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Ländervielfalt und interkulturelles Flair auf sechs Plätzen

Die sechs Wormser Partnerstädte Parma in Italien, Bautzen in Sachsen, Mobile im US-Bundestaat Alabama, Auxerre in Frankreich, St. Albans in Großbritannien und Tiberias in Israel nehmen auch im Stadtbild sichtbar und erlebbar ihren festen Platz ein: Im August 2013 wurden sechs Plätze in der Wormser Innenstadt nach den Partnerstädten benannt.

 
 
 
Karl-Heinz Winkler (Leiter des OB-Büros, li.) und Timo Jordan (zuständig für die Städtepartnerschaften im OB-Büro) präsentieren das von dem Wormser Künstler Klaus Krier entworfene Bildnis der sechs Partnerschaftsplätze (Foto: Stadt Worms/Presseabteilung) 
Karl-Heinz Winkler (Leiter des OB-Büros, li.) und Timo Jordan (zuständig für die Städtepartnerschaften im OB-Büro) präsentieren das von dem Wormser Künstler Klaus Krier entworfene Bildnis der sechs Partnerschaftsplätze (Foto: Stadt Worms/Presseabteilung)


Die Partnerschaftsplätze in Worms:

  • „Auxerreplatz“ (Bahnhofsvorplatz West) - Lage im Stadtplan: hier
  • „Bautzener Platz“ (Platz an der Woogbrücke) - Lage im Stadtplan: hier
  • „Mobileplatz“ (Freifläche an der Prinz-Carl-Anlage) - Lage im Stadtplan: hier
  • „Parmaplatz“ (Platz zwischen Lutherplatz und Adenauerring) - Lage im Stadtplan: hier
  • „St.-Albans-Platz“ (Bahnhofsvorplatz Ost) - Lage im Stadtplan: hier
  • „Tiberiasplatz“ (Vorplatz am „Wormser“ Kultur- und Tagungszentrum) - Lage im Stadtplan: hier
     
 
 
 

Mehr über die Einweihung der Partnerschaftsplätze im August 2013

Enthüllung und Festakt zur Einweihung der Partnerschaftsplätze

Sechs Länder, sechs Städte, sechs Plätze: Ein „sichtbares“ Zeichen der Partnerschaft setzte die Stadt Worms am Jazz-Wochenende 10./11.08.2013 mit der Einweihung der sechs Partnerschaftsplätze. Den Einweihungsfeiern am Samstag folgte am Sonntag der offizielle Festakt im Wormser Kultur- und Tagungszentrum. 

Sichtbares Zeichen der Partnerschaft

„Dieses Wochenende war für mich besonders bewegend, es gehört zu den schönsten meiner Amtszeit“, machte Oberbürgermeister Michael Kissel die Bedeutung der sechsfachen Namensgebung deutlich. Zum einen erhielt das Musikfestival „Worms:Jazz & Joy“ durch die Gäste aus den Partnerstädten, die bereits zur Eröffnung angereist waren, einen internationalen Flair, zum anderen konnten die partnerschaftlichen Beziehungen durch die Feierlichkeiten nochmals vertieft werden. 

Der Oberbürgermeister erinnerte an vielfältige Begegnungen, die im Rahmen der Partnerschaften bereits stattgefunden haben. „Aus den Städtepartnerschaften hat sich eine Faszination für andere Kulturen entwickelt“, so der Stadtchef. Aus den Verbindungen seien mitunter dauerhafte Beziehungen entstanden. „Ich bin froh, dass die Partnerschaften nun durch die Platzbenennungen auch im Stadtbild sichtbar werden“, betonte der Oberbürgermeister. Er dankte allen Beteiligten, die die Platzbenennungen möglich gemacht hatten: „Ich hoffe, dass wir dadurch neue Impulse für unsere Städtepartnerschaften erhalten.“ Im Anschluss an die Rede des Oberbürgermeisters wurde eine gemeinsame Erklärung der Partnerstädte in fünf Sprachen verlesen. 

Partnerschaft auch auf musikalischer Ebene

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch die eindrucksvolle Darbietung des Orchesters der Jugendmusikschule der Stadt Worms und des Jugendorchesters aus Tiberias, der israelischen Partnerstadt. Einen eindrucksvollen Rückblick auf den Empfang der Delegationen im Andreasstift und die Einweihung der Partnerschaftslätze gab eine musikalisch unterlegte Bilderpräsentation der städtischen Pressestelle. Im Anschluss an den Festakt trugen sich die Delegationen aus den Partnerstädten in das Goldene Buch der Stadt Worms ein.

