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Abfall-Tipps

Der Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo) gibt Tipps zur richtigen und umweltschonenden Abfallentsorgung.

Abfall-Tipp vom 03. Mai 2017:

 
 

Die ebwo-Trennhilfeaufkleber für Wertstoffe sowie Bioabfall, Restabfall, Altpapier und Altglas gibt es bei der Abfallberatung des ebwo oder online zum Ausdrucken für Zuhause in der Rubrik

Der Gelbe Sack: Wertstoffhaltig und recyclebar!

So entsorgen Sie Wertstoffe richtig!

In Worms werden Verpackungsmaterialien im Wertstoffsack, oder auch Gelber Sack genannt, gesammelt. Die Abholung dieser Säcke erfolgt alle 4 Wochen.

Da es in Deutschland mittlerweile zehn verschiedene Duale Systeme gibt, werden viele Verpackungen oft nicht mehr gesondert gekennzeichnet. Lassen Sie sich nicht irritieren, falls der Grüne Punkt nicht auf der Verpackung ist. Wir erklären Ihnen, was in den Wertstoffsack gehört:


In den Wertstoffsack gehören…

Verpackungen aus Kunststoff, Metall, Aluminium, Styropor und sogenannten Verbundmaterialien (Gemisch aus Papier, Kunststoff und Aluminium) wie beispielsweise:

  • Schalen für abgepacktes Obst, Gemüse, Mikrowellen-Gerichte etc.
  • Chips-, Erdnusstüten etc.
  • Joghurt, Margarine-, Sahne-, Puddingbecher etc.
  • Butterverpackungen
  • Kaffeekapseln
  • Getränkekartons für Saft, Milch, etc.
  • Einwegflaschen aus Plastik
  • Konservendosen
  • Einweg-Getränkedosen
  • leere Spraydosen
  • Alufolien
  • Waschmittel-, Weichspülerflaschen etc.
  • Kunststoff-Folien und Plastiktüten
  • Verpackungen von Farben, Lacken, Verdünnern, Klebern, Beiz- oder Desinfektionsmitteln dürfen nur restentleert in den Gelben Sack. Achtung! Sollten noch Reste im Behälter sein, muss dieser als schadstoffhaltiger Abfall zum Schadstoffmobil gebracht werden, das 6 Mal pro Jahr in Worms halt macht.


Wie sauber müssen die Verpackungsmaterialien sein?

Sie müssen leere Verpackungen nicht ausspülen! Generell genügt eine löffelreine Entsorgung ohne größere Inhaltsreste.

 

Helfen Sie mit und schonen Sie Ressourcen!

Alle Materialien, die in den gelben Sack gehören, sind wertstoffhaltig und können recycelt werden!

Sie sind sich bei einigen Verpackungen unsicher, ob sie in den Wertstoffsack gehören? Gerne gibt die Abfallberatung des ebwo Auskunft (Kontakt siehe unten).

 

Das gehört nicht in den Wertstoffsack:

  • Verpackungsmaterialien wie Glas und Papier! Diese werden separat gesammelt und jeweils über ein eigenes System recycelt: Glas wird in Worms an den öffentlichen Glasiglus gesammelt und Altpapier und Kartonage über die blaue Altpapiertonne.
  • Haarbürsten, Staubsaugerbeutel, Zahnbürsten, Videokassetten, Medikamente, Spritzen oder Windeln
  •   Kinderspielzeug aus Kunststoff (z.B. Lego-Steine)

All diese Sachen gehören in die schwarze Restabfalltonne!

 

Tipp:

Um Verpackungsabfälle zu vermeiden, ist beim Einkaufen ein kritisches Auge gefragt. Oftmals gibt es Alternativen zu kaufen, die weniger oder keinen Verpackungsmüll verursachen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Kauf von Bananen, welche von Natur aus bereits von einer robusten Schale geschützt werden und nicht in Folie oder in Tüten verpackt werden müssen.

Auch besteht die Möglichkeit, die Verpackungsmaterialien direkt im Geschäft zu lassen. Meist gibt es in Kassennähe Sortiertische und Abfallbehälter, wo Umverpackungen direkt beim Händler entsorgt werden können.


Haben Sie noch Fragen zum Thema?

Gerne gibt die Abfallberatung des ebwo Auskunft.

Telefon: (0 62 41) 91 00 - 70 und - 72

Mail: abfallberatung@ebwo.de.

  

 

Abfall-Tipp vom 14. März 2017:

 
 
Glasscherben auf Radwegen 
Glasscherben auf Radwegen

Das Wormser Scherbentelefon

Mit Ihrer Unterstützung machen wir die Wormser Fahrradwege sicherer!

Scherben auf dem Radweg erschweren den Weg zur Arbeit oder den Familienausflug ins Grüne. Ist die Luft erst einmal aus den Reifen, machen sich nicht nur schnell Ärger und Verdruss breit, es steigt auch die Unfallgefahr. Melden Sie deshalb Scherben auf Radwegen und der Entsorgungs- und Baubetrieb sorgt schnellstmöglich wieder für freie Fahrt.

Das Wormser Scherbentelefon – Ihre Nummer für freie Fahrt

Entdecken Sie Scherben oder andere Hindernisse auf einem der Radwege im Wormser Stadtgebiet, dann melden Sie uns diese über die Rufnummer:

06241 / 9100 -70 oder -72

(Mo – Do, 8-12 Uhr/14-16 Uhr und Fr 8-12 Uhr).

Außerhalb der Öffnungszeiten hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter oder schreiben Sie uns eine E-Mail an abfallberatung@ebwo.de.

Wir sind bemüht, Scherben und sonstige Verunreinigungen schnellstmöglich zu beseitigen. Spätestens am nächsten Werktag ist unser Team der Aktion „Sauberes Worms“ vor Ort.

Übrigens dürfen Sie uns unter der angegebenen Rufnummer auch illegale Abfallablagerungen melden.
 

Fahrradbeauftragte der Stadt Worms

Haben Sie weitere Anregungen zur Mobilität mit dem Fahrrad in Worms, können Sie sich auch an die Fahrradbeauftragte der Stadt Worms wenden: Frau Rosa Schumann-Montoya, montags bis freitags erreichbar unter der Mobil-Nr. 01522 3102487, E-Mail: rosa.schumann-montoya@t-online.de.
 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!


Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten!

Sie erreichen Ihre Abfallberatung telefonisch von 8.00 bis 12.00 (Mo – Fr) und von 14.00 bis 16.00 Uhr (Mo – Do) unter (0 62 41) 91 00 - 70 und - 72 oder per Mail an abfallberatung@ebwo.de.

  

 

Abfall-Tipp vom 06. Februar 2017:

 
 
Ausgediente Heizöltanks gehören nicht in die Natur.  
Ausgediente Heizöltanks gehören nicht in die Natur.

Entsorgung von stillgelegten und demontierten Heizöltanks

Strenge Auflagen in punkto Umweltschutz greifen bei der Entsorgung von Heizöltanks. Schon wenige Tropfen Heizöl verunreinigen in erheblichem Maß Boden und Grundwasser. Die Entsorgung und der Umgang mit Öltank und Heizöl unterliegen daher dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Auch in entleertem Zustand stellen Öltanks wegen anhaftender Ölreste und verbliebenen Schlamm eine Umweltgefahr dar.


Fachfirma beauftragen

Heizöltanks müssen immer durch zertifizierte Fachbetriebe stillgelegt, gereinigt und ggf. demontiert werden!

 

Entsorgung

Die gereinigten Heizöltanks können auf der Bauschuttdeponie Worms-Nord (bei Abenheim) angeliefert werden. Voraussetzung ist, dass die Tanks entleert, gereinigt und in mindestens 4 Teile zerlegt worden sind. Stahltanks werden gebührenfrei, Kunststofftanks gebührenpflichtig entgegengenommen. Von der Annahme ausgeschlossen sind Ölschlamm oder ölverschmiertes Tankzubehör (z.B. Tankinnenhüllen).

 

Fachfirmen für Worms finden Sie in den Gelben Seiten.

   

Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten!

Sie erreichen Ihre Abfallberatung telefonisch von 8.00 bis 12.00 (Mo – Fr) und von 14.00 bis 16.00 Uhr (Mo – Do) unter 06241/9100 -70 und -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de.



 

 

Abfall-Tipp vom 21. Dezember 2016:

 
 
Feuerwerksreste  
Feuerwerksreste

Frohes neues Jahr!

Entsorgen Sie Böller, Knaller und Wunderkerze in die richtige Tonne!

Das neue Jahr wird traditionsgemäß mit großem Feuerwerk begrüßt. Am Tag nach der großen Silvesterparty liegen dann Feuerwerksreste, Sektflaschen, Pappkartons und abgefackelte Wunderkerzen zu Hauf auf Straßen und Gehwegen. Wer es aber an Silvester krachen lässt, darf auch aufräumen. Bei all den guten Vorsätzen für das neue Jahr vergisst dies leider so mancher.

Es sollte allerdings selbstverständlich sein, die verursachten Feuerwerksreste von den eigenen und angrenzenden Straßen und Grundstücken zusammenzukehren und zu entsorgen. Wurde an anderer Stelle gefeiert, sollte man wenigstens die Verkehrshindernisse wie Sektflaschen und Startrampen wieder mit nach Hause nehmen.

