Die Stadt Worms pflegt mit inzwischen sieben Städten in Europa, Asien und Nordamerika Städtepartnerschaften. Dazu kommen im Rahmen der rheinland-pfälzischen Verbindungen zu Ruanda freundschaftliche Beziehungen zu Kivumu. Auch die Stadtteile zeigen hier Engagement.
Partnerschaftsbeauftrage laden ein zum sportlichen Abend im Rahmen der Städtepartnerschaften „Boule & Bowls“ am 13. August 2026
Die Städtepartnerschaften der Stadt Worms leben vom persönlichen Austausch und vom Engagement vieler Menschen, die internationale Freundschaften pflegen und mit Leben füllen. Um dieses Engagement sichtbar zu machen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, die Partnerstädte und die Menschen dahinter kennenzulernen, organisieren die ehrenamtlichen Partnerschaftsbeauftragten der Wormser Partnerstädte seit 2022 jährlich eine gemeinsame Veranstaltung. Nach einer Fremdsprachenkinowoche, einem Quizabend zu den Partnerstädten, einem Karaokeabend sowie dem Diner International steht in diesem Jahr ein sportlich-geselliger Sommerabend auf dem Programm.
Unter dem Titel „Boule & Bowls“ laden die Partnerschaftsbeauftragten am Donnerstag, 13. August 2026, alle Interessierten nach Worms-Hochheim ein. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr mit dem Eintreffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Bouleplatz. Um 18 Uhr startet der Boule Cup, bei dem in lockerer Atmosphäre gemeinsam gespielt und neue Kontakte geknüpft werden können. Im Anschluss folgt gegen 20.00 ein gemeinsames Abendessen auf dem Platz vor der Ortsverwaltung Hochheim. Das Ende der Veranstaltung ist für 22 Uhr vorgesehen.
"Mit ‚Boule & Bowls‘ verbinden wir diesmal Bewegung, Spiel und gemeinsames Essen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen – unabhängig davon, ob sie schon lange mit den Partnerstädten verbunden sind oder zum ersten Mal dabei sind“, erläutert Patrick Mais, ehrenamtlicher Partnerschaftsbeauftragter für die Städtepartnerschaft Worms - Tiberias.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an Tiberias@worms.de anzumelden und dabei anzugeben, ob sie am Boule Cup teilnehmen möchten, ob eigene Boule-Kugeln vorhanden sind und ob eine Teilnahme am gemeinsamen Abendessen gewünscht ist. Die Teilnehmerzahl ist auf etwa 40 Personen begrenzt.
Parkmöglichkeiten stehen am Friedhof in Hochheim zur Verfügung.
Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie einen abwechslungsreichen Abend im Zeichen der internationalen Freundschaft und Verständigung.

„Kino der Partnerschaften“: Amerikanischer Kinoabend mit „Michael“
Nach dem erfolgreichen englischen Kinoabend lädt die Stadt Worms, der Partnerschaftsbeauftragte für Mobile Olaf Deichelmann gemeinsam mit den Arkaden-Lichtspielen im Rahmen der Reihe „Kino der Partnerschaften“ am Mittwoch, 5. August 2026, zum amerikanischen Filmabend ein.
In den Arkaden-Lichtspielen Worms wird der Film „Michael“ in der amerikanischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Der Film beginnt um 19:30 Uhr. Bereits ab 18:30 Uhr sind die Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, sich im Foyer des Kinos zu treffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich in lockerer Atmosphäre über die Städtepartnerschaften und die amerikanische Kultur auszutauschen. Wie bei den bisherigen Veranstaltungen steht auch diesmal die Begegnung im Mittelpunkt.
„Der Kinoabend ist eine schöne Gelegenheit, unsere Städtepartnerschaft mit Mobile auf unkomplizierte Weise zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt Olaf Deichelmann, ehrenamtlicher Partnerschaftsbeauftragter für die Städtepartnerschaft Worms–Mobile.
Mit „Michael“ steht die bewegende Geschichte einer der größten Musiklegenden aller Zeiten auf dem Programm. Die Filmbiografie zeichnet den Weg von Michael Jackson von seinen Anfängen als Leadsänger der Jackson 5 bis hin zum „King of Pop“ nach. Dabei beleuchtet der Film nicht nur seine spektakulären Bühnenerfolge und musikalischen Meilensteine, sondern auch die persönlichen Herausforderungen eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik Generationen geprägt hat.
Mit der Reihe „Kino der Partnerschaften“ macht die Stadt Worms ihre internationalen Beziehungen auf besondere Weise erlebbar. Filme aus den Ländern der Partnerstädte eröffnen authentische Einblicke in Sprache, Kultur und Gesellschaft und laden dazu ein, den kulturellen Austausch auf der Kinoleinwand zu erleben. Nach dem englischen Abend zur Partnerstadt St Albans richtet sich der Blick nun über den Atlantik auf die amerikanische Partnerstadt Mobile.
Tickets für den amerikanischen Kinoabend sind über die Webseite der Arkaden-Lichtspiele erhältlich.
Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen stimmungsvollen Abend im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft.
Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

Kino der Partnerschaften
/ Englischer Kinoabend mit „Hamnet“ in Worms
Die Reihe „Kino der Partnerschaften“ geht in die nächste Runde: Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Worms und St Albans lädt die Stadt Worms gemeinsam mit den Arkaden-Lichtspielen am Mittwoch, 1.Juli, zu einem besonderen englischen Kinoabend ein.
Gezeigt wird der Film „Hamnet“ in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Filmstart ist um 19:30 Uhr. Bereits ab 18:30 Uhr sind die Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. „Vor dem Film haben alle interessierten Gäste die Möglichkeit, miteinander und mir ins Gespräch über den Film, die Städtepartnerschaft oder andere Themen zu kommen. Wir wollen den Kinoabend zu mehr machen als nur einen Film zusammen zu schauen“, betont Andrea Rastätter, die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Worms für St Albans.
Mit der Filmreihe „Kino der Partnerschaften“ werden die internationalen Verbindungen der Stadt Worms auf kulturelle Weise erlebbar gemacht. Im Mittelpunkt stehen Filme aus den Ländern der Wormser Partnerstädte, die Einblicke in deren Kultur, Geschichte und Gesellschaft ermöglichen.
Der Kinoabend zu Ehren der englischen Partnerstadt St Albans ist bereits die dritte Veranstaltung der Reihe im Jahr 2026. Im August folgt ein Filmabend mit Bezug zur amerikanischen Partnerstadt Mobile. Im September wird schließlich ein weiterer französischer Film präsentiert.
„Hamnet“ basiert auf dem gleichnamigen Roman und erzählt eine bewegende Geschichte aus dem Umfeld von William Shakespeare. Die Vorführung in der Originalsprache er¬möglicht ein authentisches Filmerlebnis und richtet sich sowohl an Filmbegeisterte als auch an Freunde der englischen Sprache und Kultur.
Tickets für den Filmabend sind online erhältlich unter: www.arkaden-lichtspiele.de → Programm / Tickets ¬→ Kino der Partnerschaften.
Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste und einen stimmungsvollen Abend im Zeichen der deutsch-britischen Freundschaft.

