
Aufgrund des maroden Zustands der bestehenden Dacheindeckung, ist eine umfassende Erneuerung zwingend erforderlich. Die beiden Türme an der Hagenstraße mussten im Vorfeld bereits mit Schutznetzen gesichert werden.
Die gesamte Dachfläche und die Dachschalung weisen örtliche Feuchtigkeitsschäden auf und werden entsprechend zimmermannsmäßig instandgesetzt. Die Dacheindeckung wird vollständig erneuert und gemäß historischem Vorbild mit Naturschiefer ausgeführt. Die bestehenden Dachgauben werden ebenfalls saniert.
Die Dachsanierung (Altbau, 1.BA) erfolgt in zwei Teilabschnitten. Die Sanierung der Dachfläche des „Neubaus“ (2.BA) ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Michael Dirion - Architekt Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | SSV Architekten, Heidelberg (Dachsanierung) HAD Hamm Architektur + Denkmalpflege, Worms (Gabriel v. Seidl-Turm) |
| Gebäudetyp | Verwaltungsgebäude |
| Baubeginn | Mai 2026 |
| Fertigstellung | Dezember 2027 |









Im Rahmen der geplanten Umnutzung des ehemaligen Evangelischen Gemeindehauses im Lerchenweg 16, zu einer Interimsmensa mit angebundener Container-Anlage für die Küche, werden Umbauten, Ergänzungen und Ertüchtigungen am Bestandsgebäude vorgenommen.
Die Maßnahmen umfassen die Öffnung des ehemaligen Gemeindehauses im Bereich der Apsis und die Aufstellung von Containern mit integrierter Ausgabeküche. Hierfür werden spezifische Infrastrukturen installiert, darunter Wasser- und Abwasseranschlüsse, sowie Elektroanschlüsse. Außerdem wird ein Fettabscheider installiert. Abschließend werden Malerarbeiten, Renovierungsmaßnahmen und Schallschutzmaßnahmen im Bestandsgebäude durchgeführt.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Michael Dirion - Architekt Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | Studio SF Simon Fischer & Architekten GmbH, Mannheim |
| Gebäudetyp | Mensa |
| Baubeginn | September 2026 |
| Fertigstellung | Frühjahr 2027 |


Der Integrationsbetrieb Friedhof der Stadt Worms betreut mit rund 50 Mitarbeitenden etwa 37 ha Friedhofsfläche, darunter den Hauptfriedhof, elf Stadtteilfriedhöfe und fünf jüdische Friedhöfe.
Der bestehende Bauhof und das Sozialgebäude sind veraltet, zu klein und teilweise ungünstig gelegen. Zudem kommt es auf dem Bauhofgelände bei Starkregen regelmäßig zu Überschwemmungen.
Der geplante Neubau bündelt künftig Werkstätten, Fahrzeug- und Gerätelager, Sozial- und Büroräume. Dadurch werden die Arbeitsabläufe optimiert, fehlende Flächen geschaffen und eine zeitgemäße Unterbringung von Fahrzeugen und Arbeitsgeräten ermöglicht.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Ulrike Straub - Architektin Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | raum & architektur, Christiane Jeromin, Worms Architektur + Brandschutz, Osthofen |
| Gebäudetyp | Betriebsgebäude mit Garage, Werkstatt, Büro- und Aufenthaltsräumen |
| Baubeginn | 2027 |
| Fertigstellung | 2028 |
Für den Neubau der Sporthalle des Eleonoren-Gymnasiums in der Brucknerstraße 1 wurde 2022 eine Machbarkeitsstudie erstellt, um die bauliche Situation der Bestands- sowie der Neubauvariante zu klären. Auf Basis dieser Studie beschloss der Bau- und Mobilitätsausschuss der Stadt Worms den Neubau einer 2-geschossigen 1,5 Feld- Sporthalle.
Das Gebäude prägt ein dominanter, zweigeschossiger Hallentrakt, der parallel zur Brucknerstraße verläuft. Dieser Hallentrakt wird durch einen winkelartig angeordneten Baukörper zweiseitig umschlossen. Darin befinden sich die Nebenräume wie Technik, Foyer, Bereiche für Schüler und Lehrer sowie Sanitäreinrichtungen.
Großzügige, raumhohe, gerahmte Fassadenöffnungen im Eingangsbereich und im Treppenraum lassen Tageslicht in das Gebäude hinein und ermöglichen Einblicke für Nutzer und Passanten. Die Halle präsentiert sich als monolithischer Körper mit senkrechten Fensterbändern. Heller Beton mit glatter Oberfläche sowie eine Fassadenbegrünung strukturieren die Fassade; die Fensterbänder durchziehen die verschiedenen Geschosse und mildern die Höhenwirkung. Der Winkelbau erhält eine Fassade aus Betonfertigteilen mit einer Matrizenstruktur, wodurch dieser sich gestalterisch vom Hallenbau absetzt. Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über Wärmepumpen und Geothermie.
Eckdaten:
BGF: 2.550 m²
BRI: 16.750 m³
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Ulrike Straub - Architektin Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | Cziumplik und Lattrell Architekten in PartGmbB, Worms Eichler und Eichler Architekten, Alzey |
| Gebäudetyp | Eineinhalbfeld Turn- und Sporthalle 2x gestapelt |
| Baubeginn | 2026 |
| Fertigstellung | 2029 |






