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Denkmäler und Brunnen

Sie stehen nicht immer im Mittelpunkt, außer wenn es sich um etwas Großes, Einzigartiges handelt. Und doch hat Worms mehr davon zu bieten, als das Lutherdenkmal oder Hagen mit dem Schatz auf den Schultern. Hier eine kleine Auswahl:

Die Wormser Innenstadt zum Anfassen: Blindentastmodell auf dem Parma-Platz 
Die Wormser Innenstadt zum Anfassen: Blindentastmodell auf dem Parma-Platz

Blindentastmodelle

In Worms begegnen Ihnen aktuell zwei Kunstwerk zum Befühlen und Bestaunen: Auf der Südseite des Wormser Doms zeigt ein Blindentastmodell den mächtige Kirchenbau, ein weiteres auf dem Parma-Platz die Wormser Innenstadt. Für Blinde - und Sehende.

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Hagen-Denkmal (Foto: IR) 
Hagen-Denkmal (Foto: IR)

Hagen-Denkmal

Neben dem Nordportal des Domes als Austragungsort des folgenschweren Rangstreits zwischen Brunhild und Kriemhild und dem "Siegfriedstein" auf der Südseite des Domes werden die Besucher vor allem von dem im Jahre 1905 errichteten Hagenstandbild angezogen. Die am Rheinufer stehende Bronzearbeit erinnert an die Versenkung des sagenumwobenen Schatzes der Nibelungen in die Fluten des Rheins. Wegen seiner zahlreichen Bezüge zur Dichtung ist Worms Ausgangspunkt der über das Kloster Lorsch in Richtung Ungarn führenden Nibelungenroute. Sie folgt in ihrem Verlauf den Schauplätzen des Werkes.

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Hagen-Denkmal im Stadtplan

 
 
 
 
Lederarbeiterdenkmal (Foto: R. Uhrig) 
Lederarbeiterdenkmal (Foto: R. Uhrig)

Lederarbeiter-Denkmal

Das Lederarbeiterdenkmal in der Grünanlage im ehemaligen Stadtgraben erinnert an die stark durch die Lederindustrie geprägte industriell-gewerbliche Blütezeit der Stadt zwischen dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. 

Das Denkmal veranschaulicht die Härte der körperlichen Arbeit und die Leistungen der Arbeiterinnen und Arbeiter, durch deren Arbeit die Stadt zu Wachstum und Blüte gelangt ist. 

Nach einer Vorlage aus der früheren Lederfabrik Doerr & Reinhart aus dem Jahre 1924 neu gegossen, konnte das Denkmal des Arbeiters in der Wasserwerkstätte an dieser Stelle 1994 enthüllt werden. 

Im Original war der Lederarbeiter bis vor dem 2. Weltkrieg Teil des Gerberbrunnens, der in der Anlage Andreasstraße (heute: Willy-Brandt-Ring) stand. 

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Lederarbeiter-Denkmal im Stadtplan

 
 
 
 
Denkmal auf dem Ludwigsplatz (Foto: R. Uhrig)  
Denkmal auf dem Ludwigsplatz (Foto: R. Uhrig)

Ludwigsdenkmal

Auf dem Ludwigsplatz befindet sich mit dem Obelisken zu Ehren des 1892 verstorbenen hessischen Großherzogs Ludwig IV. (1837-1892) ein bemerkenswertes Denkmal. Es wurde 1895 auf Initiative der Stadt Worms mit Mitteln aus der Bevölkerung und nach Planungen des bedeutenden Stadtbaumeisters Karl Hofmann errichtet. Zunächst für den Obermarkt entworfen wurde ein zweiter Entwurf für den Paradeplatz (heute Ludwigsplatz) verwirklicht: als Anlage mit kleinem Park, flankierenden Löwen und einem Brunnen. 1945 wurde das Denkmal beschädigt, später vollkommen beseitigt. 

In den 1990er Jahren wurde das Denkmal zum Teil rekonstruiert und auf dem Ludwigsplatz wieder aufgebaut, als der Platz seine heutige Gestalt erhielt.