Vorbildlich sind nachbarschaftliche Säuberungsaktionen am Folgemorgen. Solche Aktionen helfen immens bei der anschließenden Stadtreinigung durch den ebwo, der trotz personeller Aufstockung wieder Tage braucht, um die Nibelungenstadt vom Böllermüll zu befreien.


Doch wohin mit Resten, Überbleibseln und Blindgängern?

  • Abgebrannte Feuerwerkskörper, Hülsen, Feuerwerksbatterien, Wunderkerzen und Kehricht werden über die Restabfalltonne entsorgt.
  • Auch Karton- und Papierfetzen gehören zum Restabfall, da ihnen Reste chemischer Verbindungen anhaften.
  • Produktverpackungen sind über den Wertstoffsack (Gelber Sack) zu entsorgen.
  • Bleihaltige Abfälle, die vom Bleigießen übrig sind, gehören zur Mobilen Sonderabfallsammlung. Die bessere Alternative ist Zinn. Dieses ist deutlich weniger toxisch, hat zudem einen tieferen Schmelzpunkt und kann über die Restmülltonne entsorgt werden.

 

ACHTUNG!

Funktionsfähige Feuerwerkskörper und Blindgänger sind wegen der möglichen Explosionsgefahr als gefährlicher Abfall einzustufen. Mit ihnen sollte besonders vorsichtig umgegangen werden.

 

So machen Sie es richtig:

  • Kleine Mengen funktionstüchtiger (nicht gebrauchter) Feuerwerkskörper können in der Originalverpackung bis zum nächsten Silvester kühl und trocken gelagert werden. Dabei ist in jedem Fall darauf zu achten, dass sie sicher vor einem unzulässigen Abbrennen durch Jugendliche und Kinder verwahrt werden!
  • Blindgänger und für den Abfall vorgesehene, noch funktionsfähige Feuerwerkskörper sind in einer stabilen Plastiktüte reichlich zu wässern. Raketenstiele sind vorher zu entfernen. Nach einigen Stunden Wässerung kann die Tüte verknotet werden, dabei das Wasser nicht abgießen, sondern mit Sand oder Erde binden und die Luft ausdrücken. Danach kann die Tüte direkt in die Restabfalltonne gegeben werden. So können Blindgänger ihre Funktionsfähigkeit nicht wieder erlangen.


Übrigens ist die Feinstaubbelastung nach der Silvesterkracherei am Neujahrstag oftmals so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. Wenn Sie zur Vermeidung von Abfall und Verminderung der Feinstaubbelastung in der Silvesternacht beitragen möchten, können Sie Ihr persönliches Feuerwerk einschränken oder sogar ganz darauf verzichten.

 

Wir wünschen allen Wormser Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches und gesundes neues Jahr und bedanken uns schon jetzt für Ihre Mithilfe bei der Reinigung nach Silvester.

 

Haben Sie noch Fragen?

Sie erreichen Ihre Abfallberatung unter Telefon 06241 / 9100 -70 und -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de.


 


 

Abfall-Tipp vom 07. Dezember 2016:

 
 
Über 80 Millionen Althandys liegen in Deutschen Schubladen (Bild: Deutsche Umwelthilfe e.V.)  
Über 80 Millionen Althandys liegen in Deutschen Schubladen
(Bild: Deutsche Umwelthilfe e.V.)

Wohin mit alten Handys? Entsorgen Sie Altgeräte richtig!

­­ Handys unterm Weihnachtsbaum

Die Zahl der Handygeräte in deutschen Haushalten wächst ständig. Über 35 Millionen neue Handys kaufen die Deutschen Jahr für Jahr. Ein Großteil der begehrten Geräte liegt als kostbares Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Im Schnitt wird ein Handy nur 18 Monate genutzt, somit verstauben weit über 80 Millionen Handys in Schubladen oder landen fälschlicherweise in der Mülltonne.  

 

Was viele nicht wissen

Handys und andere Elektroaltgeräte können und sollen verwertet werden, da diese Geräte wertvolle Rohstoffe enthalten. Die darüber hinaus in Handys enthaltenen Schadstoffe werden verantwortungsvoll und umweltgerecht entsorgt.

 

Mit dem alten Handy noch was Gutes für die Umwelt tun

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe haben bislang diverse Aktionsbündnisse ins Leben gerufen und ein breites Netz von Sammelstellen für Altgeräte initiiert. Die Erlöse aus den recycelten Handys kommen direkt der Umwelt- und Naturschutzarbeit zu Gute.

 

Hier geben Sie Ihr altes Handy kostenlos ab

  • Wertstoffhof (Bobenheimer Str.1)

Sammelstellen des NABU und der Deutschen Umwelthilfe für Worms finden Sie unter anderem auf diesen Webseiten:

 

Wichtig: Löschen Sie vorher Ihre Daten und entfernen Sie die SIM- und Speicherkarten! Altgeräte bitte nicht in die Restmülltonne oder den Wertstoffsack entsorgen!

 

 

Sie haben noch mehr Fragen? Wir haben die Antworten!

Sie erreichen Ihre Abfallberatung täglich von 8.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr unter 06241 / 9100 -70 und -72 oder unter abfallberatung@ebwo.de.


 


 

Abfall-Tipp vom 16. November 2016:

 
 
Übersicht über die Entsorgung der verschiedenen Lampenarten 
Übersicht über die Entsorgung der verschiedenen Lampenarten

Wie entsorge ich defekte Leuchtmittel richtig?

­­ Ob LED, Halogenleuchte, Leuchtstoffröhre, Glühbirne oder Energiesparlampe, rüsten Sie sich für die dunkle Jahreszeit und vor allem: Entsorgen Sie defekte Leuchtmittel richtig!


Das Angebot ist groß

Moderne und energiesparende Leuchtmittel in allen Formen und Variationen erobern Super- und Baumärkte. Während Glühbirne und Halogenleuchte noch über den Hausmüll entsorgt werden können, sind Energiesparlampen mit ihrem - wenn auch geringem - Quecksilberanteil unbedingt umweltverträglich und fachgerecht zu entsorgen. Zudem können elektronische Bauteile und wertvolle Rohstoffe wie Glas und Metall aus LED´s und Co. recycelt und Schadstoffe separiert werden. Daher ist es unabdingbar, dass diese Lampen nicht in den Hausmüll wandern!

 

Wohin mit defekten Leuchtmitteln?

Sämtliche Leuchtmittel gehören

  • nicht in oder auf den Altglascontainer,
  • nicht in den gelben Wertstoffsack!

 

Halogenlampen und Glühbirnen dürfen

  • in die Restmülltonne entsorgt werden.

 

LED´s, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen gehören

  • nicht in die Restmülltonne!

 

Entsorgen Sie diese beim

  • Wertstoffhof oder
  • Händler.

 

Weitere Sammelstellen für Worms und Umgebung finden Sie auch unter:

 

Vorsicht vor Quecksilber!

Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten eine geringe Menge an Quecksilber. Dieses kann während des Betriebs der Lampe nicht austreten. Bei Bruch einer Lampe wird das Quecksilber allerdings in die Raumluft abgegeben, da es bei Raumtemperatur verdampft.

 

Was tun bei Bruch einer Energiesparlampe oder Leuchtstoffröhre?

1. Lüften Sie sofort gründlich den Raum für ca. 15 Minuten. Schalten Sie - falls vorhanden - die Klimaanlage aus. Verlassen Sie den Raum schnellstmöglich!

2. Ziehen Sie Einweg- oder Haushaltshandschuhe an, damit Sie sich nicht an den Glasscherben schneiden.

3. Kehren Sie alle Scherben zunächst mit einem Stück Karton zusammen, den Sie nach der Benutzung ebenfalls entsorgen. Alternativ nehmen Sie Kehrschaufel oder Kehrblech.

4. Saugen Sie etwaige Scherben nicht mit dem Staubsauger auf! Durch das Gebläse verteilt sich das Quecksilber im Raum und wird ggf. in andere Räume getragen. Verwenden Sie den Staubsauger nur als letzte Reinigungsmaßnahme und wenn die Oberfläche keine andere Wahl lässt. Halten Sie während des Staubsaugens die Fenster geöffnet. Entsorgen Sie den Staubsaugerbeutel und den Feinstaubfilter im Anschluss in der Restmülltonne.

5. Nutzen Sie besser ein Klebeband, um kleine Stücke und Staub aufzunehmen. Auch von Teppichen und Polstern können Sie auf diese Weise Splitter entfernen. 

6. Verpacken Sie alle Reste und die Handschuhe in ein luftdicht verschließbares Gefäß (Z.B. Schraubglas oder feste, verschließbare Plastiktüte). Dieses Gefäß kann beim Wertstoffhof entsorgt werden.

 

Sie haben noch mehr Fragen? Wir haben die Antworten!

Sie erreichen Ihre Abfallberatung täglich von 8.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr unter 06241 / 9100 -70 und -72 oder unter abfallberatung@ebwo.de.


 


 

Abfall-Tipp vom 11. Oktober 2016:

 
 
Wellasbestplatten 
Wellasbestplatten

Umgang mit asbesthaltigen Abfällen

Was ist Asbest?

Asbest ist ein natürlich vorkommendes faseriges Mineral, das wegen seiner Hitze- und Feuerbeständigkeit seit Mitte des vorigen Jahrhunderts großtechnisch als Baumaterial (z.B. Eternitplatten, Spritzasbest) eingesetzt wurde.