Die Städtepartnerschaft zwischen Worms und der französischen Stadt Auxerre lebt vom persönlichen Austausch und vielfältigen Begegnungen. Im Rahmen einer mehrtägigen Reise nach Burgund besuchten Wormserinnen und Wormser ihre Partnerstadt und nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen sowie neue Verbindungen zu knüpfen. Ergänzt wurde das Programm durch Stationen in Metz und Troyes.
Auxerre, rund 500 Kilometer von Worms entfernt und seit 1968 Partnerstadt der Nibelungenstadt, verbindet beide Kommunen durch eine langjährige und lebendige Zusammenarbeit. Diese zeigt sich unter anderem im regelmäßigen Austausch von Vereinen, Chören und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Anfang Juni reiste eine Gruppe des Vereins „Allez Worms-Auxerre - Bündnis zur Förderung der Deutsch-Französischen Freundschaft e.V.“, der die deutsch-französische Freundschaft und die Städtepartnerschaft unterstützt, für mehrere Tage nach Auxerre im Burgund. Nach einer Stadtführung mit Besichtigungen bedeutender Sehenswürdigkeiten, darunter die Kathedrale Saint-Étienne und die ehemalige Abtei Saint-Germain, wurden die Gäste offiziell im Rathaus von Auxerre empfangen.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft, der europäische Gedanke sowie die Verantwortung, diese Werte an kommende Generationen weiterzugeben. Auch die Pflege der Städtepartnerschaft und die Förderung demokratischer Grundwerte wurden als gemeinsame Anliegen hervorgehoben. Der neue Bürgermeister von Auxerre, Mathieu Debain, bekräftigte seine Unterstützung für die Partnerschaft und ist einem Besuch in Worms nicht abgeneigt.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Reisegruppe nach Troyes. Dort standen die jüdische Geschichte der Stadt und das Wirken des bedeutenden Gelehrten Raschi im Mittelpunkt. Im Maison Rachi erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das religiöse und kulturelle Leben der jüdischen Gemeinde sowie in deren historische Bibliothek und Studienräume. Ein gemeinsames koscheres Essen rundete den Besuch ab.
Bereits auf der Anreise machte die Gruppe Station in Metz. Dort informierten Mitarbeitende der deutsch-französischen Klimaschutzpartnerschaft über verschiedene Maßnahmen zur Klimaanpassung und nachhaltigen Stadtentwicklung. Während eines gemeinsamen Stadtrundgangs wurden bereits umgesetzte Projekte vorgestellt und Erfahrungen zwischen den beiden Städten ausgetauscht.
Neben den offiziellen Programmpunkten bot die Reise weitere Einblicke in die Region Burgund. Dazu gehörten der Besuch des Wochenmarktes in Toucy, eine Führung auf der mittelalterlichen Baustelle der Burg Guédelon sowie Informationen über den regionalen Weinbau und die Herstellung von Crémant.
Die Reise machte erneut deutlich, wie wertvoll persönliche Begegnungen für das Gelingen einer Städtepartnerschaft sind. Sie fördern den kulturellen Austausch, stärken das gegenseitige Verständnis und tragen dazu bei, die langjährige Freundschaft zwischen Worms und Auxerre auch künftig mit Leben zu füllen.
Städtepartnerschaft Worms – Auxerre: Kinoabend mit „Die leisen und die großen Töne“
/ Arkaden-Lichtspiele zeigen französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Auf Initiative von Dominique Franck, der Beauftragten der Stadt Worms für die Städtepartnerschaft Worms – Auxerre, zeigt das Wormser Kino Arkaden-Lichtspiele am Mittwoch, 3. Juni, den französischen Film „Die leisen und die großen Töne“ in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Die Veranstaltung bietet ab 18.30 Uhr Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei einem französischen Aperitif, bevor um 19.30 Uhr der Film startet.
Der Abend verspricht authentisches französisches Lebensgefühl und steht ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Gastgeber, Filmauswahl und Rahmenprogramm setzen ein Zeichen der kulturellen Verbindung zwischen Worms und Auxerre und laden das Publikum zu einem besonderen Kinoerlebnis ein.

Gelebte Städtepartnerschaft mit Mobile, Alabama, USA
Die Stadt Worms durfte kürzlich erneut Gäste aus ihrer US-amerikanischen Partnerstadt Mobile im Bundesstaat Alabama begrüßen. Ray Weinshenker reiste gemeinsam mit zwei Begleitpersonen nach Worms und setzte damit eine langjährige Tradition fort.
Seit vielen Jahren besucht Weinshenker regelmäßig die Nibelungenstadt und engagiert sich mit großem persönlichem Einsatz für die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten. „Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue über seinen Besuch. Er unterstreicht die enge Verbundenheit zwischen Worms und Mobile auf besondere Weise“, betont der ehrenamtliche Partnerschaftsbeauftragte für Mobile Olaf Deichelmann, der die Gäste gemeinsam mit Beate Toledo betreute.
Während ihres Aufenthalts stand unter anderem ein Besuch des Spectaculums auf dem Programm. Die Gäste zeigten sich begeistert von der besonderen Atmosphäre und dem vielfältigen Angebot im Wormser Wäldchen. Auch der spontane Besuch eines Fußballspiels beim VfR Wormatia 08 Worms gemeinsam mit Beigeordnetem Timo Horst sorgte für große Freude und bot Gelegenheit für persönliche Gespräche und einen intensiven Austausch.
„Unsere Städtepartnerschaft mit Mobile lebt vor allem durch die Menschen, die sie mit großem Engagement und persönlicher Verbundenheit pflegen. Solche Begegnungen stärken nicht nur die Freundschaft zwischen unseren Städten, sondern fördern auch den internationalen und interkulturellen Austausch sowie das gegenseitige Vertrauen“, so Timo Horst.

Israeltag in Worms am 14. Mai
/ Stadt Worms hisst die Flagge Israels
Zum 14. Mai hisst die Stadt Worms anlässlich des Israeltags 2026 die Flagge Israels am Marktplatz vor dem Rathaus.
Oberbürgermeister Adolf Kessel betonte: „Die Stadt Worms steht fest an der Seite Israels und unserer Partnerschaft Tiberias. Die Menschen dort können sich unserer Unterstützung sicher sein.“
Das Stadtoberhaupt und Patrick Mais, der Beauftragte der Stadt für die Partnerschaft zwischen Worms und Tiberias, bedauern sehr, dass der geplante Besuch einer israelischen Delegation wegen Sicherheitsbedenken aufgrund der geopolitischen Lage abgesagt werden musste.
Städtepartnerschaft Worms – Auxerre: Kinoabend mit „Die Farben der Zeit“
/ Arkaden-Lichtspiele zeigen französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Auf Initiative von Dominique Franck, der Beauftragten der Stadt Worms für die Städtepartnerschaft Worms – Auxerre, zeigt das Wormser Kino Arkaden-Lichtspiele am 4. März den französischen Film „Die Farben der Zeit“ in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Die Veranstaltung bietet ab 18:30 Uhr Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei einem französischen Aperitif, bevor um 19:30 Uhr der Film startet.
Der Abend verspricht authentisches französisches Lebensgefühl und steht ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Gastgeber, Filmauswahl und Rahmenprogramm setzen ein Zeichen der kulturellen Verbindung zwischen Worms und Auxerre und laden das Publikum zu einem besonderen Kinoerlebnis ein.
