29.10.2020 / Schulbau

Baustart an der Nievergoltstraße

Nach vier Jahren Vorplanung ist es soweit: Der Neubau der Pfrimmtal Realschule plus hat begonnen.

So soll das künftige "Herz" der Schule, die Treppenanlage zum  Verweilen, Spielen und Erzählen, aussehen. Baudezernent Uwe Franz (3. v. links ) und Architekt Karsten Bohmann (rechts) überreichen Schulleiterin Simone Gnädig und ihrem Stellvertreter, Michael Hoffmann, eine Grafik.
So soll das künftige "Herz" der Schule, die Treppenanlage zum Verweilen, Spielen und Erzählen, aussehen. Baudezernent Uwe Franz (3. v. links ) und Architekt Karsten Bohmann (rechts) überreichen Schulleiterin Simone Gnädig und ihrem Stellvertreter, Michael Hoffmann, eine Grafik.

Intensive Planungen im Vorfeld

Es war ein weiter Weg, der des Engagements vieler Menschen aus der Verwaltung, der Schule und dem Planungsbüro bedurfte, um an diesem Punkt zugelangen: den symbolischen Spatenstich für den Neubau der Pfrimmtal Realschule plus. Vier Jahre Planungszeit waren nötig, um die optimale Lösung für den Schulstandort zu finden, aber auch, um die dringend notwendigen Fördermittel des Landes zu erhalten, ohne die das Projekt nicht möglich wäre, wie Oberbürgermeister Adolf Kessel betonte. Ganze 8,5 Millionen Euro erhält die Stadt aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KI) 3.0, Kapitel 2 des Landes, die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf 14,2 Millionen Euro. Erst mit dem Kapitel 2 des Programms sei eine Förderung überhaupt möglich gewesen, wie Baudezernent Uwe Franz berichtete, denn das 2. Kapitel fördert auch Neubaumaßnahmen. 

Das Schulgebäude, das bis vor wenigen Jahren die Diesterweg-Hauptschule beherbergte, ist inzwischen 51 Jahre alt und entspricht demzufolge bei Weitem nicht mehr den Anforderungen für moderne Lehr- und Lernkonzepte. Für den schulischen Ganztagesbetrieb ist das Gebäude ebenfalls nur unzureichend geeignet. Nicht zuletzt den Anstrengungen von Schulleiterin Simone Gnädig sei es zu verdanken, dass die Stadt 2016 mit Planungsüberlegungen begann, berichtete der Baudezernent. 

Neubau soll bis 2022 abgeschlossen sein

Erste Überlegungen gingen in die Richtung, beide Standorte der bisher dislozierten Schule zu sanieren. Da sich jedoch herausstellte, dass der Sanierungsbedarf höher als angenommen sein würde, stellte die Verwaltung 2017 drei mögliche Varianten vor. Als wirtschaftlichste Variante erwies sich die Aufhebung des geteilten Schulstandortes durch einen Neubau an der Nievergoltstraße. Dieses Vorhaben ermöglicht es sogar, die Belastungen für Schüler und Lehrer während der Bauzeit möglichst gering zu halten. Denn anders als andere Schulen verfügt die Pfrimmtal Realschule an der Nievergoltstraße über größere Freiflächen. Dort, wo bisher das Sportgelände angesiedelt war, wird nun der Neubau entstehen. Der Schulbetrieb kann bis zur Fertigstellung regulär im alten Gebäude weitergehen, eine Auslagerung ist nicht notwendig. Und der Neubau an de Nievergoltstraße bietet einen weiteren Vorteil: Künftig müssen sich Real- und Grundschüler nicht mehr einen Geländezugang teilen. Erst im zweiten Bauabschnitt soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und an dieser Stelle eine neue Sportanlage entstehen. 

Der erste Bauabschnitt umfasst den Neubau und die Herstellung der Außenanlagen und soll bereits bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Die "neue" Pfrimmtal-Realschule wird dann nicht nur ein modernes Gebäude erhalten, sondern auch ein innovatives Unterrichtskonzept - weg vom Frontal- und hin zum  heterogenen Unterricht, lautet hier die Devise. 

Quelle: Stadt Worms

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