Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Schriftvergrößerung
AAA

Gleichstellungsstelle

Die Gleichstellungsstelle zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist innerhalb der Stadtverwaltung Worms dem Bereich 7 - Stadtentwicklung zugeordnet.

Gesetzliche Grundlagen ihrer Arbeit sind § 2 der Gemeindeordnung und das Landesgleichstellungsgesetz.

Kontakt

Info-Button

Gleichstellungsstelle
E-Mail Kontaktformular

 
 

Herzlich Willkommen bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Worms

Die Gleichstellungsbeauftragten Melanie Schiedhelm (li.) und Jasmine Olbort.  (Foto: Isabelle Nau) 
Die Gleichstellungsbeauftragten Melanie Schiedhelm (li.) und Jasmine Olbort.
(Foto: Isabelle Nau)

Wir möchten Sie herzlich auf den Seiten der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Worms begrüßen. Gemeinsam mit vielen Frauen und Männern arbeiten wir daran, die Gleichberechtigung der Geschlechter weiter voranzubringen.

Hier erfahren Sie Aktuelles aus unserer Arbeit. Außerdem informieren wir Sie über Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle sowie über weitere interessante Angebote anderer Akteure und Akteurinnen in und um Worms.

Wenn Sie Fragen oder Hinweise zu unserer Arbeit haben oder Informationen zu den Themen Gleichstellung, geschlechtsbezogene Diskriminierung oder Feminismus wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden.

 
 

Veranstaltungen

 

Equal Pay Day am 22. März 2019

Von Lohngleichheit noch weit entfernt: Aktionstand zum Equal Pay Day am 22. März 2019 am Winzerbrunnen in der Innenstadt.

Am 18. März 2019 ist es wieder soweit und Frauen haben 77 Tage umsonst gearbeitet, während Männer schon seit dem 1. Januar 2019 für ihre Arbeit bezahlt werden. Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer. Die Ursachen für die Lohnlücke liegen unter anderem darin begründet, dass viele Frauen Berufe erlernen, die schlechter bezahlt sind, häufiger unbezahlte Sorgearbeit erledigen, sowie seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs arbeiten. Doch selbst wenn man diese Faktoren herausrechnet und Frauen und Männer vergleicht, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, dann ergibt sich in Deutschland immer noch eine nicht zu erklärende Lohnlücke von sechs Prozent.

Der Equal Pay Day markiert damit symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst gearbeitet haben und ist ein bundesweiter Aktionstag, um auf die bestehende Lohnungleichheit aufmerksam zu machen.  Am 22.03.2019 von 14-16 Uhr informieren deshalb ver.di, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen AsF und Christlich-Demokratische-Arbeitnehmerschaft CDA zusammen mit der Gleichstellungsstelle vor dem Winzerbrunnen in der Wormser Innenstadt über die vorhandene Lohnlücke. Alle Frauen und Männer sind eingeladen, sich am Aktionsstand über den Equal Pay Day zu informieren und zu diskutieren. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist leider immer noch nicht Realität. Es ist wichtig, solch verlässliche BündnispartnerInnen für diesen Aktionstag zu haben. Wir glauben an Solidarität: Dass man gemeinsam etwas erreichen kann“, so die Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schiedhelm. Die Presse ist herzlich eingeladen zu berichten.

Weitere Infos gibt es bei der Gleichstellungsbeauftragen Melanie Schiedhelm unter der Telefonnummer (0 62 41) 8 53 - 74 01 oder E-Mail an die Adresse gleichstellungsstelle@worms.de.

 

Frauenpolitischer Abend am 24. Januar 2019 im WORMSER

100 Jahre Frauenwahlrecht in Worms  -   das bedeutende Jubiläum wurde gebührend gewürdigt

Seit 100 Jahren können Frauen wählen und gewählt werden – ein Grund zum Feiern und Innehalten, aber kein Grund sich zurückzulehnen.

