CAN Logo
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"Climate Active Neighbourhoods"

Europäische Zusammenarbeit zur CO₂-Reduktion im Gebäudesektor

CAN SME Poster
CAN SME Poster

Als Partner im Rahmen des EU-Interreg Programms "Climate Active Neighbourhoods" (CAN) (zu deutsch etwa: "Nachbarschaften aktiv für den Klimaschutz") setzt sich die Stadt Worms für Klimaschutz und engagierte Reduktion der CO₂-Emissionen von Gebäuden ein. Gemeinsam mit Städten und Gemeinden unterschiedlicher Größe in Nord-West-Europa werden Projekte zur energetischen Sanierung umgesetzt.

Das CAN wird durch das Interreg-Nord-West-Europa-Programm der Europäischen Union gefördert und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Phase 1: Energetische Sanierung von Wohngebieten

Häuserzeile Worms
Häuserzeile Worms
Partnerstädte in der 1. Phase von CAN
Partnerstädte in der 1. Phase von CAN

In der ersten Programmphase von 2016 bis 2020 konzentrierte sich das Programm auf die Sanierung ausgewählter Stadtquartiere. Die Erprobung innovativer Beteiligungs- und Finanzierungsansätze lag im Mittelpunkt.

Zwischen Frühjahr 2016 und April 2020 lag der Fokus auf sozial oder energetisch benachteiligten Stadtquartieren. Im Zuge dessen wurden Bottom-Up-Strukturen zum Thema energetische Sanierung gefördert.

Das Ergebnis ist eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Nachbarschaftsinitiativen und der Stadt um den lokalen Klimaschutz zu fördern. Es wurden neue Modelle zur finanziellen Unterstützung umgesetzt und Methoden zur Aktivierung der Bewohner:innen ausprobiert. In manchen Nachbarschaften werden zudem Pilotinvestitionen zur Energieeinsparung getätigt. Somit werden langfristige Verhaltensänderungen gefördert.

In der ersten Programmphase wurden folgende Projekte gefördert:

Die Energiekarawane - Eine Erfolgsgeschichte in Worms

CAN Worms Abschluss - Zeichnung
CAN Worms Abschluss - Zeichnung

Worms beteiligt sich am EU-Projekt "Climate Active Neighbourhoods" mit der "Energiekarawane", einer erfolgreichen Maßnahme des Klimaschutz und Energieeffizienzkonzepts (KLIK).

Seit 2011 findet dieses quartiersbezogene Projekt in Worms statt und wird mit Hilfe des EU-Projekts nun weiterentwickelt. Ausgebildete Energieberater bieten den Hauseigentümern kostenlos ihre Dienste an und geben Tipps zu Energiesparmaßnahmen und decken die Einsparpotentiale des Hauses auf.

Jedes Jahr gastiert die Energiekarawane in einem anderen Quartier. Mit dem EU-Projekt können nun auch Thermographieaufnahmen in die Arbeit der Energieberater integriert werden und es werden neue Formate der Energieberatung getestet.

Detaillierte Informationen zur Energiekarawane gibt es hier...

Der Stromspar-Check der Caritas in Worms

Stromspar-Check
Stromspar-Check

Energieberatung für einkommensschwache Haushalte

Der Stromspar-Check der Caritas ist ein kostenloses Energieberatungsangebot für Haushalte mit geringem Einkommen vor Ort. Direkt in ihrer Wohnung messen die Stromsparhelfer Wasser- und Stromverbrauch und zeigen den interessierten Haushalten Möglichkeiten auf, wie Strom eingespart werden kann - ganz ohne bauliche Maßnahmen. Das Besondere: Die Stromsparhelferinnen und -helfer sind ehemals langzeitarbeitslose Menschen, die speziell für diese Beratungstätigkeit qualifiziert werden.

