Bunte Holzsteine fügen sich zu einem Quadrat zusammen
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Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) 

Willkommen auf der Informationsseite des BEM für Beschäftigte der Stadtverwaltung Worms.

Folgenden Informationen haben wir Ihnen hier zusammen gestellt:    

  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und dessen Ziele.
  • Das Beratungsangebot der Stadtverwaltung Worms. 
  • Ansprechpersonen für das BEM-Angebot. 
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs).
  • Hinweise zu Informationsveranstaltungen und Informationsmaterial zum BEM.

Das BEM 

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Beratungsangebot des Arbeitgebers für seine Beschäftigten, die aufgrund von Erkrankung mindestens 42 Kalendertage innerhalb von 12 Monaten arbeitsunfähig waren. Das BEM ist gesetzlich im IX. Sozialgesetzbuch, §167 (2) geregelt. 

Die Ziele eines BEM bestehen darin, wie

  • Zeiten von krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit gemindert werden können,
  • erneute Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und die Gesundheit gefördert werden kann und
  • die Arbeitsfähigkeit erhalten werden kann.

Für diese Ziele zu erreichen, wird in einer Beratung gemeinsam überlegt, welche unterstützende Maßnahmen hilfreich sein können. Die Beschäftigten entscheiden jeweils selbstbestimmt, ob sie eine Unterstützung wünschen und welche Schritte sie umsetzen wollen.   

. Hier haben wir für Sie den Gesetzestext zum BEM hinterlegt.

Das BEM-Beratungsangebot 

Das BEM-Beratungsangebot der Stadtverwaltung Worms ist wie folgt aufgebaut: 

1. Das Informationsgespräch:
Um sich zu informieren, was ein BEM in der jeweiligen individuellen Situation nutzen könnte, steht Ihnen das Angebot eines Informationsgespräches zur Verfügung.
Es hilft Ihnen zu entscheiden, ob Sie eine untestützende Beratung in Anspruch nehmen möchten. 

2. Zustimmung für den Beginn eines BEM-Verfahrens:
Wenn Sie eine fortsetzende Beratung wünschen, erteilen Sie hierfür Ihre Zustimmung. Alle weiteren Schritte werden mit Ihnen gemeinsam überlegt und abgestimmt.  

1. Das Info-Gespräch  

Das Informationsgespräch klärt Fragen, wie:

  • Was ist das Ziel der Beratung des BEM und kann ein BEM in der eigenen Situation unterstützend sein?
  • Welche Ideen und Maßnahmen könnten überlegt werden um Arbeitsfähigkeit und Gesundheit zu fördern?
  • Wie ist der Ablauf eines BEM, wer kann beteiligt werden und wie sind die Daten geschützt?

In der folgenden Infobox sehen Sie die Ansprechpersonen,  die Ihnen für ein Informationsgespärch zur Verfügung stehen:

2. Die Zustimmung zum BEM

Ihre Zustimmung eröffnet das BEM-Verfahren.

Ein BEM basiert stets auf folgenden Faktoren: 

  • Freiwilligkeit der Beschäftigten.
  • Aktive Mitwirkung der Beteiligten.
  • Die Gespräche werden vertraulich geführt.
  • Hinzuziehung von weiteren Personen und Netzwerken erfolgt ausschließlich mit Ihrer Einwilligung. 
  • Die Daten werden besonders geschützt. 
  • Ein BEM-Verfahren kann jederzeit beendet werden. 

Ansprechpersonen & Kontaktdaten

Um sich über das BEM-Angebot zu informieren, stehen Ihnen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

  • Ihre Führungskraft
    und / oder 
  • das BEM-Team der Stadtverwaltung Worms.

Sie haben die Wahlmöglichkeit, mit wem Sie ein Informationsgespräch führen möchten. Vorstellbar ist auch, ein gemeinsames Gespräch mit  Ihrer Führungskraft und einem Mitglied des BEM-Teams zu vereinbaren.

Weiterhin haben Sie auch immer die Möglichkeit, eine/einen Vertreterin/Vertreter des Personalrates oder der Schwerbehindertenvertretung zu beteiligen. Darüber hinaus können Sie auch eine Vertrauensperson aus Ihrem privaten Umfeld in das Gespräch mitbringen. 

Nehmen Sie einfach Kontakt zu einer Ansprechperson auf und vereinbaren einen Gesprächstermin.  