Deutsch-französischer Abend stärkt den europäischen Austausch
Bereits zum zweiten Mal hat der Verein „Allez Worms-Auxerre. Bündnis zur Förderung der Deutsch-Französischen Freundschaft e.V.“ zu einem Deutsch-Französischen Abend ins Chateau Schembs eingeladen. Die Veranstaltung bot den Gästen Gelegenheit, sich über die deutsch-französische Freundschaft, die Bedeutung von Städtepartnerschaften sowie aktuelle europäische Themen auszutauschen.
Die Vorsitzende des Vereins, Katharina Drach, begrüßte die Gäste und hob die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die Pflege der Städtepartnerschaft zwischen Worms und Auxerre hervor. Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Menschen und stärkten den europäischen Gedanken.
Auch Beigeordneter Timo Horst unterstrich in seinem Grußwort den Stellenwert der deutsch-französischen Beziehungen. Die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich bilde bis heute eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit in Europa. Städtepartnerschaften trügen dazu bei, diese Verbindung mit Leben zu füllen und den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.
Im Mittelpunkt des Abends stand eine Gesprächsrunde zum Thema „Demokratie und Freiheit in Europa“. Karl-Heinz Deichelmann, Initiator der Veranstaltungsreihe „Wormser Erinnerungen“, und Jonathan Spindler, Regionalberater des Deutsch-Französischen Bürgerfonds für Rheinland-Pfalz, sprachen über die Bedeutung des gesellschaftlichen Dialogs, des europäischen Zusammenhalts und des ehrenamtlichen Engagements. Dabei wurde deutlich, dass persönliche Begegnungen und der Austausch über Ländergrenzen hinweg wichtige Bausteine für ein demokratisches und vielfältiges Europa sind.
Darüber hinaus stellte der Verein seine bisherigen Aktivitäten vor. Hierzu zählen unter anderem Bürgerfahrten nach Frankreich, kulturelle Veranstaltungen, französischsprachige Spaziergänge sowie Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Auxerre und der Klimapartnerschaft mit Metz. Auch für die kommenden Monate sind weitere gemeinsame Projekte und Austauschprogramme geplant.
Einen Einblick in französische Traditionen erhielten die Gäste bei der Vorstellung der „Galette des Rois“. Im Anschluss wurden nach französischem Brauch die Finderinnen und Finder der im Kuchen versteckten Figuren symbolisch zu Königinnen und Königen gekrönt.
Musikalisch klang die Veranstaltung mit einem Programm französischer Chansons aus. Sängerin Jutta Brandl und Akkordeonist Laurent Leroi sorgten für den passenden Rahmen und rundeten den Abend stimmungsvoll ab.
Mit Veranstaltungen wie dem Deutsch-Französischen Abend leistet das Bündnis „Allez Worms-Auxerre“ einen wichtigen Beitrag zur Pflege der langjährigen Partnerschaft zwischen Worms und Auxerre. Die Stadt Worms begrüßt dieses Engagement, das den europäischen Austausch fördert und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten weiter stärkt.
„Tous à la soupe du jumelage“
/ Suppenaktion bringt Austausch und guten Zweck zusammen
Unter dem Motto „Tous à la soupe du jumelage“ („Die Suppe, die den Austausch näher bringt“) lädt die Stadt Worms für Donnerstag, 22. Januar, zu einer besonderen Begegnungsaktion in die Innenstadt ein. Von 17 bis 19 Uhr wird im Eingangsbereich der Stadtbibliothek (Marktplatz 10) Suppe zugunsten eines guten Zwecks ausgegeben.
Organisiert wird die Aktion von der Partnerschaftsbeauftragten der Stadt Worms für Auxerre, Dominique Franck, gemeinsam mit Dr. Ulrike Löffler und Bernd Findt. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Gespräche und gelebte Städtepartnerschaft – ganz unkompliziert bei einer warmen Suppe.
Auch drei junge Damen aus Auxerre sind an diesem Abend mit dabei. Das bietet eine schöne Gelegenheit, in angenehmer Atmosphäre Französisch zu sprechen, neue Kontakte zu knüpfen und Begegnungen über Ländergrenzen hinweg zu erleben.
Der Erlös der Veranstaltung kommt der Kindertrauer im Hospiz Worms zugute.
Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eigenes Besteck und Teller mitzubringen. Alternativ steht Besteck gegen einen kleinen Obolus vor Ort zur Verfügung.
Wormser Delegation beim Mittelalterfest nach Auxerre
/ Gelebte Städtepartnerschaft mit Kultur, Austausch und Freundschaft
Vom 19. bis 21. September war eine Delegation aus Worms zu Gast in der französischen Partnerstadt Auxerre. Auf Einladung von Bürgermeister Crescent Marault und der Ersten Beigeordneten Carole Cresson Giraud nahm sie am Mittelalterfest „Auxerre Médiévale“ teil. Nach der erfolgreichen Premiere 2023 anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums fand das farbenfrohe Fest in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.
Die seit 1968 bestehende Städtepartnerschaft wurde mit diesem Besuch nicht nur gewürdigt, sondern aktiv gelebt. Drei Tage lang erlebten Gäste aus beiden Städten ein vielfältiges Programm mit historischen Darbietungen, Musik, Tanz, Ausstellungen und einem großen mittelalterlichen Bankett.
Besuch aus Worms
Die Stadt Worms wurde offiziell durch den Beigeordneten Timo Horst sowie die ehrenamtliche Partnerschaftsbeauftragte für die Städtepartnerschaft Worms-Auxerre Dominique Franck und ihrem Ehemann Hans-Jürgen Franck vertreten.
„Unsere Städtepartnerschaft mit Auxerre ist mehr als ein symbolisches Band – sie lebt vom persönlichen Austausch und gemeinsamen Erlebnissen“, betonte Timo Horst vor der Reise. „Solche Begegnungen sind ein wichtiges Zeichen für Zusammenhalt, Dialog und Freundschaft über Grenzen hinweg.“
Neben der offiziellen Delegation reisten zwei Mitglieder des Rotary Clubs Worms-Nibelungen an: Dr. Ulrike Löffler, zweite Vorsitzende des Fördervereins Ökumenische Hospizhilfe Worms e. V. und Gründerin der Kindertrauerbegleitung in Worms, sowie Dr. Heinz Löffler, Präsident des Internationalen Komitees Frankreich-Deutschland. Ziel ihres Besuchs war es, neue Kontakte im Bereich der Hospizarbeit und des Rotary Clubs zu knüpfen.
Kultureller und kulinarischer Beitrag aus Worms
Ein besonderes Highlight war die Teilnahme des Vereins Nibelungen Thorpe e. V. Die Gruppe bereicherte das Festprogramm mit mittelalterlichen Tänzen, Musik, Spielen und Tanzworkshops. Die Stadt Auxerre stellte kostenfreie Unterbringung zur Verfügung und unterstützte den Auftritt finanziell. Auch die Stadt Worms förderte die Teilnahme mit einem zusätzlichen Reisekostenzuschuss.
Auch kulinarisch war Worms präsent: Die Brauerei Sander spendete 500 Flaschen Bier, die während des mittelalterlichen Banketts in der Abtei Saint-Germain an die Gäste ausgeschenkt wurden.