Ludwigsdenkmal im Stadtplan

 
 
 
 
Lutherdenkmal in Worms (Foto: IR / Stadt Worms) 
Lutherdenkmal in Worms (Foto: IR / Stadt Worms)

Lutherdenkmal

Das zu Ehren des Reformators von Ernst Rietschel geschaffene und 1868 enthüllte Lutherdenkmal in Worms ist neben dem internationalen Reformationsdenkmal in Genf das wetlweit größte Reformationsdenkmal. Die Stadt Worms ist von herausragender Bedeutung für die Entwicklung der Reformation: 1521 beruft Kaiser Karl V. seinen ersten Reichstag nach Worms. Am 16. April 1521 zieht Luther in Worms ein. Einen Tag später wird er vor Kaiser Karl V. zitiert, da er Kritik am kirchlichen Ablasswesen geäußert hat. Zunächst bittet er jedoch um Bedenkzeit. Am 18. April 1521 bekennt sich Luther klar zu seiner Überzeugung und weigert sich zu widerrufen. Daraufhin wird die Reichsacht über ihn verhängt. Luthers neue theologische Gedanken wiesen einen Weg in die Zeit des modernen Glaubens.

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Lutherdenkmal im Stadtplan

 

 
 
 
 
Nibelungenbrunnen (Foto: R. Uhrig) 
Nibelungenbrunnen (Foto: R. Uhrig)

Nibelungenliedbrunnen

Wie das Schicksalsrad wurde auch der Nibelungenliedbrunnen in der Wilhelm-Leuschner-Straße (Fußgängerzone, von Ortskundigen auch "KW" genannt), Ecke Rathenaustraße, durch den Wormser Bildhauer Gustav Nonnenmacher erschaffen. Auf ihm stellte der Künstler Szenen der berühmten Nibelungensage nach.

Nibelungenbrunnen im Stadtplan

 

 
 
 
 
Schicksalsrad auf dem Obermarkt (Foto: IR / Stadt Worms) 
Schicksalsrad auf dem Obermarkt (Foto: IR / Stadt Worms)

Schicksalsrad

Auf dem Obermarkt lässt sich am Schicksalsrad das Auf und Ab der langen und bewegten Wormser Stadtgeschichte ablesen. Geschichtliche Ereignisse und Menschen der Stadt, Lebensfreude und hervorragende Ereignisse sind in das Kunstwerk eingearbeitet. 1986 wurde es vom regionalen Energieversorger EWR zu dessen Firmenjubiläum der Stadt und ihren Bürgern geschenkt. Entworfen hat das bronzene Kunstwerk der Wormser Künstler Gustav Nonnenmacher. 

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Schicksalsrad im Stadtplan

 

 
 
 
 
Schlossplatz Brunnen - Dom Heylshof (Foto: R. Uhrig) 
Schlossplatz Brunnen - Dom Heylshof (Foto: R. Uhrig)

Schlossplatz-Brunnen

Vor dem Eingang zum Heylsschlösschen und Heylshofpark, an der Nordseite des Wormser Doms, lädt ein kunstvoll mit Widderköpfen und Lindwürmern verzierter Brunnen zum Verweilen ein. Er ist eine Kopie des Nürnberger Rathausbrunnens, der in der Renaissancezeit vom Künstler Pankraz Labenwolf (1492 - 1563) geschaffen wurde. Die Kopie in Worms wurde 1904 von der Familie von Heyl gestiftete.

Beschreibung des Originals in Nürnberg lt. Wikipedia:
Rathausbrunnen ("Puttenbrunnen") im Hof des Nürnberger Rathauses, 1549/1557, Becken, darüber ein, eine Fahne haltender, Knabe (Putto) auf einer Säule. Geschaffen von Pankraz Labenwolf (* 1492 in Nürnberg; † 20. September 1563 ebenda), ein deutscher Erzgießer.

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Der Brunnen im Stadtplan
 

 
 
 
 
Siegfriedbrunnen vor dem Haus zur Münze, im Hintergrund die Dreifaltigkeitskirche (Foto: R. Uhrig) 
Siegfriedbrunnen vor dem Haus zur Münze, im Hintergrund die Dreifaltigkeitskirche (Foto: R. Uhrig)

Siegfriedbrunnen

Bereits 1890 begann die Planung des von Cornelius Wilhelm von Heyl gestifteten Brunnens. Zunächst wurde Stadtbaumeister Hofmann mit diesem Projekt betraut. Vorgesehen war ein mit vier großen Bildwerken zu den 'vier Haupthandlungen der Nibelungensage' versehener, von einer Siegfriedfigur bekrönter Aufbau. Als Standort wählte man die zur Neuordnung anstehende Stelle Hagenstraße/Marktplatz neben der Dreifaltigkeitskirche. Die Idee zum Bau des Brunnens wurde erst viel später - allerdings erheblich kleiner - wieder aufgegriffen. Der Siegfriedbrunnen kam nach kriegsbedingten Verzögerungen 1921 zur Aufstellung. Im Gegensatz zum Cornelianum überstand der Siegfriedbrunnen die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt.