Auf dem Gelände neben der Sporthalle in der Carl-Villinger-Straße ist eine 8-gruppige Kita geplant, die ca. 132 Kindergarten- und 20 Krippenplätze umfasst.
Neben den Gruppenräumen sind zwei Mehrzweckräume, eine Aufwärmküche, Essbereiche und Schlafräume vorgesehen.
Das Gebäude soll in Brettsperrholzbauweise mit Solargründach errichtet werden.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Anna Bauer - Architektin Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | MU Architekten und Energieberater, Heppenheim (LPH 1-4) PIA Architekten (LPH 5-9) Farbkonzept: Antje Möbius Farb|design, Heidelberg |
| Gebäudetyp | Kindertagesstätte (Neubau) |
| Baubeginn | Mitte / Ende 2025 |
| Fertigstellung | 2027 |






Auf dem Gelände der Prinz-Carl-Anlage ist eine 4-gruppige, 2-geschossige Kindertagesstätte mit zugehörigem Außenspielbereich mit ca. 100 Kita-Plätzen geplant. Neben den Gruppenräumen sind ein Mehrzweckraum, Aufwärmküche, Essbereich und Schlafräume vorgesehen. Das Gebäude wird in Brettsperrholzbauweise mit Solargründach geplant.
Die Lüftungstechnik und die Fluchttreppenhäuser sind aus Rücksicht auf den Denkmalschutz im Gebäude integriert.
Die Farben aus dem bestehenden Ensemble der Prinz-Carl-Anlage wurden aufgenommen, um einen Einklang mit der vorhandenen Anlage zu erreichen.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Anna Bauer - Architektin Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | MU Architekten und Energieberater, Heppenheim (LPH 1-4) DILLIG architekten, Simmern (LPH 5-9) Farbkonzept: Antje Möbius Farb|design, Heidelberg |
| Gebäudetyp | Kindertagesstätte (Neubau) |
| Baubeginn | voraussichtlich Ende 2024 |
| Fertigstellung | voraussichtlich Mitte 2026 |












Auf dem Gelände des Bildungszentrums ist eine 4-gruppige, eingeschossige Kindertagesstätte mit zugehörigem Außenspielbereich mit ca. 100 KITA-Plätzen entstanden. Neben den 4 Gruppenräumen wurden ein Mehrzweckraum, Essbereich und Schlafräume vorgesehen. Das Gebäude wurde in Modulbauweise (vorgefertigte Module – keine Container!) errichtet, da hierdurch die Bauzeit entsprechend verkürzt werden konnte.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Alexander Mehlmann - Architekt Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | Lindemann Architekten, Mannheim |
| Gebäudetyp | Kindertagesstätte (Neubau) |
| Baubeginn | 2023 |
| Fertigstellung | 2024 |
















Im Bereich der ehemaligen Schulsportanlage auf dem Schulareal der Nievergoltstraße entsteht ein Neubaukomplex für die Pfrimmtal RS Plus
Der erste Bauabschnitt mit dem Neubau der Pfrimmtal RS Plus + Technikzentrale inkl. Außenanlage ist seit April 2023 abgeschlossen und seit Ostern in Betrieb.
Aktuell läuft der Bauabschnitt 2: Abbruch des Altbestandes der Realschule. Dieser wird Ende April 2024 abgeschlossen sein.
Für 2024 werden die Planungen für Bauabschnitt 3 und 4 forciert.
Weitere Bauabschnitte folgen.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Karsten Bohmann - Architekt Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | a|sh - sander.hofrichter architekten GmbH, Ludwigshafen / LPH 0-9 Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement / LPH 0-3 in Kooperation mit a|sh |
| Gebäudetyp | Schulbau |
| Baubeginn | 09/2020 |
| Fertigstellung | Bauabschnitt 1: 04/2023; Bauabschnitt 2: 04/2024 |

