Timo Horst würdigte dieses Engagement: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Engagement sich unsere Zivilgesellschaft in die Städtepartnerschaft einbringt. So wird aus einem offiziellen Band echte Freundschaft.“
Festliches Programm und starke Ansprachen
Das Festwochenende begann am Freitagabend mit einer feierlichen Beleuchtung der Kathedrale Saint-Étienne und einem stimmungsvollen Konzert. Am Samstag standen Stadtführungen sowie eine Crémant-Verkostung auf dem Programm, bevor das große mittelalterliche Bankett mit künstlerischen Darbietungen und offiziellen Ansprachen stattfand. Am Sonntag endete der Besuch mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Geschenke aus Worms als Zeichen der Freundschaft
Als Geste der Verbundenheit überreichte die Wormser Delegation Weinpräsente an offizielle Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Auxerre und des Maison de Jumelage. Darüber hinaus erhielt Bürgermeister Crescent Marault einen historischen Tonkrug aus Worms. Auch mittelalterliche Bodenfliesen aus dem Andreasstift wurden als symbolische Gastgeschenke überreicht.
Städtepartnerschaft mit Tradition und Zukunft
Mit dem Besuch zum Mittelalterfest wird die langjährige Freundschaft zwischen Worms und Auxerre erneut gestärkt – ganz im Zeichen europäischer Verbundenheit, kulturellen Austauschs und persönlicher Begegnungen. Bereits im April hatte eine Wormser Delegation die Gelegenheit, Auxerre zu besuchen und dort den Winzer „La Cave du Maître de Poste“ kennenzulernen. Dieser wird auch auf der Wormser Weinmesse vom 8. bis 9. November vertreten sein, sodass die Besucherinnen und Besucher Weine aus Auxerre und Umgebung genießen können.
„Diese Partnerschaft steht für Verlässlichkeit und Austausch auf Augenhöhe – und sie hat viele Gesichter“, resümierte Timo Horst am Ende des Besuchs. „Vom offiziellen Empfang bis zum privaten Besuch, vom Schüleraustausch bis zum Kulturprojekt: Auxerre und Worms zeigen, was europäische Freundschaft bedeuten kann.“

Juni 2024 – Jubiläumsfeierlichkeiten in Parma
Von 20. bis 24. Juni 2024 reiste eine Wormser Delegation nach Parma. Ihr gehörten Bürgermeisterin Stephanie Lohr; Kulturkoordinator Dr. David Maier; Tatjana Lösch, die Beauftragte für Städtepartnerschaften der Stadt Worms; Marita Tann, die Vorsitzende Partnerschaftsausschusses Parma – Worms sowie Köchin Annette Glücklich an. Begleitet wurden sie von Mitgliedern des Deutsch-Italienischen Freundschaftskreises Worms-Parma im Rahmen einer Bürgerreise.
Ein Höhepunkt des Besuchs war die feierliche Namensverleihung des Gartenparks der Stadt Worms „Parco Giardino Città di Worms“. Als Gastgeschenk zur Benennung des Parks brachten die Wormser fünf Luther-Rosen mit nach Parma. Sie wurden symbolisch mit einer Schenkungsurkunde an Bürgermeister Guerra überreicht und bei der Benennungsfeier gepflanzt.
Die offizielle Feier zum 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft im fand im Stadtratssaal im Rathaus von Parma in Anwesenheit der Dezernentinnen und Stadträte statt.
Ein weiteres Geschenk der Wormser Delegation waren 500 Flaschen Bier aus der Brauerei Sander.
Bei einem Show-Kochen im ehemaligen Palazzo della Provincia, das mit Unterstützung des Parma Quality Restaurant und der Stadtverwaltung Parma organisiert wurde, brachte die Köchin Annette Glücklich 40 interessierten Parmaern die rheinhessische Küche näher. Im Rahmen eines Gala-Diners zu Ehren des Heiligen Giovanni bereitete die Wormserin den Nachtisch für die rund 200 geladenen Gäste zu – mit heimischen Produkten aus der Wormser Umland.
Vom 11. bis 23. Juni war in der städtischen Galerie Laboratorio aperto in Parma die Ausstellung „Beyond Borders“ mit drei Wormser Künstlern zu sehen: Anna Bludau-Hary zeigte ihre fragilen Objekte und raumgreifenden Installationen. Die in der Ukraine geborene Künstlerin Irina Corona verarbeitet in ihren Werken die Trauer um ihr Heimatland. Als dritter Künstler stellte Dr. Richard Schimanski in Parma aus. Seine Zeichnungen und Drucke zeigen unscheinbare Kleinigkeiten des alltäglichen, gewöhnlichen Lebens.
August 2024 – Festival Worms: Jazz and Joy
Der Kulturkoordinator der Stadt Worms, Dr. David Maier, hatte für das Festival Worms: Jazz and Joy von 16. bis 18. August auch Auftritte von zwei Bands / Künstlern aus Parma eingeplant: Das Roberto Bonati Madreperla Trio spielte am Schlossplatz auf der EWR-Bühne. Der „Kopf“ des Trios ist gleichzeitig Leiter des Jazz-Festivals Parma.
Leonardo Visioli spielte auf der RENOLIT-Bühne an der Jugendherberge. Er ist Gitarrist und Sänger aus Casalmaggiore und hat sein Studium am Conservatorio Arrigo Boito in Parma absolviert.
September 2024 – Verwaltungsaustausch und Festlichkeiten in Worms
Zum ersten Mal fand am 23. und 24. September ein Verwaltungsaustausch zwischen den Partnerstädten in Form von Video-Konferenzen statt, an denen die Bereiche und Abteilungen der Dezernate II und III von Bürgermeisterin Stephanie Lohr und dem Beigeordneten Timo Horst beteiligt waren. Die Themen des anregenden und informativen Austauschs waren Klima, Jugend, Familie und Partizipation.
Der „Gegenbesuch“ der Parmaer Delegation in Worms erfolgte von 26. bis 30. September. Der Delegation gehörten Ratspräsident Michele Alinovi und Stadtratsmitglied Daria Jacopozzi sowie Simona Colombo, Abteilungsleiterin des Bereichs Außenbeziehungen und Territorialmarketing, und Antonietta Malandri, die Leiterin des Büros für Zusammenarbeit und internationale Beziehungen, an. Mit von der Partie waren außerdem die Köche Luca und Barbara Dall'Argine vom Ristorante Le Tre Ville und Mario Marini, Küchenchef des Verdi-Chores, an. Auch vier Mitglieder des Verdi-Chores waren Teil der Delegation: Maestro Federico Toscano (Klavier), Sara Minieri (Sopran), Federico Bonghi (Tenor) und Enrica Valla (Präsidentin des Corale Verdi) bereicherten mit ihren Beiträgen den Jahresempfang der Stadt Worms.
Zu den Höhepunkten des Besuchs gehörten eine Besichtigung der Brauerei Sander und ein Stand der Köche aus Parma auf dem Wormser Wochenmarkt am 28. September, bei dem die Besucher Produkte aus Parma kaufen und verkosten konnten. Unter dem Motto „Auf den Spuren der Liebfrauenmilch“ erfuhren die Gäste Wissenswertes über den Wormser Wein: Sie besichtigten den Weinberg an der Stadtmauer, besuchten die Liebfrauenkirche mit Blick in den Weinberg und probierten die echte Liebfrauenmilch. In Abendheim erlebten sie eine Planwagenfahrt am Skulpturenweg und durch die Weinberge.
