Leipziger Machsor (Foto: IR/Stadt Worms)
Leipziger Machsor (Foto: IR/Stadt Worms)
Judengasse Worms (Foto: IR/Stadt Worms)
Judengasse Worms (Foto: IR/Stadt Worms)

Judengasse Worms

Gebetbuch Jüdisches Museum Worms (Foto: IR/Stadt Worms)
Gebetbuch Jüdisches Museum Worms (Foto: IR/Stadt Worms)

Gebetbuch

Plan Judenviertel um 1760 (Quelle: Stadtarchiv)
Plan Judenviertel um 1760 (Quelle: Stadtarchiv)

Jüdisches Viertel Worms um 1760

Modell jüdische Hochzeit (Foto: IR/Stadt Worms)
Modell jüdische Hochzeit (Foto: IR/Stadt Worms)

Modell Jüdische Hochzeit

Außenansicht Raschi-Haus (Foto: R. Uhrig)
Außenansicht Raschi-Haus (Foto: R. Uhrig)

Jüdisches Museum Außenansicht

Ausstellungsstücke im Jüdischen Museum Worms (Foto: IR/Stadt Worms)
Ausstellungsstücke im Jüdischen Museum Worms (Foto: IR/Stadt Worms)

Ausstellungsstücke im Jüdischen Museum Worms

Außenansicht Jüdisches Museum im Raschi-Haus (Foto: IR/Stadt Worms)
Außenansicht Jüdisches Museum im Raschi-Haus (Foto: IR/Stadt Worms)

Außenansicht Jüdisches Museum im Raschi-Haus 

 
 

Herzlich willkommen...

im Jüdischen Museum Worms!

Im Mittelalter genoss die jüdische Gemeinde Worms als "Klein-Jerusalem am Rhein" ein hohes Ansehen im ganzen westeuropäischen Raum. Bis heute sind einzigartige Zeugnisse jüdischen Lebens in Worms zu besichtigen, unter anderem das Jüdische Museum im Raschi-Haus. Treten Sie ein und lernen Sie die lange Geschichte des Hauses sowie die breit gefächerte Sammlung zu Religion und Alltag der jüdischen Gemeinde vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert kennen.

 
 
Der Jüdische Friedhof Heiliger Sand hat vorläufig geänderte Öffnungszeiten:
Sonntag - Freitag 9:00 - 17.00 Uhr

Samstags bleibt der Friedhof geschlossen!
 

Gut zu wissen...

  1. Mehr als 900 Jahre lang am Stück (ab ca. 1000 bis 1942, während der Zeit der Nazi-Herrschaft) bereicherte die jüdische Gemeinde das kulturelle und soziale Leben in der Stadt Worms, gemeinsam mit Speyer und Mainz seit dem Mittelalter eine der wichtigsten jüdischen Ansiedlungen in Mitteleuropa.

  2. Das jüdische Lehrhaus war im Mittelalter sehr berühmt und zog Gelehrte und Studenten aus ganz Europa an. Bedeutendster Student war Raschi aus Troyes, Frankreich (um 1060). Raschi wird in der jüdischen Welt bis heute hoch verehrt. Er war Rabbiner, Gelehrter und ein herausragender Talmudkommentator. Nach ihm wurde das Raschi-Haus benannt.

  3. Das Lehrhaus befand sich vermutlich dort, wo heute das Raschi-Haus steht. Teile des Erdgeschosses und das Kellergewölbe stammen aus dem Mittelalter, hier ist unser Museum untergebracht. Die oberen Stockwerke teilen sich Stadtarchiv, Fotoarchiv und Untere Denkmalschutzbehörde.

  4. Vom Museum aus sind es nur wenige Schritte zur Synagoge mit mittelalterlicher Mikwe (Ritualbad). Sehenswert sind auch die umliegenden Gassen der Altstadt, die Stadtmauer mit Raschitor und die Judengasse - ihr baulicher Zustand ist nahezu unverändert.

  5. In kaum einer anderen europäischen Stadt können Sie so viele bedeutende, bauliche Zeugnisse jüdischer Geschichte und Tradition aus 10 Jahrhunderten bestaunen wie in "Warmaisa" - dem Jüdischen Worms. Ein besonderes Kleinod: der „Heilige Sand“ - der älteste, erhaltene Jüdische Friedhof Europas.

  6. Unter dem Motto "SchUM-Städte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt" streben die drei Städte Speyer, Mainz und Worms gemeinsam mit den Jüdischen Gemeinden und dem Land Rheinland-Pfalz die Anerkennung als UNESCO-Welterbe an.

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Kontakt

Jüdisches Museum Worms

Hintere Judengasse 6
67547 Worms

Telefon: (0 62 41) 8 53 - 47 01 /  47 07
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