Die
Evangelische Sonnenblumen Kindertagesstätte in Worms-Heppenheim wird um einen
Gruppenraum, sowie weitere Funktionsbereiche, wie Schlafraum, Essbereich und
eine Küche erweitert.
Um den Anforderungen an eine zeitgemäße Kindertagesstätte gerecht zu werden,
werden weitere Raumergänzungen im Neubau, sowie Umbauten im Bestand vorgesehen.
Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen umfassen akustische Maßnahmen zur
Verbesserung der Raumakustik, eine energetische Sanierung, sowie die komplette
Erneuerung der Haus- und Elektrotechnik.
Die Baumaßnahme soll in 2 Bauabschnitten durchgeführt werden, beginnend mit dem
Neu-/Erweiterungsbau. Dieser wird in nachhaltiger Holzbauweise erfolgen und
kann so zu einem hohen Grad vorgefertigt werden.
Im aktuell ersten Bauabschnitt wurden Bodenplatte und der Holzfertigteilbau abgeschlossen. Derzeit werden Heizungs- und Elektroinstallationen ausgeführt. In diesem Jahr werden die Trockenbau- und Estricharbeiten abgeschlossen.
Nach erfolgtem Innenausbau (Bodenbelag, Fliesen, Innentüren, Malerarbeiten, Endmontage Elektro, Heizung, Sanitär, Lüftung) soll der Neubau im September 2023 in Betrieb gehen.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Alexander Mehlmann - Architekt Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | raum & architektur, Christiane Jeromin, Bobenheim-Roxheim |
| Gebäudetyp | Kindertagesstätte (Neubau und Sanierung) |
| Baubeginn | 1. BA (Neubau) 07/2021 2. BA (Sanierung) 01/2024 |
| Fertigstellung | 1. BA (Neubau) 09/2023 |