Das BEM-Team besteht aus folgenden Personen:

Kontakt

Christine Conradi
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 13 20
E-Mail Kontaktformular

BEM-Koordination

Kontakt

Nicole Wolff
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 80 03
E-Mail Kontaktformular

Vertreterin des Personalrates

Kontakt

Markus Trutzel
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 80 08
E-Mail Kontaktformular

Vertrauensperson der schwerbehinderten Mitarbeitenden

Das BEM-Team ist für Beschäftigte und Führungskräfte Ansprechpartner, um 

  • Fragen zum BEM zu beantworten. 
  • Gespräche zu führen oder diese zu unterstützen.
  • Ziele eines laufenden BEM-Verfahrens zu befördern und Maßnahmen anzuregen. 
  • Informationen zum Aufbau und Ablauf des BEM für bereit zu stellen.

Nutzen Sie gerne das Angebot des BEM-Teams - wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. 

Das BEM-Team erreichen Sie unter: BEMwrmsd 

Häufig gestellte Fragen zum BEM(FAQ)

Was ist die gesetzliche Grundlage des BEM?

Das BEM ist im IX. Sozialgesetzbuch, §167 (2) "Prävention" verankert. Der Gesetzgeber beabsichtigt, dass durch eine möglichst frühzeitige Beratung und dessen Informationen, auf die Entwicklung weiterer krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeitszeiten Einfluss genommen werden kann. 

Welche Krankheitstage fließen in die BEM-Voraussetzungen ein? 

Die gesetzlichen Rahmenbestimmungen sehen vor, dass ein Beratungsangebot für Mitarbeitende mit einer krankheitsbedingten Abwesenheitszeit ab 42 Kalendertagen innerhalb von 12 Monaten vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird.  

In diese 42 Kalendertage fließen alle Tage der krankheitsbedingten Abwesenheit ein, wie z.B.

  • Krankheitstage mit oder ohne einer ärtzlichen Bescheinigung,
  • innerhalb einer zusammenhängenden Krankheitsphase, sozusagen „am Stück“, oder durch mehrere, einzelner Krankheitstage summiert entstanden sein,
  • durch eine Teilnahme an einer Reha-Maßnahmen ("Kur") 
  • Unabhängig der Ursache der Abwesenheitszeit, ob durch private oder arbeitsplatzbezogene Gründe, verursacht.

Eine sehr natürliche Ausnahme besteht sicherlich darin, wenn Sie aktuell ein Beschäftigungsverbot (z.B. im Rahmen des "Mutterschutzes") haben. 

Ist es ein Angebot für alle Beschäftigte? 

Ja, das BEM-Angebot richtet sich an alle Beschäftigte der Stadtverwaltung Worms:

  • Beschäftigte sowie Beamtinnen und Beamte.
  • Auszubildende sowie Anwärterinnen und Anwärter. 

Ist das BEM-Angebot ein freiwilliges Angebot? 

Ja, das BEM ist für Sie ein absolut freiwilliges Angebot.
Die Freiwilligkeit bleibt die gesamte Beratungszeit bestehen und ist für Sie und die Ansprechpersonen die Grundlage einer Beratung. 

  • Sie entscheiden selbstbestimmt, ob Sie eine BEM-Beratung in Anspruch nehmen möchten.
  • Ein erstes Informationsgespräch hilft Ihnen dabei, heraus zu finden, ob Sie eine weitere Beratung wünschen oder nicht. 
  • Wenn Sie die (begonnene) Beratung nicht mehr möchten, beenden Sie diese einfach - ohne Nennung von Gründen, mit sofortiger Wirkung nach Ihrer schriftlichen Mitteilung (z.B. Email) und ohne Sanktionen aufgrund der Ablehnung des BEM.  

Selbstverständlich besteht auch zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit das BEM-Angebot zu nutzen.
Nehmen Sie einfach Kontakt zu einer Ansprechperson für das BEM auf.  

Ist die Ursache der Arbeitsunfähigkeit wichtig für die Beratung?

Kann ein BEM-Gespräch auch während einer Krankheitsphase erfolgen? 

Eine frühzeitige Beratung zum BEM ist ausdrücklich erwünscht und kann Vorteile bringen.

Je früher Sie Informationen erhalten, um so mehr Zeit wird gewonnen, um Ideen und Maßnahmen zu durchdenken und Vorbereitungen zu treffen.  Auch wenn die tatsächliche Wiederaufnahme der Arbeit noch etwas Zeit benötigt, haben Sie schon wichtige Informationen und Zeit gewonnen.   

Das BEM-Team empfiehlt daher ein "lieber früher als später" eine Beratung in Anspruch zu nehmen.  
 
Ausschlaggend ist aber immer die eigene Einschätzung des Beschäftigten, ob die gesundheitliche Situation die Wahrnehmung eines Gespräches erlaubt und der richtige Zeitpunkt eingetreten ist. 

Was sind mögliche Gesprächsinhalte in einem BEM-Gespräch?

