Smart City Worms
Smart City Worms

Mit Digitalisierung zur Smart City

Im Sommer 2020 unterzeichnen die Stadtverwaltung Worms gemeinsam mit der Hochschule Worms und dem, in Worms ansässigen Energieversorger EWR AG einen Kooperationsvertrag für eine Innovationspartnerschaft zum Thema Smart City Worms. 

Die Kernziele sind es innovative Impulse und Ideen in die Stadtverwaltung zu bringen, Netzwerkeffekte innerhalb der eigenen Institutionen oder mit anderen Partnern zu nutzen sowie die allgemeine Vermittlung von Digitalkompetenzen und Wissen rund um das Thema Smart City und Smart Region.

Roadmap Digitalisierung
Roadmap Digitalisierung

Aktuelles

Das "smart City Team"

Innovationspartnerschaft: (vlnr) Professor Hermsdorf, Professor Kurz  (Hochschule Worms), Oberbürgermeister Kessel, Andreas Wengrzik (EWR), Daniel Körbel (Stadt Worms) und Stefan Wilhelm (Vorstand EWR AG) auf dem Weg zur "Smart City"
Innovationspartnerschaft: (vlnr) Professor Hermsdorf, Professor Kurz (Hochschule Worms), Oberbürgermeister Kessel, Andreas Wengrzik (EWR), Daniel Körbel (Stadt Worms) und Stefan Wilhelm (Vorstand EWR AG) auf dem Weg zur "Smart City"
© Fotograf: Stadt Worms

Der Masterplan "Smart City" wird bürgerzentriert durchgeführt. Aktuell findet eine mehrstufige Beteiligung aller zentraler Akteure statt. Diese erstreckt sich über Workshops mit den politischen Vertretern und der Verwaltung bis hin zu einer Bürgerbeteiligung mit Hilfe einer digitalen Plattformlösung und der Einbindung von Unternehmen. 

Das Ziel ist die „Digitalstrategie Worms“, welche zum einem eine Vision über die zu erreichenden Ziele beinhaltet, aber zum anderen auch konkrete Maßnahmen zur Zielerreichung enthält, welche von den Akteuren selbst vorgeschlagen werden können.

Lesen Sie selbst den Kooperationsvertrag

Logo Smart City Worms (ovale Grafik, blaue Linien verbinden die Überschrift Smart City mit den Logos der Kooperationspartner EWR, Hochschule Worms und  Nibelungenstadt Worms)
Logo Smart City Worms (ovale Grafik, blaue Linien verbinden die Überschrift Smart City mit den Logos der Kooperationspartner EWR, Hochschule Worms und Nibelungenstadt Worms)

"Wir haben vernünftigerweise die lokalen Kompetenzen vereinigt und schaffen nun neben der digitalen Verwaltung auch die Verbindung zu Forschung und Lehre der Hochschule. Gleichzeitig konnten wir mit EWR einen wichtigen Partner für digitale Infrastruktur gewinnen."

Oberbürgermeister Adolf Kessel

"Wir haben den Kooperationsvertrag gerne unterzeichnet, da wir mit unserer vorhanden Infrastruktur, unserem technischen Know-how und den geplanten Ausbaumaßnahmen als Versorger einen wichtigen Beitrag für die Basis jeglicher Digitalisierung leisten können."

EWR-Vorstand Stephan Wilhelm

"Zur rechten Zeit die richtigen Trends zu erkennen und mit einer gelingenden Partnerschaft voranzubringen, ist der richtige Weg, um Worms als attraktiven und innovativen Lebensort weiter auszubauen."

Jens Hermsdorf, Präsident der Hochschule Worms

Symbolbild Smart City. Zu sehen ist eine Stadt bei Nacht, darüber leuchtende Punkte, die mit Linien miteinander vernetzt sind.
Symbolbild Smart City. Zu sehen ist eine Stadt bei Nacht, darüber leuchtende Punkte, die mit Linien miteinander vernetzt sind.

Im Gespräch mit dem CDO 

YouTube-Video "Auf dem Weg zur Smart-City":

Was bedeutet "Innovationspartnerschaft"?

Innovationspartnerschaft zur Digitalisierung

Stadt, Hochschule und EWR unterzeichnen Kooperationsvertrag

Ausgerechnet die Corona-Krise hat in vielen Lebensbereichen die Digitalisierung deutlich gefördert und beschleunigt. Vieles, das zuvor kaum möglich schien, musste nun kurzfristig digitalisiert und online-basiert angeboten werden.