Definition:
Die Mikwa ist ein sog. Ritualbad oder Tauchbad und dient der rituellen Reinigung.
Zu einer jüdischen Gemeinde gehört eine Mikwa (auch: Mikwe). Sie speist sich aus natürlichem, fließendem Wasser (Quell- oder Flusswasser) oder aus Regenwasser. Eine Mikwa darf mit zusätzlichem Wasser aufgefüllt und beheizt werden. Das natürliche Wasser darf aber nie vollständig geleert werden. Symbolisch stellt eine Mikwa die rituelle Reinheit her. Ursprünglich war das Tauchbad vor dem Besuch des Tempels in Jerusalem nötig. Heute gehen traditionelle Frauen nach der Menstruation in die Mikwa. Auch Männer nutzen die Mikwa z.B. vor dem Schabbat oder Feiertagen. Häufig wird sie vor dem höchsten Feiertag Jom Kippur benutzt, um sich symbolisch reinzuwaschen. Bei Übertritten zum Judentum oder nach der Geburt eines Kindes geht man ebenfalls in die Mikwa. De r körperlichen Reinheit dient sie nicht, da sich die Besucher vorher gründlich reinigen müssen. Beim Besuch der Mikwa taucht man unbekleidet drei Mal vollständig unter Wasser. Frauen sprechen vorher einen Segensspruch.
Quelle: https://www.zentralratderjuden.de
Zur Geschichte der Mikwe:
Die hochmittelalterliche Mikwe in Worms, erbaut 1185/86 nach dem Vorbild der Speyrer Mikwe, wurde in den 1830er Jahren als Senkgrube für Abwasser benutzt. 1938 in den Novemberpogromen wurde diese teilweise zerstört und zugeschüttet. Nach dem 2. Weltkrieg, mit dem Wiederaufbau der Synagoge, wurde auch ab 1957 mit der Instandsetzung der Mikwe begonnen.
Maßnahmen:
Die Bausubstanz der Wormser Mikwe weist einige Bauschäden auf. Die dauerfeuchte Umgebung unter der Erde und der unangemessene Umgang haben ihre Spuren hinterlassen. Risse, Verformungen mit Ausbeulungen von teilweise über 100 mm, eine starke Salz- und Grünbelastung am Mauerwerk, ausgespülte Fugen, die zur Instabilität des Mauerwerkes führen, sind der Grund, dass die Mikwe seit 2016 nicht mehr zugänglich ist.
Das 2016-2018 durchgeführte Forschungsprojekt, injiziert vom Institut für Steinkonservierung Mainz (IfS) mit Fördermittel aus Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), zur Schadensursachenuntersuchung bildet die Grundlage für die jetzige Instandsetzung. Vor dem eigentlichen Bau- und Maßnahmenbeginn begann 2021 eine archäologische Grabung oberhalb der Mikwe, durchgeführt von der Forschungsstelle Kaiserpfalz unter der Leitung der GDKE RLP Landesarchäologie. Unerwartet vielen Mauer-, Material- und Erdbefunde veränderten die Planung für die Instandsetzung maßgeblich. Im Jahr 2022/23 wurde über unterschiedliche wissenschaftliche und ingenieurtechnische Untersuchungen eine neue Baumaßnahme konstruiert, die dazu führt, dass in den Jahren 2024/2025 gebaut werden kann. Die Maßnahme umfasst statische und konstruktive Sicherungen des Mauerwerkes, sowie raumklimatische Installationen zur Kontrolle und ein Monitoring der Bausubstanz. Sowie Naturstein und restauratorische Arbeiten zur Instandsetzung der Oberflächen, mit einer Erstellung eines konservatorischen Monitoringkonzeptes zur Sicherung der Substanz und einem Dauerhaft erhalt.
Die
Mikwe soll zum Jahr 2026 instandgesetzt sein und auch zu Teilen zukünftig
wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Weitere Informationen:
https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27109
https://mikwe-worms.schumstaedte.de
https://schumstaedte.de/entdecken/mikwe/#view-0
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Hannah Lunemann M.A. Heritage Conservation Dipl.Ing. (FH) Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Fördergeber | Bundes- und Landeszuwendung aus dem Denkmalschutzsonderprogramm DS-X der Behörde für Kultur und Medien |
| Gebäudetyp | Kulturstätte - UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz |
| Baubeginn | 2022 |
| Fertigstellung | 2026 |


Zur Geschichte der Synagoge:
Der erste nachweisbare Synagogenbau von 1034 ist in einer Stifterinschrift dokumentiert, die heute neben dem Eingang zur Männersynagoge eingemauert ist.
Mehrfach zerstört wurde sie 1174/75 neugebaut. 1212/13 folgte der Bau der ersten bekannten und überlieferten Frauensynagoge (Frauenschul). Auch diese Synagoge erlitt mehrere Beschädigungen, bis dann in den Novemberpogromen 1938 die Synagoge komplett in Brand gesteckt wurde und in der Nacht vom 09. auf den 10. November vollständig abbrannte. Die noch erhaltenen Mauern wurden im Anschluss durch Öldruckpressen zum Einsturz gebracht.
Der rekonstruierte Wiederaufbau begann 1956/57 nach dem Vorbild der Synagoge aus dem 12. Jh. Am 03. Dezember 1961, in Anwesenheit von Bundesminister Heinrich von Brentano, wurde die neue heutige Synagoge eröffnet.
Maßnahmen:
Der wiederaufgebaute Synagogenbau wies schon kurze Zeit später Risse im Bereich des Nordportales, dem Haupteingang der Synagoge, rechts neben der Frauenschul auf. Diese Risse sind schon um 1900 am Vorgängerbau dokumentiert worden.
Eine bedenkliche Bewegung zeigte sich 2019, das daraufhin installierte Monitoring blieb aber unauffällig, bis sich dann 2022 die Rissbildung so schnell und besorgniserregend verschlechterte, dass Maßnahmen und eine detaillierte Bauüberwachung begonnen werden musste.
2022/23 wurde die Synagoge mit eine Stahlträgerkonstruktion verspannt, die Gewölbe im westlichen Teil zur Stabilisierung unterbaut und eine umfangreiche Schadensursachenuntersuchung injiziert. Begleitet werden die Boden- und Untergrundarbeiten durch archäologische Grabungen.
Teilergebnisse sind Befunde eines Lehmuntergrundes der auf Witterungsbedingungen reagiert, bei Trockenheit zusammenschrumpft und so eine Setzung des Mauerwerkes auslöst.
Die Versuche den Synagogenuntergrund zu stabilisieren wurden über das Jahr 2023 wissenschaftlich und ingenieurtechnisch erforscht. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen die Grundlage einer Instandsetzungsmaßnahme für die kommenden Jahre bilden.
Die Stadtverwaltung Worms, in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, arbeitet intensiv mit vielen Fachingenieuren und Wissenschaftlern, im Bereich Tragwerksplanung, Bodentechnik und Klimatechnik, interdisziplinär an einer Instandsetzung.
Weitere Informationen:
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Hannah Lunemann M.A. Heritage Conservation Dipl.Ing. (FH) Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Bauleitung | Hamm Architektur + Denkmalpflege, Worms |
| Gebäudetyp | Kulturstätte - UNESCO-Welterbe SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz |
| Baubeginn | 2021 |
| Fertigstellung | NN |
Auf dem Areal der ehemaligen Stadtgärtnerei, östlich vom Hallenbad, wurde die 3-Feld Schulsporthalle in der Carl-Villinger-Straße errichtet.
Die Sporthalle ist seit dem 18. August 2025 in Betrieb.
Genutzt wird die Halle von der Westend Realschule plus und vom Eleonoren-Gymnasium, sowie in den Nachmittags- und Abendstunden von vielen Vereinen.
Wir wünschen den Nutzern viel Freude in der neuen Sporthalle.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Andreas Feldmann - Architekt Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Architekt/-in | Stadtverwaltung Worms, Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement Klaus Heil, Architekt / LPH 1-4, Andreas Feldmann, Architekt / LPH 8+9 Klinger Brückmann Architekten, Lorsch / LPH 5-7 |
| Gebäudetyp | Sportstätte |
| Baubeginn | 3. Quartal 2021 |
| Fertigstellung | 2. Quartal 2025 |

