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Siegfriedsbrunnen im Stadtplan

 

 
 
 
 
Siegfriedgrab auf dem Torturmplatz (Foto: R. Uhrig) 
Siegfriedgrab auf dem Torturmplatz (Foto: R. Uhrig)
Die beiden Menhire am Siegfriedgrab (Rotsandstein, je 4,4 m lang und 6 t schwer) wurden am 13. März 2003 gesetzt (Foto: R. Uhrig) 
Die beiden Menhire am Siegfriedgrab (Rotsandstein, je 4,4 m lang und 6 t schwer) wurden am 13. März 2003 gesetzt (Foto: R. Uhrig)

Siegfriedgrab (Torturmplatz)

Hier ist Wormser Geschichte "geballt" zu erleben: direkt an den gut erhaltenen Resten der alten Stadtmauer gelegen, befindet sich gleich hinter dem Torturmplatz das berühmte Nibelungenmuseum. An dieser Stelle sind zum Rhein hin zwei große Torbögen in der Stadtmauer.

Ebenfalls erhalten ist das sogenannte "Fischerpförtchen", ein Seiteneingang der Stadtmauer durch den eigentlich die Fischer nach ihrem Fang in die Stadt zurückkehrten. So mussten nicht immer die Haupttore geöffnet werden. Der Reformator Martin Luther soll, nach neuzeitlicher Legende, durch diese Türe unerkannt aus der Stadt gelangt sein.

Auf dem Platz selbst befinden sich zahlreiche nibelungische Kleinodien, darunter Siegfrieds Grab, ein von Monoliten escortierter Hügel.

Vor etwa 300 Jahren ging - mit einer monumentalen Grabanlage - das wohl eindrucksvollste Monument der Wormser Vorgeschichte verloren.  Gemeint ist ein Tumulus (Hügelgrab) von etwa dreizehn Metern Länge, der mit "zwei aus der Erde hervorragenden Steinen" bezeichnet war.

Marquard Freher beschreibt es im Jahre 1613 als  "das Grab, des in ganz Deutschland besungenen Riesen,  der den Ort durch sein Denkmal berühmt gemacht hat". Mit dem Riesen ist Seyfrid bzw. Siegfried gemeint, dessen Gebeine bereits Friedrich III. 1488 in dem Gigantengrab suchen ließ.

Sehr früh wurden Grabhügel "außergewöhnlicher Größe" mit Riesen in Zusammenhang gebracht. Spätestens im 15. Jahrhundert wurde dieser Riese mit Siegfried dem Drachentöter identifiziert, möglicherweise aber auch schon vor der Niederschrift des Nibelungenliedes.

Die heute Anlage ist eine künstlerische Interpretation des Wormser Künstlers Eichfelder. 

Die auf dem Platz im Boden eingelassenen Fontainen sorgen für Erfrischung an heißen Tagen. Herrliche Blumenarrangements und schattige Plätzchen laden zum Verweilen ein.

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Torturmplatz im Stadtplan

 

 
 
 
 
Weingott Bacchus, Winzerbrunnen (Foto: R. Uhrig) 
Weingott Bacchus, Winzerbrunnen (Foto: R. Uhrig)

Winzerbrunnen

1983 gestiftet von der Interessengemeinschaft "Wonnegauer Weinkeller". Der Winzerbrunnen gilt als "Mittelpunkt" der Fußgängerzone Kämmererstraße. Wie auch das Schicksalsrad erschaffen durch den Wormser Bildhauer Gustav Nonnenmacher.

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Winzerbrunnen im Stadtplan

 

 
 
 
 
Heylshofpark (Foto: R. Uhrig) 
Heylshofpark (Foto: R. Uhrig)

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Denkmalzonen und Einzeldenkmale

Hätten Sie's gewusst? in Worms gibt es über 40 Denkmalzonen und über 250 Einzeldenkmale.

Eine Übersicht finden Sie auch hier: Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Stadt Worms