Die Feier zum Städtepartnerschaftsjubiläum fand im Rahmen des Jahresempfangs der Stadt Worms am 27. September im WORMSER statt – auch hier konnten die Gäste die Spezialitäten aus Parma, unter anderem den Parmaschinken und Parmesan, verkosten. Oberbürgermeister Adolf Kessel betonte die Bedeutsamkeit dieser beliebten Städtepartnerschaft mit Parma und dankte dem Deutsch-Italienischen Freundschaftskreis Worms/Parma e.V. für dessen engagierte Unterstützung. Auch Ratspräsident Alinovi und Generalkonsul Darchini, Italienisches Generalkonsulat Frankfurt, gratulierten und betonten die Wichtigkeit der gemeinsamen Zusammenarbeit.
Besonders intensiv war der Austausch bei dem Besuch in Worms zu den Themen der Pädagogik: Die Delegation besuchte neben der Pfrimmtal-Realschule plus, deren richtungsweisender Neubau 2023 eröffnet wurde, auch die Kita „Kindertreff 93“ in Neuhausen.
Herbst 2024 – Ausstellung der Künstler in Worms
Die Ausstellung „Beyond Borders“, die bereits in Parma zu sehen war, wurde im kunst.lokal in der Wormser Hafergasse vom 25. Oktober bis 6. Dezember erneut gezeigt.
November 2024 – Wormser Weinmesse
Wein aus der Partnerstadt konnten Besucherinnen und Besucher bei der Wormser Weinmesse am 9. und 10. November im WORMSER erleben: Oinoe Società Agricola S. R. L war mit zwei weißen, zwei roten und einem Rosé-Wein im Tagungszentrum vertreten. Das Weingut basiert nach eigenen Angaben auf den Prinzipien Nachhaltigkeit und Tradition, mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt. Seit 2019 ist Oinoe nach dem SQNPI-System zertifiziert, um Natur und Weinberge zu schützen.
Ausblick
Die Vertreterinnen und Vertreter beider Städte freuten sich über den Austausch. Bürgermeisterin Stephanie Lohr betonte: „40 Jahre nach ihrer Gründung ist unsere Städtepartnerschaft so lebendig wie selten zuvor. Nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie konnten wir uns endlich wieder persönlich begegnen und Zeit zusammen verbringen. Dabei hat sich einmal mehr gezeigt, dass wir viel voneinander lernen können – darauf freue ich mich auch in Zukunft.“






























































Partnerstädte zu Gast im Luther-Jubiläumsjahr 2021 in Worms
Vom 2. bis 4. Juli 2021 begrüßte die Stadt Worms Delegationen aus ihren Partnerstädten Auxerre (Frankreich), Parma (Italien) und Bautzen (Sachsen) im Rahmen des Jubiläumsjahres „500 Jahre Wormser Reichstag“. Nach den pandemiebedingten Einschränkungen der vorangegangenen Monate bot der Besuch eine willkommene Gelegenheit, die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten wieder persönlich zu pflegen und gemeinsam die Veranstaltungen des Luther-Jubiläums zu erleben.
Die Delegationen waren hochrangig besetzt. Aus Auxerre reisten Stadtratsmitglieder, Vertreter der Stadtverwaltung sowie Mitglieder des Partnerschaftsausschusses an. Die Partnerstadt Parma wurde durch den Präsidenten des Stadtrates Alessandro Tassi Carboni und die Städtepartnerschaftsbeauftragte Antonietta Malandri vertreten. Die Delegation aus Bautzen stand unter der Leitung von Oberbürgermeister Alexander Ahrens und umfasste weitere Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Polizei und Städtepartnerschaftsarbeit.
Höhepunkt des Anreisetages war die feierliche Eröffnung der Landesausstellung Rheinland-Pfalz „Hier stehe ich. Gewissen und Protest – Worms 1521 bis 2021“ im Museum der Stadt Worms im Andreasstift. Im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer erhielten die offiziellen Vertreter der Partnerstädte die Gelegenheit, an diesem bedeutenden Ereignis des Jubiläumsjahres teilzunehmen. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen im Ristorante Ambiente konnten bestehende Kontakte vertieft und neue Begegnungen geknüpft werden.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Geschichte und Kultur. Die Delegationen nahmen an Führungen durch die Landesausstellung teil, die sich mit den Auswirkungen des Wormser Reichstages von 1521 und der Bedeutung von Gewissensfreiheit und Protest über die Jahrhunderte hinweg auseinandersetzte. Ergänzt wurde das Programm durch den Besuch des Dokumentarfilms „Die unerschrockenen Stimmen“ in der Magnuskirche.
Im Anschluss an die Ausstellungsbesuche trafen sich die Gäste zu einer Weinprobe mit Imbiss in den Elefantenhöfen. Am Nachmittag folgten thematische Lutherführungen durch die Wormser Innenstadt, bei denen die Delegationsmitglieder die historischen Schauplätze des Reformationsgeschehens kennenlernen konnten.
Ein besonderer Moment des Besuchs war der offizielle Empfang durch Oberbürgermeister Adolf Kessel im Innenhof des Wormser Rathauses. Im Rahmen des Empfangs trugen sich die Vertreter der Partnerstädte in das Gästebuch der Stadt Worms ein. Der Eintrag würdigte die langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen und das gemeinsame Bekenntnis zu europäischer Verständigung, internationalem Austausch und freundschaftlicher Zusammenarbeit.
Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemeinsames Abendessen mit Oberbürgermeister Kessel im Kolb’s Biergarten am Rhein. In entspannter Atmosphäre bot sich nochmals Gelegenheit zum persönlichen Austausch über die Entwicklung der Partnerschaften und zukünftige gemeinsame Projekte.
Mit ihrer Teilnahme am Luther-Jubiläumsjahr setzten die Delegationen aus Auxerre, Parma und Bautzen ein sichtbares Zeichen für die Lebendigkeit der Städtepartnerschaften. Der Besuch verdeutlichte, dass gerade historische Jubiläen einen wertvollen Rahmen bieten, um internationale Freundschaften zu pflegen, gemeinsame europäische Werte zu stärken und den Dialog zwischen den Städten weiter auszubauen.
Delegationen aus den Wormser Partnerstädten zu Gast beim Rheinland-Pfalz-Tag 2018
Anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages vom 1. bis 3. Juni 2018 begrüßte die Stadt Worms zahlreiche Gäste aus ihren internationalen Partnerstädten. Delegationen aus St Albans (Großbritannien), Auxerre (Frankreich), Parma (Italien), Bautzen (Deutschland), Mobile (USA) und Ningde (China) folgten der Einladung der Stadt und erlebten gemeinsam mit ihren Wormser Gastgebern ein abwechslungsreiches Programm rund um das Landesfest.
Die Delegationen setzten sich aus kommunalen Mandatsträgern, Verwaltungsvertretern sowie engagierten Mitgliedern der jeweiligen Städtepartnerschaftsvereine zusammen. Besonders erfreulich war die Teilnahme hochrangiger Gäste wie der stellvertretenden Bürgermeisterin von Ningde, Yang Fang, des Bautzener Oberbürgermeisters Alexander Ahrens sowie des Präsidenten des Stadtrates von Parma, Alessandro Tassi Carboni.
