht bienengefährlich.
Erwischt man jedoch nicht den richtigen Spritzzeitpunkt, ist nur noch eine mechanische Bekämpfung (absaugen) möglich.

Waldschutz INFO zum Eichenprozessionsspinner der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg

Kontakt

Grünflächen und Gewässer

Grünanlage am Lutherplatz
Grünanlage am Lutherplatz
© Fotograf/Urheber: Stadt Worms

Aufgaben der Abteilung Grünflächen und Gewässer:

  • Planung, Bau und Unterhaltung von Grünanlagen
  • Stadtentwicklungsplanung / Grünwesen
  • Gartendenkmalpflege / Umsetzung von Parkpflegewerken
  • Spielplätze / Kontrolle, Pflege und Unterhaltung
  • (Straßen-) Bäume / Kontrolle, Pflege und Unterhaltung (Baumfällliste 2020-2021)
  • Sportplätze / Pflege und Unterhaltung
  • Wasserbau / Kontrolle, Pflege und Unterhaltung
  • Wald / Kontrolle, Pflege und Unterhaltung
  • Grünbestände an Radwegen im Außenbereich / Kontrolle, Pflege und Unterhaltung
  • Planung und Bau von Kleingärten

Kontakt

Grünflächen und Gewässer

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