Am 24.1.2019 fand deshalb im WORMSER Kultur- und Tagungszentrum ein erster frauenpolitischer Abend der Gleichstellungsstelle und dem Stadtarchiv in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz statt, der sowohl Historisches in Worms, aber auch aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen beleuchtete. Etwa 90 Personen folgten der Einladung, darunter auch viele ehemalige und aktuelle Stadträtinnen.

Denn um diese Frauen ging es an diesem Abend: Frauen, die die erkämpfte Gleichstellung nutzen, um die Gesellschaft zu verändern und die sich gesellschaftlich oder  politisch engagieren. Nach einem Glas Sekt und den schönen Klängen der Jazz Band „Get it!“ der Lucie Kölsch Musikschule, deren Jungs unter Leitung von Gary Fuhrmann für gute Unterhaltung beim Ankommen sorgten, standen die Worte der ersten Rede einer Frau im Bundestag, zitiert von Oberbürgermeister Michael Kissel, im Fokus. Nach dem Grußwort des Oberbürgermeisters im Foyer ging es weiter in den bis auf den letzten Platz gefüllten Luther/Burchardsaal, wo die Stuhlreihen mit pinken Stofftaschen bestückt waren. Die Aufschrift auf den Taschen lautete „Demokratie braucht Frauen“ und stimmte auf den feministischen Abend ein.

Zu Beginn berichtete die Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schiedhelm anhand von Zitaten von männlichen Abgeordneten, welchen Anfeindungen Frauen in politischen Gremien ausgesetzt waren und bis heute sind. Die Historikerin Katharina Gernegroß erzählte in ihrem Vortrag über den Beginn der ersten bundesweiten emanzipatorischen Bestrebungen und deren Auswirkungen auf Worms – vom Zugang der Wormser Mädchen und Frauen zur Bildung, erste Hilfsvereine und die Gründung politischer Frauenvereinigungen. Auch über einen Verein, der sich in Worms für das Frauenstimmrecht stark machte, gab es zu berichten. Auf dem Podium diskutierten im Anschluss Frau Judith Rahner, Leiterin der Fachstelle Gender und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit der Amadeo Antonio Stiftung und Dr. in Antje Schrupp, Journalistin, Autorin und Bloggerin. Frau Johannah Illgner ging der Leitfrage „Sind Frauen demokratischer“ als Moderatorin mit klarem Ziel auf den Grund und leitete das von den ZuhörerInnen mit Beifall begleitete Gespräch zwischen den beiden Diskutantinnen stets zielgerichtet.

Frau Schrupp vertrat den Standpunkt, dass es auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts noch gewisse Antipathien zwischen dem repräsentativen Parteiensystem und Frauen bestünden und folgerte, dass (Frauen)Politik auch außerhalb von Parteien „auf der Straße“ und im öffentlichen Raum stattfinden könne. Beide Rednerinnen waren sich darüber einig, dass Gleichberechtigung noch immer nicht erreicht ist und zwar aufgrund von immer noch vorherrschenden Verhinderungsmechanismen. Frau Rahner merkte dabei an, dass wir zusätzlich in Zeiten leben, in denen bereits Erkämpftes verteidigt werden muss, damit es nicht „rückwärts“ geht. Auch das Thema Frauenquote wurde andiskutiert. Frau Schrupp argumentierte, dass ihrer Meinung nach die Quote mit problematischen Nebenwirkungen einhergeht. Zwar würden Symptome (hier im Vergleich dann die Unterrepräsentanz) bekämpft allerdings nicht die Ursache der Unterrepräsentanz von Frauen langfristig gelöst. Dementsprechend plädierte sie provokativ für eine Feministinnenquote, denn aus ihrer Sicht seien zehn Prozent Feministinnen effektiver als 50 Prozent Frauen, denen es ausreiche, lediglich dabei sein zu dürfen.

Beim Ausklang mit Getränken und Häppchen wurde die Möglichkeit mit den Diskutantinnen noch in den Austausch zu gehen, rege genutzt.