 

Verbot von Asbestprodukten

Bereits 1970 wurde Asbest in die Gruppe der krebserzeugenden Arbeitsstoffe aufgenommen. Seit den 90er Jahren besteht in Deutschland ein vollständiges Verbot der Herstellung, Vermarktung und Verwendung von Asbestprodukten. Die heute im Handel angebotenen Faserzementprodukte enthalten kein Asbest mehr.

 

Gefährlichkeit von Asbest

Beim Abbau und Bearbeiten, aber auch durch Verwitterung von Asbest werden winzige Fasern freigesetzt, die über die Atemluft in die Lunge geraten. Das Einatmen der Asbestfasern kann zu Krebserkrankungen der Lunge und des Rippenfells führen.

 

Aber auch in die Umwelt dürfen Asbestzementfasern nicht gelangen. Insbesondere das Reinigen von Eternitdächern und Fassadenplatten mit Besen oder Hochdruckreiniger, wie leider immer noch in der Praxis zu beobachten ist, führt zu einem massiven Abrieb von Asbestfasern!

 

Verboten ist…

  • das Reinigen mit Besen, Bürsten oder Hochdruckreinigern,
  • Schleifen, Trennen, Bohren, Flexen, Sägen, Zerschlagen, Zerkleinern, Zertrümmern oder Werfen,
  • der Transport über Schuttrutschen oder Kanten,
  • die Wiederverwendung, Veräußerung, die (kostenlose) Weitergabe von Asbestzementprodukten an Dritte.

 

Asbest ist grundsätzlich einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen, da es sich um „gefährlichen Abfall“ handelt!

 

Unsere Empfehlung: Fachfirma beauftragen!

Zur Durchführung von Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten sollten Sie immer eine Fachfirma heranziehen. Diese besitzt den erforderlichen Sachkundenachweis und die nötige Erfahrung für den sicheren Umgang mit Asbest.

 

Sie haben noch Fragen zum Thema?

Über das Umweltamt kann ein Informationsflyer zum Thema Asbest bezogen werden. Dieser steht auch als Download zur Verfügung.

 

Weitere Fragen beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100 -70 bzw. -72.

 

 


 

Abfall-Tipp vom 26. August 2016:

 
 

Hausrat auf Abruf

Neues Online Formular erleichtert die Anmeldung

Zur Erleichterung der Hausratanmeldung gibt es ab sofort ein neues Online-Formular. Mithilfe des neuen Formulars kann ein Termin zur Abholung von Hausrat und Elektrogeräten angefragt werden.


Wie funktioniert die Hausratabholung in Worms?

Im Stadtgebiet Worms kann Hausrat über den Entsorgungs- und Baubetrieb zur Abholung angemeldet werden. Die Hausratabfuhr erfolgt gebührenfrei, falls das Grundstück an die Abfallentsorgung angeschlossen ist. Jeder Haushalt kann alle drei Monate einen Hausrattermin in Anspruch nehmen. Die Abholmenge ist auf 4 m³/Termin begrenzt.


Wie funktioniert der neue Onlineservice?

Mittels einer benutzerfreundlichen Oberfläche wird der Bürger durch die einzelnen Rubriken Holz, Rest (Polster/Plastik/Teppich), Elektrogeräte und Metall geführt. Im Anschluss teilt der ebwo dem Bürger per Email oder Telefon einen Abholtermin mit. Die zur Abholung angemeldeten Gegenstände können dann zum vereinbarten Abholungstermin bereitgestellt werden.

Wichtig: Stellen Sie die Gegenstände immer getrennt nach den genannten Rubriken bereit.


Das neue Onlineservice-Angebot finden Sie auf www.ebwo.de in der Rubrik Abfallentsorgung und Recycling/Hausrat(Sperrmüll).

 

Sie haben noch Fragen?

Das Hausrattelefon des ebwo steht Ihnen unter der Telefonnummer 06241 / 9100 - 60 gerne zur Verfügung.

 


 

Abfall-Tipp vom 13. Juli 2016:

 
 

Abfallwegweiser – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

In Worms gibt es ab sofort einen neuen Flyer zur Abfalltrennung für „alle“

Der neue Flyer „Abfallwegweiser“ des ebwo wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Beirat für Migration und Integration sowie dem Fachbereich „Deutsch und Alphabetisierung“ der Volkshochschule Worms erarbeitet.


Was ist neu an der Abfalltrennhilfe?

Unter dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ wird mit Hilfe von Piktogrammen erklärt, wie Abfall richtig getrennt wird. Was in welche Tonne gehört und was nicht, zeigt die neu gestaltete Übersicht mit den verschiedenfarbigen Abfallbehältnissen:

BRAUN für die Biotonne,

GELB für den Wertstoffsack,

GRAU für den Restmüll,

BLAU für die Altpapiertonne und

BLAUGRAU für Altglas.

Auf der Rückseite des Flyers ist dargestellt, wie die Terminvereinbarung zur kostenlosen Abholung von Hausrat (Sperrmüll) und Elektroaltgeräten in Worms funktioniert.

Die neuen Trennungshilfen liegen ab sofort in allen Ortsverwaltungen, der Stadtverwaltung, auf den Wertstoffhöfen und beim Entsorgungs- und Baubetrieb aus.

 

Neu sind auch die Aufkleber für Zuhause

Farbige DIN A5-Aufkleber können direkt auf die Abfallbehältnisse in Haus und Wohnung geklebt werden – so sieht man auf den ersten Blick, welcher Abfall wohin gehört. Auch die Abfalltonnen des ebwo können ab sofort mit DIN A4-Aufklebern versehen werden, damit die Sortierung besser funktioniert. Die Aufkleber erhalten Sie bei der Abfallberatung des ebwo.


Fragen zum Thema beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100 -70 bzw. -72 oder unter abfallberatung@ebwo.de.

 


 

Abfall-Tipp vom 27. Mai 2016:

 
 

Flyer Repair-Café

 

www.reparatur-initiativen.de/reparatur-initiativen-detail/repaircafe-worms


Ansprechpartner:

Heiko Werner

Telefon: 0172-9010747

Repair-Café: Tüftler, Bastler und Hobbitechniker gesucht


Ebwo initiiert erstes Wormser Repair-Café am Tag der offenen Tür

Was machen Sie mit ihrem kaputten Toaster oder mit ihrem klappernden Fahrradtretlager? Wegwerfen? Vielleicht lässt es sich ja doch noch reparieren?!

Am Samstag, den 4. Juni zwischen 11:00 und 17:00 Uhr dreht sich beim Repair-Café am Tag der offenen Tür des ebwo alles ums Reparieren von Haushaltselektrokleingeräten und Fahrrädern. Zudem möchte der ebwo interessierte Wormser Bürgerinnen und Bürger zur Gründung eines Repair-Cafés animieren.


Was ist eigentlich ein Repair-Café?

Sinn und Zweck eines Repair-Cafés ist eine Verlängerung der Nutzungsdauer von Haushaltsgeräten. Nicht immer lohnt sich eine teure Reparatur beim Fachhändler, so dass Gegenstände leider viel zu schnell in den Müll wandern und neu angeschafft werden. Doch meist sind es nur kleine Fehler, die mit dem passenden Werkzeug und technischem Verständnis behoben werden könnten. In gemütlicher Runde treffen sich Bastler, Tüftler und Hobbytechniker zur gegenseitigen Selbsthilfe. Aber auch Menschen ohne Tüftlergen wird geholfen, vorausgesetzt, sie helfen mit! Hier kann man sicher noch was lernen!

 

Warum mischt der ebwo mit?

Mit der Etablierung eines Repair-Cafés in Worms möchte der ebwo zur Reduzierung des Müllberges und zur Ressourcenschonung beitragen. Auch Dezernent Hans-Joachim Kosubek findet: „Das ist dringend notwendig, denn schließlich produziert jeder Bürger rund 500 kg Abfall pro Jahr.“ Durch die Reparatur eines Elektrogerätes werden Geld und kostbare Ressourcen gespart. Es wird nicht nur Abfall vermieden, sondern auch der CO2-Ausstoss verringert.

 

Am Tag der offenen Tür des Entsorgungs- und Baubetriebes…

kann jeder Besucher nun mit Unterstützung von Fachleuten ein defektes Kleingerät mitbringen und nach der Fehleranalyse selbst reparieren bzw. bei der Reparatur aktiv mithelfen – und das völlig kostenlos! Toaster, Lampe, Fön, Fahrrad: Alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Aufgrund der Öffnungszeiten kann jeder Besucher nur ein Gerät bzw. ein Fahrrad mitbringen.

Wer Ersatzteile wie Lichtschalter oder Fahrradbremsbacken bereits zu Hause hat, sollte diese unbedingt mitbringen. Denn ohne Ersatzteil funktioniert es oftmals nicht. Im Repair-Café steht eine kleine Auswahl an Ersatzsteckern usw. zur Verfügung und kann bei Bedarf zum Selbstkostenpreis erworben werden.

Bei den Elektrokleingeräten wird in der ersten Stufe geprüft, wie sicher das Gerät noch ist. Falls eine Reparatur nicht mehr sinnvoll ist, kann das Gerät direkt vor Ort beim ebwo entsorgt werden.

 

Damit die Aktion keine Eintagsfliege bleibt…

ruft der ebwo interessierte Tüftler und Bastler auf, bei einem zukünftigen Repair-Café mitzumachen. Kommen Sie einfach vorbei am Tag der offenen Tür und bekunden Sie Ihr Interesse. Der ebwo versucht dann im Anschluss alle an einen gemeinsamen Tisch zu bringen.