Es wird darüber gesprochen, 

  •  welche Auswirkungen Ihre Gesundheit aktuell auf die Arbeit und Ihr Gesundheitsempfinden hat und welche unterstützende Maßnahmen oder Anpassungen für Sie hilfreich sein könnten, 
  •  welche Ideen und Überlegungen es bereits gibt um mit Belastungen gesundheitsförderlich(er) umzugehen und wieder Arbeitsfähigkeit herzustellen. Das Gespräch dient dazu, gemeinsame Ideen zusammen zu überlegen und durchzusprechen - Sie benötigen also keine fertigen Ideen zum Gespräch mitbringen. 
  • Häufig stellt sich die Frage, wie weit der medizinische Behandlungsprozess zur Linderung oder Genesung vorangeschritten ist oder ob Empfehlungen für die Arbeitsfähigkeit vorliegen und Sie bei der Umsetzung unterstützt werden möchten. 

Es wird nicht nach Diagnosen gefragt!  Es geht ausschließlich um die Auswirkungen von Belastung und Krankheit.
Die zentrale Frage lautet daher: „Was sollte beachtet und getan werden, damit Arbeitsfähig und Gesundheit wieder stabil(er) hergestellt werden können sind.“

Folgende Maßnahmen können beispielsweise innerhalb eines BEM -Verfahrens besprochen werden:

  • Klärung und Hinführung von notwendige Arbeitsplatzgestaltung oder Arbeitsorganisation,
  • Unterstützung in der Planung einer stufenweise Wiedereingliederung in Absprache mit den dazugehörigen Beteiligten,
  • Hinführung einer arbeitsmedizinischen Beratung,
  • Empfehlungen für den indivuellen Bedarf zu weiterführenden geeigneten Beratungsinstitutionen,
  • Umsetzung von Empfehlungen von Leistungen einer medizinischen Rehabilitation,
  • Beratung zu potentiellen Leistungen der Träger der beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben),
  • Informationen zu potentiellen Leistungen des Integrationsamt Mainz bei schwerbehinderten oder gleichgestellten Beschäftigten.

Was sind grundsätzlich förderliche Voraussetzungen für die BEM-Gespräche?

Ein BEM ist ein Verfahren, welches Ziele verfolgt und hierzu geeignete Maßnahmen und Lösungen gemeinsam und aktiv sucht. 

Die Basis und die Voraussetzungen sind gemeinsame Absprachen zwischen den Beteiligten und die aktive Umsetzung sowie gegenseitige Rückmeldung bei Anpassungen. 

Konkret heißt dies: 

  • Mitarbeitende benötigen ein gewisses Maß an Vertrauen gegenüber den Gesprächspartnern, den Beteiligten und dem Verfahren. 
  • Alle Gespräche basieren auf gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz sowie konstruktive Rückmeldungen zur Verbesserungen oder Anpassungen. 
  • Es wird ausreichende Zeit zur Planung und Vorbereitung von geeigneten Maßnahmen mit einbezogen. 
  • Offenheit gegenüber Maßnahmen zur Herstellung von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit. 

Wie werden die Daten im BEM-Gespräch geschützt?

In einem Gespräch geht es um Ihre personenbezogene Daten, diese es besonders zu schützen gilt. 

Der Umgang mit diesen Daten sind im Rahmen des BEM besonders geschützt und im Datenschutzhinweis festgelegt. Dieser Datenschutzhinweis wird Ihnen im Rahmen des Informationsgespräches ausgehändigt.  

Wann endet ein BEM-Verfahren?

Ein BEM kann beendet werden, wenn: 

  • die zuvor festgelegten Ziele erreicht wurden und das BEM gemeinsam als beendet erklärt wird.   
  • die Beschäftigten die Zustimmung zum BEM zurückziehen - ohne Nennung von Gründen und sofort wirksam.
  • keine weiteren Maßnahmen in einem absehbaren Zeitraum aktuell möglich sind, um Ziele im Rahmen des BEM zu erreichen.
  • keine aktive Mitwirkung erkennbar sein sollte, kann das BEM nach Rücksprache mit dem BEM-team als beendet erklärt werden . Der Mitarbeitende kann zu einem späteren Zeitpunkt eine erneue Beratung in Anspruch nehmen. 

Infos und Veranstaltungen zum BEM

Das BEM-Team nutzt folgende Medien, um Sie über das BEM zu informieren: 

  • Flyer BEM,
  • Beiträge im internen Newsletter sowie
  • Informationsveranstaltungen zum BEM
Flyer BEM
interner Newsletter 
Informationsveranstaltungen BEM
Flyer BEM
interner Newsletter 
Informationsveranstaltungen BEM

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Informationsveranstaltungen zum BEM. Sobald neue Termine feststehen, werden wir diese bekannt geben.

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