Zur Geschichte des Schlosses:
Das Herrnsheimer Schloss gehört zu den wenigen erhaltenen Bauten des frühen 19. Jahrhunderts in Deutschland. Die ebenfalls in ihren Grundzügen im Zeitraum von Ende des 18. bis ins frühe 19. Jahrhundert entstandene Parklandschaft ist, neben den großen Landschaftsgärten dieser Epoche, das einzige im südwestdeutschen Raum erhaltene Beispiel für die Umgestaltung eines Landsitzes im Geiste der Aufklärung.
Der sich heute nördlich des Schlosses noch darbietende Landschaftspark trägt in den Grundzügen eindeutig die Handschrift von Skells.
Der Umbau des Schlosses durch den Architekten Dyckerhoff zeugt von einem neuen, bewussten Umgang mit alter Bausubstanz. Das Schloss Herrnsheim ist ein Beispiel der Empire-Architektur des frühen 19. Jahrhunderts und gleichzeitig Ausdruck einer formalen Auseinandersetzung zwischen alter Bausubstanz und klassizistischem Formengut.
Im Hinblick auf die Sanierung des Herrnsheimer Schlosses wurden, in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, Zielvorstellungen erarbeitet.
Das Schloss soll zukünftig vielfältig genutzt werden können, unter anderem für Veranstaltungen und informelle Feiern, sowie die museale Präsentation der Räumlichkeiten.
Maßnahmen:
In einem ersten Schritt wird die Haustechnik erneuert, der Brandschutz nach entsprechenden Auflagen ertüchtigt und die barrierefreie Erschließung ausgeführt.
In den folgenden Bauabschnitten stehen die Herstellung der weiteren barrierefreien Erschließung der Obergeschosse, sowie die Überarbeitung hochwertiger Räume und Oberflächen im Vordergrund.
Außerdem geplant ist die Sanierung der Belle Etage (Mögliche Nutzung durch die Dahlberg Akademie) sowie des Daches.
| Projektdaten | |
|---|---|
| Projektleitung | Stadtverwaltung Worms, Hannah Lunemann M.A. Heritage Conservation Dipl.Ing. (FH) Abteilung 8.3 - Architektur / Projektmanagement |
| Bauleitung | SVV Architekten aus Heidelberg |
| Fördergeber | Behörde für Kultur und Medien (BKM) als Projektförderung aus Kapitel 04 52 |
| Gebäudetyp | Kulturstätte |
| Baubeginn | 2023 (BA01) |
| Fertigstellung | 2027 (BA01) |
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