 
 
 

Städte als Partner und Freunde

In seiner Sitzung am 28. März 2012 hatte der Stadtrat beschlossen, mit der Benennung von bisher namenlosen innerstädtischen Plätzen nach den sechs Wormser Partnerstädten sowohl einen weiteren Schritt der Verständigung als auch der europäischen und globalen Identität zu gehen. So wird der Platz zwischen Lutherplatz und Adenauerring künftig den Namen „Parmaplatz“ tragen. Der Platz an der Woogbrücke wird zum „Bautzener Platz“, die Freifläche an der Prinz-Carl-Anlage erhält den Namen „Mobileplatz“, der Bahnhofsvorplatz West wird zum „Auxerreplatz“, der östliche Bahnhofsvorplatz zum „St.-Albans-Platz“ und der Vorplatz am „Wormser“ wird künftig „Tiberiasplatz“ heißen.

Mit der offiziellen Einweihung der sechs innerstädtischen Plätze und einem Festprogramm vom 9. bis 11. August 2013 wurde in Worms die Bedeutung der Städtepartnerschaften gewürdigt.

„Die Aussöhnung zwischen den Völkern als ursprüngliches Ziel haben die Städtepartnerschaften längst erreicht, in einem vereinten Europa und in einer globalisierten Welt wollen die Städte als Partner und Freunde ihre Zukunft nun gemeinsam gestalten. Worms pflegt schon teils Jahrzehnte währende Freundschaften und wie im richtigen Leben werden freundschaftliche Beziehungen im Laufe der Zeit mal stärker, mal schwächer, die Kontakte reißen jedoch nie ganz ab. Nach wie vor ist es eine Herausforderung, die unterschiedlichen Mentalitäten zu verstehen, Vorurteile abzubauen und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln. Das Partnerschaftsfest kann ein weiterer Impuls dafür sein“, verdeutlicht der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel und ergänzt, dass mit Blick auf die voranschreitende Globalisierung und den damit verbundenen Herausforderungen auf Beschluss des Stadtrats mit Ningde in China eine siebte Städtepartnerschaft hinzugekommen sei. Im Oktober dieses Jahres erfolge die handschriftliche Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages.

Bereits am Freitag, 9. August, wurden die Delegationen aus den Partnerstädten im Rahmen des Jazzfestivals im Andreasstift begrüßt. Tiberias reiste mit einer vierköpfigen Delegation an, Auxerre kam mit drei Personen. Annie Brewster, die Bürgermeisterin von St. Albans besuchte mit ihrem Gatten und drei weiteren Delegationsteilnehmern Worms. Aus Parma reisten Bürgermeisterin Nicoletta Paci mit Ehemann an und Bautzen war durch Oberbürgermeister Christian Schramm und vier weiteren Gästen beim Fest vertreten. Mobile in den USA konnte keine Delegation entsenden, wurde aber durch den Wormser Partnerschaftsbeauftragten Richard Claus Flagge für die Freunde aus dem US-Bundestaat Alabama zeigen.

Die besten Wünsche zum Partnerschaftsfest übermittelte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach Worms. „Es braucht eine Vielzahl von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, um diese Verbindungen zu knüpfen und über so lange Zeit aufrechtzuerhalten. Immer wieder gilt es, neue Unterstützer zu gewinnen, die sich für die eine oder andere Partnerschaft einsetzen möchten. All diesen Helferinnen und Helfern darf ich meinen herzlichen Dank für ihren Einsatz aussprechen. Sie eröffnen durch Ihr Wirken partnerschaftliche Begegnungen in allen gesellschaftlichen Bereichen und ermöglichen ein Miteinander über ehemalige und gegenwärtige Grenzen hinweg. Ich wünsche Ihnen allen ein gelungenes Fest und weiterhin viel Freude an den internationalen Aktivitäten Ihrer Stadt“, so die Landeschefin an Oberbürgermeister Michael Kissel.

Damit das Fest und die Städtepartnerschaften auch vielen noch in Erinnerung bleiben, bot das Büro des Oberbürgermeisters im Rahmen des Festakts am Sonntag, 11.08.2013 im „Wormser“ auch verschiedene Artikel zum Kauf an.

 
 
 

Grußworte zur Einweihung der Partnerschaftsplätze

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