 

Der Tag der offenen Tür beim ebwo findet auf dem Werksgelände im Hohenstaufenring 2 statt. Das Veranstaltungsgelände erreichen Sie über die Hofeinfahrt der Hauptfeuerwache.

 

Fragen zum Thema beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100 -70 bzw. -72 oder unter abfallberatung@ebwo.de.

 


 

Abfall-Tipp vom 21. April 2016:

 
 

Tipps für eine umweltfreundliche und abfallarme Grabpflege

Auch auf dem Friedhof ein Thema: Abfalltrennung und - vermeidung!

Mit den ersten warmen Tagen im Frühling geht sie wieder los: Die Grabgestaltung auf dem Friedhof. Unansehnlich gewordene Winterabdeckungen und Gestecke, Grablichter, Kränze und Dekorationsartikel werden abgeräumt und entsorgt.

Auch bei der Neueinpflanzung fällt so einiges an Abfällen an: Leere Blumenerdesäcke, Blumentöpfe, Folien und vieles mehr. Die Abfälle müssen gemäß der Friedhofssatzung in den dafür aufgestellten und gekennzeichneten Behältnissen getrennt entsorgt werden.

Leider machen nicht alle mit, denn oftmals werden die Pflanzenabfälle inklusive Plastik im Grünabfallcontainer entsorgt.

Für die Kompostierung ein Problem: Müll im Grünabfall

Das Personal der Kompostanlage stellt oft starke Verunreinigung der angelieferten Friedhofsgrünabfälle fest. In mühevoller Handarbeit muss nachsortiert werden, um nicht kompostierbare Störstoffe zu entfernen. Besonders häufig finden sich im Grünabfall Plastikblumentöpfe und Folien, aber auch Grableuchten, Betonsockel für Vasen, Keramikschalen, Draht- und Plastikgitter sowie Gummihandschuhe.

Abfälle im Grünabfall wirken sich nachteilig auf unsere Kompostqualität aus!

Der Entsorgungs- und Baubetrieb ist sehr stolz auf die hohe Qualität des Wormser Kompostes und viele Bürger wie auch zahlreiche Winzer setzen den biologischen Dünger im eigenen Garten bzw. den Weinbergen ein.

Helfen Sie also mit, damit wir weiterhin einen sauberen Kompost aus Wormser Grünabfällen produzieren können!

 

Was gehört wo hin?

  • Batteriebetriebene Grableuchten aus Plastik sind schadstoffhaltig und gehören deshalb auch nicht in den Restmüll sondern zählen zu Elektroschrott. Alle Geräte mit Batteriebetrieb können Sie kostenlos an unserem Wertstoffhof abgeben. Was halten Sie vom Einsatz herkömmlicher Kerzen für nachfüllbare Grablichter aus Glas? Wäre das nicht eine Idee, um Abfall zu vermeiden?
  • Kranzunterlagen, Steckhilfen und Formteile für Gestecke aus Styropor, Kunststoff- oder Drahtgitter gehören in den Restabfall. Hier gibt es abfallarme Alternativen aus Stroh, Pappe oder Kork. Grabschmuck aus pflanzlichen Materialien gibt es übrigens auch und lässt sich problemlos kompostieren. Fragen Sie Ihre Gärtnerei!



Haben Sie noch Fragen?

Sie erreichen Ihre Abfallberatung unter 06241 / 9100 -70 und -72 oder unter abfallberatung@ebwo.de.

 


 

Abfall-Tipp vom 5. April 2016:

 
 
Mit dem ebwo für ein sauberes Worms! 
Mit dem ebwo für ein sauberes Worms!

Wilder Müll - Geben Sie Abfälle kostenlos ab...

...denn Umweltverschmutzung kommt uns allen teuer!

Mit dem ebwo für ein sauberes Worms!

Wilder Müll ist nicht nur manchmal am Straßenrand sichtbar, türmt er sich doch allzu oft unübersehbar auf Wiesen, im Wald und an Flussufern. Die Vermüllung des öffentlichen Raums und unserer Umwelt durch mutwillig und achtlos weggeworfenen Abfall beeinträchtigt nicht nur das optische Stadt- und Landschaftsbild, es stellt auch eine nicht unerhebliche Gefahr für Tiere, Pflanzen, Boden und Gewässer dar. 

Zudem ist die Vermüllung teuer! Die Gesamtkosten für die Beseitigung von wildem Müll belaufen sich Schätzungen zufolge europaweit auf 10 bis 13 Milliarden Euro.

Leider bleibt auch Worms nicht vor der Vermüllung verschont. So wurden im vergangenen Jahr etwa 45 Tonnen illegal abgelagerte Abfälle vom Team „Sauberes Worms“ des ebwo eingesammelt und entsorgt. Allein die Entsorgungskosten (ohne Personal und Fahrzeuge) betrugen hierfür im letzten Jahr rund 8500 Euro.


Vermüllung muss aber nicht sein!

Der Entsorgungs-und Baubetrieb bietet mit seinen drei Wertstoffhöfen und der Hausratabfuhr ausreichend Möglichkeiten, Müll zu entsorgen und das kostengünstig oder gar kostenlos!

 

Was wir vor Ihrer Haustür kostenlos abholen…

Alle 3 Monate bis zu 4 m³ Hausrat kostenlos wie z.B. Möbel, Elektrogeräte, Kühlgeräte, Teppichboden, Metallschrott, Laminat und sperrige Haushaltsgegenstände. Vereinbaren Sie einen Termin unter 06241 / 9100-60.

 

Was Sie selbst kostenlos anliefern können…

Hausrat (4 m³ pro Quartal), Kühlgeräte, Elektrogeräte, Altöl (bis 10 Liter), Batterien, Gelbe Säcke, CDs, DVDs, Kabel, Altglas, Papier, Pappe, Kartonage, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Tintenpatronen, Laserkartuschen, Farben, Lacke, Kleider, Schuhe, Laub, Geschirr, Metallschrott, Möbelholz, Bauschutt (100 Liter pro Tag.

 

Wofür Sie welche Gebühr bezahlen…

  • Gartenabfälle
  • Restabfälle
  • Imprägniertes Holz
  • Bauschutt

 

Wo können Sie anliefern?

  • Wertstoffhof Bobenheimer Straße 1
  • Kompostanlage (mit kleinem Wertstoffhof!) Industriegebiet Nord
  • Bauschuttdeponie (mit kleinem Wertstoffhof!) bei Abenheim, ab ehemaligen Kalksandsteinwerk Kleiner ausgeschildert

 

Haben Sie noch Fragen?

Sie erreichen Ihre Abfallberatung unter 06241 / 9100 -70 und -72 oder unter abfallberatung@ebwo.de.

 


 

Abfall-Tipp vom 4. Februar 2016:

 
 

Heckenschnitt: Zeitraum und Entsorgungsmöglichkeiten

Der bevorstehende Frühling lockt die Hobbygärtner in Scharen in den Garten. Der Hecken- und Gehölzschnitt wartet. Doch was nur wenige wissen: Ein radikaler Rückschnitt ist nur von Oktober bis Ende Februar erlaubt!

Wann darf ich schneiden?

Die Vögel zwitschern und die ersten wärmeren Sonnenstrahlen zeigen sich. Jetzt ist die beste Zeit zum Hecke schneiden, denkt sich so mancher Hobbygärtner. Doch aufgepasst: Grundsätzlich ist das Entfernen sowie ein radikaler Rückschnitt von Hecken vom

1. März bis 30. September verboten

(BNatSchG § 39 Abs. 5 Nr. 2)!

Dieser Zeitraum ist die Schonzeit für nistende und brütende Vögel. Auch Gebüsche, Gehölze, Einzelbäume und lebende Zäune dürfen in dieser Zeit nicht stark zurück-, abgeschnitten oder gar gerodet werden. 

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind hingegen ganzjährig zugelassen. Darunter versteht man das Zurückschneiden des frischen Zuwachses. Voraussetzung ist aber auch hier, dass keine Vögel in der betroffenen Hecke Nester bauen oder brüten. 

Nach dem Artenschutzrecht ist für die Fällung von Bäumen während des gesamten Jahres eine Genehmigung (Baumfällantrag, Abt. 3.05 - Umweltschutz und Landwirtschaft) einzuholen. Verstöße gegen diese Regelung sind eine Ordnungswidrigkeit und können mit zum Teil hohen Bußgeldern geahndet werden.

Bitte werfen Sie Gartenabfälle oder Grünschnitt nicht achtlos außerhalb des eigenen Grundstücks in die Natur. Dies beeinträchtigt unsere heimische Flora und Fauna, ist illegal und wird ordnungsrechtlich geahndet. Vielen Dank!


Wohin mit dem Schnittgut? 

  • Reisighaufen

Im Herbst kann man aus dem Schnittgut einen ökologisch wertvollen Reisighaufen als Winterquartier für Igel schaffen.

  • Kompost / Häckselgut

Schnittgut lässt sich kompostieren oder als Häckselgut als Mulchabdeckung verwenden.

  •  Biotonne

Schneiden Sie die Grünabfälle möglichst klein und vermeiden Sie ein zu starkes Pressen bzw. Andrücken in der Biotonne. Dies macht Schwierigkeiten bei der Leerung.

  • Anlieferung auf der Grünabfallkompostanlage (GAKA)

Informationen zu den Gebühren finden Sie hier:

Grünabfallkompostanlage

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag

8.00 -12.00 Uhr und 12.30 – 16.00 Uhr sowie

Freitag 8.00 - 12.00 und 12.30-15.00 Uhr.