Dazu werden sie umfassend durch professionelle Energieberaterinnen und Energieberater geschult und erhalten durch die Caritas vor Ort ein intensives Training, um ihre sozialen Kompetenzen weiter zu entwickeln und zu stabilisieren.

Zusätzlich bekommen die Haushalte Wasser- und stromsparende "Soforthilfen" eingebaut, wie z.B. LEDs, Zeitschaltuhren, schaltbare Steckdosenleisten, Durchflussbegrenzer, wassersparende Duschköpfe, Hygrometer sowie Raumthermometer. Für die Entsorgung eines über 10 Jahre alten Kühlschranks und den gleichzeitigen Kauf eines neuen A+++ Gerätes, gibt es einen Gutschein im Wert von 150 Euro.

Mehr Informationen finden Sie unter
www.stromspar-check.de

Der Stromspar-Check der Caritas in Worms wird von 2018 bis 2019 von der Stadt Worms über das EU-Projekt "Climate Active Neighbourhoods (CAN)" gefördert.

STADTWANDELN Worms - Stadtrundgänge mal anders!

Gemeinschaftsgarten
Gemeinschaftsgarten
Stadtwandeln
Stadtwandeln

Worms neu erleben und gestalten

STADTWANDELN, das sind geführte Stadtrundgänge, die Initiativen und Orte vorstellen, die aktiv daran arbeiten, zukunfts- und klimafreundliche Lebensstile in Worms zu entwickeln und die Stadt lebenswerter zu machen.

Bei den beiden Touren erfahren die Teilnehmenden mehr über urbanes Gärtnern, nachhaltige Mobilität, Energie und Wohnen sowie Artenvielfalt in der Stadt. Sie lernen Frollein Elfriede – Worms‘ ersten veganen Cateringservice kennen, besuchen einen Gemeinschafts-garten, der vom Mitmachen lebt und lassen sich bei „lotte“, dem neuen Regionalladen, Produkte aus Worms und Umgebung zeigen. Die Macherinnen und Macher berichten auf den Rundgängen und liefern Informationen aus erster Hand. Die Teilnehmenden sind herzlich zum Mit- und Nachmachen eingeladen.

Ein Rundgang führt zu Fuß in die Wormser Innenstadt. Ein zweiter führt mit den Fahrrädern in den Wormser Westen.

Mehr Informationen zu den Rundgängen und die aktuellen Termine finden Sie auf der Seite www.stadtwandeln.de/worms

Sie wollen als Teilnehmer/in mit stadtwandeln oder engagieren sich in einer Initiative und wollen dabei sein? Dann rufen Sie uns einfach an.

Im Rahmen des CAN-Projekts ist Worms Pilotstadt für das Projekt STADTWANDELN.

Phase 2: Energetische Gebäudesanierung in KKMU

Luftbild Innenstadt, Richtung Nord-Ost, Industrie am Rhein
Luftbild Innenstadt, Richtung Nord-Ost, Industrie am Rhein
Partnerstädte in der 2. Phase von CAN
Partnerstädte in der 2. Phase von CAN

In der zweiten Phase zwischen 2021 und 2023 liegt der Fokus auf der energetischen Sanierung des Privatsektors. Insbesondere bei kleinst, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) soll die energetische Sanierung vorangetrieben werden.

Ab Frühjahr 2021 legt das Programm den Fokus auf Energiesparmaßnahmen bei KKMU, die das Thema Energieeffizienzsteigerung nicht als prioritär betrachten. Dies soll einen Beitrag zu einer grünen Entwicklung nach der COVID-19-Krise leisten.

Angewandt werden angepasste „Face-to-Face“-Methoden (d.h. direkter Austausch zwischen lokalen Behörden und KKMU) sowie die Zusammenarbeit mit Multiplikator:innen (z.B. Gewerkschaften und Vorreitern), um eine CO₂-Reduktion im Bestand der KKMU zu erreichen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Kommunikationsmitteln

und der Webseite der Energiekarawane KKMU.