 

Internationaler Frauentag 2019 - Mörderische Schwestern kommen nach Worms

Internationaler Frauentag

Auch 2019 finden wieder rund um den 8. März Veranstaltungen für interessierte Frauen und Männer in Worms statt.

Die Gleichstellungsstelle veranstaltet in Kooperation mit Stadtbibliothek und Volkshochschule am Mittwoch, den 13. März eine Lesung der "Mörderischen Schwestern". In diesem Dachverband haben sich deutschsprachige Krimiautorinnen organisiert und bieten in wechselnder Besetzung Lesungen aus ihren Werken an.

Zusätzlich zu diesen literarischen Häppchen gibt es ein Getränk und kleine Snacks, die im Eintrittspreis enthalten sind. 

Los geht es am Mittwoch, den 13. März um 19 Uhr in der Stadtbücherei im Haus zur Münze, Marktplatz 10. Der Eintritt kostet 10 €. Karten sind im Vorverkauf in der Stadtbücherei und der Volkshochschule erhältlich.

Den Flyer mit Hinweisen zu dieser und weiteren Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2019 können Sie hier herunterladen.

 
 

Frauenpolitischer Abend am 24.01.2019

Frauenpolitischer Abend

Am 24. Januar 2019 findet ab 18.30 Uhr im Kultur- und Tagungszentrum DAS WORMSER ein frauenpolitischer Abend statt. Anlass ist, dass im November 1919 in Worms erstmalig vier Frauen in das Kommunalparlament gewählt wurden. Die Gleichstellungsstelle und das Stadtarchiv möchten dieses historische Ereignis feiern und alle ehemaligen Stadträtinnen herzlich einladen. Der Abend soll Gelegenheit bieten, um das Engagement von politisch aktiven Frauen zu würdigen.

Mittelpunkt des Abends sind zum einen der historische Abriss rund um die Einführung des Frauenwahlrechts in Worms und somit das Frauenleben um 1919. Zum anderen soll in einem feministischen Streitgespräch über aktuelle gleichstellungspolitische Herausforderungen diskutiert und der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich Politik durch Frauen verändert. Der Abend ist Teil der seit diesem Jahr begonnenen Wormser Feierlichkeiten rund um den 100. Jahrestag zur Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Wir bitten um Anmeldung. Das Programm finden Sie hier: LINK

 
 

Theaterabend 100 Jahre Frauenwahlrecht

Suffragetten

Der Theaterabend ist Teil der Wormser Feierlichkeiten rund um den 100. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Wir möchten an diesem Abend an die vielleicht wichtigste demokratische Errungenschaft der deutschen Frauenbewegung erinnern: 

„Suffragetten – eine Anleitung zum Volkszorn“ am Freitag, den 21. September 2018, ab 20.00 Uhr im LincolnTheater Worms.

 
 

Pressemitteilungen

 

Worms zeigt Flagge für Akzeptanz und Vielfalt

Regenbogenfahne

Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten. Seit 2005 findet aus diesem Anlass jährlich der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie statt, um an die bis heute bestehende Diskriminierung homo-, trans-, bi- und intersexueller Menschen zu erinnern. Als eine von drei Kommunen in Rheinland-Pfalz hisst Worms auch in diesem Jahr wieder die Regenbogenfahne vor dem Rathaus, um für Akzeptanz und Vielfalt zu werben.

 

Oberbürgermeister Michael Kissel betonte in seiner Rede anlässlich der Fahnenhissung wie wichtig Diversität und Vielfalt für die Stabilität einer Kommune seien.

Ohne eine diverse Stadtgesellschaft, die Vielfalt wertschätzt und die Talente aller Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität fördert, seien Fortschritt und Weiterentwicklung nicht möglich.

Er dankte der Gleichstellungsbeauftragten Jasmine Olbort für ihr Engagement in diesem wichtigen Themenbereich und lobte die über die letzten Jahre gewachsene Zusammenarbeit mit Queernet Rheinland-Pfalz, die fortgesetzt und intensiviert werden soll.