Nach ihrer Ankunft am Freitag wurden die Gäste von Oberbürgermeister Michael Kissel offiziell begrüßt. Gemeinsam nahmen sie anschließend an der Eröffnung des Rheinland-Pfalz-Tages auf der SWR-Bühne am Marktplatz teil und erlebten die Live-Show „Rheinland-Pfalz feiert“ mit internationalen Musikstars und der SWR Big Band.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Austauschs und der Begegnung. Nach dem Besuch des ökumenischen Gottesdienstes im Wormser Dom folgte der Empfang durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Mozartsaal des Wormsers. Im Anschluss trugen sich die Delegationen in Anwesenheit von Oberbürgermeister Michael Kissel in das Gästebuch der Stadt Worms ein. Dieser feierliche Akt vor dem großen Nibelungenteppich unterstrich die Bedeutung der langjährigen Städtepartnerschaften für die internationale Verständigung und Freundschaft.
Bei mehrsprachigen Stadtführungen lernten die Gäste die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Nibelungenstadt näher kennen. Am Nachmittag führte ein gemeinsamer Rundgang über die „Sportmeile“ des Rheinland-Pfalz-Tages bis an das Rheinufer, wo der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im Alten Ruderhaus ausklang.
Am Sonntag nahmen die Delegationen auf der Ehrentribüne am Marktplatz Platz. Nach der Begrüßung durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Kissel verfolgten sie den großen Festumzug des Rheinland-Pfalz-Tages, der live im SWR-Fernsehen übertragen wurde. Mit dem Ende des Umzuges verabschiedete die Stadt Worms ihre Gäste, die zahlreiche Eindrücke und Begegnungen aus der Nibelungenstadt mit in ihre Heimat nahmen.
Der Besuch der Delegationen verdeutlichte einmal mehr den hohen Stellenwert der Städtepartnerschaften für Worms. Die persönlichen Begegnungen und Gespräche stärkten die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnerstädten und leisteten einen wichtigen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit und zum interkulturellen Austausch.






Auxerre, eine sehr malerische Stadt, liegt in Burgund, inmitten einer hügeligen Landschaft und in einer Region, die zu den ältesten und reichsten Kulturregionen Europas zählt. Sie wird von der Yonne durchquert. Auxerre ist Sitz der Präfektur und damit Hauptstadt des Departements Yonne und auch des Arrondissements Auxerre. Die Stadt hat 45.000 Einwohner und eine Fläche von 49,95 km². In der Nähe liegt der Mont Autric. In Auxerre mündet der Kanal du Nivernais in den Fluss Yonne und es gibt hier einen großen Freizeithafen am Fluss.
Die gallische Stadt hieß ursprünglich Autricum. Ihr Name wurde zur Römerzeit zu Autessiodurum umbenannt und ist der Ursprung ihres jetzigen Namens Auxerre. Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert entstanden in Auxerre zahlreiche Denkmäler: So gibt es die, ab dem Jahr 1215 begonnene und in mehreren Bauphasen fertig gestellte, Kathedrale von Auxerre Saint-Étienne sowie die Abtei Saint-Germain d’Auxerre und die Kirche St. Eusebe zu bestaunen.
Geschichte
Wie auch Worms ist Auxerre eine sehr alte Stadt und wurde bereits als römische Befestigung unter dem Namen Oppidum Autessiodorum gegründet. Die Via Agrippa reichte ebenfalls an die Siedlung heran. Im 5. Jahrhundert erfuhr die Stadt durch das Wirken des Bischof und Truppenführers Germanus von Auxerre eine erste wirtschaftliche und religiöse Blütezeit. Im Mittelalter war Auxerre in merowingischem Besitztum und erst spät - im Jahr 1223 - erhielt Auxerre die Stadtrechte. Durch die politische Lage im Grenzgebiet zwischen französischem und burgundischem Reich wurde die Entwicklungsmöglichkeit der Stadt über lange Zeit deutlich eingeschränkt.
(Quelle: Büro OB; www.wikipedia.org)



Die etwa 50 km östlich von Dresden an der Spree gelegene Kreisstadt Bautzen in der Oberlausitz kann auf eine bald 1000 Jahre alte Geschichte zurück blicken. Als politisches Zentrum der Sorben lautete ihr Name bis 1868 Budysin. Eindrucksvoll sind die turmreiche Stadtsilhouette hoch über den Ufern der Spree und die idyllische Altstadt mit dem Petridom, welcher die älteste und eine der größten Simultankirchen Deutschlands ist. Neben ihm gibt es noch vier weitere Kirchen.
Mit rund 41.000 Einwohnern ist Bautzen zugleich die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises. Zahlreiche kulturelle Einrichtungen und verschiedenartige Industriebetriebe zeichnen den lebendigen Mittelpunkt der Oberlausitz aus.
Geschichte
Im Jahr 1002 wird die Ortenburg in Bautzen als budusin civitatem erstmal genannt. Nach wiederholten Kämpfen ist bis 1031 in polnischer Hand und entwickelte in der Folgezeit söstlich der Burg die Stadt Bautzen. 1031 kommt Bautzen erneut zum Heiligen Römischen Reich. Im Jahre 1320 starb die brandenburgische Linie der Askanier aus, damit fiel Bautzen zurück an Böhmen. Zwischen 1469 und 1490 gehörte Bautzen fixiert durch den Frieden von Olmütz 1479 zusammen mit den anderen böhmischen Nebenländern zu Ungarn. 1635 kam Bautzen mit dem Markgraftum Oberlausitz zu Sachsen. 1868 wurde die Stadt offiziell von „Budissin“ in Bautzen umbenannt.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Kontakt:
Partnerschaft Worms – Bautzen
Alfred Koch
Vorsitzender Freundschaftskreis Bautzen - Worms e.V.
Telefon: 06241 / 954130
Fax: 06241 / 954882
Mobile ist eine Stadt im Mobile County im US-Bundesstaat Alabama, USA am Mobile River und der Mobile Bay und ist die größte Hafenstadt Alabamas. Die Städtepartnerschaft mit der 300.000 Einwohnern zählenden Stadt wurde 1998 unterzeichnet. Die ersten Verbindungen zwischen Bürgern beider Städte gehen auf das Jahr 1976 zurück. Seitdem hat es mehrere Besuche und Gegenbesuche gegeben, die in der Regel auf die Initiative des Förderkreises deutsch-amerikanischer Freundschaft zurückzuführen sind. Und auch auf offizieller Seite erwuchsen in jüngerer Zeit aus eher förmlichen Kontakten sogar teils enge freundschaftliche Beziehungen.
Geschichte
Die Besiedlung durch Europäer begann bereits 1702 durch französische Einwanderer unter Führung von Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville. Die Siedlung, die eine der ersten im Süden der heutigen USA war, lag circa 43 km nördlich von der heutigen Stadt, sie erwies sich jedoch als eher ungeeignet, da sie häufig vom Mobile River überflutet wurde. Daher entschied man sich im Jahr 1711, flussabwärts zu ziehen. Von 1724 bis 1735 wurde in Mobile das Fort Condé errichtet. Im Jahr 1763 verließen die Franzosen Fort Condé, und erst die Engländer, dann die Spanier und letztendlich die Amerikaner übernahmen die Stadt.
