Mann markiert einen Tag im Kalender
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Aktuelles & Veranstaltungen

Internationaler Tag gegen Queerfeindlichkeit am 17. Mai 2024

Büchertisch in der Kinder- und Jugendbücherei
Büchertisch in der Kinder- und Jugendbücherei
© Fotograf: M. Schiedhelm
klischeefreie Bücher für den Büchertisch in der Kinder- und Jugendbücherei
klischeefreie Bücher für den Büchertisch in der Kinder- und Jugendbücherei
© Fotograf: G. Menrath
Büchertisch in der Kinder- und Jugendbibliothek, klischeefrei
Büchertisch in der Kinder- und Jugendbibliothek, klischeefrei
© Fotograf: M. Schiedhelm

Früh übt sich Toleranz. Kunterbunter Büchertisch in der Kinder- und Jugendbücherei ab 13. Mai

Jährlich findet am 17. Mai weltweit bekannt unter den Namen IDAHOBIT* der Internationale Tag gegen Queerfeindlichkeit statt. Der Tag erinnert daran, dass im Jahr 1990 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten strich. Auf der ganzen Welt demonstrieren Menschen gegen Diskriminierung und für mehr Akzeptanz. Worms schließt sich dieser Solidaritätsbekundung an und hisst die Regenbogenfahne.

Auch die Kinder- und Jugendbücherei wird bunt und steht ganz im Zeichen des Regenbogens. Vom 13.05. bis 31.05.2024 werden zum dritten Mal in Folge unter dem Motto „Kinderbücher ohne Klischees“ ausgewählte Kinder- und Jugendbücher zu den Themen Regenbogenfamilien, Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität auf Büchertischen zum Ausleihen zu finden sein.

Die Bücher über Toleranz und Vielfalt dienen dazu, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Gleichzeitig bieten sie Identifikationsfiguren und dienen der Repräsentation. Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schiedhelm freut sich über die gute Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und die verstetigte Kooperation. Sie betont die Bedeutsamkeit von vielfältigen Vorbildern und regt zum Nachdenken an: „Stellen Sie sich vor: Sie lesen eine ganze Reihe von Büchern und in keiner Figur können sie sich wiederfinden oder keine Geschichte beschreibt in etwa das, was sie fühlen und durchmachen. Welche Auswirkungen hat das auf Sie?“

Für dieses Jahr hat die Gleichstellungsstelle nochmals neue Bücher angeschafft, so dass auch immer wieder neuer Lesestoff entdeckt werden kann. „Auf die Kinder warten auch wieder ein paar bunte Überraschungsgeschenke zum Mitnehmen“, freut sich Melanie Schiedhelm auf den Aktionstag und hofft auf viele Interessierte. Aber auch Ausmalbilder können selbst gestaltet und mitgenommen werden.

Postkarte zu rosa-hellblau-Falle
Postkarte zu rosa-hellblau-Falle
© Fotograf: M. Schiedhelm

Für Informationen rund um den IDAHOBIT* wenden Sie sich an Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schiedhelm, Telefon: 06241 / 853-7401 oder E-Mail an: glchstllngsstllwrmsd. Bei Fragen zum Büchertisch Telefon: 06241 / 853-4213 oder E-Mail an: jgndbchrwrmsd.

Internationaler Frauentag am 08. März 2024

Seit dem ersten Frauentag im Jahr 1911 haben mutige Frauen für Ihre Rechte gekämpft und vieles erreicht, was für heute lebende Frauen und Mädchen selbstverständlich ist. Dennoch bleibt noch Vieles zu tun. Der internationale Frauentag soll daran erinnern, was erreicht wurde und gleichzeitig anmahnen, was noch zu tun bleibt. Nicht zuletzt bietet der Tag auch die Gelegenheit der Begegnung unterschiedlichster Frauen, um sich miteinander zu vernetzen. Über allem steht dabei die Idee eines selbstbestimmten und gleichberechtigten Lebens für alle Frauen und Mädchen.