Sommersaison:

Die Anlage ist voraussichtlich ab 2. April auch samstags wieder von 8.00 – 12.00 Uhr geöffnet. 

 

Fragen zum Thema beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100 -70 bzw. -72.



 

Abfall-Tipp vom 15. Januar 2016:

 
 

Tipps zur Lagerung und Entsorgung von Farben und Lacken

Die Wände sind frisch gestrichen, die Fassade erstrahlt in neuem Glanz, Fenster- und Türrahmen haben einen neuen Schutzanstrich bekommen. Nach getaner Arbeit stellen sich viele Fragen:

Wohin mit Farb- und Lackresten, leeren Dosen und Eimern, Pinselreiniger, Pinseln und Rollen? Lassen sich Reste wiederverwenden und wie lagere ich diese am besten?

 

Was darf in die Restmülltonne?

Alle Produkte, die lösemittelfrei oder wasserbasiert den „Blauen Engel“ tragen, können unbedenklich über die Restmülltonne entsorgt werden, wenn sie komplett eingetrocknet sind. Dies gilt auch für getrocknete Pinsel und Rollen. Reste von Dispersionsfarben und -lacken können Sie eintrocknen lassen, indem Sie sie einige Zeit offen stehend lagern. So verflüchtigt sich das Lösemittel, das heute in der Hauptsache Wasser ist.

 

Was darf in den Gelben Sack?

Restentleerte Spray- und Lackdosen sowie Farbeimer dürfen über den gelben Wertstoffsack entsorgt werden.

 

Was können Sie am Abfallwirtschaftshof abgeben?

Generell können alle flüssigen und eingetrockneten Farb- und Lackreste kostenlos am Abfallwirtschaftshof in der Bobenheimer Straße abgegeben werden.

 

Was muss zur mobilen Schadstoffsammlung?

Lösemittel, Laugen, Beizen, Holzschutzmittel, Verdünner und Pinselreiniger sind ausnahmslos Sonderabfall und müssen zur mobilen Schadstoffsammlung gebracht werden (kostenlos). Die Annahme erfolgt in haushaltsüblichen Mengen (max. 60 Kilogramm bzw. 60 Liter pro Anlieferung). Die Termine finden Sie in ihrem Abfallkalender oder auf der Internetseite www.ebwo.de.

 

Was dürfen Sie auf keinen Fall tun?

Flüssige Reste von Farben, Lacken, Verdünner, Pinselreiniger oder Lösemittel dürfen auf keinen Fall…

... in das Abwasser gelangen! Die Entsorgung über die Toilette oder den Gully ist deshalb absolut tabu!

... in Kinderhände geraten! Farbreste dürfen daher auch niemals als Sperrmüll zur Abholung an der Straße bereitgestellt werden!

... in die Restabfalltonne oder den gelben Wertstoffsack entsorgt werden!

 

Was sollten Sie bei der Lagerung von Resten beachten?

Säubern Sie den Rand des Eimers oder der Dose und lagern sie das Gefäß möglichst über Kopf, dunkel, frostfrei und nicht zu warm.

Ungeöffnete Gebinde haben in der Regel eine Haltbarkeit von 24 Monaten.

Angebrochene Gebinde sind bei günstigen Lagerungsverhältnissen mindestens ein halbes Jahr haltbar.

Überlagerte Farben erkennen Sie am unverkennbar üblen, fauligen Geruch. In diesem Fall sollten Sie das Material entsorgen.

 

Was können Sie bereits vor dem Anstrich tun?

Planen Sie ihr Projekt möglichst genau und kaufen Sie nur so viel Farbe wie unbedingt notwendig. Angaben zum Farbverbrauch finden Sie immer auf dem Etikett.

Achten Sie beim Kauf auf das Umweltzeichen des „Blauen Engels“.

Verzichten sie auf den Kauf von anscheinend „preisgünstigen“ Großgebinden, wenn Sie die Menge nicht benötigen.

Auf einer gut vorbereiteten, sauberen Wand genügt bei Qualitätsfarbe bereits ein Anstrich.

Ungeöffnete Eimer kann man zurückbringen. Den Kassenbon sollten Sie deshalb immer aufheben!

   

Fragen zum Thema beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100 -70 bzw. -72.



 

Abfall-Tipp vom 14. Dezember 2015:

 
 

Tipps für ein umweltfreundlicheres Weihnachten

An Weihnachten ist er Tradition: Der Tannenbaum. Festlich dekoriert erfreut er oft über mehrere Wochen Groß und Klein mit seinem Anblick. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume schmücken alle Jahre wieder die deutschen Wohnzimmer. 

Etwa 80 Prozent der Bäume kommen aus Monokulturen, die meist stark chemisch behandelt sind. Darüber hinaus stammen viele der angebotenen Nordmann- und Edeltannen aus Skandinavien und haben schon eine lange Reise hinter sich, bis Sie bei unzähligen Verkaufsständen und im Einzelhandel angeboten werden.

Um auf den geliebten Weihnachtsbaum nicht verzichten zu müssen, hier einige Tipps für ein umweltfreundlicheres Weihnachten:

- Kaufen Sie Bäume aus der Umgebung und achten Sie bei Fichten und Tannen auf das FSC-Siegel! Das Forest Steward Council zertifiziert Unternehmen, die nachhaltige Forstwirtschaft betreiben und wirkt so dem Raubbau der Wälder entgegen.

- Plastikbäume sind kein sinnvoller Ersatz! Echte Bäume lassen sich kompostieren, wenn sie nach den Festtagen abgeschmückt entsorgt werden.

- Plastikrückstände in der Natur, vor allem in Flüssen und Meeren werden mehr und mehr zu einem drängenden Problem. Wie wäre es mit Sternen aus Stroh und Figuren aus Wachs anstelle von Plastiklametta und Plastikkugeln? Auch getrocknete Orangenscheiben und Zimtstangen sind eine schöne Deko-Alternative. Insbesondere mit Kindern kann man Schnee aus Watte, Salzteiganhänger, Ketten aus Nüssen, Tannenzapfen und Kastanien basteln.


Fragen zum Thema beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100-70 bzw. -72.



 

Abfall-Tipp vom 30.Oktober 2015:

 
 
Warnhinweise Giftstoffe
Warnhinweise Giftstoffe
 
 
Schadstoffsammlung des ebwo 
Schadstoffsammlung des ebwo

Tipps zur Entsorgung von Schad- und Giftstoffen

Viele Haushaltsprodukte beinhalten Schadstoffe, deren Reste nicht über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen.

Das Wormser Schadstoffmobil ist deshalb mehrmals im Jahr im Stadtgebiet unterwegs, damit gesundheits- und umweltschädigende Giftstoffe dort abgegeben werden können.

Wie erkenne ich, was ich bei der Sondermüllsammlung abgeben muss?

Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen erkennt man an den Warnhinweisen auf den Verpackungen. Dies sind beispielsweise Haushalts- und Kfz-Batterien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Thermometer, Farb- und Lackreste, Säure, Laugen, Beizen, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Fleckenentferner und Imprägniermittel, Klebstoff, Haushaltsreiniger, Verdünner und Lösungsmittel, Bremsflüssigkeit, Benzin, Medikamente und Kosmetika, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Laborchemikalien, Gifte, ölverschmierte Betriebsmittel, Spraydosen, PU-Schaumdosen, Feuerlöscher, Gaskartuschen.

Wie kann ich Sonderabfälle vermeiden?

Generell gilt: Planen Sie Ihre Einkäufe und kaufen Sie sparsam ein!

Nicht jedes Schnäppchen spart Geld!

Meiden Sie, wenn nicht unbedingt notwendig, günstige Angebote von Großgebinden (z.B. Farben und Lacke), denn nicht selten bleiben überlagerte Reste, die umweltbelastend entsorgt werden müssen.

Saubere Sache!

Teure Spezialreiniger sind oft nicht nötig und enthalten viele das Abwasser belastende Stoffe. Probieren Sie doch mal wieder die gute alte Neutralseife, Essig oder Zitronensäure! Verzichten Sie weitestgehend auf Desinfektionsmittel. Sie sind chemische Keulen und können sogar unser Immunsystem schädigen! Viele Abflussreiniger sind so aggressiv, dass sie sogar Leitungsrohre beschädigen können. Nutzen Sie besser Siebe, die den Abfluss freihalten. Rohrreinigungspistolen oder Gummisaugglocken sind sehr effektiv, wenn es doch zu einer Verstopfung gekommen ist.

Geben Sie der Fliegenklatsche den Vorzug!

Insektensprays sind nicht nur für Krabbeltiere schädlich, sondern gefährden auch Ihre Atemluft.

Akku statt Batterie!

Verwenden Sie wo immer möglich Akkus und verzichten Sie auf Batterien, denn diese können Schwermetalle beinhalten! Altbatterien können Sie auch in die im Einzelhandel aufgestellten Boxen entsorgen.


Was muss ich beachten, wenn ich Schadstoffe beim Schadstoffmobil abgeben möchte?

Alle Gefäße müssen fest verschlossen sein und möglichst im Originalgebinde abgegeben werden. Ist das Originalgebinde nicht mehr vorhanden, muss der Inhalt zu erkennen und das Gefäß leserlich beschriftet sein.

