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Gleichstellungsstelle

Die Gleichstellungsstelle zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist innerhalb der Stadtverwaltung Worms dem Bereich 7 - Stadtentwicklung zugeordnet.

Gesetzliche Grundlagen ihrer Arbeit sind § 2 der Gemeindeordnung und das Landesgleichstellungsgesetz.

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Gleichstellungsstelle
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Herzlich Willkommen bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Worms

Die Gleichstellungsbeauftragten Melanie Schiedhelm (li.) und Jasmine Olbort.  (Foto: Isabelle Nau) 
Die Gleichstellungsbeauftragten Melanie Schiedhelm (li.) und Jasmine Olbort.
(Foto: Isabelle Nau)

Wir möchten Sie herzlich auf den Seiten der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Worms begrüßen. Gemeinsam mit vielen Frauen und Männern arbeiten wir daran, die Gleichberechtigung der Geschlechter weiter voranzubringen.

Hier erfahren Sie Aktuelles aus unserer Arbeit. Außerdem informieren wir Sie über Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle sowie über weitere interessante Angebote anderer Akteure und Akteurinnen in und um Worms.

Wenn Sie Fragen oder Hinweise zu unserer Arbeit haben oder Informationen zu den Themen Gleichstellung, geschlechtsbezogene Diskriminierung oder Feminismus wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden.

 
 

Aktuelles

 
Frauen  bewegt

Für eine bessere Planung des leiblichen Wohls freuen wir uns, wenn Sie uns per E-Mail an info@kdfb-mainz.de eine Rückmeldung geben, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen. 

Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Mainz · Bischofsplatz 2 · 5116 Mainz · Tel. 0 61 31- 22 59 46 · Fax 0 61 31-23 53 77 · E-Mail info@kdfb-mainz.de · Internet www.frauenbund-dv-mainz.de · PAX-Bank · IBAN DE 443 7060 193 400 232 3023 · BIC GENODE D1 PAX     

 
 

Der neue Stadtrat

Lokal! Politisch! Männlich? Frauen im Wormser Stadtrat deutlich unterrepräsentiert.

Am 9. November 1919 durften die Wormserinnen erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen. Damals schafften es vier Frauen, in den Stadtrat gewählt zu werden. 100 Jahre später sind es zwölf Frauen. Dies zeigt deutlich: Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht und insbesondere in der Kommunalpolitik sieht es schlecht aus. Zählt man die Reihen im Wormser Stadtrat nach den Wahlen durch, wird ganz schnell klar: Von einer paritätischen Besetzung mit Männern und Frauen sind wir noch weit entfernt. Der aktuelle Frauenanteil beträgt 23%, und ist so niedrig wie in keiner der anderen kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz. Worms ist im Vergleich somit Schlusslicht. Beispielsweise hat Mainz einen Frauenanteil von 45%,   Kaiserslautern liegt bei 41% und Frankenthal bei 36%.

„Parlamente sind Orte der politischen Willensbildung und nur wenn Frauen mitentscheiden können, werden ihre Interessen auch gehört. Mit so einem niedrigen Frauenanteil besteht die Gefahr, dass Kommunalpolitik von Männern für Männer gemacht wird“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Melanie Schiedhelm die Schwierigkeit dieser massiven Unterrepräsentanz.

Schaut man genauer hin, wird deutlich, dass keine der im Stadtrat vertretenen Parteien gleichviele Frauen und Männer entsendet. Die SPD belegt vierzehn Sitze im neuen Stadtrat, wovon lediglich zwei an Frauen gehen und dass, obwohl die ersten acht Plätze der Wahlliste abwechselnd mit Männern und Frauen aufgestellt war. Die CDU besetzt immerhin sechs der fünfzehn gewonnenen Sitze mit Frauen. Die Grünen ziehen mit acht Sitzen in den neuen Stadtrat ein, wovon drei an Frauen gehen. Die AfD hat eine Frau in ihren Reihen, ebenso wie die Freien Wähler. Bei Linkspartei, FDP und der Freien Liste Pfeddersheim sind gar keine Frauen vertreten.

Die Gründe, warum es dieses Jahr so wenige Frauen in das Wormser Kommunalparlament  geschafft haben sind vielfältig. Für Worms gibt es hierzu keine Auswertungen. Zu bedenken ist jedoch auch, eine Politik von Frauen bedeutet nicht unbedingt Politik für Frauen.

„Der politische Betrieb braucht auch auf kommunaler Ebene sowohl Männer als auch Frauen, denen der Verfassungsgrundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter wichtig ist. Projekte, Planungen und Maßnahmen müssen hinsichtlich ihrer Geschlechtergerechtigkeit geprüft werden. Das kann auch ein männlich dominierter Stadtrat schaffen, wenn er Frauen zuhört und auch mal außerhalb der eigenen Komfortzone agiert“, ist sich die Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort sicher. Die weltweite Solidaritätsbewegung unter dem Hashtag #HeforShe macht vor, dass dies möglich ist. Männer setzen sich dabei solidarisch für feministische Anliegen ein, engagieren sich gegen Diskriminierung und stellen bestehende Strukturen in Frage. Eine ähnliche Solidarität ist für Worms wünschenswert. Gleichzeitig sollten die Parteien allerdings auch Maßnahmen einleiten, um bei zukünftigen Wahlen mehr Frauen den Weg in die Parlamente zu eröffnen.

„Die Gleichstellungsstelle unterstützt die Verantwortlichen gerne dabei, passende Maßnahmen zu diskutieren und umzusetzen“, freuen sich die beiden Politikwissenschaftlerinnen Jasmine Olbort und Melanie Schiedhelm auf den künftigen Austausch.

 

 
Tätigkeitsbericht 2017_2018 Vorderseite

Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsstelle 2017 - 2018

Der Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsstelle ist erschienen und bietet einen Überblick über die Aktivitäten der Gleichstellungsbeauftragten in den Jahren 2017 und 2018. 

Den Bericht können Sie  hier als PDF  herunterladen.

Die Rede der Gleichstellungsbeauftragten zur Vorstellung des Tätigkeitsberichts im Stadtrat in der Sitzung am 17.04.2019 können Sie hier einsehen.