Zahlreiche Akteurinnen bieten in der Woche vom 08. März verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen an. Dazu laden wir alle sehr herzlich ein. Nähere Infos zu den Inhalten der Veranstaltungen, sowie Tag und Ort entnehmen Sie bitte dem Flyer, den die Gleichstellungsstelle der Stadt Worms auch in diesem Jahr wieder zusammengestellt hat.

Catcalling – Warum anzügliche  Sprüche nicht nur Worte sind

Catcalling, Vortrag am 08.02.2024, Ronja Scheu, Warbede Frauennotruf Alzey
Catcalling, Vortrag am 08.02.2024, Ronja Scheu, Warbede Frauennotruf Alzey
© Pressestelle Stadt Worms , Fotograf: Carsten Schneider-Wiederkehr
Catcalling Vortrag am 08.02.2024
Catcalling Vortrag am 08.02.2024
© Pressestelle Stadt Worms , Fotograf: Carsten Schneider-Wiederkehr
Catcalling, Vortrag am 08.02.2024, Laura Knaub, Jugendforum
Catcalling, Vortrag am 08.02.2024, Laura Knaub, Jugendforum
© Pressestelle Stadt Worms , Fotograf: Carsten Schneider-Wiederkehr

Ronja Scheu vom  Warbede Frauennotrufe e.V. referierte am 08. Februar in der Volkshochschule Worms.

Der englische Begriff Catcalling steht für die verbale sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. Die Zahlen diesbezüglich sind laut einer Umfrage der UN von 2021 erschreckend: Denn 97 % der Frauen zwischen 18 und 24 Jahren haben bereits sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum in Form von anzüglichen Blicken, obszönen Gesten, unangemessenes hinterher Pfeifen oder Anstarren erlebt. Oft wird diese Form von sexualisierter Gewalt verharmlost oder als Flirten abgetan. Betroffene sind vor allem Mädchen und Frauen sowie Menschen aus der LSBTIQ*-Community (*lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen).

Warum anzügliche Sprüche nicht nur Worte sind und Respekt kein Flirtverbot bedeutet, dazu referierte Ronja Scheu, Mitarbeiterin im Warbede Frauennotruf Alzey am 08.02.2024 in den Räumlichkeiten der Volkshochschule. In einigen Ländern ist verbale sexuelle Belästigung bereits Straftatbestand – nicht aber in Deutschland. Viele deutsche Städte stellen sich jedoch mit zahlreichen Aktionen dagegen und machen auf die Problematik aufmerksam.

Auch in Worms setzten sich bereits im vergangenen Jahr die Gleichstellungsstelle und das Jugendforum gemeinsam mit dem Frauennotruf Worms an einen Tisch, um über die angstfreie Nutzung von öffentlichem Raum zu sprechen.

Gemeinsam haben sich die Kooperations-Beteiligten zum Ziel gesetzt, aufzuklären, das Thema in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion zu stellen und die Fachstellen als Expertinnen einzubinden.

Das Ergebnis dieses Austausches war nun die erste gemeinsame Veranstaltung zum Jahresbeginn 2024 unter der Moderation von Laura Knaub vom Jugendforum. Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ und richtet sich an alle Interessierten und insbesondere Fachkräfte der Jugendarbeit. Es ging inhaltlich darum, welche Folgen Catcalling für Betroffene hat und was wir gesellschaftlich sowie privat dagegen tun können. Im Anschluss daran fand ein Austausch statt.