Der Hafen von Mobile, der durch die Inseln am südlichem Bay sehr gut geschützt war, entwickelte sich zu einem der größten Seehäfen im Süden der USA. Durch die Baumwollverschiffung und die Navy-Präsenz gelangte die Stadt schon im 19. Jahrhundert zu Wohlstand. Heute noch ist der Hafen der wichtigste Wirtschaftsfaktor Mobiles.
Mobile hat neoklassizistische , neugotische, italienisch anmutende und kreolische Antebellum-Architektur – also vor dem Sezessionskrieg entstandene Gebäude.
(Quelle: www.wikipedia.org)

Im Oktober 2014 wurde die jüngste Städtepartnerschaft besiegelt, und zwar mit der chinesischen Stadt Ningde in der Provinz Fujian, sie ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Worms ist damit "Dritter im Bunde", denn es besteht bereits eine Städtepartnerschaft zwischen Ningde und der Stadt Speyer (seit Oktober 2013) sowie eine Länderpartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und der Provinz Fujian.
Moderne und Tradition
Ningde ist eine bezirksfreie Stadt in China. Sie liegt direkt am ostchinesischen Meer in der Provinz Fujian, die für ihre kulinarische Vielfalt bekannt ist. Neben Meeresfrüchten und Pilzen zählt der grüne Tee zu den wichtigsten Spezialitäten.
Nördlich der Provinzhauptstadt Fuzhou gelegen, grenzt Ningde an die Nachbarprovinz Zhejiang und hat über die Taiwanstraße Zugang zum Pazifik. Auf Kreisebene setzt sich Ningde aus einem Stadtbezirk (Jiaocheng), sechs Kreisen und zwei kreisfreien Städten (Fu'an und Fuding) zusammen. Auf einer Fläche von 13.452 km² leben rund 2,9 Mio. Menschen (Stand 2010).
Trotz ihrer Lage an der Küste ist Ningde die ärmste bezirksfreie Stadt Fujians, die jedoch mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwarten kann. Eine der Hauptattraktionen der Stadt ist die Sanduao-Bucht, die auch als tiefster natürlicher Hafen der Welt gilt; er gehört zu den wichtigsten Häfen der Provinz Fujian.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist der Zhiti-Tempel. Er befindet sich auf dem Zhiti-Berg, etwa 40 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Ningde. Im Jahr 971 errichtet, beherbergt er 1.000 eiserne Buddhafiguren, die einst der Ming-Kaiser Yongle gestiftet hatte und eine Sutra, die Kaiser Wanli spendete. Der benachbarte Huotong-Berg ist ein bekannter daoistischer Berg und seine Höhle wird als eine der wichtigsten Höhlen des Daoismus betrachtet.
Ein beeindruckendes Naturerlebnis versprechen auch der Jiulongji-Wasserfall, bestehend aus 13 Wasserfällen (der größte davon ist 46 Meter hoch und 76 Meter breit), das einzige Naturschutzgebiet für Mandarinenten Chinas sowie das Taimu-Gebirge bzw. Taimu Shan (zu deutsch: Urgroßmutter-Berg). Es hat eine Fläche von 60 km², ist auf zwei Seiten vom Meer umgeben und besteht aus 54 Gipfeln. Der Hauptgipfel Moxiao misst 1.081 Meter.
(Quelle: wikipedia)

Seit 1984 besteht die Partnerschaft zwischen Worms und Parma. Die ursprünglich "römische Kolonie" war quadratisch angelegt und befand sich am rechten Ufer des Parmaflusses.
Parma ist eine oberitalienische Großstadt mit 180.327 Einwohnern in der südwestlichen Poebene. Die Stadt ist in der Region Emilia-Romagna gelegen, die im Norden an die Lombardei und Venetien, im Westen und im Süden an die Berge des toskanisch-romagnolischen Apennins und im Osten an die Adria grenzt.
Neben Mailand, Turin, Genua, Bologna, und Venedig ist Parma ein führendes Wirtschaftszentrum Norditaliens, mit Schwerpunkt in der Nahrungsmittelindustrie. Die Firmen "Barilla" und "Parmalat" haben hier ihren Sitz. Nach der Stadt benannt sind der Parmaschinken, der Parmesankäse und das (eigentlich neapolitanische) Gericht "Parmigiana di Melanzane". Berühmte Söhne bzw. Töchter der Stadt sind u. a. der italienischer Filmregisseur Bernardo Bertolucci, Elisabetta Farnese (Königin von Spanien), der Schauspieler Lino Ventura und der Komponist Giuseppe Verdi.
Parma verfügt über eine altehrwürdige Universität, einen internationalen Flughafen und ist an einer der Hauptautobahnen Italiens, die sich von Mailand über Rom bis Kalabrien erstreckt, ausgesprochen verkehrsgünstig gelegen. Der Dom in Parma stellt ein einzigartiges Muster der romanischen Baukunst dar und verkörpert den Stil der Po-Ebene.
Geschichte
Die Stadtgeschichte geht bis auf die Etrusker zurück. Der römische Konsul Marcus Aemilius Lepidus schließlich gründete am rechten Ufer des Flusses Parma die Stadt im Jahre 184 v. Chr. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches war Parma ein Spielball der Mächte: Von den Langobarden, über fränkische Pfalzgrafen, dem Kirchenstaat, Mailand, den Franzosen, Bourbonen bis hin zu Marie-Luise von Österreich hat so ziemlich jede bedeutende regionale Macht das Zepter über Parma geschwungen.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Kontakt:
Partnerschaft Worms – Parma
Marita Tann
Vorsitzende Deutsch-Italienischer Freundschaftskreis e.V.
Telefon: 06241 / 36227
Mobil: 0176/22644961
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Die Partnerschaft zwischen St Albans und Worms besteht bereits seit 1957 und somit die am längsten währende Städtepartnerschaft unserer Stadt; 2017 wurde das 60-jährige Jubiläum in St Albans und Worms feierlich gewürdigt. 1996 wurde in St Albans ein Partnerschaftsverein gegründet, die St Albans – Worms Partnership. 2017 wurde auch in Worms ein Freundeskreis Worms – St Albans gebildet. Beide Institutionen helfen, die Verbindung zwischen den beiden Städten zu stärken und Besuchergruppen unterzubringen und zu begleiten.
St Albans ist eine Stadt im Süden Englands, ungefähr 35 Kilometer nördlich der Hauptstadt London gelegen. Sie zählt 82.429 Einwohner (Stand: 2001) und ist das Zentrum des Bezirks City and District of St Albans im südlichen Hertfordshire. St Albans ist eine der frühesten erhaltenen städtischen Ansiedlungen und war unter dem Namen Verulamium bereits zur Zeit des Römischen Reiches eine große Siedlung.
Die britische Partnerstadt ist ein Beispiel für die zeitlose Lebendigkeit europäischer Städte. St Albans trägt den Namen des römischen Bürgers Alban, des
ersten christlichen Märtyrers auf britischem Boden. Aus welcher Richtung man sich heute St. Albans auch nähert, sieht man schon von weitem die wuchtige eckige Kathedralkirche dominierend über der Silhouette der Stadt stehen.
Geschichte
Die Umgebung von St Albans weist eine lange Besiedlungsgeschichte auf. Der keltische Stamm der Catuvellaunen siedelte am Prae Hill etwa eineinhalb Kilometer westlich der heutigen Stadt. Die römische Siedlung Verulamium wurde etwas näher zur Stadt entlang des Flusstals des Ver gegründet.