Mischen Sie niemals flüssige Schadstoffe! Dies ist verboten und kann zu chemischen Reaktionen führen, die Ihrer Gesundheit und der Umwelt schaden!

Es besteht Rauchverbot im Bereich der Haltepunkte, da die abgegebenen Giftstoffe meist auch hoch entzündlich sind!

Bitte halten Sie sich an die Anweisungen unserer Mitarbeiter vor Ort! Diese kennen sich im Umgang mit Schadstoffen bestens aus und helfen Ihnen im Bedarfsfall gerne weiter.

Können auch Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Betriebe Schadstoffe abgeben? Ja, doch dürfen diese ebenfalls nur Kleinmengen beim Schadstoffmobil entsorgen.


Ihre Sicherheit ist uns wichtig!

Wir beobachten leider immer wieder, dass Schadstoffe unbeaufsichtigt an den Haltepunkten abgestellt werden. Diese sind somit für Passanten und vor allem für Kinder frei zugänglich!

Bitte übergeben Sie deshalb Ihre Schadstoffe immer persönlich an die Mitarbeiter vor Ort!

Vielen Dank!


Am 10. November ist das Schadstoffmobil wieder unterwegs. Haltepunkte diesmal sind…

in Ibersheim am ehemaligen Bahnhof in der Bahnhofsallee (8.00 bis 8.40 Uhr), in Rheindürkheim an der Feuerwache in der Kirchstraße Ecke Rheinuferstraße (9.00 bis 9.40 Uhr), in Abenheim auf dem Messplatz in der Von-Ketteler-Straße (10.00 bis 10.40 Uhr), in Herrnsheim auf dem Busparkplatz im Fahrweg (11.00 bis 12.00 Uhr) und auf dem Stadionparkplatz in der Alzeyer Straße (13.00 bis 16.00 Uhr).

Die Termine für die Mobilen Sonderabfallsammlungen sind im Abfallkalender verzeichnet sowie in der Rubrik Sonderabfalltermine ersichtlich. Vor jedem Sammeltermin können Sie die Informationen zu den jeweiligen Haltepunkten des Sonderabfallmobils auch aus der Presse entnehmen.



Sie haben noch Fragen zur Sonderabfallentsorgung?
Diese beantwortet die Abfallberatung des ebwo gerne unter den Rufnummern 06241 / 9100 -70 bzw. -72.



 

Abfall-Tipp vom 14. Oktober 2015:

 
 
Abfall-Tipp Herbstlaub

Herbstzeit – Laubzeit!

Eigentlich ist es schön anzusehen, das farbenfrohe Herbstlaub. Doch was tun, wenn es abgeworfen wurde und auf dem Boden liegt? Nicht selten liegen die Blätter zu Hauf im Garten, auf Geh- und Radwegen und werden bei Wind und Wetter zur Rutschpartie. Bei der Wahl der Entsorgung des Laubes kommt es wohl ganz auf persönliches Empfinden, Gefährdung oder Menge an.

Wichtige Nährstoffe!

Stört das Laub im Garten nicht, sollte es zumindest unter Bäumen und Sträuchern liegen bleiben, denn bei der Zersetzung führt es dem Boden wichtige Nährstoffe zu und schützt empfindliche Pflanzenhälse sogar bei Frost.

Angewandter Naturschutz!

Aufgetürmte Laubhaufen sind angewandter Naturschutz! Nicht nur Igel und Kröten schätzen Laub- oder Reisighaufen als Winterquartier.

Eigenen Dünger herstellen!

Laub, das auf Rasenflächen liegt, kann mit dem Rasenmäher zerfasert werden, bevor es auf den eigenen Komposthaufen gegeben wird. So zersetzt es sich schneller.

Hinweis: Reiner Laubkompost ist geeignet als Dünger für Pflanzen, die eher sauren Boden bevorzugen wie beispielsweise Rhododendron.

Entsorgung in der Biotonne - Vorsicht bei Frost!

Wollen Sie Kleinmengen an Laub nach und nach über die Biotonne entsorgen, achten Sie darauf, dass dieses nicht zu feucht ist und vermeiden Sie zu starkes Pressen. Bei Frost friert feuchtes und gepresstes Laub sehr schnell in der Biotonne an und kann dann nicht entleert werden. Abhilfe schafft das Auskleiden der Biotonne mit Pappe oder Papier. Außerdem kann das Aufstellen der Tonne an einem geschützten und sonnigen Platz das Anfrieren des Bioabfalls vermindern.

Grünabfallkompostanlage (GAKA)

Möchten Sie größere Laubmengen entsorgen, können Sie diese im Herbst kostenlos bei der Grünabfallkompostanlage (GAKA) anliefern.

Kleinmengen (Pkw-Ladungen) nimmt auch die Bauschuttdeponie (BSD) und der Abfallwirtschaftshof (AWH) in der Bobenheimer Straße innerhalb der Laubsaison kostenlos entgegen.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Wormser Biotonne wird 25!

Was 1990 zunächst als Testlauf im Wormser Ortsteil Abenheim begann, ist mittlerweile aus den Vorgärten und Hinterhöfen der Wormser Bürger und Bürgerinnen nicht mehr wegzudenken: Die braune Biotonne!

Helfen Sie auch weiterhin mit und trennen Sie sorgfältig! So leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sowie zur Energiewende. Bereits 10 kg Bioabfall bringen eine 20-Watt-Birne etwa 5 Stunden lang zum Glühen.

Ihre Bioabfälle aus der braunen Tonne werden in einer modernen Vergärungsanlage zu Biogas und somit in Strom bzw. Wärme umgewandelt. Der entstehende Gärrest wird auf herkömmliche Weise zu wertvoller Komposterde kompostiert.



Sie haben noch mehr Fragen? Wir haben die Antworten!
Sie erreichen die Abfallberatung des ebwo unter Telefon 06241 / 9100 -70 und -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de.


 

Abfall-Tipp vom 28. August 2015:

 
 
Abfalltipp Schulalltag

Mäppchen, Stifte, Pausenbrot

Der erste Schultag rückt näher und es gilt sich mit Heften, Stiften, Umschlägen, Mappen und vielem mehr einzudecken. Haben diese Utensilien aber ausgedient, entstehen oft viele Abfälle.

Die Abfallberatung gibt Tipps für einen umweltschonenden und abfallreduzierten Schulalltag:

Neu hergestelltes Papier muss nicht sein!

Das Gerücht, Recyclingpapier sei nur grau, ist längst widerlegt. Den Unterschied zwischen recycelten und neu hergestellten Papier erkennt man an dem Umweltkennzeichen „Blauer Engel“. Hefte, Ordner, Mappen und vieles mehr, die aus 100 % Recyclingpapier hergestellt werden, gibt es mittlerweile in allen Farben und Schattierungen.
Wussten Sie, dass Recyclingpapier zu 100 % aus Altpapier produziert wird, wohingegen 3 Kilo Holz für die Herstellung von 1 Kilo neuem Papier benötigt werden?

Langlebige Mäppchen verwenden!

Mäppchen für Stifte, die aus pflanzlich gegerbtem Leder oder Leinen hergestellt und gut verarbeitet sind, garantieren eine lange Lebensdauer und sind somit umweltfreundlicher als Mäppchen aus Kunststoff. Eine lange Haltbarkeit garantieren auch Mäppchen aus Stoff oder Leichtmetall.

Füller, Tintenkiller und Co.

Füller mit einem nachfüllbaren Tank benötigen keine kleinen Tintenpatronen, die aus Kunststoff bestehen und nach der Nutzung weggeworfen werden. Tintenfass und wiederauffüllbare Patronen verursachen weniger Abfall und sind zudem kostengünstiger. Auf die Benutzung von Tintenkillern oder auch Tipp-Ex sollte weitestgehend verzichtet werden, da diese umweltschädigende Stoffe enthalten können. Anstelle von Filzstiften ist es ratsam unlackierte Buntstifte zu verwenden, da diese keine Lösungsmittel oder Konservierungsstoffe enthalten. Lineale und Spitzer sollten aus Holz oder Metall hergestellt sein. Diese halten länger und verursachen dadurch ebenfalls weniger Abfall und geringere Kosten. Auch auf Radiergummis mit Kunststoffanteil sollte verzichtet werden. Verwenden Sie Radiergummis aus Kautschuk. Diese sind umweltfreundlicher als Radierer mit Kunststoffanteil.

Wasserfarbmalkästen wiederverwenden!

Achten Sie beim Kauf von Farbkästen auf auswechselbare Farbnäpfe. Die auswechselbaren Farbnäpfe können bei Bedarf einzeln nachgekauft werden. Es muss nicht der komplette Malkasten neugekauft werden - das spart Geld und vermeidet Müll. Achten Sie beim Kauf von Pinseln darauf, dass diese einen unlackierten Stiel und Naturborsten haben.

Mehrweg statt Einweg!

Durstlöscher für die Pause gibt es viele. Ebenso vielfältig sind die Verpackungen solcher Getränke. Am besten verwenden Sie wiederverwendbare Mehrwegflaschen. Diese werden im Gegensatz zu den weitverbreiteten Einwegpfandflaschen (Erkennungsmerkmal: 25 Cent) bis zu 50 Mal wiederverwendet. Weitere Alternativen sind Metallflaschen oder auch Glasflaschen mit abnehmbarer Schutzhülle. Diese speziell geschützten Glasflaschen sind bruchsicher und können nach jeder Benutzung leicht gereinigt werden.