In der zweiten Programmphase werden folgende Projekte gefördert:

Weitere Informationen

CAN SME Flyer Vorderseite
CAN SME Flyer Vorderseite
CAN-SME Flyer Rückseite
CAN-SME Flyer Rückseite

Transnationaler Austausch

Abschlusskonferenz vom 10.-11. April 2019 Arnhem (NL)

Teilnehmende der CAN-Abschlusskonferenz in Arnhem (NL) im April 2019.
Teilnehmende der CAN-Abschlusskonferenz in Arnhem (NL) im April 2019.

"Empowering Neighbourhoods for Climate Action"

Unter diesem Motto (auf deutsch etwa: "Stärkung von Nachbarschaften für Klimaschutzmaßnahmen") fand vom 10.-11. April 2019 die Abschlusskonferenz des Projekts in der niederländischen Stadt Arnhem statt. Hier wurden die Ergebnisse des Projekts öffentlich vorgestellt. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutz- und Anpassungsstrategien ist es von grundlegender Bedeutung, die Nachbarschaft und ihre Bewohner einzubeziehen.

Mehr "Bottom-Up" als "Top-Down" sowie persönliche Begegnung mit den Bewohnern sind der Schlüssel zu nachhaltigen, langfristigen Ergebnissen.

Ergebnisse des Programms

Abschlussbroschüre des Programms
Die Ergebnisse und Schlüsselbotschaften des Projekts finden Sie in dieser Broschüre. -> Welche Broschüre?

Practice Cube
Kommunen, die nach guten Beispielen und erfolgreichen Klimaschutzmaßnahmen im Quartier suchen, werden im
Practice Cube (englisch) fündig. Lassen Sie sich inspirieren!

Engagierte Partnerschaften

Broschüre Interreg Projekt CAN
Broschüre Interreg Projekt CAN
Zweites CAN-Projekttreffen in Hastings (UK) im Herbst 2016
Zweites CAN-Projekttreffen in Hastings (UK) im Herbst 2016
Drittes CAN-Projekttreffen in Essen im April 2017
Drittes CAN-Projekttreffen in Essen im April 2017
Viertes CAN-Projekttreffen in Arnhem im Oktober 2017
Viertes CAN-Projekttreffen in Arnhem im Oktober 2017

Zehn Kooperationspartner aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden werden neue Ansätze zur CO2-Reduktion in Stadtquartieren testen und evaluieren und erfolgsversprechende Methoden untereinander austauschen.

Das Klima-Bündnis als führender Partner sorgt mit seinem großen Städtenetzwerk dafür, die Ergebnisse des Projekts zu verbreiten.

Die Projektpartner sind:

  • Amicus Horizon (UK)
  • Gemeente Arnhem (NL)
  • Brest métropole (F)
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH (D)
  • Stadt Essen (D)
  • Liège-Energie (BE)
  • Plymouth City Council (UK)
  • Établissement Public d’Aménagement Public du Mantois Seine-Aval (EPAMSA) (F)
  • Stadt Worms (D)

Ein Projektflyer informiert auf englisch
und auf deutsch über die Ziele des Projekts.

Ein deutscher Partner-Flyer der Stadt Worms informiert über das Projekt der Energiekarawane im Rahmen des CAN-Projekts.

Ein Newsletter in englischer Sprache informiert regelmäßig über die neuesten Entwicklungen im Projekt:

Der Blick über den Tellerrand

Bei den regelmäßig stattfindenden Projekttreffen stehen die Vernetzung und das voneinander Lernen im Vordergrund. Die Treffen finden halbjährlich jeweils bei einem der Projektpartner statt. So können lokale Projekte und gute Beispiele gleich vor Ort besichtigt werden und ermöglichen so den Blick über den eigenen Tellerrand.

Kontakt

Selma Mergner
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 35 01
E-Mail Kontaktformular

Kontakt

Martin Hassel
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 35 07
E-Mail Kontaktformular

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