Laura Knaub vom Jugendforum, freute sich auf das gute Ergebnis, da bereits im Vorfeld vom Jugendforum in der Stadt Worms durch Kreide-Sprühaktionen auf die Problematik aufmerksam gemacht wurde. „Wir sind bei den Begehungen während unserer Zukunftswerkstatt in den Gesprächen mit Jugendlichen auf die Problematik gestoßen und wollten auf diese Erlebnisse, insbesondere von Frauen und Mädchen, im öffentlichen Raum aufmerksam machen.“

Melanie Schiedhelm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms, betrachtet Gewaltschutz als wesentliches Gleichstellungsthema. „Unser gemeinsames Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu sensibilisieren, Handlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen hinsichtlich Catcalling zu erörtern, sowie lokale Multiplikator*innen zu vernetzen, um künftig weitere Schritte daraus abzuleiten“, fasst Schiedhelm die Intention der Beteiligten zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06241/853-7401 oder per E-Mail unter Glchstllngsstllwrmsd

Projektförderungen für Anschlussprojekte können bei der Regionalen Diakonie Rheinhessen, Standort Worms Fach- und Koordinierungsstelle "Demokratie leben!" beantragt werden.

#makeUsVisible Worms

im Rahmen des Förderprojektes "Worms wird wow"

Die Vernissage war beeindruckend. Die Künstler und Künstlerinnen gaben einen umfassenden Einblick in Ihre künstlerischen Erstellung Ihrer Statue mit deren Darstellung und die Kuratorinnen berichteten nochmals detailliert, wie bereits unten aufgeführt, über die Entstehung des gesamten Projektes zu MakeUsVisible. Erfahren Sie mehr in der Bildergalerie und besuchen Sie die Standorte der Statuen in der Innenstadt! Lassen Sie über den QR-Code die berühmten Wormser Frauen zur Geltung kommen.....

Die Präsentationstafeln der ausgewählten weiblichen Persönlichkeiten sind in der Innenstadt zu finden:

Maria Elisabeth Kranzbühler (1726 - 1790) wurde die Herausgeberin der ersten Wormser Zeitung. - vor dem Amtsgericht, Obermarkt, Ecke Martinsgasse -

Elisa Blenker (1824 - 1908), die "Amazone von Worms", kämpfte als eine der wenigen Frauen in der Revolution von 1848 und war für ihre Tapferkeit und ihren Kampfgeist bekannt.  - Parmaplatz -

Wilhelmine Marie Michel (1859 - 1937) stammte aus einer jüdisch-bürgerlichen Familie. Sie war in der Frauenbewegung aktiv und engagierte sich im 1902 gegründeten Verein für Frauenstimmrecht. - Wilhelm-Leuscher-Straße (KW) 4 -

Mathilde Geiger (1873 - 1932) und Elisabeth Mendel (1870 - 1927) waren die ersten zwei Frauen im Wormser Stadtparlament. - Marktplatz vor dem Rathaus -

Emma Giesen (1895 - 1982) war eine alleinerziehende Mutter und eine berufstätige Frau. Sie behauptete sich in der Männerdomäne der Fotografie durch eine moderne Auffassung des Porträts. - Tourist Information Worms, Neumarkt - 

#MakeUsVisible Worms
#MakeUsVisible Worms
Einladung S 2 mit Künstlerin MUV Worms
Einladung S 2 mit Künstlerin MUV Worms

In München, New York, Venedig und … Worms!

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Worms hat sich zum Ziel gesetzt - in Anlehnung an das Projekt München „#denkFEmale“ x makeUsVisible“ - auch die Wormser Innenstadt repräsentativer zu gestalten: Ausgewählte historische Wormserinnen bekommen künftig ein virtuelles Denkmal gesetzt!

In München begann das Kunstprojekt „denkFEmale“ im Rahmen einer Abschlussarbeit mit dem Titel „Gendergerechtigkeit im Stadtbild“ von Mathilde Marest und Tristan Nigratschka an Bekanntheit. Darauf wurden die beiden Gleichstellungsbeauftragten aus Worms, Jasmine Olbort und Melanie Schiedhelm, schnell aufmerksam. Mit der Zusage von Fördergeldern im Rahmen von „Worms wird Wow“ war klar, dass sie den Kontakt mit München suchten, um ein ähnliches Vorhaben für die Wormser Innenstadt umzusetzen.