Pausenbrot in die Box!

Nicht nur praktisch sondern auch umweltschonend sind wiederverwendbare Pausenbrotboxen. Diese sind leicht zu reinigen und halten auch Obst- oder Gemüsesnacks lange frisch und knackig. Bitte verzichten Sie auf die Verwendung von Alufolie und Plastiktüten!



Sie haben noch mehr Fragen? Wir haben die Antworten!
Sie erreichen die Abfallberatung des ebwo unter Telefon 06241 / 9100 -70 und -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de.


 

Abfall-Tipp vom 23. Juli 2015:

 
 
Biotonne (braune Tonne)

Wenn die Biotonne schwitzt

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, ist Schwitzen eine gesunde Reaktion des menschlichen Körpers zur Kühlung. Eine Dusche genügt und Gerüche und Bakterien verschwinden wieder.

Auch unsere Biotonne schwitzt im Sommer!
Bakterien bleiben an der Tonnenwand hängen und verursachen oftmals übel riechende, süßlich-faule Gerüche, die nur schwer wieder entfernt werden können. Schimmelpilze tummeln sich auf Lebensmittelresten und vermehren sich rasant bei sommerlichen Temperaturen. Spätestens wenn sich Maden im Innern der Tonne finden, muss diese nach der Leerung gereinigt werden. Eine Dusche tut auch der Biotonne gut!

Meist wird das Schwitzen der Tonne durch feuchte Küchenabfälle wie Speisereste, Rasenschnitt und verdorbene Lebensmittel begünstigt, deshalb…

  • wickeln Sie Ihre Küchenabfälle immer großzügig in Zeitungspapier 
    (erlaubt sind mittlerweile auch die kompostierbaren Ecovio-Biotüten).

  • stellen Sie Ihre Tonne möglichst an einem schattigen und kühlen Platz auf.

  • lassen Sie die Biotonne nicht geöffnet stehen. Schließen Sie stets den Deckel, damit die Gerüche nicht noch mehr ungebetene Gäste anlocken.

  • leeren Sie den Küchenmülleimer möglichst täglich, spätestens alle drei Tage, bevor der Bioabfall zu riechen beginnt und Fliegen anlockt.

  • die Biotonne im Sommer möglichst nach jeder Leerung auswaschen.


Achtung!

Frischer Rasenschnitt ist feucht, verklebt schnell und wirkt wie eine luftundurchlässige Schicht. Es kommt sehr schnell zu Fäulnisprozessen. Durch die kompakte Masse wird die Biotonne oftmals nur zum Teil geleert und es verbleiben Reste in der Tonne. Um dies zu vermeiden, sollte…

  • nur angetrockneter Rasenschnitt in die Biotonne eingefüllt werden.

  • die Biotonne mit Kartonage ausgekleidet werden, damit der Rasenschnitt nicht direkt am Kunststoff anliegt.


Reinigungsservice

Der Entsorgungs- und Baubetrieb bietet einen kostengünstigen Reinigungsservice für alle 60 bis 240 Liter Bio-, Restabfall- und Altpapiertonnen (keine Großraumbehälter) an.

Auch Sie möchten diesen nutzen?

Dann vereinbaren Sie einfach unter der Servicenummer 06241 / 9100 -75 einen kurzfristigen Termin und Sie erhalten sofort bei Abholung der verschmutzten Tonne eine gereinigte Tonne. Pro Tonne kostet der Service 15,34 Euro. Infos hierzu finden Sie auch in der Rubrik „Abfallentsorgung & Recycling“.


Grünabfall

Größere Mengen Grünabfall nimmt die Grünabfallkompostanlage (GAKA) an der B 9 an, die in der Sommersaison auch samstags geöffnet ist.


Sie haben noch Fragen?
Die Abfallberatung des ebwo steht Ihnen unter der Telefonnummer 06241 / 9100 - 70 bzw. -72 gerne zur Verfügung.



 

Abfall-Tipp vom 1. Juli 2015:

 
 
Die Grillsaison ist eröffnet!
Die Grillsaison ist eröffnet!
 
 
„Wildes Grillen“ im Wormser Wäldchen verursacht oftmals große Mengen an Müll, die von der Einsatztruppe „Sauberes Worms“ entfernt werden müssen! 
„Wildes Grillen“ im Wormser Wäldchen verursacht oftmals große Mengen an Müll, die von der Einsatztruppe „Sauberes Worms“ entfernt werden müssen!

Wie grille ich umweltschonend ohne viel Müll zu verursachen?

Endlich steigen wieder die Temperaturen und damit auch die Lust auf Steak, Wurst und Gemüse frisch vom Grill - unter freiem Himmel und in geselliger Runde mit Familie und Freunden ein Vergnügen in den Sommermonaten.

Doch übrig bleibt am Ende eines Grillabends leider meist auch viel Müll. Und das nicht nur zuhause. Nein, auch in Parks und Anlagen finden sich oft Überreste wie Papp- und Plastikteller, Plastikbesteck und -tüten, Getränkedosen und andere Verpackungsmaterialen sowie abgebrannte Einweggrills. Sogenanntes „Wildes Grillen“ ist im Stadtgebiet aber verboten! Die Einsatztruppe des Entsorgungs- und Baubetriebes (ebwo) „Sauberes Worms“ ist immer wieder im Einsatz und entfernt Hinterlassenschaften dieser Art im gesamten Stadtgebiet wie beispielsweise an der Sandbank am Rhein und im Wormser Stadtpark.


Die Abfallberatung gibt Tipps für abfallreduziertes und damit umweltschonendes Grillen:

Einweggrills müssen nicht sein!
Es gibt inzwischen kleine handliche Metallgrills, die nicht nach einmaligem Verwenden entsorgt werden müssen. Im Fachhandel finden sich mittlerweile vielerlei Ausführungen zu günstigen Preisen.

Mehrweg statt Einweg!
Auch Getränke sind ein Thema beim Grillen. Wir empfehlen die Verwendung von Mehrwegflaschen (Glasflaschen). Wussten Sie, dass im Gegensatz zu Einweg-PET-Flaschen, Glasflaschen bis zu 40 Mal wiederbefüllt werden können?

Kleinverpackungen meiden!
Vermeiden Sie kleine Verpackungen wie beispielsweise bei Grillsoßen. Großverpackungen wie Senf- und Ketchupflaschen verursachen weniger Abfall und sind auch noch kostengünstiger.

Eigenes Geschirr verwenden!
Nutzen Sie anstelle von Papptellern und Plastikgabeln Ihr eigenes Geschirr aus Keramik. Alternativ kann auch wiederverwendbares Campinggeschirr aus Plastik oder Metall verwendet werden. Das Geschirr ist unzerbrechlich und abwaschbar.

“Essbare Verpackungen“
Am umweltverträglichsten sind „essbare Verpackungen“. Legen Sie Ihr Steak einfach direkt ins Brötchen oder das gegrillte Gemüse in ein ebenfalls knusprig gebackenes Fladenbrot. Damit ist Geschirr überflüssig.

Vorsicht vor der schwarzen Kruste!
Achten Sie darauf, dass Ihr Grillgut nicht anbrennt! Die schwarze Kruste enthält nachweislich Stoffe, die krebserregend sind!

Öko-Grillkohle aus kontrolliertem Holzanbau
Verwenden Sie Grillkohle mit FSC-Zertifizierung. Das Holz stammt aus kontrolliertem, heimischem Holzanbau und schützt somit die Ressourcen des Regenwaldes.

Umweltfreundliche Grillanzünder
Anzünden ohne Chemie: Von Spiritus sollten Sie sich fern halten! Dieser kann nicht nur zu gefährlichen Stichflammen führen und die Umwelt schädigen, er kann auch Ihre Gesundheit schädigen und hinterlässt zusätzlich einen ekligen Nachgeschmack in Ihrem Essen. Es gibt umweltfreundliche Grillanzünder, die ebenfalls nicht lange zum Anfeuern brauchen und die Umgebung nicht schädigen. Papier und kleine Äste sind übrigens auch sehr gut als Grillanzünder geeignet.


Sie haben noch mehr Fragen? Wir haben die Antworten!
Sie erreichen die Abfallberatung des ebwo unter Telefon 06241 / 9100 -70 und -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de.



 

Abfall-Tipp vom 7. Mai 2015:

 
 
 
 

Kennen Sie schon die Kampagne „Nicht alles passt ins Altglas“ der Initiative der Glasrecycler? Informationen hierzu erhalten Sie auf der Kampagnenwebsite www.was-passt-ins-altglas.de.

Wie entsorge ich Altglas richtig?

Glasverpackungen gehören nicht in den Restmüll, sondern in den Altglascontainer!
Wohin mit blauem Flaschenglas? Was tun mit Deckel und Verschluss? Gläser spülen oder nicht? Altglas ist zu 100 % und ohne Qualitätsverlust recycelbar. Es kann also beliebig oft eingeschmolzen und wiederverwendet werden. Der Einsatz von Recyclingglas schont natürliche Ressourcen und leistet durch einen geringeren Energieverbrauch einen Beitrag zum Umweltschutz.

Ins Altglas dürfen:
Alle restentleerten Glasverpackungen wie zum Beispiel Getränkeflaschen aus Glas, Konservengläser (Senf, Gurke, Marmelade etc.), Parfumflakons, leere Arzneimittelflaschen und sonstiges Verpackungsglas.