Doch bereits vor Corona hat sich die Stadt Worms einem ehrgeizigen Digitalisierungskonzept verschrieben, das in Teilbereichen auch schon umgesetzt werden konnte. Die Stadt Worms hat auch als eine der ersten Kommunen in Rheinland-Pfalz das Gremium des Digitalisierungsausschusses geschaffen, der wichtiger Impulsgeber für die Verwaltung ist.

Immer wieder zeigt sich jedoch deutlich, dass es nicht genügt, „nur“ Verwaltungsabläufe zu digitalisieren, sondern dass der Megatrend vielmehr alle Lebensbereiche betrifft.

Um hier noch strukturierter und systematischer vorzugehen, haben sich die Stadt Worms, die Hochschule Worms und EWR nun auf eine weitrechende Kooperation geeinigt. Ziel ist es, Worms zu einer „Smart City“ zu machen.

„Wir haben vernünftigerweise die lokalen Kompetenzen vereinigt und schaffen nun neben der digitalen Verwaltung auch die Verbindung zu Forschung und Lehre der Hochschule, deren Expertise immenses Potential für uns bietet. Gleichzeitig konnten wir mit EWR einen wichtigen Partner für digitale Infrastruktur gewinnen“, begründet Oberbürgermeister Adolf Kessel diesen ersten „Meilenstein der Kooperation“.

Zu den Meilensteinen sollen u. a. die Bürgerbeteiligung, digitale Infrastruktur, Wirtschaft und Tourismus, Mobilität der Zukunft, Umwelt und Energie sowie der Bildungsstandort Worms gehören. So können beispielsweise über den „Digitalpakt“ Schulen die Voraussetzungen für eine moderne technische Ausstattung der Schulen geschaffen werden. Damit diese auch adäquat genutzt werden kann, wird für jede Schule ein „Gigabit-Internetanschluss“ angestrebt.

„Wir haben den Kooperationsvertrag gerne unterzeichnet, da wir mit unserer vorhanden Infrastruktur, unserem technischen Know-how und den geplanten Ausbaumaßnahmen als Versorger einen wichtigen Beitrag für die Basis jeglicher Digitalisierung leisten können“, sieht EWR-Vorstand Stephan Wilhelm viele gemeinsame Schnittstellen.

Auch die Hochschule Worms ist voll des Lobes ob der städtischen Initiative: „Mit unseren Fachbereichen und Studienrichtungen können wir Konzepte und Prototypen entwickeln und diese direkt mit dem Bedarf der Praxis abgleichen. Für uns als Hochschule und vor allem für unsere Studierenden ist es ein enormer Gewinn, wenn unsere Inhalte den Weg von der Theorie in die Praxis finden“, skizziert Professor Eberhard Kurz die Perspektiven. Jens Hermsdorf, Präsident der Hochschule Worms, ergänzt: „Zur rechten Zeit die richtigen Trends zu erkennen und mit einer gelingenden Partnerschaft voranzubringen, ist der richtige Weg, um Worms als attraktiven und innovativen Lebensort weiter auszubauen. Die Stärkung der Region durch eine angemessene digitale Infrastruktur lässt Worms auch als Lernort interessant bleiben. Das bringt junge Menschen in die Region, die ihre frischen Impulse in die Lehre einfließen lassen. Als Impulsgeber lässt sich so die Region bereichern und die Innovationskraft stärken. Daher begrüße ich es außerordentlich, dass wir gemeinsam mit der Stadt und dem EWR diesen Innovationsgedanken umsetzen und freue mich auf diese Zusammenarbeit."

So sollen u.a. die „Digitalkompetenz“ der städtischen Mitarbeiter, Konzeption und Entwicklung neuer Technologien, konkrete „Workflowlösungen“ für praktische Verwaltungsvorgänge und eine „Roadmap der Digitalisierung“ auf der Agenda stehen. Hinzu kommt die künftige Einstellung eines „Digitalisierungsbeauftragten“, der als Bindeglied zu EWR und Hochschule, aber auch innerhalb der Verwaltung und weiteren externen Akteuren fungieren soll.

Gleichzeitig bitten die Kooperationspartner um Verständnis, dass nicht alles sofort umgesetzt werden kann, dass zahlreiche Akteure in verschiedenen Arbeitskreisen zu beteiligen sind und am Ende auch Abhängigkeiten zu Land und Bund bestehen. Das spannende Thema der Finanzierung stehe ebenfalls noch als „großer Brocken“ an.

Dennoch zeigt sich OB Kessel optimistisch: „Gemeinsam entwickeln wir einen Fahrplan, projektieren Maßnahmen nach Dringlichkeit und Möglichkeiten, werden uns um Fördermittel bewerben, um damit unsere Stadt sukzessive in Richtung einer „Smart-City“ zu entwickeln“.

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