Bereits 2016 setzte die Gleichstellungsstelle gemeinsam mit Ulrike Schäfer als Herausgeberinnen ausgewählten Wormserinnen im Worms Verlag ein literarisches Denkmal. In Kooperation mit dem Wormser Stadtarchiv wurden in den Jahren 2018 und 2019 im Rahmen der Kampagne „Endlich Frauenwahlrecht. Kein Kreuz mehr mit dem Kreuz“ (rund um die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrecht) Fotografien von Frauen in einer Postkartenaktion festgehalten, um Zeitzeuginnen ein Gesicht zu geben.

Mit #makeUsVisible x Worms sollen ausgewählte historische Frauen nun auch im Stadtbild selbst digital und künstlerisch gezeigt werden.

Digitale Ausstellung

Mit dem Medium „Augmented Reality“ (Zweit-Realität) werden dem realen Stadtbild digitale Elemente hinzugefügt. Augmented Reality macht es möglich, das reale Bild vor der Kamera eines mobilen Endgeräts mit einem virtuellen Inhalt zu überlagern. Ausgewählte Wormserinnen werden an den Orten in der Innenstadt präsentiert, die für die Frauen wichtig waren. Mit dem Projekt wird auf das Thema der unsichtbaren Frauen in der Geschichtsschreibung und auf die historischen Frauenrollen in Worms aufmerksam gemacht.

Alle Statuen werden über QR-Codes vor Ort zu sehen sein. Sie werden über Dibond Aluminium Verbundplatten im Rahmen des Fördergebiets platziert. Zum Aktivieren einer Statue genügt es, den QR-Code mit einem mobilen Endgerät zu scannen. Darüber hinaus werden die Denkmäler auch webbasiert und ortsunabhängig zugänglich gemacht. Zusätzlich wird ein Audioguide, Geschichte lebendig werden lassen.

Alle Informationen zu den Frauen wurden mit Unterstützung des Wormser Stadtarchivs aufbereitet. Die Umsetzung erfolgt über die Kuratorinnen und das Künstlerinnen-Kollektiv rund um Anne Wichmann, Tabitha Nagy und Jacqueline-Amadea Pely (www.makeusvisible.io). Die Steuerung des Projekts liegt in der Verantwortung der Wormser Gleichstellungsstelle.

Historische Repräsentation und Gleichberechtigung

In den letzten Jahrhunderten beeinflussten viele Wormserinnen die Geschichte unserer Stadt. Das Lutherdenkmal und Hagendenkmal sind wohl die bekanntesten Denkmäler in Worms, aber auch Siegfried und die Lederarbeiter sind im Stadtbild präsent. Aber wo sind die Frauen?

„Für uns hat Geschlechtergerechtigkeit auch etwas mit dem Stadtbild und historischer Repräsentation zu tun. Deshalb freuen wir uns sehr, Fördergelder für dieses wichtige Projekt erhalten zu haben. Denn in der Geschichtsschreibung werden Frauen nur allzu oft vergessen. Trotz beeindruckender Leistungen schaffen es nur wenige Frauen auf einen Sockel im öffentlichen Raum. Auch in Worms leisteten über Jahrhunderte hinweg Frauen großartiges für unsere Stadt und dies möchten wir zeigen“, so die Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort.

Der Wormser Gleichstellungsstelle geht es bei dem Projekt auch um die Aneignung und Nutzung von öffentlichen Räumen. Frauen und Mädchen* erleben und nutzen den öffentlichen Raum unterschiedlich. „Mit dem Projekt möchten wir auch eine Diskussion über die (Un-)Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum anregen. Deshalb plädieren wir für eine geschlechtergerechte Stadtplanung in Bezug auf Sicherheit und Infrastruktur, die vielfältige Lebensrealitäten mitdenkt“, fasst Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schiedhelm ihr Anliegen zusammen. 