Frank Grandpierre vom Netzwerk Queernet Rheinland-Pfalz wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass trotz vieler Erfolge noch viel zu tun bleibe und dass in Zusammenarbeit mit so engagierten Kommunen in Worms Diskriminierung und Ausgrenzung auch weiterhin entgegengetreten werden könne.

Die Kooperation mit Queernet soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt und intensiviert werden, um eine vielfältige Stadtgesellschaft zu fördern, in der sich queere Menschen zu Hause fühlen.

 

Workshopkonzept gegen sexualisierte Anmache veröffentlicht!

Die Initiatorinnen der Kampagne präsentieren die Workshopmaterialien  V. l. n. r. Regina Mayer vom Frauennotruf Worms, Anika Baumann (ASB-Kinderschutzdienst) und Jasmine Olbort, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms
Die Initiatorinnen der Kampagne präsentieren die Workshopmaterialien
V. l. n. r. Regina Mayer vom Frauennotruf Worms, Anika Baumann (ASB-Kinderschutzdienst) und Jasmine Olbort, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms

In Worms gibt es seit Sommer 2014 die Kampagne GRENZEN ACHTEN!, mit der die Macherinnen von Gleichstellungsstelle, Frauennotruf und ASB-Kinderschutzdienst für das Thema sexualisierte Anmache sensibilisieren möchten. Nun haben die Initiatorinnen ein Workshopkonzept erarbeitet, mit dessen Hilfe sexualisierte Anmache in Jugendgruppen und Schulklassen thematisiert werden kann.

„Seit es die Kampagne GRENZEN ACHTEN! gibt, bekommen wir immer wieder Rückmeldungen von Lehrerinnen und Lehrern, die sagen, wie wichtig es sei mit Jugendlichen über das Thema zu sprechen. Aber leider fehlten bisher die dafür notwendigen Konzepte. Diese Lücke möchten unsere Workshopmaterialien schließen“, erläutert Anika Baumann vom ASB-Kinderschutzdienst die Projektidee.

 

Materialien stehen kostenlos zum Download bereit

Ergebnis dieses Impulses ist ein Konzept für pädagogische Fachkräfte zur Arbeit mit Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren. Es besteht aus sechs Themenfeldern, die aufeinander aufbauend aber auch einzeln durchgeführt werden können. Mit ihrer Hilfe lernen die Jugendlichen zum Beispiel wie sie Grenzen leichter anerkennen können, wo der Unterschied zwischen Flirt und Belästigung liegt und wie sie sich in unangenehmen Situationen gegenseitig unterstützen können.

Die Materialien können auf der Kampagnenhomepage www.grenzenachten.de kostenlos heruntergeladen oder bei der Gleichstellungsstelle bestellt werden.  

 
 
 

Fachtagung "Ja heißt Ja" am 16. November 2017 in Worms

Mithu Sanyal (Bild: Regentaucher)
Mithu Sanyal (Bild: Regentaucher)

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Worms veranstaltet in Kooperation mit dem Frauennotruf und dem Kinderschutzdienst Worms am 16. November einen Fachtag mit dem Titel "Ja heißt Ja - sexualisierte Gewalt und das Konsensprinzip". Die Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal wird über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen, die unseren Blick auf Vergewaltigung prägen. In einem Workshop am Nachmittag wird sie das Konsensprinzip als mögliches Präventionskonzept vorstellen.

Weitere Informationen zu Tagungsprogramm, Anmeldung und Kosten erhalten Sie hier.

 
 

Der Landesverband Alleinerziehender Mütter und Väter Rheinland Pfalz e.V. hat eine neue Broschüre zum Thema: "Alleinerziehend - Gutes Management von Familie und Beruf" veröffentlicht. Die Broschüre kann als PDF hier heruntergeladen werden oder direkt über den Verband bestellt werden. 

Broschüre