Nicht ins Altglas gehören:
Auflaufformen, Glasschüsseln, Schälchen, Vasen, Spiegel, Trinkgläser, Bleiglas (Kristallglas), Draht- oder Sicherheitsglas, Weihnachtsbaum-kugeln, Glühbirnen, Energiesparlampen, Fensterglas, Leuchtstoffröhren, Steingut, Keramik und Porzellan. Diese Glasarten sind an unseren Abfallwirtschaftshöfen zu entsorgen.


Farblich getrennt - das Blaue muss ins Grüne!
Bitte werfen Sie ihr Glas farblich getrennt in den jeweiligen Sammelbehälter. Nur so kann Glas bestmöglich wiederverwendet werden. Farben, die nicht zuzuordnen sind, wie blaues, rotes oder gelbes Glas, gehören immer ins Grünglas. Grünglas verträgt beim Recycling Fremdfarben ohne Qualitätsverlust.

Ausgespült oder löffelleer?
Das Glas muss vor Einwurf in die Container restentleert (ausgekratzt bzw. löffelleer) sein. Das Spülen von Hand oder gar in der Spülmaschine ist nicht notwendig, sondern belastet unnötig die Umwelt.

Deckel ab oder Deckel drauf?
Vor dem Einwurf sind Deckel und Verschlüsse zu entfernen. Diese können sie entweder mit in den Container werfen oder zu Hause über den Gelben Sack (Wertstoff) entsorgen. Wichtig ist: Deckel und Verschlüsse nicht auf oder neben dem Container ablegen!

Bitte beachten Sie die Einwurfzeiten!
Im Interesse Ihrer Mitbürger sollten Sie ihr Altglas nur während der festgelegten Einwurfzeiten in die Sammelbehälter entsorgen.

Werfen Sie das Altglas nur Montag bis Samstag in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 19.00 Uhr ein. Nicht an Sonn- und Feiertagen!

Keine sonstigen Abfälle auf oder neben den Glascontainern!
Beachten Sie bitte, dass es unzulässig ist, Wertstoffe oder sonstige Abfälle neben die Glascontainer zu stellen. Eine solche unzulässige Abfallentsorgung wird von uns verfolgt.

Pfui! Glas in der Umwelt!
Wussten Sie schon, dass achtlos weggeworfenes Glas nicht oder erst nach tausenden von Jahren zerfällt? Scherben zählen zu den größten Umweltverschmutzern! Für Fahrradfahrer, Kinder und Hundepfoten werden Sie zur Qual! Im Wald, besonders im trockenen Frühjahr oder im Herbstlaub, können durch den Lupeneffekt sogar Waldbrände entstehen.

Helfen Sie mit unsere Umwelt sauber zu halten und entsorgen Sie Ihr Altglas ordnungsgemäß. Vielen Dank!


Übrigens…
Im Geoportal der Stadt Worms finden Sie unter dem Menüpunkt „Ver- und Entsorgung“ ab sofort Kartenmaterial mit allen Glascontainer-Standorten im Stadtgebiet!


Glasscherben auf dem Radweg?
Rufen Sie uns an. Wir kümmern uns darum: 06241 / 9100 -70.


Sie haben noch mehr Fragen? Wir haben die Antworten!
Sie erreichen die Abfallberatung des ebwo unter Telefon 06241 / 9100 -70 und -72 oder per Mail unter abfallberatung@ebwo.de.




 

Abfall-Tipp vom 24. März 2015:

 
 
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Frühjahrsputz - Wie entsorge ich meine Haushaltsreiniger richtig?

Der Winter ist so gut wie vorbei und die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen scheinen durchs Fenster. Es wird also Zeit für den alljährlichen Frühjahrsputz!

Umweltbelastende Spezialreiniger
Wirft man einen Blick in deutsche Haushalte, stellt man fest, dass viel zu viele Spezialreiniger verwendet werden. Es gibt für fast alles einen speziellen Reiniger: ein Mittel fürs Bad, eines für den Backofen, das nächste für den verstopften Abfluss und viele weitere. Der Kauf solcher Chemikalien ist häufig überflüssig und teuer. Darüber hinaus stellen Wasch- und Reinigungsmittel nicht zuletzt eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit dar. Irgendwann müssen diese dann entsorgt werden. Doch wohin mit Resten von Putzmitteln und Spezialreinigern?

Wie entsorge ich meine Haushaltsreiniger richtig?

Vollständig entleerte Behältnisse können problemlos dem gelben Sack zugeführt werden.

Die meisten Reiniger enthalten Schadstoffe, die erhebliche Schäden in Natur und Umwelt verursachen können, deshalb dürfen Reste nicht über die Restmülltonne, den gelben Sack oder gar in den Abfluss entsorgt werden!

Dafür gibt es das Schadstoffmobil, das an mehreren Terminen im Jahr Reiniger dieser Art gebührenfrei entgegen nimmt und einer fachgerechten Entsorgung zuführt. Der nächste Termin der mobilen Sonderabfallsammlung findet am 28. April 2015 statt und ist im Abfallkalender verzeichnet. 

Alternativen zu chemischen Spezialreinigern

Oft kann man schon mit einfachen Hausmitteln ohne Chemie wunderbare Putzergebnisse erzielen oder verschiedene Flecken behandeln.

- Blutflecken kann man am besten mit kaltem Wasser entfernen.

- Bei Fett- und Ölflecken reicht oftmals ganz normales Spülmittel und Wasser.

- Zur Entfernung von Kalkflecken eignen sich wunderbar Essig oder Zitronensaft.

- Vergilbte Gardinen werden wieder weiß, wenn man Backpulver zum Waschmittel in die Maschine gibt.



 

Abfall-Tipp vom 25. Februar 2015:

 
 
Aktionslogo „Medikamente richtig entsorgen“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW)
Aktionslogo „Medikamente richtig entsorgen“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW)
 
 

Flyer "Altmedikamente entsorgen" (pdf)

des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

Altmedikamente richtig entsorgen

Winterzeit ist Erkältungszeit! Doch wohin mit alten Medikamenten?
Alle Jahre wieder sorgt die Herbst- und Winterzeit für Erkältung, Schnupfen und Co. Die Apotheken haben Hochsaison. Doch wohin mit den Medikamentenresten und abgelaufenen Arzneien?

Auf keinen Fall gehören Altmedikamente in Toilette oder Abfluss!
In Deutschland gelangen täglich mehrere Tonnen Arzneimittel in die Kanalisation. Oft sind viele Medikamente aber nur schwer oder gar nicht biologisch abbaubar. Die Wirkstoffe gelangen so in Bäche, Flüsse und letztendlich ins Meer. Bereits geringe Konzentrationen wirken sich schädlich auf Fische und andere Wasserorganismen aus. Jeder Tropfen Hustensaft und jede Tablette, die nicht in die Kanalisation gelangt, entlastet unsere Umwelt. Helfen Sie mit! Es ist gar nicht schwer!

Am bequemsten entsorgen Sie die Medikamente über die Restmülltonne. Nicht mehr benötigte Medikamente können Sie ordnungsgemäß und umweltverträglich über Ihren Restmüll entsorgen. Der Restmüll wird im Müllheizkraftwerk verbrannt, die Wirkstoffe werden somit unschädlich gemacht.

Achtung Kinder! Bei der Entsorgung über die Mülltonne ist eine gewisse Sorgfalt ratsam. Das gilt vor allem dann, wenn Kinder im Haushalt wohnen. Um einen Zugriff durch Kinder zu vermeiden, sollten Sie die Medikamente in Zeitungspapier einschlagen und im geschlossenen Beutel soweit wie möglich nach unten in die Restmülltonne werfen. Tabletten bitte nicht lose, sondern immer mit Blister in den Abfall geben. Spritzen und Kanülen bitte nur in stichfesten Gefäßen in die Tonne werfen. Fläschchen und Ampullen können - fest verschlossen - mitsamt Inhalt in den Restabfall gegeben werden.

Vollständig entleerte Medikamentenverpackungen werden wie gewohnt getrennt entsorgt. In den Gelben Sack gehören demnach Blister, Messbecher etc. und in die Papiertonne Umverpackungen aus Pappe oder Beipackzettel. Ins Altglas gehören leere Fläschchen und Ampullen.

Erscheint die Entsorgung über den Restmüll ausnahmsweise einmal nicht sicher genug (Befinden sich Kinder im Haus, wird ein Zugriff durch Unbefugte erwartet oder handelt es sich um gefährliche, kanzerogene und umwelttoxische Medikamente) gibt es folgende Entsorgungs-möglichkeiten:

- Entsorgung beim Abfallwirtschaftshof
Am Abfallwirtschaftshof (Bobenheimer Straße) werden Altmedikamente in haushaltsüblichen Mengen kostenlos angenommen und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

- Mobile Sonderabfallsammlung
Auch bei der Mobilen Sonderabfallsammlung werden Altmedikamente in haushaltsüblichen Mengen kostenlos angenommen. Bitte stellen Sie aus Sicherheitsgründen keine Sonderabfälle an den Sammelpunkten ab!

- Entsorgung über Apotheke
Manche Apotheken bieten als Serviceleistung eine Rücknahme von Arzneimitteln an. Dieser Service erfolgt aber nicht flächendeckend. Die Apotheken sind rechtlich nicht zur Rücknahme, jedoch zur Beratung über die Entsorgung von Arzneimitteln verpflichtet. Informieren Sie sich bitte bei Ihrer Apotheke. 


 

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Abfallberatung (ebwo)