Ein Denkmal verdient

Viele Wormser Frauen haben die Geschichte der Stadt über Jahrhunderte geprägt, doch im Stadtbild sind nur wenige wirklich sichtbar. Zukünftig sind folgende Wormserinnen als virtuelles Denkmal in der Innenstadt zu sehen:

Maria Elisabeth Kranzbühler (1726 - 1790) wurde die Herausgeberin der ersten Wormser Zeitung.

Elisa Blenker (1824 - 1908), die "Amazone von Worms", kämpfte als eine der wenigen Frauen in der Revolution von 1848 und war für ihre Tapferkeit und ihren Kampfgeist bekannt.

Wilhelmine Marie Michel (1859 - 1937) stammte aus einer jüdisch-bürgerlichen Familie. Sie war in der Frauenbewegung aktiv und engagierte sich im 1902 gegründeten Verein für Frauenstimmrecht.

Mathilde Geiger (1873 - 1932) und Elisabeth Mendel (1870 - 1927) waren die ersten zwei Frauen im Wormser Stadtparlament.

Emma Giesen (1895 - 1982) war eine alleinerziehende Mutter und eine berufstätige Frau. Sie behauptete sich in der Männerdomäne der Fotografie durch eine moderne Auffassung des Porträts.

Die Eröffnungsvernissage war am Samstag, den 23. September 2023 um 11 Uhr vor dem Rathaus der Stadt Worms, Marktplatz 2, 67547 Worms.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: glchstllngsstllwrmsd.

Ukraine-Hilfe

 Aktuelles Hilfetelefon für flüchtende Frauen und Kinder aus der Ukraine 

Hinweise des Bundesministeriums

Grafik mit Textinformationen zu Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder und für Schwangere in Not.
Grafik mit Textinformationen zu Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder und für Schwangere in Not.

Infos gegen häusliche Gewalt

Notruf- und Beratungsstelle in Worms:

Aktuelles zu Corona und Gleichstellung

Erreichbarkeit der Gleichstellungsstelle in Worms:

Auch die Gleichstellungsstelle der Stadt Worms kann aufgrund der Corona-Pandemie keine persönliche Beratung mehr anbieten. Wir sind eingeschränkt telefonisch, aber von montags bis freitags per E-Mail erreichbar:

Zurzeit können wir keine Prognosen abgeben, wann wir wieder zu den üblichen Bürozeiten erreichbar sein werden. Auch in Worms gibt es weiterhin Hilfsangebote, die trotz der Einschränkungen in Pandemie-Zeiten für hilfesuchende Frauen zur Verfügung stehen:

Notruf- und Beratungsstelle in Worms:

Konkrete Hilfsmaßnahmen für Frauen in der Corona-Krise

Die Corona Krise hat Auswirkungen auf die Lebenssituationen von uns allen – aber auch ganz besonders auf die von Frauen. Bund und Länder haben sich auf zehn Maßnahmen zum Schutz von Frauen angesichts der Corona-Krise geeinigt. Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey dazu:

„Es ist wichtig, dass Frauen jetzt schnell und unbürokratisch Schutz und Beratung bekommen. Gemeinsam können Bund, Länder und Kommunen viel dafür tun. Frauen, die zuhause Gewalt erfahren, brauchen Rettungsanker wie das Hilfetelefon oder einen sicheren Zufluchtsort. Dass einzelne Kommunen dafür bereits leerstehende Wohnungen oder Hotels anmieten, zeigt, was alles möglich ist. Und auch bei der Beratung von Schwangeren in Konfliktsituationen muss das übliche Verfahren der Lage angepasst und auf Telefon- oder Internet-Kommunikation umgestellt werden. Es ist jetzt die Zeit für pragmatische und unkonventionelle Lösungen. Da wo Hilfe gebraucht wird, muss geholfen werden.“

zu den Maßnahmen auf der Homepage des BMFSFJ

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