Im Mittelalter dehnte sich die Stadt in östlicher Richtung aus und umschloss dann den Platz, wo der erste britische Märtyrer, der Heilige Alban, vor dem Jahre 324 geköpft wurde. In der Folge wurde eine Abtei und eine Kathedrale an diesem Ort erbaut, wodurch die Stadt zu einem Pilgerzentrum und einer Anlaufstelle für Reisende von und nach London wurde.
Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind unter anderem der Philosoph und Staatsmann Francis Bacon (1561–1626), Nicholas Breakspear (um 1100–1159), bekannt als Papst Hadrian IV. und der berühmte Regisseur Stanley Kubrick, der bis zu seinem Tod in der Umgebung der Stadt lebte.
(Quelle: Büro OB; www.wikipedia.org)










Tiberias ist seit 1986 Partnerstadt von Worms. Gründer der Stadt war im Jahre 17 n. Chr. Herodes Antipas, ein Sohn Herodes' des Grossen. Er machte die damals neue Ansiedlung zu seiner Hauptstadt. Herodes benannte sie nach seinem Förderer, dem römischen Kaiser Tiberius.
Die Stadt Tiberias liegt in Galiläa im Staat Israel (Nordbezirk), am Westufer des See Genezareth, der nach der Stadt auch „See von Tiberias“ genannt wird. Sie ist mit knapp 40.000 Einwohnern die größte Stadt im Jordantal.
Die Stadt erstreckt sich vom See, der 212 m unter NN liegt, bis zu einer Höhe von 457 m über dem Wasserspiegel des Sees (245 m über NN).
Heute ist Tiberias ein ausgesprochen attraktiver Urlaubsort: Seine seit 2000 Jahren berühmten warmen Heilquellen, aber auch Diskotheken und ein modernes Hotelgewerbe tragen dazu bei.
Tiberias gilt als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu zahlreichen Heiligen Stätten wie Kapernaum, Nazareth und dem Berg der Seligpreisungen.
Geschichte
Die Stadt wurde von Herodes Antipas ab 17 n. Chr. erbaut und löste Sepphoris als Hauptstadt der Tetrarchie Galiläa - Peräa ab. Den Namen wählte Herodes zu Ehren des römischen Kaisers Tiberius. Die Stadt wurde im römisch-griechischen Stil mit Palästen und typisch römischen Bauten wie Forum, Theater und Rennbahn erbaut; dabei wurden teilweise auch jüdische Gräber überbaut, weswegen die Stadt von gläubigen Juden zunächst als „unrein“ gemieden wurde.
Nach urchristlichen Quellen wurde Johannes der Täufer vor dem Jahr 30 in Tiberias hingerichtet.
Im Jahr 637 wurde die Stadt von den muslimischen Arabern erobert. Sie war jedoch auch weiterhin von Juden bewohnt. 1099 eroberten die Kreuzritter die Stadt, die sie, nach der Befestigung durch eine Stadtmauer, als Stützpunkt nutzten. Tiberias bildete das Zentrum des Fürstentums Galiläa innerhalb des Königreichs Jerusalem.
1247 zerstörte ein ägyptisches Heer unter dem späteren Mameluken-Sultan Baibars die Stadt, die erst unter osmanischer Herrschaft (seit 1517) wieder besiedelt wurde.
Die heutige am See gelegene Altstadt wurde um 1738 errichtet. Mitte des 19. Jahrhunderts nahm die Bedeutung als jüdische Siedlung wegen der verstärkten jüdischen Einwanderung wieder zu. 1940 hatte die Stadt 12.000 Einwohner, je zur Hälfte Araber und Juden.
Als es 1948 zum israelischen Unabhängigkeitskrieg kam, flohen die Araber, die zuvor über Jahrhunderte mit den Juden in Toleranz nebeneinander gelebt hatten, aus der Stadt bzw. wurden aus ihr vertrieben. In der Zeit nach der Staatsgründung hatte Tiberias den Status einer Entwicklungsstadt.
(Quelle: www.wikipedia.org )
Die Partnerschaft zwischen dem Wormser Stadtteil Pfeddersheim und der französischen Stadt Nolay besteht seit 1966. Nolay liegt etwa 40 Kilometer von Dijon entfernt im Departement Côte d'Or (Burgund).
Nolay ist eine Mittelalterliche Stadt und ein Erholungsort. Die Stadt liegt 60 km von Dijon und 18 km von Beaune im Département Côte d'Or.
“Am Ende der Welt”, eine mittelalterliche Ortschaft in einem glücklichen und liebenswürdigen kleinen Tal. In Nolay treten die Berge aus Granit vor den kalkigen Weinbergen zurück.
Hier befindet sich der landwirtschaftliche Übergang zwischen Feldern und Weinbergen. “schön, keine Aussicht, kein Ort, so vielfältig, so grandios sie auch sein mochten, konnten mich mein so friedliches, so einsames, unbekanntes kleines Tal vergessen lassen... sein Bach ist so zart, dass man vergas ihm einen Namen zu geben, sein Wasserfall so leicht...”
Alexandre Dumas
(Quelle: www.nolay.com)
Chemellier liegt im Departement Maine-et-Loire und gehört zum Arrondissement Saumur im Kanton Gennes. Die Einwohnerzahl und die soziale Struktur sind mit Ibersheim vergleichbar. Deshalb kommen jährliche Treffen mit Besichtigungen zustande, bei denen auch ausgiebig gemeinsam, über Länder- und Sprachgrenzen hinweg, gefeiert wird.
Sport verbindet!
In Ibersheim war es, wie könnte es auch anders sein, der Fußball, der den Grundstein für die Partnerschaft legte, besser gesagt die Freundschaft zwischen Chemellier einer französischen Gemeinde, und Ibersheim.
Es begann als Eric Perdriau aus Chemellier als landwirtschaftlicher Praktikant in Ibersheim bei Familie Ellenberger (ehem Boxheimer Hof) lebte. Er war begeisterter Fußballspieler, suchte und fand Gleichgesinnte hier, wo er herzlich aufgenommen wurde.
Als er 1985 nach Frankreich zurückkehrte, lud er die Ibersheimer einfach nach Chemellier ein. Damit begann etwas, was kaum zu erklären ist. Jährlich besuchen sich mehrere Familien der Gemeinden wechselseitig in ihren Heimatorten. Immer neue Familien beteiligen sich und die Sprache stellt dabei kaum ein Problem dar.
Mit Wörterbüchern, elektronisch oder in Papierform, mit Händen und Füßen, mit längst vergessen geglaubten Französischvokabeln funktioniert die Kommunikation super. Wen interessieren Grammatik und Vokabeln, wenn durch Humor, Freude und gemeinsame Aktivitäten ein Gemeinschaftsgefühl entsteht und Freundschaften begründet werden.
Die Besuche sind Höhepunkte, die die Partnerschaft lebendig bleiben lassen. Es sind viele gute, fast familiäre Bindungen entstanden.
Ländervielfalt und interkulturelles Flair auf sieben Plätzen




Insgesamt sieben Plätze in Worms sind nach Partnerstädten benannt und machen diese auch im Stadtbild sichtbar:
Koordiniert werden die städtepartnerschaftlichen Angelegenheiten durch das Büro des Oberbürgermeisters. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Worms: