Coronainfos für Worms
Coronainfos für Worms

Corona - aktuelle Infos für Worms

Grafik: gelber Kopf mit Lächeln als Symbol für die (unkritische) Warnstufe 1 = es gibt keine Verschärfungen.
Grafik: gelber Kopf mit Lächeln als Symbol für die (unkritische) Warnstufe 1 = es gibt keine Verschärfungen.

Warnstufe für die Stadt Worms:

Für die Stadt Worms gilt aktuell die Stufe 1 (gelb).
Dadurch treten derzeit keine weiteren Verschärfungen in Kraft.

Kreisfreie Stadt Worms - Stand: 21.09.2021, 14:10 Uhr


7-Tages Inzidenz / 100.000 Einwohner

139,0

Warnstufe 2

7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz / 100.000 Einwohner
Hinweis: Basiert auf dem Wert des Versorgungsgebiets Rheinhessen-Nahe

1,7

Warnstufe 1

Anteil COVID-19 an Intensivkapazität
Hinweis: Basiert auf dem Wert von Rheinland-Pfalz

4,34 %

Warnstufe 1

Quelle: Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
Für die Aktualisierung ist das LUA RLP verantwortlich. Die Stadt Worms hat hierauf keinen Einfluss!

HINWEIS: 

Mit der seit Sonntag, 12. September 2021 in Kraft getretenen 26. Corona-Bekämpfungsverordnung wurde in Rheinland-Pfalz ein Warnstufensystem eingeführt. Die Regelungen der 26. CoBeLVO sind teilweise von den Warnstufen abhängig.

Für die Stadt Worms gilt aktuell die Stufe 1. Dadurch treten aktuell keine weiteren Verschärfungen in Kraft.

Eine Warnstufe wird festgestellt, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren gewisse Wertebereich erreichen. Die drei Leitindikatoren sind die Sieben-Tage-Inzidenz, die Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz sowie der Anteil der Intensivbettenbelegung. Die aktuellen Werte der Leitindikatoren werden vom Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz veröffentlicht:

Wenn an drei aufeinander folgenden Werktagen (Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der Werktage) jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen, gilt die jeweilige Warnstufe ab dem übernächsten Tag nach Ablauf des Dreitageabschnitts.

Sollte sich die Einstufung des Landesuntersuchungsamtes für die Stadt Worms ändern, werden wir über die dann geltende Warnstufe und die damit verbundenen Regeln informieren.

Die Warnstufen für RLP
Die Warnstufen für RLP

Testmöglichkeiten in Worms

Übersicht der Teststellen

„Schnelltests für alle“ 

Bürger können sich auch ohne Symptome mindestens einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der offiziellen Teststellen in Worms und Umgebung. 

Teststationen im Wormser Zentrum

Name

Adresse

Hinweise

Malteser Wonnegau 


Wilhelm-Leuschner-Straße 19

67547 Worms

> PCR-Tests (kostenpflichtig)

> PCR-Tests auf Anordnung des Gesundheitsamtes: Getestet werden Personen, die eine entsprechende Aufforderung des Gesundheitsamtes für einen PCR-Test haben, z.B. Kontaktpersonen (K1), PCR Tests im Zusammenhang mit Quarantäneanordnungen aber auch Personen die für die Einweisung in Krankenhäuser, REHA Einrichtungen usw. einen Anspruch auf Testung haben.
> Zum Abstrich-Termin bitte mitbringen: Personalausweis & Schreiben des Gesundheitsamtes.

Weitere Informationen &Online-Voranmeldung 

Öffnungszeiten:

> Mo / Mi / Fr: 8.00 - 9.45 Uhr

Kontakt:

> Telefon: 0 62 41 - 84 93 10
> Info.wonnegau@malteser.org

Paulus Apotheke

Petersstraße 37

> Schnelltests ohne Voranmeldung

> Keine telefonische Terminvergabe

Öffnungszeiten: 

> Mo – Fr: 9.00 – 12.45 Uhr und 14.00 – 17.45 Uhr
> Sa: 9.00 – 12.45 Uhr

(An Feiertagen geschlossen)

Drive-in-Testzentrum Worms 

Alzeyer Straße 121

> Schnelltests mit Voranmeldung 

Weitere Informationen zum Drive-in-Testzentrum

(An Feiertagen regulär geöffnet)

DM-Drogerie-Markt 

Klosterstraße 40

> Schnelltests mit Voranmeldung 

Weitere Informationen zur DM-Teststelle

(An Feiertagen geschlossen)

DM-Drogerie-Markt 

Kämmererstraße 34

> Schnelltests mit Voranmeldung 

Weitere Informationen zur DM-Teststelle

(An Feiertagen geschlossen)

Hornbach Baumarkt

Am Gallborn 5

> Schnelltests ohne Voranmeldung 

> Keine telefonische Terminvergabe

Öffnungszeiten:

> Mo – Sa: 8.00 – 19.00 Uhr 

(An Feiertagen geschlossen)

Praxis Prof. Dr. Dr. Weibrich & Kollegen Worms 

Luisenstraße 7

> Schnelltests 

Weitere Informationen: 

> Telefon: 0 62 41 - 24 89 0
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Praxis für Ganzheitsmedizin

Heinrichstraße 4

> Schnelltests nach Vereinbarung

Weitere Informationen: 

> Telefon: 0 62 41 - 97 55 46
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Weitere Teststationen in Wormser Stadtteilen & Umgebung

Der nachfolgende Link führt zu allen offiziell registrierten Teststellen in ganz Rheinland-Pfalz. Dort finden Sie auch alle Teststellen in den Wormser Stadtteilen und Umgebung. Dafür einfach rechts in das Suchfeld (Search) "Worms" oder die jeweilige Postleitzahl eintippen: 

Hier geht es zu den Teststellen


Neue Teststellen können sich offiziell über das Land Rheinland-Pfalz für das Programm "Testen für alle" jetzt registrieren. 

Weitere Informationen zur Teststellenregistrierung

Die geltenden Regelungen

In Rheinland-Pfalz gelten ab Sonntag, 12. September bis einschließlich Sonntag, 10. Oktober 2021 die Regelungen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Weitere Informationen zu den Corona-Regeln des Landes Rheinland-Pfalz finden Sie außerdem unter corona.rlp.de

Treffen im privaten/öffentlichen Raum

Es bestehen keine Beschränkungen für Zusammenkünfte im privaten Raum. Es wird jedoch empfohlen, private Zusammenkünfte, die in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen Räumlichkeiten oder Flächen stattfinden, auf maximal 25 nicht-immunisierte Personen (siehe „Nicht-immunisierte Person“) zuzüglich Kinder bis einschließlich 11 Jahre sowie geimpfte Personen und genesene Personen zu beschränken.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit maximal 25 Personen zulässig, wobei geimpfte Personen und genesene Personen nicht mitzählen. Kinder bis einschließlich 11 Jahre werden damit also bei der Personenanzahl nicht mitberücksichtigt. Bei Warnstufe 2 reduziert sich die zulässige Personenanzahl auf zehn Personen, bei Warnstufe 3 auf fünf Personen.

Veranstaltungen 

Die bisherige Differenzierung zwischen „kleinen“ Veranstaltungen (innen 350 Personen, außen 500 Personen) und „großen“ Veranstaltungen (bis 5.000 Personen bei Inzidenz unter 35) entfällt. Es wird nur noch zwischen innen und außen unterschieden. Es wird sowohl für den Innenbereich als auch für den Außenbereich die jeweils zulässige Zuschaueranzahl an nicht-immunisierten Personen festgelegt, die sich in Abhängigkeit von der am Veranstaltungsort jeweils geltenden Warnstufe bestimmt. Über diesen Personenkreis hinaus können allerdings bei allen Veranstaltungen eine beliebige Anzahl an geimpften oder genesenen Personen oder diesen gleichgestellten Personen (= Kinder bis 11 Jahre) teilnehmen, lediglich bei Veranstaltungen im Freien ohne feste Plätze ist die Gesamt-Personenzahl auf 25.000 gedeckelt.

Veranstaltungen im Innenbereich: 

Bei Warnstufe 1 sind bis zu 250 nicht-immunisierte Zuschauerinnen und Zuschauer bzw. Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die zulässige Personenanzahl der nicht-immunisierten Personen auf 100, bei Warnstufe 3 auf 50. Es gilt immer die Pflicht zur Kontakterfassung. Es gelten je nach Wahl der Veranstalterin oder des Veranstalters das Abstandsgebot oder die Maskenpflicht.

Veranstaltungen im Freien: 

Bei Veranstaltungen im Freien mit festen Plätzen sind bei Warnstufe 1 bis zu 1.000 nicht-immunisierte Zuschauerinnen und Zuschauer bzw. Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die zulässige Personenanzahl der nicht-immunisierten Personen auf 400, bei Warnstufe 3 auf 200. Bei Veranstaltungen im Freien ohne feste Plätze sind bei Warnstufe 1 bis zu 500 nicht-immunisierte Zuschauerinnen und Zuschauer bzw. Teilnehmerinnen und Teilnehmer zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die zulässige Personenanzahl der nicht-immunisierten Personen auf 200, bei Warnstufe 3 auf 100. 

Es gilt bei allen Veranstaltungen für nicht-immunisierte Personen die Testpflicht (Sicherstellung „3G“), sowie für den Innenbereich die Pflicht zur Kontakterfassung die Vorausbuchungspflicht. Nach Wahl des Veranstalters gilt entweder das Abstandsgebot oder die Maskenpflicht. Bei einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch die Einhaltung des sogenannten „Schachbretts“ gewahrt werden. 

Bei Veranstaltungen, bei denen die Anzahl der nicht-immunisierten Personen nicht mehr als 25 beträgt (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen teilnehmen), entfällt das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, die übrigen Schutzmaßnahmen (also insbesondere die Testpflicht) bleiben aber bestehen. Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen. Ausnahmegenehmigungen können im Einzelfall von der zuständigen Kreisordnungsbehörde in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt erteilt werden.

Kitas, Schulen & Hochschulen

Kitas: 

An allen Kindertagesstätten findet der Regelbetrieb ohne Einschränkungen im Betreuungsumfang statt. Die jeweils gültigen Hygiene-Empfehlungen sowie das Merkblatt zum Umgang mit Erkältungs-/ Krankheitssymptomen bei Kindern in Kitas in Rheinland-Pfalz, werden jeweils aktuell veröffentlicht auf der Internetseite der Landesregierung: 

Weitere Informationen zu den Regelungen für Kindertagesstätten

Schulen:

  • Der Schulstart im Präsenzbetrieb erfolgt entlang erprobter Hygienekonzepte , die ihre hohe Wirksamkeit im Vorjahr bewiesen haben. Das Testkonzept an den Schulen wird mit zwei Tests pro Woche weitergeführt. Das bedeutet, dass sich vom 30. August bis zu den Herbstferien weiterhin alle Personen zweimal pro Woche testen müssen, um am Unterricht teilnehmen zu können. Ausgenommen sind geimpfte oder genesene Personen. Mehr Informationen dazu hier
  • In allen Schulen gilt in Warnstufe 1 grundsätzlich die Maskenpflicht im Schulgebäude, nicht jedoch am Platz und im Freien. Erreicht ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt Warnstufe 2 besteht die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen auch am Platz. In Warnstufe 3 gilt die Maskenpflicht an allen Schulen am Platz, allerdings nicht im Freien. Ausgenommen hiervon sind in den Förderschulen Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen oder tolerieren können. Weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es beim Sport- sowie beim Musikunterricht, beim Essen und Trinken sowie bei Prüfungen und Kursarbeiten.
  • Tritt eine Infektion mit dem Coronavirus in Schulen auf, besteht für die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Klasse, Lern- oder Betreuungsgruppe, in der die Infektion aufgetreten ist, sowie deren Lehrkräfte nur bei einer eigenen Infektion eine Absonderungspflicht. Alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klassen- oder Lerngruppe müssen sich im Regelfall nicht absondern. Sie müssen sich stattdessen für den Zeitraum von fünf aufeinanderfolgenden Schultagen täglich mittels Selbsttest testen sowie eine Maske am Platz tragen. Die Testpflicht gilt dabei nicht für geimpfte und genesene Personen. Das Gesundheitsamt kann bei besonderen Ausbrüchen auch strengere Maßnahmen anlegen. Dann sollen sich zunächst nur die unmittelbaren Sitznachbarn in Quarantäne begeben, alle anderen können nach einem negativen PCR Test auch wieder in die Schule gehen. Es bleibt bei der darauffolgenden Test- und Maskenpflicht. 
  • HINWEIS: Da Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich in der Schule getestet werden, sind sie von der generellen Testpflicht ausgenommen. Dies betrifft unter anderem die Testpflicht für Veranstaltungen im Innenbereich; beim Sport im Innenbereich; in Hallenbädern, Saunen und Thermen; für Gäste von Hotels, Pension, Gasthöfen, Jugendherbergen usw. bei Anreise. 

Weitere Informationen zu den Regelungen für Schulen

Hochschulen:

Die Teilnahme an der Präsenzlehre an Hochschulen setzt für Studierende und Lehrende den Nachweis über eine Testung; der Nachweis muss tagesaktuell oder vom Vortag sein. Die Testpflicht gilt nicht für geimpfte oder genesene Personen. Ein Testausweis ist mitzuführen; Teste dürfen nicht älter sein als 24 Stunden.

Darüber hinaus gilt in den Lehrveranstaltungen entweder

1. das Abstandsgebot (das Abstandsgebot kann durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden) oder

2. die Maskenpflicht. 

Zudem gilt in den Lehrveranstaltungen die Pflicht zur Kontakterfassung. 

Sport

Geimpfte Personen und genesene Personen sowie Kinder bis einschließlich 11 Jahre können ohne Personenbegrenzung am Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport teilnehmen. Dazu können nicht-immunisierte Sporttreibende (siehe „Nicht-immunisierte Personen“) hinzukommen: 25 Personen bei Warnstufe 1, zehn Personen bei Warnstufe 2 und fünf Personen bei Warnstufe 3. Es gelten im Innenbereich die Testpflicht für nicht-immunisierte Personen mit Ausnahme von Kindern bis einschließlich 11 Jahre und Schülerinnen und Schüler. Außerdem gilt die Pflicht zur Kontakterfassung generell bei Sport im Innenbereich sowie die Maskenpflicht außerhalb der sportlichen Betätigung. Insgesamt darf max. 1 Person pro 5 m² Zutritt zur Gesamttrainingsfläche erhalten; Geimpfte und Genesene werden hierbei nicht berücksichtigt. 

Diese Regelungen gelten auch für Fitnessstudios. 

Veranstaltungen im Amateur- und Freizeitsport sowie im Profi- und Spitzensport können nach den Regelungen für Veranstaltungen (siehe „Veranstaltungen“) stattfinden.

Arbeitsplatz

Gibt es eine Testpflicht für Beschäftigte nach Urlaubsabwesenheit?

Für Beschäftigte, die länger als fünf Werktage hintereinander (wobei Sonn- und Feiertage die Zählung nicht unterbrechen) aufgrund von Urlaub oder vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, gilt bei Arbeitsantritt die Testpflicht (siehe „Testpflicht“). Beginnt die Arbeitsaufnahme im Homeoffice, gilt die Testpflicht am ersten Tag, an dem der Betrieb bzw. jeweilige Einsatzort aufgesucht wird. Für geimpfte Personen und genesene Personen gilt die Testpflicht nicht.

Gibt es eine Homeoffice-Pflicht?

Nein, die Homeoffice-Pflicht gilt seit dem 1. Juli 2021 nicht mehr. Die Arbeitgeberin / der Arbeitgeber hat jedoch alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.

Für Fragen zu diesen Regelungen wenden Sie sich bitte an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. FAQs zu der Bundesverordnung finden Sie hier: http://www.bmas.de/corona-asvo.

Gilt die Maskenpflicht in Arbeits- und Betriebsstätten?

Die Maskenpflicht (siehe „Maskenpflicht“) gilt auch in Arbeits- und Betriebsstätten, es sei denn, es wird ein fester Platz eingenommen.

Die Maskenpflicht kann für Mitarbeitende entfallen, wenn sie entweder einen tagesaktuellen Test, d.h. ein Test vom gleichen Kalendertag, oder einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können und Bestimmungen zum Arbeitsschutz oder Bestimmungen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers dem nicht entgegenstehen.

Einzelhandel, Einkaufen

Öffentliche oder gewerbliche Einrichtungen wie beispielsweise Geschäfte sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen geöffnet (ohne Testpflicht und Kontakterfassung). 

In geschlossenen Räumen gilt die Maskenpflicht, kommt es im Freien zu Gedränge (etwa in Wartesituationen) ist auch hier eine Maske zu tragen. Die Maskenpflicht gilt auch im unmittelbaren Umfeld der Einrichtung und auf Parkplätzen. Weiterhin gilt in allen gewerblichen Einrichtungen die Personenbegrenzung. Das heißt: 

  • das Abstandsgebot von 1,5 Metern muss gewährleistet sein
  • eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen (OP-Maske, KN95/N95 oder FFP2 ) 
  • die Personenbegrenzung beläuft sich auf eine Person pro 5 qm² Verkaufs- oder Besucherfläche, unabhängig von der Gesamtfläche

    Die Maskenpflicht gilt auch im unmittelbaren Umfeld der Einrichtung, wenn es zu Ansammlungen von Personen kommt, z.B. bei Warteschlangen. Beispielhaft sei hier der Wochenmarkt genannt, auf dem nur selten Abstände eingehalten werden können und auf dem es regelmäßig zu Warteschlangen kommt.

    Mehr dazu finden Sie auf den Infoseiten des Landes

    Gastronomie, Gewerbe, Kultur 

    Gastronomie: Im Innenbereich gilt für nicht-immunisierte Personen – unabhängig von den Warnstufen – immer die Testpflicht. Für alle Gäste gilt die Pflicht zur Kontakterfassung und die Maskenpflicht, außer am Platz. 

    Sind in einer gastronomischen Einrichtung nicht mehr als 25 nicht-immunisierte Personen gleichzeitig anwesend (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen), entfallen das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, die übrigen Schutzmaßnahmen (also insbesondere die Testpflicht) bleiben aber bestehen. Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen.

    Körpernahe Dienstleistung:  Für diese Dienstleistungen gelten das Abstandsgebot zwischen Kundinnen und Kunden, die Maskenpflicht (mit Ausnahme beim Rehabilitationssport und Funktionstraining; die Maskenpflicht entfällt, wenn wegen der Art der Dienstleistung eine Maske nicht getragen werden kann) und die Pflicht zur Kontakt-erfassung. 

    Es gilt für nicht-immunisierte Personen – unabhängig von den Warnstufen – die Testpflicht. Ausnahme: Dienstleistungen aus medizinischen Gründen, Rehabilitationssport und Funktionstraining. 

    Diskotheken / Clubs: Für Diskotheken und Clubs sind keine gesonderten Regelungen in der 26.CoBeLVO mehr vorgesehen. Es gelten insoweit die für den Veranstaltungsbereich geltenden Regelungen.

    In Schwimm- und Spaßbädern, Thermen, Saunen und Badeseen ist sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich die zulässige Höchstzahl der gleichzeitig anwesenden Personen – wie bisher – auf die Hälfte der sonst üblichen Besucherzahl beschränkt. Sind nicht mehr als 25 nicht-immunisierte Personen gleichzeitig anwesend (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen), entfällt die Beschränkung der Personenzahl, die übrigen Schutzmaßnahmen (also insbesondere die Testpflicht, Kontakterfassung) bleiben bestehen. Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen.

    Freizeiteinrichtungen, Zoos, Spielhallen: Im Innenbereich von Freizeitparks, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen sowie in Zoos und botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen gilt – unabhängig von der Warnstufe – immer die Testpflicht für alle nicht-immunisierten Personen. Im Innenbereich gilt für alle die Pflicht zur Kontakter-fassung. 

    Gleiches gilt für Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnlichen Einrichtungen. Sind in Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen nicht mehr als 25 nicht-immunisierte Personen gleichzeitig anwesend (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen), entfallen das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, die übrigen Schutzmaßnahmen (also insbesondere die Testpflicht) bleiben bestehen. Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen.

    Für Freizeitparks gilt zusätzlich: zur Steuerung des Zutritts eine Vorausbuchungspflicht sowie die Verpflichtung, ein Hygienekonzept vorzuhalten, und im Innenbereich eine Beschränkung der Besucherzahl auf die Hälfte der sonst dort üblichen Besucherhöchstzahl.

    Öffentliche und gewerbliche Kultureinrichtungen, insbesondere Kinos, Theater, Konzerthäuser, Kleinkunstbühnen und ähnliche Einrichtungen, Zirkusse und ähnliche Einrichtungen sind nach Maßgabe der Regelungen für Veranstaltungen geöffnet (siehe unter "Veranstaltungen"). 

    Museen, Ausstellungen etc.: Es gilt – unabhängig von der Warnstufe – immer die Testpflicht für alle nicht-immunisierten Personen. Sind in einem Museum, einer Ausstellung, Gedenkstätte oder sonstigen Einrichtung nicht mehr als 25 nicht-immunisierte Personen (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen) anwesend, entfallen die Begrenzung der Personenzahl, das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht. Die übrigen Schutzmaßnahmen (insbesondere die Testpflicht) bleiben bestehen. Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen.

    Außerschulischer Musik- und Kunstunterricht / Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur:

    Im Innen- und Außenbereich ist dies mit maximal 25 nicht-immunisierten Personen (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen) zulässig. Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen. Es gilt im Innenbereich die Testpflicht für Tätigkeiten, die zu verstärktem Aerosolausstoß führen, wie beispielsweise Gesang

    Hilfe für Industrie, Gewerbe, Unternehmen, KMU & Veranstalter

    Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus zu Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc. :
    Telefon: 030 346465100
    Montag bis Donnerstag, 8 bis 18 Uhr
    Freitag, 8 bis 12 Uhr

    Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
    Telefon: 030 12002-1031 / -1032 
    Mo– Fr 9:00 bis 17:00 Uhr (Hinweis: Dort gehen derzeit viele Anrufe ein, so dass bei Wartezeiten um Geduld und Verständnis geben wird).

    Grafik: Corona-Zuschüsse im Überblick
    Grafik: Corona-Zuschüsse im Überblick

    Betriebe, die von den Schließungen aufgrund den Corona-Verordnungen betroffen sind und waren, finden die jeweils geltenden aktuellen wirtschaftsbezogenen Informationen rund um die Corona- Unternehmer-Hilfen, deren Beantragung und die Ansprechpartner auf folgenden Seiten:

    Bundeswirtschaftsministerium:

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html

    Dazu sind hier die wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie in englischer, französischer, italienischer, türkischer und arabischer Sprache zu finden:

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/fremdsprachen.html

    Hilfen für Kultur & Veranstalter

    Covid-19 hat massive Auswirkungen auf die Lebenssituation von Künstlerinnen und Künstlern sowie auf Spielstätten. Die gute Nachricht ist, dass Kommunen, Länder und Bund um die Situation der Selbstständigen wissen und um Unterstützung bemüht sind. Darüber hinaus hat die Stadt Worms ihre Fördermaßnahmen nun ausgeweitet.

    Die Kulturkoordination steht bei Fragen jederzeit zur Verfügung und hilft bei der Bereitstellung von Informationen sowie Beratung und Hilfestellungen.

    Fortführung der Spendenaktion

    Die Spendenaktion für Wormser Kulturschaffende wird fortgeführt. Ende Februar 2021 wird ein neues Antragsverfahren aufgesetzt, um diese Spenden an die Kulturtreibenden verteilen zu können.

    Die Kontodaten:

    Bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried:
    IBAN: DE72 5535 0010 0000 0002 90, Swift/BIG: MALADE51WOR

    oder

    bei der Volksbank Alzey-Worms e.G.:
    IBAN: DE45 5509 1200 0000 0227 05, Swift/BIG: GENODE61AZY

    Bitte als Betreff: Spendenaktion Wormser Kulturakteure// Kulturkoordination


    Förderung der Kulturwirtschaft / Gutscheine für c/o buero am Lutherplatz

    Auf Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung (wfg) und in enger Kooperation mit der städtischen Kulturkoordination werden die Fördermaßnahmen für die Kulturwirtschaft ausgeweitet. Ab sofort werden Vereinen, Künstlern und Kulturschaffenden 30 Gutscheine für eine kostenfreie Arbeitsplatznutzung im Wormser Coworking Space „co/buero Worms“ am Lutherplatz für die Dauer eines Monats zur Verfügung gestellt.


    Die Inanspruchnahme der Gutscheine ist daher nur an wenige Bedingungen geknüpft:

    • Berechtigte sind Künstlerinnen und Künstler, Vereine und Initiativen in der freien Kulturszene sowie Kulturschaffende und Akteure der Kulturwirtschaft, die von Einnahmeausfällen durch die Pandemie betroffen sind.

    • Pro Institution bzw. Person kann maximal ein Gutschein in Anspruch genommen werden.

    • Die Gutscheine gelten jeweils für einen vollen Kalendermonat und haben eine Gültigkeit bis Juli 2022.

    Die Bewerbung erfolgt direkt bei der Kulturkoordination, die über die Vergabe entscheidet. Da die Gutscheine limitiert sind, erfolgt die Vergabe nach Eingangsdatum der Bewerbung und nur solange der Vorrat reicht. 

    Kontakt

    Kulturkoordination

    Bestattungen und Eheschließungen

    Bei Zusammenkünften von Personen anlässlich Bestattungen gilt für alle Anwesenden die Maskenpflicht (siehe „Maskenpflicht“), die allerdings entfällt, wenn Personen unter Wahrung des Abstandsgebots einen festen Platz einnehmen.

    Für eine im Anschluss an eine Bestattung stattfindende Veranstaltung (sog. „Trauerkaffee“) gelten die Regelungen für Veranstaltungen (siehe „Veranstaltungen“) oder die Regelungen zur Gastronomie, falls im Anschluss an die Bestattung eine Gaststätte aufgesucht wird.

    Sowohl für die standesamtliche Trauung als auch für eine im Anschluss stattfindende Hochzeitsfeier gelten die Regelungen zu Veranstaltungen (siehe „Veranstaltung“).

    Religionsausübung

    In geschlossenen Räumen gilt – neben dem Abstandsgebot - durchgehend die Maskenpflicht. Nehmen an Gottesdiensten, Veranstaltungen oder Kommunions-/Konfirmations-/Firmunterricht o.ä. in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 nicht-immunisierte Personen teil (und im Übrigen lediglich genesene oder geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen), entfällt das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, die übrigen Schutzmaßnahmen bleiben aber bestehen (Kontakterfassung, Anmeldungserfordernis bei Auslastung der Kapazitäten). Bei Warnstufe 2 reduziert sich diese Personenanzahl der Nicht-Immunisierten auf 10 Personen, bei Warnstufe 3 auf 5 Personen.

    Stadtverwaltung

    Nach wie vor sind persönliche Vorsprachen in den städtischen Verwaltungsgebäuden nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. 

    Für den Bürgerservice (5 Standorte: Adenauerring + Horchheim, Neuhausen, Pfeddersheim, Rheindürkheim) und die Kfz-Zulassung steht eine Online-Terminvereinbarung zur Verfügung. Insbesondere beim Bürgerservice kann es zu längeren Wartezeiten für einen freien Termin kommen. In dringenden Fällen können Bürger telefonisch einen Termin vereinbaren: (0 62 41) 8 53-37 37.

    Bitte beachten Sie außerdem:
    In allen öffentlichen Verwaltungsgebäuden ist der Zutritt nur mit medizinischer Maske und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich!

    Hotels, Ferienwohnungen, Bus, Schiff & Co. 

    Hotellerie, Beherbergungsbetriebe etc.: Für Gäste von Einrichtungen des Beherbergungsgewerbes gilt für nicht-immunisierte Personen – unabhängig von den Warnstufen – die Testpflicht bei Anreise sowie nachfolgend dann alle 72 Stunden. Für sämtliche Gäste gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. Im Innenbereich gilt die Maskenpflicht. 

    Die Durchführung von Reisebus- oder Schiffsreisen ist zulässig. Es gelten:

    1. für Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Maskenpflicht; die Maskenpflicht entfällt im Freien in den Bereichen, in denen es nicht zu Ansammlungen von Personen kommt und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot stets eingehalten werden kann
    2. die Pflicht zur Kontakterfassung
    3. für Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Busreisen und mehrtägigen Schiffsreisen die Testpflicht mit der Maßgabe, dass alle 72 Stunden, gerechnet ab Vornahme der jeweils letzten Testung, eine erneute Testung vorzunehmen ist.

    Nehmen an einer Reisebus- oder Schiffsreise ausschließlich geimpfte, genesene oder diesen gleichgestellte Personen teil, entfällt die Einhaltung der Maskenpflicht. Im Übrigen verbleibt es bei den vorstehend angeordneten Schutzmaßnahmen.

    Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen

    Informieren Sie sich bitte auf den Internetseiten der jeweiligen Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen über Besuchs- und Zutrittsregelungen sowie Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. 

    Reisen

    Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund sind unbedingt zu vermeiden. Bei der Rückreise besteht neben der Test- und der Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung. Alle Informationen hierzu finden Sie auf den Infoseiten des Landes: 

    Zu den Einreiseregelungen in Rheinland-Pfalz (Anmeldepflicht, Test- bzw. Nachweispflicht und Quarantänepflicht bei Einreise aus dem Ausland)

    Zu den Absonderungs- und Quarantäneregelungen für mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Personen, krankheitsverdächtige Personen, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen

    Schnelltests

    Bis zum 11. Oktober 2021 haben alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz auch ohne Symptome die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Dafür sind im ganzen Land Schnellteststationen eingerichtet.

    Die Schnellteststationen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

    Hier finden Sie alle Informationen zum Thema Schnelltests. Im Übrigen siehe „Testpflicht“.

    Maskenpflicht

    Wo gilt die Maskenpflicht?

    Die Maskenpflicht im Freien entfällt. Es sei denn, es kommt zu Gedränge etwa bei Warteschlangen (z.B. auf dem Wormser Wochenmarkt oder in Wartesituationen ).

    Die Maskenpflicht gilt stets in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind. Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht, wenn sie in der Corona-Bekämpfungsverordnung ausdrücklich angeordnet wird. Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich auch für geimpfte Personen und genesene Personen. Für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres entfällt die Maskenpflicht.

    In gewerblichen Einrichtungen wie z.B. Einzelhandel und auch im Gottesdienst muss eine medizinische Maske getragen werden. Bitte beachten Sie: Auch in öffentlichen Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus/Bürgerservice gilt diese Regelung - Zutritt nur mit medizinischer Maske!

    Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie in Taxen besteht während der Beförderung sowie an Haltestellen, Bahnhöfen, Wartebereichen usw. ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Die Maskenpflicht entfällt im Freien in den Bereichen, in denen es nicht zu Ansammlungen von Personen kommt und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot stets eingehalten werden kann. Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern darf nicht mit der Begründung verweigert werden, dass diese keine Maske tragen.

    Was für eine Maske muss ich tragen, wenn die Maskenpflicht gilt?

    Sie müssen eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 tragen. Eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung ist nicht ausreichend.

    Das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht gelten nicht 

    1. für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres
    2. für Personen, denen dies wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen
    3. soweit und solange es zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung, zu Identifikationszwecken oder im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Rechtspflege (einschließlich der Notariate und Rechtsanwaltskanzleien) erforderlich ist
    4. für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden (tagesaktueller Test) oder solange kein Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besuchern besteht.

    Was sind medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) und Masken der Standards KN95/N95, FFP2-Masken oder Masken eines vergleichbaren Standards?

    Medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) sind Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Sie verfügen über ein CE-Kennzeichen als Medizinprodukt auf der Verpackung und erfüllen den Standard EN 14683:2019-10. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen, sind rechteckig mit Faltenwurf und auf der Vorderseite (Außenseite) meist grün oder blau. Die Rückseite (Innenseite) ist weiß. Sie haben Ohrschlaufen und Nasenbügel aus Draht oder Metallstreifen. Medizinische Gesichtsmasken wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie schützen vor Tröpfchen und in geringem Maße auch vor Aerosolen.

    FFP-Masken (FFP steht für „Filtering Facepiece“) schützen vor allem die Maskenträgerin bzw. den Maskenträger vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Die Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. FFP2-Masken haben eine Filterleistung von mind. 94%, FFP3 Masken von mind. 99%. Sie müssen dicht am Gesicht sitzen, um ihre Filterleistung entfalten zu können. FFP2- und FFP3-Masken haben eine CE-Kennzeichnung mit einer Nummer auf der Verpackung oder auf dem Produkt. Sie erfüllen den Standard EN 149:2001+A1:2009. Außerdem können sie eine PSA-Kennzeichnung haben. FFP2- oder FFP3-Masken mit einem Ventil erfüllen die Anforderung an die verschärfte Maskenpflicht nicht.

    Masken eines vergleichbaren Standards sind insbesondere Maske des Standards CPA (entsprechend CPA Grundsatz). Weitere Informationen zu medizinischen Gesichtsmasken und FFP2-Masken sowie deren Verwendung finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

    Testpflicht

    Wie kann ich die Testpflicht erfüllen?

    Die Testpflicht gilt beispielsweise bei Veranstaltungen, in der Innengastronomie, im Fitnessstudio oder bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen.

    Kinder bis einschließlich 11 Jahre, Schülerinnen und Schüler sowie geimpfte Personen und genesene Personen (siehe „geimpfte Personen und genesene Personen“) sind von der Testpflicht ausgenommen.

    Die Testpflicht kann, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, durch einen sog. Schnelltest oder einen sog. Selbsttest erfüllt werden. Bei beiden Testarten muss es sich um einen PoC-Antigentest handeln, der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html gelistet ist. Ferner kann die Testpflicht auch durch einen PCR Test erfüllt werden. Alle Teste dürfen nicht älter sein als 24 Stunden.

    Ein „Schnelltest“ ist ein PoC-Antigentest mit den vorstehenden Voraussetzungen, der durch geschultes Personal vorgenommen wird, bspw. in einem Testzentrum, in einer Arztpraxis oder in einer Apotheke. Bis zum 11. Oktober 2021 haben alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz ohne Symptome die Möglichkeit, sich kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Dafür wurden im ganzen bereits zahlreiche Schnellteststationen eingerichtet (Weitere Informationen und die nächste Schnellteststation finden Sie unter https://corona.rlp.de/de/testen/). Der Schnelltest darf nicht länger als 24 Stunden vor dem Betreten der Einrichtung vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein; diese Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen.

    Ein „Selbsttest“ ist ein PoC-Antigentest mit den vorstehend genannten Voraussetzungen zur Eigenanwendung, der also nicht durch geschultes Personal vorgenommen wird. Einen Selbsttest kann jeder an sich selbst durchführen und muss dafür keine Teststelle aufsuchen. Der Selbsttest ist vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von der Betreiberin oder dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person durchzuführen. Die Betreiberin oder der Betreiber ist nicht verpflichtet, die Möglichkeit der Selbsttestung anzubieten. Bietet er oder sie die Möglichkeit an, muss er oder sie jedoch auf Verlangen das Ergebnis und den Zeitpunkt des Selbsttests bestätigen. Hierfür das Formular im Anhang der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung zu verwendet werden. Die Bescheinigung des Testergebnisses kann der getesteten Person auch digital zur Verfügung gestellt werden. Es muss dann gewährleistet sein, dass das Formular digital mit Unterschrift und Stempel und den übrigen Angaben versehen ist, wobei eine einfache elektronische Signatur (eingescannte Unterschrift) und die Abbildung eines digitalen Stempels ausreichend ist. Auf Nachfrage muss es der getesteten Person auch in ausgedruckter Form zur Verfügung gestellt werden. Die Testpflicht kann auch erfüllt werden, indem die vorstehend genannte Bestätigung über eine negative Testung, die durch eine andere Einrichtung ausgestellt wurde, vorgelegt wird, diese bestätigte Testung darf allerdings höchstens 24 Stunden zurückliegen. Eine solche Bescheinigung kann auch von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber stammen (siehe „Ich teste meine Beschäftigten nach Maßgabe der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung. Was ist zu beachten?“).

    Die Betreiberin oder der Betreiber einer Einrichtung darf nur im Fall eines negativen Testergebnisses Zutritt zur Einrichtung gewähren.

    Anstatt eines negativen Testergebnisses kann auch der Nachweis über eine vollständige Impfung oder der Genesenennachweis vorgelegt werden (siehe „Geimpfte Personen und genesene Personen“).

    Ich teste meine Beschäftigten nach Maßgabe der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung. Was ist zu beachten?

    Die Verpflichtung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, ihren Beschäftigten einen Schnell- oder Selbsttest anzubieten, folgt aus § 4 Abs. 1 der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung des Bundes. Danach hat der Arbeitgeber zur Minderung des betrieblichen SARS-CoV-2-Infektionsrisikos Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen Schnell- oder Selbsttest anzubieten.

    Ein „Schnelltest“ ist ein PoC-Antigentest, der durch geschultes Personal vorgenommen wird. Ein „Selbsttest“ ist ein PoC-Antigentest zur Eigenanwendung, der also nicht durch geschultes Personal vorgenommen wird. Einen Selbsttest kann also jeder an sich durchführen. Bei beiden Testarten muss es sich um einen PoC-Antigentest handeln, der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html gelistet ist.

    Schnelltests und Selbsttests kosten nur wenige Euro, sie können auf dem freien Markt beschafft werden.

    Wenn die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Schnelltests durch geschultes Personal anbietet oder Beschäftigte Selbsttests im Beisein einer von Arbeitgeberseite beauftragen Person durchführen und die Tests jeweils negativ sind, können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Bescheinigung in Anlage 1 der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung ausstellen, siehe https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/.

    Die Bescheinigung muss wahrheitsgetreu ausgefüllt werden, anderenfalls handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Die Bescheinigung kann den Getesteten auch digital zur Verfügung gestellt werden. Es muss dann gewährleistet sein, dass das Formular digital mit Unterschrift und Stempel und den übrigen Angaben versehen ist, wobei eine einfache elektronische Signatur und die Abbildung eines digitalen Stempels ausreichend ist. Auf Nachfrage muss es den Getesteten auch in ausgedruckter Form zur Verfügung gestellt werden.

    Das Unternehmen muss sich nicht offiziell als Teststelle anmelden oder registrieren, da es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Grundlage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundes Tests anbietet. Nur Stellen, die Teste nach der Coronavirus-Testverordnung anbieten, beispielsweise Bürgertests oder PCR-Tests für Personen in Quarantäne, müssen sich registrieren.

    Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber hat nach § 4 Abs. 3 SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung zu dokumentieren, dass die Selbsttests beschafft wurden oder Vereinbarungen mit Dritten über die Durchführung von Schnelltests bei den Beschäftigten getroffen wurden. Die Dokumentation ist bis zum 24. November 2021 aufzubewahren.

    Weitere Informationen erhalten auch die FAQ des BMAS, die Sie unter https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html finden.

    Impfzentrum Worms / Impfmobil

    Alle wichtigen Information zur Corona-Schutzimpfung in Rheinland-Pfalz finden Sie hier. 

    Das Impfzentrum Worms befindet sich 

    Impfungen dort sind ohne vorherigen Terminvereinbarung über das Land Rheinland-Pfalz bis zum 30. September 2021 möglich! 

    Immer wenn die Türen offen stehen, können alle impfberechtigte Personen* ohne Termin und unter Vorlage eines Ausweisdokuments eine Impfdosis erhalten. Allein die Öffnungszeiten müssen Sie beachten, denn aktuell ist das Impfzentrum immer zu wechselnden Öffnungszeiten im Betrieb. 

    Das Impfzentrum in Worms ist bis zum 30. September 2021 zu folgenden Zeiten geöffnet:

    • Montag, 20. September, 8 bis 13 Uhr 
    • Dienstag, 21. September, 8 bis 13 Uhr
    • Mittwoch, 22. September, 8 bis 13 Uhr
    • Donnerstag, 23. September, 8 bis 13 Uhr
    • Freitag, 24. September, 8 bis 16 Uhr
    • Montag, 27. September, 8 bis 16 Uhr
    • Dienstag, 28. September, 8 bis 16 Uhr
    • Donnerstag, 30. September, 8 bis 13 Uhr

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Familienimpftag 


    *Impfberechtigt sind:

    • Alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland.
    • Personen ab 16 Jahren, die im Gesundheitssektor tätig sind. Vorzulegen sind ein Arbeitsnachweis und eine Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten.
    • Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, aber nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer bevollmächtigten volljährigen Person. Neben einem Ausweisdokument ist auch die Gesundheitskarte mitzubringen. Geimpft wird das Vakzin Biontech/Pfizer, welches die Bundesregierung für Kinder ab 12 Jahren freigegeben hat.

    Ob eine Impfung möglich ist, etwa bei Schwangerschaft, entscheidet der Impfarzt beim Impfgespräch!

    WICHTIG: Grundsätzlich muss immer ein Ausweisdokument vorgelegt werden (Personalausweis oder Reisepass; andere Dokumente wie Krankenkassenkarte, Geburtsurkunde usw. genügen nicht für einen Identitätsnachweis). 
    Auch Familien können zu den oben genannten Öffnungszeiten ins Impfzentrum kommen und eine Impfung erhalten!

    Impfmobil vom Land Rheinland-Pfalz erweitert Impfangebot 

    Das Land Rheinland-Pfalz schickt zurzeit ein Impfmobil durch das Land, welches immer in einer anderen Stadt Halt macht. Dort können alle Passanten eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Das Motto lautet: Ganz einfach ohne Termin vorbeikommen, Personalausweis zeigen und Impfung erhalten. 

    An folgenden Terminen kommt der Impfbus nach Worms: 

    • Dienstag, 14. September, 8 bis 18 Uhr, bei ALDI, Am Wolfsgraben 60, 67547 Worms

    Tourdaten & Infos Impfmobil


    HINWEIS: Bundesweit werden die Impfzentren voraussichtlich Ende September 2021 schließen. Dies trifft auch für das Landesimpfzentrum Worms zu. Nach der Schließung der Impfzentren sollen dann die niedergelassenen Ärzte die Corona-Schutzimpfungen übernehmen. Alternativ ist auch ein erneuter Besuch eines Impfbusses möglich, solange diese noch auf Tour sind.

    Hinweis für Nutzer des ÖPNV:

    Das Impfzentrum erreichen Sie vom Zentralen Omnibusbahnhof (Hauptbahnhof) aus mit den Linien 406 , 431 und 432 , Ausstieg Haltstelle "Bensheimer Straße".

    Aktuelle Fahrplanauskunft (vrn.de)

    Geimpfte und genesene Personen 

    Die Regelungen für vollständig geimpfte Personen und genesene Personen beruhen zum Teil auf der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes. Diese Verordnung und viele Informationen hierzu finden Sie auch 

    hier

    Ich bin bereits vollständig geimpft oder habe eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden. Welche Regelungen gelten nun für mich?

    Vollständig geimpfte Personen und genesene Personen werden mit negativ getesteten Personen gleichgestellt . Überall dort, wo ein negatives Testergebnis vorgelegt werden muss, genügt stattdessen die Vorlage des Impfnachweises oder des Genesenennachweises.

    Die Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum gelten nicht für Treffen, an denen ausschließlich vollständig geimpfte Personen und/oder genesene Personen teilnehmen. Sie werden außerdem bei Treffen im öffentlichen Raum, an denen andere als geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen, nicht als Personen mitgezählt.

    Vollständig geimpfte Personen und genesene Personen können zudem in allen Warnstufen in unbegrenzter Anzahl teilnehmen an:

    • Veranstaltungen (für Veranstaltungen im Freien ist die Gesamtpersonenanzahl auf 25.000 begrenzt),Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport,
    • Außerschulischem Musik- und Kunstunterricht,
    • Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur.

    Vollständig geimpfte Personen und genesene Personen, die enge Kontaktpersonen oder Hausstandsangehörige einer positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 sind, müssen sich grundsätzlich nicht in Quarantäne begeben (Ausnahme: Bei der positiv getesteten Kontaktperson/Hausstandsangehörigen wird eine Virusvariante, die in Deutschland noch nicht verbreitet aufgetreten ist, nachgewiesen).

    Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet müssen vollständig geimpfte Personen und genesene Personen nicht in Quarantäne. Bei der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet müssen allerdings auch vollständig geimpfte Personen und genesene Personen grundsätzlich in Quarantäne.

    Die Maskenpflicht , das Abstandsgebot von 1,5 Metern im öffentlichen Raum und die Vorgaben in Hygiene- und Schutzkonzepten müssen auch vollständig geimpfte Personen und genesene Personen einhalten.

    Wann bin ich vollständig geimpft und wie kann ich das nachweisen?

    Eine vollständig geimpfte Person verfügt über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV 2, leidet nicht unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und ist im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises.

    Eine vollständige Schutzimpfung wurde mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoff/-en (siehe unter https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19) vorgenommen und besteht in der Regel aus zwei Impfdosen (die erforderliche Anzahl ist unter https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 abrufbar). Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Bei einer genesenen Person besteht eine vollständige Schutzimpfung unmittelbar nach der Verabreichung einer Impfstoffdosis.

    Die vollständige Schutzimpfung kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form nachgewiesen werden.

    Es genügt also die Vorlage des gelben Impfpasses oder des digitalen Impfzertifikats.

    Wann gelte ich als genesen und wie kann ich das nachweisen?

    Eine genesene Person leidet nicht unter typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und ist im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises.

    Ein Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form. Die zugrundeliegende Testung ist durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt und liegt mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurück.

    Der Nachweis kann also in der Regel durch Vorlage eines positiven Ergebnisses eines PCR-Tests erfolgen. Die Vorlage eines Antikörpernachweises lässt die Bundesregelung nicht zu.

    Quelle: www.corona.rlp.de 

    "2G+"-System und neue Warnstufen

    "2G+"-System

    Das neue „2G+“-System ermöglicht ein großes Stück Normalität für Geimpfte und Genesene (für diese Gruppe steht das "2G"). Die Landesregierung sieht keinen Lockdown mehr als Schutzmaßnahme vor: Geschäfte, Restaurants, Hotels, Theater und Kinos sollen geöffnet bleiben. Stattdessen wird der Zutritt von nicht immunisierten Menschen (für sie steht das "+"/Plus-Zeichen) bei steigender Inzidenz reduziert, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

    Drei Leitindikatoren

    Seit dem 12. September 2021 gilt ein neues System zur Bewertung des Infektionsgeschehens.

    Mit Blick auf die steigenden Impfquoten ist die „Sieben-Tage-Inzidenz“ nicht mehr allein maßgeblich. Es wird nun drei Leitindikatoren geben, anhand derer ein differenzierter Blick auf die epidemiologische Lage gelingt und darauf beruhend verhältnismäßige Maßnahmen ergriffen werden können.

    Der Leitindikator „Sieben-Tage-Inzidenz“ gibt an, wie schnell sich das Virus verbreitet. Unter „Sieben-Tage-Inzidenz“ wird die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt verstanden.

    Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ zeigt an, wie viele Schwererkrankte innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen neu stationär aufgenommen wurden. Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ misst die Anzahl der neu aufgenommenen Hospitalisierungsfälle mit COVID-19-Erkrankung je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt der letzten sieben Tagen bezogen auf ein Versorgungsgebiet gemäß Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025. Als Hospitalisierungsfall wird die Krankenhausaufnahme zur stationären Behandlung gezählt.

    Der Leitindikator „Anteil Intensivbetten“ misst die Belastung des Gesundheitswesens. Er bestimmt sich nach dem prozentualen Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Intensivbettenkapazität innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz.

    Die aktuellen Werte der Leitindikatoren „Sieben-Tage-Inzidenz, „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ und „Anteil Intensivbetten“ werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz (www.lua.rlp.de) veröffentlicht.

    Die Warnstufen

    Überschreiten in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Werktagen(ohne Unterbrechung durch Sonn- und Feiertage) mindestens zwei der drei Leitindikatoren einen der nachfolgenden Wertebereiche, gilt ab dem übernächsten Tag eine Warnstufe nach der folgenden Übersicht:

    Die Warnstufen für Rheinland-Pfalz

    Leitindikator 

    Warnstufe 1 (gelb)

    Warnstufe 2 (orange)

    Warnstufe 3 (rot)

    7-Tage Inzidenz
    (für Worms: der kreisfreien Stadt Worms)

    bis höchstens 100

    mehr als 100 bis 200

    mehr als 200

    7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz
    (für Worms: des Versorgungsgebietes Rheinhessen-Nahe)

    kleiner 5

    5 bis 10

    größer 10

    Anteil Intensivbetten
    (für Worms: des Landes Rheinland-Pfalz)

    kleiner 6 %

    6 % bis 12 %

    mehr als 12 %

    Grafik: Stehen für die drei Warnstufen (v.l.n.r.) - farbige Köpfe in Gelb (Warnstufe 1 = alles bleibt), Orange (Warnstufe 2 = es gelten verschärfte Regeln) und Rot (Warnstufe 3 = Maßnahmen werden nochmals verschärft).
    Grafik: Stehen für die drei Warnstufen (v.l.n.r.) - farbige Köpfe in Gelb (Warnstufe 1 = alles bleibt), Orange (Warnstufe 2 = es gelten verschärfte Regeln) und Rot (Warnstufe 3 = Maßnahmen werden nochmals verschärft).
    © iStock 871037114, Fotograf: PeterSnow
    Grafik: Die Warnstufen für RLP
    Grafik: Die Warnstufen für RLP

    Die Warnstufe wird zurückgestuft, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Werktagen die entsprechenden Wertebereiche wieder unterschreiten. Die jeweilige Warnstufe gilt ab dem übernächsten Tag nach dem Dreitagesabschnitt.

    Hierbei ist es unerheblich, welche beiden Indikatoren während des Dreitagesabschnitts überschritten bzw. unterschritten sind, auch ein Wechsel zwischen einzelnen überschrittenen bzw. unterschrittenen Indikatoren während des Dreitagesabschnitts ist unbeachtlich.

    Der Landkreis oder die kreisfreie Stadt geben den Zeitpunkt, ab dem die jeweilige Warnstufe gilt, öffentlich bekannt.

    Bei Feststellung der Warnstufe 2 und 3 gelten insbesondere für Zusammenkünfte und Veranstaltungen, aber auch für die Gastronomie und den Sport verschärfte Regelungen. Verschärfungen, die allein an das Überschreiten einer bestimmten 7-Tage-Inzidenz anknüpfen, gibt es nicht mehr. 

    Aktuelle Rechtsverordnungen

    Aktuelle Rechtsverordnungen des Landes      Hygienekonzepte des Landes
     

    (Quelle: https://corona.rlp.de)

    Weitere Informationen finden Sie unter corona.rlp.de

    Gemeinsam durch schwierige Zeiten

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